es ist verrückt

ich liege wach und frag mich was das alles soll, wir leben und ehe wir uns genau umschauen sind wir auch schon wieder tot. Natürlich wurde die frage vo sinn des lebens schon von vielen aufgegriffen und durchdacht, doch ich su he nicht nach gott oder einer macht die grösser ist als wir, ich suche nach dem schicksal des einzelnen, des durchschnittsbürgers, ich suche nach dem sinn des lebens, den sich der gewöhnliche mittvierziger der gut verdient und familie hat sich selber zuschreibt. Klar hat er ein möglicherweise unbeschwertes leben und nichts zu meckern, doch was macht er daraus? im endeffekt muss man über ihn sagen dass er gelebt hat um zu existieren und dass er als angestellter auch nur ein unbedeutendes Zahnrad unseres Wirtschaftssystems war, um das sich eigentlich niemand kümmerte und das praktisch eins zu eins mit dem nächsten zufälligen vorstadteinfammilienhausbesitzer ersetzt werden kann. Muss er sicj denn am ende seines lebens nicht fragen „und wozu das alles?“

Ich muss leider zugeben, dass ich darauf auch keine antwort habe und auch nicht weiss warum alles so ist, doch vielleicht ist es auch besser, wenn es die menschheit gar nicht weiss

Aufruf an die Menschlichkeit

Es war kalt an jenem Sommerabend und die Vögel zwitscherten eine Melodie, die von verträumter liebe an ebensolchen Sommerabenden erzählte. Alles wäre Perfekt gewesen wenn nicht an jenem Abend wie auch an vielen anderen schreckliche dinge geschehen wären. Was ich damit eigentlich sagen wil, ist dass es keine Perfekten momente gibt (zumindest für mich), weil das in meinem Fall erfordern würde, dass alle diesen perfekten moment genau so Perfekt erleben wie ich selbst. Probiert es doch selbst mal aus; Beim nächsten scheinbar Perfekten Kuss, denkt mal ganz spontan daran, wie Afrikanische Kinder  Kilometer um Kilometer in der Wüste auf der Suche nach Wasser zurücklegen. Oder denkt an die Syrischen Revolutionären, die aufgrund ihres Verlangens nach Freiheit und Frieden von der eigenen Regierung abgeschlachtet und gefoltert werden,selbst Kinder. Und schon ist der Moment nich mehr so Perfekt

Pfad durch den Regen

Ein Regenschauer rast auf  mich nieder

Durchnässt Haare und Kleidung

Ich schaue mich nicht um, gehe weiter

Immer weiter auf dem Pfad der Vergebung

der Weg ist schwer doch es wird sich lohnen

Ich werde alles ertragen um mein Ziel zu erreichen

Wenn ich ankomme bin ich mit mir im Reinen

Ich kann mich selbst nicht ausstehn und trotzdem

Will ich ankommen weil ich diesen Weg allein antrat

Doch was wird passieren wenn ich ankomme?

Liebesfeuer

Ein Kuss, erst nur ein Funke dann mehr

Eine Flamme lodert auf  in meinem Herz

Wie wunderschön sie in mir flackert

Kann sie nur von wahrer Liebe zeugen

Wahre schönheit tief im Herzen drin

Wahres glück,  dass ich mit dir zusammen bin

 

Nur mit diesem Kuss kann ich sagen wie sehr ich dich liebe

Nur mit diesem Kuss kann ich sagen was ich empfinde

Nur mit diesem Kuss kann ich sagen wie schön du bist

Nur mit diesem Kuss kann ich sagen wie sehr ich dich vermiss‘

Die Flasche

Die Jungen und Mädchen in seinem Umkreis lachten und schwatzten, sie schienen sich wohl zu fühlen. Er nicht. Die Flasche ging im Kreis umher und die Jungen und mädchen tranken mit gierigen Schlucken. Dann kam die flasche zu ihm, doch man hatte ihm gelehrt, dass man dies nicht tue, es zerstöre Leben und raube einem jede Selbstkontrolle, dennoch führte er die Flasche zum Mund, denn die Anderen hatten Recht, heute war der Tagan dem alles vorbei war, der Tag, an dem man endlich frei war. Und trotzdem verschloss er die Lippen, alssich die glasklare flüssigkeit in der Flasche langsam auf sich zu bewegte. Er senkte die Flasche.

Leere

Dunkle Leere umgibt mich

Sie schnürt mir alle Sinne ab

Ich sehe nicht, ich höre nicht

Sie zieht sich wie eine Schicht über die Haut

Ich irre herum, völlig Orietierungslos

Doch ich weiss nicht wonach ich suche

Vielleicht ein bisschen Licht oder ein Geräusch

Doch alles was ich wahrnehme, ist vollkommene Ruhe

Ich laufe gegen Wände, ich falle auf die Knie‘

So zeig‘ mir doch Jemand einen Ausgang aus dieser Leere

Stille dunkelheit schnürt mir die Kehle zu‘

Ich kann nicht atmen, nicht hören und nicht sehen

Ein Funke

Ein Funke, nur ein kurzer Lichtblitz

Dennoch erhellt er die Welt für einen Augenblick

Alles erstrahlt in hellem Licht

Das nach kurzem gleich erlischt

Es erhellt Berge und Täler

Flüsse, Städte und Dörfer

In den Häusern wird es taghell in dieser Nacht

Auf das auch jeder Mensch erwacht

Doch allzu schnell ist der Funke erloschen

Und damit auch gleich wieder vergessen

Essay: Zeitreisen

 

Seit langem träumen Menschen von Reisen durch die Zeit, doch  wie und unter welchen Bedingungen dies überhaupt möglich wäre, versuche ich in diesem Text zu erklären.

