Das Gemüse kann frisch oder gefroren sein. Wir braten zuerst in Butter – Zwiebel und Karotten an. Löschen mit etwas Brühe ab. Würzen mit Salz, Pfeffer, Zucker und Kräutern der Wahl. Danach geben wir die Eier dazu und rühren nicht um! Deckel drauf, 20 Minuten Stufe 2 Induktion. Die Eier sind damit pochiert. Jetzt geben Sie eine Sauce Ihrer Wahl. Z.B Cumberland, Käsesauce, Bolognese.
Fensterbank – Erdbeere
Die stammt von dieser Blüte. Ich habe die Pflanzen über Winter angesetzt wie in unserer Baumschule, in der ich Gärtner wurde.

Heute haben wir die gegessen.

Letscho von Paprika, Kirschtomaten, Zucchini, Weißer Zwiebel und Lauch
Die Reihenfolge des Ansatzes ist Paprika und weiße Zwiebel. Beides bringen wir in nicht zu wenig Öl zur Farbe. Ist etwas Farbe vorhanden, würzen wir mit genug Salz, relativ viel Zucker, Pfeffer, Knoblauch. Der Zucker soll etwas karamellisieren. Sie sehen das am Topfboden. Jetzt geben wir Zucchini und Lauch in Ringen dazu. Umrühren. Stufe drei Induktion. Zudecken. 8 Minuten eingeben. Stufe 3 – Induktion. Nach etwa 7-8 Minuten riechen Sie die Farbe. Etwas Essig Ihrer Wahl zugeben. Kirschtomaten oder Polpa Ihrer Wahl aus der Dose. Maximal 1/2 Liter. Umrühren. Aufkochen lassen. Stufe 2-Induktion. 3 Minuten. Jetzt löst sich das Karamell. Öfter mal Umrühren. Fertig.
Fenchel-Orangensalat warm
Fenchelsalat gekocht. Bei uns wird das warm genannt. Es wird aber auch alt gegessen.
Fenchel ist im Winter leichter verdaulich, wenn er gekocht ist. Außerdem werden sämtliche Bakterien und Viren beseitigt. Der Geschmack wird sehr viel harmonischer. Ich würde Fenchel auch im Sommer so zubereiten.
Sie kochen den Fenchel in sehr dünn geschnittenen Scheiben. Das dauert in wenig Wasser rund 15 Minuten. Gewürzt wird das Wasser mit Salz, Zucker, etwas Pfeffer. Nach den 15 Minuten geben Sie eine geschälte Orange, in dünne Scheiben geschnitten, dazu und lassen das zusammen 5 Minuten kochen. Geben Sie danach etwas Öl dazu. Fertig.
Peperoni-Radicchio agrodolce
Zuerst würzen Sie die geschnittenen Paprika, reichlich Zwiebel mit Salz, Pfeffer, reichlich Zucker, Öl und etwas Knoblauchgranulat. Das braten Sie im heißen Topf bei Stufe 6 – Induktion an und geben die geschnittenen Radicchio dazu. Sie müssen recht häufig umrühren. Das Gemüse nimmt Farbe an. Nach rund 15 Minuten löschen Sie mit Essig Ihrer Wahl ab und lassen das zusammen einreduzieren. Fertig. Den Salat können Sie warm oder kalt verzehren.
Ravioli in Gemüse-Gorgonzolasauce
Eigentlich einfach zu kochen. Sie kochen die Ravioli zusammen mit dem Gemüse Ihrer Wahl. Sommermischung und Ähnliches. Sie würzen mit Salz, Zucker, Pfeffer und einer Prise Knoblauchgranulat. Zwischen 8 und 10 Minuten sind Ihre Ravioli samt Gemüse fertig. Jetzt stellen Sie die Flamme ab und rühren Gorgonzola ein. Der darf nicht kochen! Der Ansatz:

