…und die Tür steht für alle offen. Nehmt doch gerne Platz. Die Crew steht bereit und die Weltraumgräfin sitzt geduldig im Cockpit.
Wenn ihr nicht einiges verpassen wollt, dann folgt mir doch gerne ins andere Universum. Dieses hier ist leider voll.

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Nur die Welt ist zu klein. Oder mein Blog. Und da hier alles gestopftevoll ist, bin ich mal ein wenig in anderen Sphären umhergedüst und habe noch einen anderen schönen Platz im Weltenraum gefunden.
Ich muss mich natürlich noch ein wenig einrichten. Daher ist es etwas leer und karg dort. So wie man sich eine neue Wohnung einrichtet. Es braucht seine Zeit. Und eines Tages ist dann alles schick und schön dort.
Wer mag, kann mir gerne folgen. Ich nehme euch mit in meinem Raumschiff 🛸 und schweben hier hinüber:
Diese Aktion wird, unabhängig voneinander, von Wortman und von Puzzleblume geführt.
💯 Wörter, 3️⃣ Begriffe
Die Abenteuer von Frau Stöckelschuh 👠
Teil 140 ➡️ Zu Teil 138 und 139
Pilz – nähen – Rahmen
Die Ritterfrau trat heran und blickte entsetzt über Frau Stöckelschuhs Schulter. Auch die Einäugige kam hinzu. Mit ihrem einen Auge scannte sie den Raum und stützte sich schockiert am Rahmen der Tür ab. Sie entdeckte ein Ölgemälde, auf dem eine Sammlung von Pilzen abgebildet war, das völlig deplatziert wirkte.
„Oh mein Gott!“, stieß sie plötzlich aus, als sie gleichzeitig ein siamesisches Schweinepaar entdeckte. „Wurden die zusammengenäht?“ Und die Ritterfrau deutete auf etwas Undefinierbares. „Was ist das denn?“ „Das sind prähistorischen Tiere. Man hatte versucht die zu klonen. Aber das Mammut ist das einzige gelungene Experiment“, antwortete ihr der Umhangmann.
Teil 141
Wiederkehr – schlürfen – vergeblich
Nun war auch der Violinenmann herangetreten, inzwischen etwas wacher und sagte mit krächzender Stimme: „Die armen Tierchen. Wir müssen die befreien.“ „Und wohin willst du die bringen?“, entgegnete der Umhangmann. „Es ist ein Ort ohne Wiederkehr. Niemand kommt hier jemals lebendig raus. Auch wir nicht.“
Darauf verschwand er in einem Nebenraum und kam, aus einem Pappbecher schlürfend, zurück. „Jemand ein Schlückchen Wodka auf den Schreck?“ Der Kopf der Drogensüchtigen ruckte herum. „Ich!“, rief sie und entriss ihm den Becher. Er versuchte vergeblich den Wodka wieder an sich zu reißen, woraufhin der Rest verschüttet wurde.
„Seid ihr bekloppt!“, brüllte Frau Stöckelschuh dazwischen.
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Der Herbst kam auf großen Füßen daher. Er trat an die Tür heran und klopfte laut.
„Oh, wer ist da?“, rief erstaunt eine Stimme. „Frau Sommer! Ich bin es!“ „Ach, Herr Herbst! Sie sind schon da?“, wunderte sich Frau Sommer.
„Darf ich hereinkommen?“, fragte er. Doch Frau Sommer verneinte: „Nein, du musst noch ein Weilchen warten. Ich bin noch nackt!“
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💯 Wörter 3️⃣ Begriffe
Die Abenteuer von Frau Stöckelschuh 👠
Teil 138 👉🏼 Zu 134 – 137
Fuß – lachen – Wolf
Der Katzenmann lief voraus und hielt die Tür mit einem Fuß auf, die zum Abfallraum führte. Sein betroffenes Gesicht war abgewandt. Selbst die Katze schmiegte sich fest in seinen Armen.
Der Fischhändler hielt sich zurück hinter der Gruppe. Große Furcht machte sich in ihm breit. „Die Angst macht den Wolf größer als er ist“, versuchte er, sich Mut zuzureden.
Die Drogensüchtige lief gleich hinterher und linste vorsichtig in den Raum hinein. Fassungslosigkeit machte sich auf ihrem Gesicht breit. In ihrem Kopf schien ein Schalter in die falsche Richtung zu klappen, dass sie zuerst los lachte und sich dann würgend abwandte.
139
Fischfang – (sich) aufhalten – bedeckt
Man konnte den Geruch schon im Gang wahrnehmen, wie es herauswaberte. Der Fischhändler bedeckte sein Gesicht. An Frau Stöckelschuh gewandt sagte er: „Manchmal hat unser Fischfang schlimm gerochen, aber das übertrifft alles.“ „Du musst ja nicht mit rein. Du kannst dich so lange im Flur aufhalten und wir schauen, was da so schlimm ist.“ Doch der Anblick der verwahrlosten Tiere, erschütterte auch Frau Stöckelschuh. „Was ist mit denen passiert?“, fragte sie. Der Umhangmann trat heran. „Das sind alles missglückte Experimente. Ich bin für die Entsorgung zuständig.“ Die Tiere vegetierten vor sich hin. Viele waren entstellt, es fehlten Gliedmaßen oder hatten zwei Köpfe.
