Licht:
Ich bin das Licht.
Ich brauch‘ dich nicht.
Schatten:
Ich bin da, wo du bist.
Unweigerlich.
Licht:
Du verfinsterst meinen Glanz.
Schatten:
Es ist unser beider Tanz.
Licht:
Du verdunkelst.
Du verschweigst.
Schatten:
Ich beschatte und du zeigst.
Posted in Lyrik
Licht:
Ich bin das Licht.
Ich brauch‘ dich nicht.
Schatten:
Ich bin da, wo du bist.
Unweigerlich.
Licht:
Du verfinsterst meinen Glanz.
Schatten:
Es ist unser beider Tanz.
Licht:
Du verdunkelst.
Du verschweigst.
Schatten:
Ich beschatte und du zeigst.
01 Freitag Jan 2021
Posted in Lyrik
Francis Paciba, der französische Künstler und Dichter sagte den wunderbaren Satz „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“.
Wer kennt es nicht? Eine Sache scheint festgefahren und kann erst mit einem neuen gedanklichen Ansatz gelöst werden. Dazu braucht es Köpfe, die gelernt haben nicht aufzugeben und sich stattdessen „Probier es doch mal anders“ zu sagen. In diesem Sinne war bisher das schöne Wort vom Querdenken zu verstehen, das sich deutlich unterscheidet vom Quertreiben. Aber so mancher Querulant scheint das nicht zu wissen.
Als ich hörte, wer sich nun selbst den Titel „Querdenker“ verpasst hat, stieg Groll in mir auf. Dies Wort wollte ich mir nicht wegnehmen lassen. Wörter kann man nicht klauen? Doch, man kann.
Die Nationalsozialisten beherrschten die Art von Wörterklau, die ich meine, perfekt. Wörter, die positiv besetzt sind, die harmlos und unverfänglich klingen, werden Namen, Benennungen und Titel von Zuständen und Handlungen, die verabscheuungswürdig und bedrohlich sind. Ich nenne hier nur das „Konzentrationslager“ und die „Säuberungen“. Das sind Begriffe, die so nachhaltig von den Faschisten besetzt wurden, dass jeder, der sie benutzt, sich unversehens in der Gedankenwelt dieser Gruppe wiederfindet und dies oft nicht einmal bemerkt, einer in sich durchaus schlüssigen Gedankenwelt, die im übrigen ein Querdenken gerade NICHT zulässt.
Hilft es, diese Wörter im Nachhinein zu tabuisieren, weil sie als kontaminiert empfunden werden?
Nun, zumindest ist das ein weit verbreitetes Verfahren und das Ächten von Begriffen entwickelt sich in unserer Gesellschaft geradezu inflationär.
Es hilft aber nicht.
In diesem Sinne: Ich bin eine Querdenkerin!
Du auch?
05 Sonntag Apr 2020
Schlagwörter
bäuerliches Leben, Eltern, Geschichte, Hamburg, Kaiser, Kindheit, Leben auf dem Lande, Schöpfung, Sprache, Zeit
Ich lese für euch…
21 Freitag Feb 2020
Posted in Lyrik
Besuche:
Im Irgendwo der Jahre – Ein Drama war’s
Donnerstag 12.3, 14:30 – 15:00auf der Leipziger Buchmesse
17 Montag Feb 2020
Posted in Lyrik
„In den Farbtopf gefallen und mit Worten verrührt“ – Arbeiten von Brigitte Bosch – Neustadt in Holstein – der-reporter
— Weiterlesen www.der-reporter.de/neustadt/neustadt-in-holstein/artikel/in-den-farbtopf-gefallen-und-mit-worten-verruehrt-arbeiten-von-brigitte-bosch
08 Samstag Feb 2020
Posted in Roman
Schlagwörter
Dampfmaschinen, Depression, Dorffeste, Flotte, Inflation, Kaiser Wilhelm, Krieg, Liebe, Militarismus, Schlachten, Schlafburschen
Ein Buch, das einen eigenen Stand auf der Leipziger Buchmesse bekommt:
12.03.2020 bis 15.03.2020 Halle 4 Stand B300 … …da, wo die Musik spielt.
Oder wo man einfach nur zuhören kann…
21 Samstag Dez 2019
Posted in Lyrik
Schlagwörter
1914, Auswanderer, Dampfmaschine, Feiern, Hafen, Hamburg, Huren, Inflation, Kaiserreich, Krieg, Liebe, Marine, Nähen, Not, Schiffe, Weserbergland, Zeitgeist, Ziegler
24 Dienstag Jul 2018
Posted in Lyrik
Ich schreibe ein Gedicht
Damit es für mich spricht
Was mich in meiner Seele
So unablässig quäle
Oder was mich hoch erfreue
Mich im Kern gar runderneuere
So köstlich es auch immer sei
Es ist ein Wort nur – und vorbei
25 Donnerstag Mai 2017
Posted in Lyrik
Manchmal so aus dunkelroter Tiefe
bläst zorniges Gestobe die Fanfare
und zündelt hart am Feuer
Manchmal auf des Messers Schneide
zischt die Zwietracht scharf und kalt
und zertrennt des Herzens Band
Manchmal wie vom Blitz getroffen
zichzackt alles kreuz und quer
und kirre Gnome kreischen
25 Freitag Nov 2016
Schlagwörter
Grölend poltert der Faschismus auf die Bühne
großkotzt stinkend übers Publikum
knallt noch den Beleuchter ab
einfach so
einfach
Die Demokratie hockt nun im Dunkeln
und Demogogen schänden sie
werfen sie zur Strafe
in die Gosse
Dreck
Das
Warum hat sie sich nicht gewehrt?
Es war so dunkel und sie musste sich an ihre selbst verordneten Regeln halten.
Ach hätte sie doch einen Selbstverteidigungskurs fürDemokratie besucht… ach.