Auch die Eisbären sind meiner Meinung!

Ich äußere mich hier nur selten zur politischen Lage – weder national noch international. Nicht, weil ich keine Meinung hätte (ich habe ganz schön viel Meinung 😉 ), sondern weil mir oft die Hintergründe fehlen und ich natürlich nicht weiß, was hinter den Kulissen vor sich geht. Und zugegebenermaßen, weil ich mir Shitstorms ganz gern vom Leib halte. Aber irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem Schweigen auch keine Option mehr ist.

Trump und Grönland. Ernsthaft. Man reibt sich die Augen und fragt sich, ob Satire inzwischen Regierungshandeln ersetzt hat. Dieser Mann ist eine Mischung aus narzisstischem Schulhofbully und politischem Unfall – laut und selbstverliebt und erstaunlich planlos. Und ja, mir ist bewusst, dass die Weltwirtschaft eng verflochten ist und die USA ein wichtiger Handelspartner Deutschlands sind. Aber Abhängigkeit ist keine Einladung zur Unterwerfung.

Was mich fast mehr irritiert als Trump selbst, ist die auffällige Zurückhaltung auf deutscher Seite. Friedrich Merz tritt national gern mit breiter Brust auf, teilt aus, zählt unsere Defizite auf und weiß immer ganz genau, was „wir“ – wir Normalbürger – falsch machen. Wir sind zu oft krank und arbeiten zu wenig. International dagegen wirkt er erstaunlich kleinlaut. Da knickt er gefühlt schneller ein, als man „transatlantische Partnerschaft“ sagen kann.

Andere Regierungschefs zeigen aktuell gerade sehr deutlich, dass man auch Grenzen setzen kann und muss – deutlich und bestimmt. Die Botschaft ist simpel: Auch andere Länder haben etwas anzubieten. Auch andere Allianzen sind möglich. Wir sind nicht alternativlos. Und zusammen sind wir nicht schwach und hilflos.

Oder, weniger diplomatisch formuliert: Finger weg von Grönland. Wir brauchen keinen orangenen Machtfantasien-Imperialisten, sondern Rückgrat.

Neue Filme im Frühjahr 2026 (Trailer)

Vier minus drei. Barbara und ihr Partner Heli führen mit ihren beiden Kindern Fini und Thimo ein glückliches und liebevolles Familienleben. Als professionelle Clowns nehmen sie das Leben nicht zu ernst und wissen, dass man auch über das lachen kann, was misslingt. Als Barbara durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine Welt für sie zusammen. Der Verlust lässt sie am Clownsein und dem eigenen Lebenssinn zweifeln. Doch Barbara stellt sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren Weg, mit der Trauer umzugehen. Schritt für Schritt erkennt sie, dass das Leben trotz allem weitergeht, wenn man es nur wagt, ihm neu zu begegnen.

Mist, ich habe schon beim Trailer geheult. Wie wird das erst beim Film sein – denn den muss ich sehen. Wenn auch nicht im Kino. Da kann man nicht so gut heulen. 😉

Ab dem 16. April 2026 in den deutschen Kinos.

(Aktion) Cover Wednesday.

logo cover wednesday

Herzlich willkommen bei der Mitmachaktion „Cover Wednesday“!

Jeden Mittwoch gibt es bei Mamenu eine andere Vorgabe, wer oder was sich auf dem Cover eines Buches befinden soll. Das Buch kann sowohl gelesen sein als auch sich auf dem Stapel der noch ungelesenen Bücher, Hörbücher oder E-Books befinden. Schaut doch dort vorbei und hinterlasst einen Kommentar!

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Das Cover eines Buches, dessen Titel mit einem „G“ beginnt

Drei junge Leute aus Reykjavík planen, ein heruntergekommenes Haus in einem verlassenen Dorf in den Westfjorden Islands wiederaufzubauen. Sie ahnen nicht, welche gewaltigen Ereignisse sie damit in Gang setzen.
In einer Kleinstadt am anderen Ende des Fjords ermittelt zur selben Zeit Polizistin Dagný gemeinsam mit dem Psychologen Freyr im Fall eines Akts des Vandalismus in einem örtlichen Kindergarten und in einer Reihe von unnatürlichen Todesfällen. Welche Geheimnisse bergen die staubigen Polizeiakten aus dem vorigen Jahrhundert? Und warum hat Freyr auf einmal das Gefühl, dass sein vor drei Jahren verschollener Sohn noch am Leben sein könnte?
Erst als die Verbindung zwischen diesen rätselhaften Geschehnissen sichtbar wird, enthüllt sich die grausige Wahrheit.