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💯 Wörter 3️⃣ Begriffe
19. August 25
Drabble von Wortman
Teil 134 👉🏼 Zu den Teilen 132 und 133
Salz – gierig – Rohr
Erstaunt blickte der Fischhändler zu Frau Stöckelschuh. „Du kennst auch die Bibel?“, wollte er wissen.
Gierig darauf, noch mehr zu hören, setzte er sich zu ihr. Auch die anderen blickten neugierig auf. „*Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen?“, sagte sie und schüttelte den Kopf. „Nein, ich kenn‘ nur ein paar. Mein Vater war nicht nur Jäger und hat mir das Schießen beigebracht, sondern war auch sehr bibelfest. Daher sind mir einige Verse hängen geblieben.“
Dabei wanderte ihr Blick nach oben und entdeckte ein Rohr, das an der Decke verlief.
*Matthäus-Evangelium (Kapitel 5, Vers 13)
Drabble von Puzzleblume
Teil 135
Handbewegung – verlassen – anderslautend
Mit einer Handbewegung zeigte sie nach oben. „Schaut mal, das Rohr endet im Lüftungsschach. Können wir nicht dort hindurch fliehen?“ Doch die Einäugige schüttelte den Kopf. „Das wird nichts. Wer weiß, wo wir da landen.“ Auch die Ritterfrau lehnte es ab: „Dieses Risiko gehe ich auf keinen Fall ein.“
Doch die Drogensüchtige hatte einen anderslautenden Vorschlag: „Wir können auch durch diese Klappe versuchen.“ Sie deutete hinter den Käfig, wo sie einen anderen Schacht entdeckten. „Wir müssen nur die Klappe abschrauben und ruckzuck den Raum verlassen.“
Plötzlich waren quietschende Schritte im Gang draußen zu hören, die sich der verschlossenen Tür näherten.
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26. August 25
Drabble von Wortman
Teil 136
Daumen – zucken – Umhang
Aufgeregt schrie und hämmerte die Drogensüchtige dagegen. Auch die anderen richteten sich auf und lauschten. Als wäre nie was geschehen, schwang die Tür auf. Mit verfilzten Haaren und schmutzigen Bart starrte sie verwundert ein Mann an, der einen zerflederten Umhang trug. „Was macht ihr da drin?“, fragte er verdutzt. „Der Boss hat uns eingesperrt. Gott sei Dank hast du uns gerettet“, rief die Drogensüchtige ihm freudig entgegen und wäre ihm fast um den Hals gefallen. Doch er zuckte abwehrend zurück. Daraufhin deutete er mit dem Daumen zum Boden und fragte: „Was ist das für ein Kackhaufen?“ „Shit!“, stieß Frau Stöckelschuh aus, „das Mammut ist auch weg!“
Drabble von Puzzleblume
Teil 137
Dunsthülle + (sich) formen + unbezahlbar
Wie aus dem Nichts tauchten zwei weitere Gestalten auf. Frau Stöckelschuh erkannte den Katzenmann und die Struppelfrau mit den Hasen. „Wo kommt ihr denn her?,“ wollte die Einäugige wissen. Frau Stöckelschuhs Augen verengten sich. „Aus dem Abfallraum“, stieß die Struppelfrau atemlos aus. „ Es ist wie eine Dunsthülle dadrin. Es ist grausig.“ „Wieder lauter verweste Tote?“, fragte die Ritterfrau und trat in den Gang hinaus. Doch die Struppelfrau schüttelte den Kopf. „Noch schlimmer?“, fragte der Fischhändler. Furcht schien sich in der Atmosphäre zu formen. „Gottes Gnade ist unbezahlbar“, wisperte er und fühlte die Angst vor dem, was sie zu sehen bekamen.
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💯 Wörter 3️⃣ Begriffe
Die Abenteuer von Frau Stöckelschuh 👠
Teil 132
Küchengerät – fahren – hartnäckig
Frau Stöckelschuh, noch etwas benommen, zuckte nur mit den Schultern: „Ich weiß auch nicht, welche Schiene er nun fährt. Wir können nur hoffen.“
Der Riesenwärter wurde vom Boss in den Flur hinausgedrängt. Dann schlug die Tür zu, die sich von innen nicht öffnen ließ.
Die Drogensüchtige drückte und hämmerte hartnäckig dagegen. „Das kann doch nicht sein“, jammerte sie. „Ich will endlich hier raus!“
Frau Stöckelschuh entdeckte in der hinteren Ecke des Raumes eine Kiste. Neugierig ging sie darauf zu und schaute hinein. Enttäuschung machte sich auf ihrem Gesicht breit. „Was ist da drin?“, fragte der Fischhändler. „Da sind nur alte Küchengeräte.“
Teil 133
Nüsse – falten – Vitrine
Hoffnungslosigkeit machte sich in der Gruppe breit. Unschlüssig standen sie nun herum. Der Violinenmann klammerte sich an seine Violine. Die Einäugige und die Ritterfrau gesellten sich zu Frau Stöckelschuh. Gelangweilt wühlte die Ritterfrau in der Kiste und fand am Boden eine Handvoll alte Nüsse. „Ob man die noch essen kann?“
„Hast du keinen Spruch mehr auf Lager?“, blaffte die Drogensüchtige den Fischhändler an. „Zu Hause in meiner Vitrine stehen all meine Bibeln. Ich könnte alles aufsagen“, sprach er und faltete seine Hände.
„*Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld“, zitierte unerwartet Frau Stöckelschuh.
*Röm 8,25
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