Eigentlich handelt die Geschichte gar nicht vom Gartenteich, sondern von Raumbedarf im allgemeinen.
Nachdem der Junior letztes Jahr aufs Gymnasium gewechselt ist, stieg natürlich auch der Platzbedarf seiner Schulbücher. Sein Zimmer wurde zu klein.
Wir überlegten hin und her, machten uns Pläne, wie wir seinen Raum vergrößern könnten, doch im Endeffekte scheiterte alles an blöder Raumaufteilung.
Unsere Gegend fanden wir auch nicht mehr so toll, man zerkratzte uns häufiger mal das Auto, der Fußnachbar meinte seine Eingangsleuchte müßte nachts zum Stroboskop werden – alles in allem: Wir wollten uns verändern.
Irgendwann sonntag nachmittags wollte ich zu einer Hausbesichtigung, der Göttergatte aber nicht. Mit Engelszungen habe ich geredet, mit den Augen geklimpert – also das ganze Programm – bis wir endlich hinfuhren.
Und wir fanden – ein Paradies. Einen Garten, den man Garten nennen kann (nein, sogar muss), eine Garage, (welche des Mannes Herz in Aufruhr versetzt ), ein Gartenhaus (ab irgendwann werden Juniors Freunde gleich einziehen), ein Haus (mit einem Charme, das es dich umhaut) und eine Küche, die so klein ist, dass es mir die Tränen in die Augen trieb.
Wir wußten sofort: Dieses und kein anderes.
Und so ist es jetzt unseres. und mit jedem Tag wird es das noch mehr. Bei Obi kennen sie uns schon namentlich und kochen Kaffee, wenn wir kommen 😉




Wer a sagt….