Yrsa Sigurðardóttir: Geisterfjord. Hach, wenn ich die Inhaltsangabe lese, merke ich: Es wird mal wieder Zeit für einen Roman der isländischen Autorin. Und mit Blut, Nacht und Rauch dümpeln auch tatsächlich noch drei Hörbücher ungehört auf meinem Handy herum. 🤔 Meine Rezension dieses mystischen Thrillers der isländischen Bestsellerautorin könnt ihr aber schon mal hier nachlesen: Chridhe.

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Das Thema für den 28. Januar 2026 lautet:

Buchcover eines Autors, deren Vorname mit „A“ beginnt

Lesestoff.

Buchcover von Heated Rivalry von Rachel Reid. Zwei männliche Eishockeyspieler stehen sich auf dem Eis gegenüber, jeweils in unterschiedlichen Trikots (rot-weiß-blau und schwarz-gelb). Ihre Schläger sind gekreuzt, der Hintergrund zeigt eine stilisierte Eisfläche mit blauem Farbverlauf

Rachel Reid: Heated Rivalry. Shane Hollander lebt für den Eishockeysport. Als Kapitän der Montreal Voyageurs ist für ihn nur eines wichtig: der Sieg. Doch ausgerechnet sein größter Rivale bringt ihn aus dem Konzept – Ilya Rozanov, der selbstbewusste Superstar der Boston Bears. Auf dem Eis sind sie erbitterte Gegner, abseits davon können sie die Anziehung zwischen sich kaum leugnen.
Was als geheimes Spiel mit dem Feuer beginnt, wird bald gefährlich – für ihre Karrieren und alles, woran sie glauben. Aber was passiert, wenn das heißeste Geheimnis der Liga auffliegt?

Es ist ja nicht so, als ich hätte nicht schon ein-, zwei-, tausendmal die großartige kanadische Serie Heated Rivalry erwähnt. 😉 Kürzlich habe ich dann auch endlich das (englischsprachige) Buch dazu gelesen. Warum ihr es unbedingt lesen solltet, könnt ihr hier nachlesen: Chridhe.

Neue Serien im Winter 2026 (Trailer).

How to get to Heaven from Belfast. Drei lebenslange Freundinnen stürzen sich in ein chaotisches Abenteuer, um den rätselhaften Tod einer alten Freundin aufzuklären und ihr eigenes dunkles Geheimnis zu bewahren.

Wenn das mal nicht witzig aussieht! Irland geht immer. Wird geguckt! 🍿🍿🍿🍿

Ab dem 12. Februar 2026 auf Netflix.

(Aktion) Hand aufs Herz.

Was ist dein Allheilmittel, wenn du einen schlechten Tag hast?

Es gibt ja diese Tage, an denen einfach alles schiefgeht: Der Tee kippt mir über den Schreibtisch und die Tastatur, meine Job-E-Mails türmen sich vor mir wie der Mount Everest, und dann kommen da auch Leute, die ständig was von mir wollen: der Hersteller, der mich an die Deadline viel zu vieler Projekte erinnert, ich muss mir irgendwelche Arzttermine holen, der Stromanbieter will was von mir, Staubsauger oder Fernseher gehen kaputt … Für solche Tage habe ich – nennen wir es mal – mein kleines Notfallprogramm. Kein Allheilmittel im klassischen Sinne, aber eine Art Werkzeugkasten für die Seele.

Manchmal ist die Lösung so simpel wie Schokolade. Und zwar nicht nur ein Stückchen oder eine Reihe, sondern schon eher die ganze Tafel. Schokocreme, Noisette oder Salted Caramell – das ist mir an so einem Tag völlig egal. Hauptsache süß, Hauptsache Trost.

Dann gibt es Momente, in denen nur noch Hardrock hilft. So richtig laut. Am besten die Sorte, die die Nachbarn dazu bringt, an die Wand zu klopfen. Nein, keine Sorge, ich höre die Musik an solchen Tagen nur über Kopfhörer. Aber wenn Gitarrenriffs und Schlagzeugtrommeln die schlechte Laune übertönen, wirkt das fast therapeutisch.

Und manchmal hilft nur der Rückzug. Tür zu, Handy aus, andere Menschen auf Abstand. Keine Gespräche, keine Höflichkeiten – einfach nichts. In solchen Momenten ist Schweigen Gold und Einsamkeit pure Erholung.

Hand aufs Herz: Was ist euer Heilmittel für schlechte Tage?