Antisemitismus ist keine Abenteuer-Kreuzfahrt
Solidarität mit Israel!
Sonntag, 20.06.10, 13 Uhr
Frankfurt am Main
Berger Straße (U-Bahn-Station Bornheim-Mitte)
Antisemiten drängt es zur konformistischen Revolte. Der Versuch, die Blockade des Küstenstreifens vor Gaza zu hintertreiben, der am 1. Juni von der israelischen Armee beendet wurde, war als symbolischer Sieg konzipiert, als „ein gestatteter, vielmehr ein gebotener Exzess, ein feierlicher Durchbruch eines Verbotes.“ (Freud) Was Rechte, Linke und Moslems in sechs Schiffen, von denen jedes einzelne als Miniaturausgabe des internationalen antisemitischen Gruselbündnisses betrachtet werden kann, ins Mittelmeer trieb, war die Lust am Ausnahmezustand, den man durch die feierliche Verletzung der israelischen Schutzzone herbeizuführen trachtete, um sich als Opfer zu inszenieren und die Weltöffentlichkeit gegen Israel aufzuwiegeln. Nichts anderes war das Ziel der Flotte nach Gaza und hierfür war man zu allem bereit.