Die Definition einer Zeitreise

Eine Zeitreise wird mit einer Reise durch die Zeit, jedoch nicht durch den Raum definiert, was heisst das wenn man zum Beispiel vom Dach des eigenen Hauses 200 Jahre in die Vergangenheit reisen würde, fiele man aus der Höhe des Daches am exakten Abreiseort in die Tiefe auf den Boden. Eine Zeitreise kann sowohl in die Zukunft als auch in die Vergangenheit erfolgen.

Verschiedene Arten von Zeitreisen

Die ‚interaktive‘ Zeitreise

Die Interaktive Zeitreise, ist jene Art, welche sich wohl die meisten unter dem Namen Zeitreise vorstellen. Bei dieser Art, wäre es möglich vollkommen in das Geschehen eingreifen und somit die Geschichte nach Belieben verändern, man müsste jedoch dabei im Auge behalten, das jede Handlung unmittelbare Konsequenzen nach sich zieht, im Film ‚Back to he Future‘ wird dies Raum-Zeit-Kontinuum genannt.

Die ‚rekonstruierte‘ Zeitreise

Bei der Rekonstruierten Zeitreise  geht es darum, als blosser Zuschauer an einer allein auf Erinnerungen und Aufzeichnungen basierenden, vierdimensionalen Rekonstruktion eines Ereignisses teilzuhaben. Man könnte darin nichts verändern und wäre somit auch für die Leute völlig unsichtbar. Bei dieser Art bin ich schon optimistischer, dass sie jemals möglich sein wird, auch wenn sie eigentlich nicht als Zeitreise bezeichnet werden kann, weil es sich um eine blosse Aufzeichnung handelt. Sie müsste den unten genannten Voraussetzungen nicht folgen.

Voraussetzungen für Zeitreisen

 Es ist erstens mal eine klare Voraussetzung, dass das ‚Schicksal‘ existiert und alle unsere Handlungen schon feststehen, bevor wir sie überhaupt begehen, somit wären wir nur die Zuschauer unseres eigenen Lebens, was wir aber nie mitbekommen würden, weil wir ja den ganzen Denkprozess vor unseren Handlungen mitbekommen und uns unser Handeln durchaus logisch erscheint. Des Weiteren wäre es unumgänglich, das jeder Moment parallel zum anderen existiert und alles gleichzeitig stattfindet, so würde etwa der Urknall gleichzeitig wie das heutige Frühstück stattfinden, aber Sie würden dies nie mittbekommen, weil Sie ständig zum nächsten Moment einer unendlichen Kette von Momenten wechseln. Man kann sich das wie bei einem Film vorstellen, der ja bekanntlich aus rasch hintereinander aufgenommenen Fotos existiert, also wäre jeder Moment ein Bild in diesem Film und Sie wären der Bildschirm, der immer sofort zum nächsten Bild wechselt. Aber das vorherige Bild existiert immer noch und das nächste auch, weshalb sie immer wieder zurückspulen können. Man möchte also meinen, dass wenn man also durch die Zeit reisen würde, würde sich jeder Moment nach der Ankunft in der neuen Zeit unmittelbar verändern, da man ja das Raum-Zeit-Kontinuum stört. So ist es aber nicht, da das ‚Schicksal‘ ja vorsieht dass man diese Zeitreise unternehmen würde, also würde das Raum-Zeit-Kontinuum nicht verändert, da es aufgrund des Wissens über jede Handlung die je geschehen wird nicht verändert werden kann.

 

Des Weiteren ist hinzu zu fügen, dass man wenn man durch die Zeit reisen würde, aus der Zeitspanne zwischen Abreise- und Zielort vollständig verschwinden würde, da man sich als Individuum ja nur an einem Ort aufhalten kann. Würde Ich also 2012 abreisen und 2015 in der Zuckunft ankommen, hätte in den drei vergangenen Jahren schlicht und einfach nicht existiert, ich wäre vollkommen verschwunden.

Ich bin weg

Ich bin weg

Aus de eig’nen Körper gerissen

Allein und auf mich gestellt

Ich muss alleine weitergeh’n

Ich darf nicht steh’n

Sie werden mich finden

Ich bin auf der Flucht

Vor Dunkel und Licht

Ich traue niemandem, schau andauernd über die Schulter

Ständig auf der Suche nach meinen Verfolgern

Ich weiss nicht, ob sie überhaupt meine Feinde sind

Doch ich will allein sein, alleine im nichts

Hallo zurück und tut mir leid

Ich möchte mich heute wieder herzlichst zurückbegrüssen. Ich war lange weg weil ich meine Inspiration verlor… 

Doch jetzt bin ich zurück mit neuer Inspiration, und neuem Mut. Mittlerweile bin ich ins Gymnasium gekommen und habe einen 4 wöchigen Amerika-Urlaub gemacht. Dies alles dürfte niemanden besonders interessieren und trotzdem schreib‘ ich es weil ich es euch schulde.