Champignon – Peperonata agrodolce
Zwiebel in 16-tel Keile schneiden. Paprika und Champignon in Zwei mal Zwei Zentimeter große Stücke schneiden oder vierteln. Das, in nicht zu wenig Öl, anbraten.
Salz, Pfeffer, Zucker zugeben und den Saft einreduzieren. Mit Essig Ihrer Wahl ablöschen und wieder einreduzieren.
Das dauert auf Stufe 6 – Induktion etwa zehn Minuten.
Abkühlen. Fertig.
Stew von gebratenem Würstel
Stew ist ein schottisches, oft auch irisches Lammgericht. Eine Art Schichtkohl, würden die Preußen sagen. Normal wird das mit Lamm gekocht.
Für arme Leute ist das bei der aktuellen Preistreiberei der Händler unmöglich zu bezahlen. Also, nehmen wir Würste. Auf Deutsch: die Abfallprodukte der Reichen oder sich reich Fühlenden.
Allgemein wird ein Stew im Bachofen hergestellt. Wir haben heute modernere Geräte.
Umluftgrill.
In unserem Mikrowellen geeigneten Kochgefäß richten wir unten Kraut, mittig Kartoffeln und oben die Wurst und gießen das deckend an.
Gewürzt wird mit Kümmel gemahlen, Salz, Pfeffer, Zucker und vielleicht einer Prise Knoblauchgranulat.
Einfach geht das auch im Topf mit passendem Deckel in der gleichen Reihenfolge.
Das Ganze dauert etwa 45 Minuten.
Etwas Speisewürze kurz vor dem Verzehr kann drauf gegeben werden.
Katerfrühstück zum Neujahr
Köche und nicht nur die, gingen zum Neujahr oft mit einem Kater zur Arbeit. Oft haben sie gleich durchgemacht. Das Frühstück folgte meist dem Neujahrsbuffet und den letzten Gästen. Die zwei Sorten von Gästen existieren nun mal. Die, welche nach dem Abendmenü ins Zimmer gehen und Jene, die letztendlich mit dem Morgenlicht gehen. Letztere sind Jene, die uns Gastronomen am liebsten sind. Erstere verzehren ihre, von zu Hause mitgebrachten Getränke, auf dem Zimmer. Das sind jene Alkoholiker, die sich für ihren Suff schämen oder Geld sparen wollen. Zweitere sind Jene, die nach dem Motto leben: Unter Freunden gesoffen, ist Kotzen keine Schande.
Meine Frau und ich gehören zu den Ersten. Silvester gehört bei uns zu den Traditionen. Wir trinken einen selbst angesetzten Kirschlikör. Einen. 4cl. Auf DDRdeutsch: einen Doppelten. Das sind genau nullkommazwei Promille. Die benötigen drei Stunden, um den Körper über die Leber zu verlassen. Und genau das, sorgt bei höherem Verzehr für einen Kater. Eine Promille, benötigt etwa elf Stunden bis zur Nüchternheit. Warum? Weil Alkohol – Kohlenhydrate verbrennt. Deswegen trinken wir einen Likör. Der liefert die gleich mit.
Anders ist das bei den sogenannten In-Getränken, die recht trocken, dafür aber massenhaft verzehrt werden. Saurer Wein, saurer Sekt usw.. Trocken heißt lediglich – stocksauer. In meinen Augen, ungenießbar. Die Verbrennung von Kalorien aus dem Fettspeicher des Körpers, sorgt in aller Regel für einen massiven Kater, auf Deutsch – Hungerast und ziemlich zähe Kopfschmerzen. Außerdem zu einem recht trockenen Mund. Das ist dann die Ursache für Erkältungen, Grippe usw.. Auf einer trockenen Schleimhaut fühlen sich Bakterien und Viren sehr wohl.
Wie bekämpfen wir das? Mit einem Schwedischen Frühstück. Zumindest, in etwas abgewandelter Form. Wir verzichten als Proleten auf teuren Lachs, geräucherte Forelle und Ikra – Kaviar.
Wir nehmen uns zwei oder drei geröstete Semmeln oder Soja- freien Toast. Eine Dose Ölsardinen, ein Gläschen Kapern und Sardellen. Gut gemischt, wird das mit Toast verzehrt. In Südtirol können Sie das mit eingeweichtem Schüttelbrot tun. Zwieback und andere Trockenbrotsorten sind auch gut geeignet.
Zum Einweichen des Brotes stellen Sie sich ein bekömmliches Dressing ohne Öl her. Das Öl befindet sich bereits im Fisch. Dafür nehmen Sie sauer eingelegtes Gemüse Ihrer Wahl. Das blenden Sie oder zerkleinern es samt Flüssigkeit mit dem Stabmixer. Damit bestreichen Sie das trocken Brot.
Ente und Ditali zu Gemüseeintopf
Vom Entenessen haben wir uns natürlich die Karkasse aufgehoben. Die kochen wir zu einem Gemüseeintopf. Als Sättigungseinlage verwenden wir heute keine Kartoffeln, sondern Ditalini.
Bei Eintöpfen können Sie zwischen 25 und 35 Gramm pro Person kalkulieren. Das sind dann etwa 140 kcal als Pastaeinlage bei 35 Gramm.
Eine Tüte Mischgemüse reicht. Nach den Feiertagen ist das der passende Abklang.
Hier setzen wir zuerst die Karkasse an und lassen die etwa eine Stunde nach dem Aufkochen auf Stufe 2 brodeln. Salz, Pfeffer, Zucker reicht. Den restlichen Geschmack bringt auch das Gemüse.
Die Karkasse wird entnommen und die Pasta zuerst angesetzt. Nach dem Aufkochen geben wir das Gemüse (gefroren) dazu. Aufkochen. Abdecken. 15 Minuten Stufe 2 – Induktion. Ganz zum Schluss, fügen wir das abgetrennte Fleisch dazu. Fertig. Jetzt haben Sie die Zeit, die Schuldscheine vom Weihnachtseinkauf passend zu sortieren. Sie können also stressfrei nach dem 06. Januar wieder auf Arbeit erscheinen ohne rot zu werden.