3x Albumcover Deluxe Damnation Overload over 9000

Und sie werden denken, AI habe die Songs geschrieben weil die Cover mit AI (Grok) gemacht wurden (ja, ich habe persönliche Fotos im persönlichen one on one Chat mit Grok (Twitter AI) geteilt und mir das ausgeben lassen) und gesungen und dann werden sie sagen: AI ist mittlerweile so gut geworden, es klingt ja richtig real, mit den Fehlern und es ist richtig unpoliert, oh mein Gott! so gut ist AI bereits geworden /o\ Jetzt könnten wir es wirklich nicht mehr von realen Menschen unterscheiden! Boomer auf Facebook können das bereits heute nicht und glauben Eichhörnchen helfen bei verschneiter Windschutzscheibe.. und natürlich, AI wird in den kommenden Jahren noch besser, sodass Deepfakes wirklich nicht mehr von der Realität zu unterscheiden ist. It’s gonna be ugly…

Anyway..

Jetzt muss ich nur mehr 3 mal ca. 12 Songs aufnehmen (also ca. 40) .. geschrieben und eingespielt wärens ja schon, da hab ich ausreichend Material da ich easy eine Stunde mit eigenen Songs füllen kann.. aber das ADHS mag getriggert und der Perfektionismus gnädig sein.

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Kinderzimmer-Kinder waren klüger

Generation Alpha (2010-2024), Kinder der Millennials und Generation Beta (2025-2039), Nachwuchs der Generation Z werden mit Abstand die dümmsten Generationen sein, die diese Menschheit hervor gebracht hat. Davon abgesehen werden 30-70% ohne Erwerbstätigkeit ihr Dasein fristen, cause, I for, one, welcome our new AI Overlords. Please don’t kill me. Ich sage immer „bitte“ und „danke“ wenn ich mich mit Chat GPT unterhalte.

Boomer und elder Gen X haben Millennials hervor gebracht. The best Generation ever. The Generation in Between. Analoge Kindheit, digitale Jugend. Als Kind im Dreck gespielt (wir mussten allerdings nicht im Winter barfuß eine Stunde zur Schule laufen wie die Elterngeneration) als Jugendliche damit geflext (wir kannten das Wort damals noch nicht, damals war es „angegeben“) wer sich die meiste Scheiße auf rotten/com angeschaut hat. We had it all. Unsere Eltern sagten, du kannst alles werden, was du willst! Und so wurden wir nie erwachsen – mein PC-Zimmer könnte das Zimmer eines 12jährigen Mädchens sein. Ist das sexy? Nein. Do I care? Nein.

Anyway.

Wir saßen in unseren mit Spielzeug überfüllten Kinderzimmer und haben dort gespielt. Oder sind am Boden gelegen und haben nichts gemacht und die Wand angestarrt. Kam auch vor. Oder gelesen. Oder gelangweilt. Gemalt. Kam alles vor. Die Eltern im Wohnzimmer. Keine Ahnung was die taten. Fernsehen, lesen, und diese Eltern waren aber damals in ihren Zwanzigern, frühen Dreißigern.

Heute befindet sich Generation Alpha unter Aufsicht ihrer paranoiden Helikopter-Eltern (mir ist das Eigentor und die Ironie absolut bewusst) mit „Tabletzeit“ im Wohnzimmer. Unter. permanenter. Aufsicht. Wenn das Kind am Boden liegen und an die Decke starren würden, würden die Eltern bereits Google zu seinen Symptomen befragen. Es ist so, leugnet es nicht. Ja ja, nicht alle, aber durchaus ausreichend, dass die Generation, die heran gezogen wird, noch weniger selbstständig ist als wir.

Aber was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Man müsste jetzt tatsächlich recherchieren (wofür niemand Zeit hat) und überlegen, was es wirklich miteinander zu tun hat: ist es die permanente Überwachung (fix), dass das Kind quasi nichts allein macht und immer irgendwer rum sitzt und „da ist“? Oder das Internet, wovor die Eltern zu schützen versuchen (you already lost that fight) aber es schlussendlich nicht in der Hand haben und ja Social Media Verbot für unter 14 hat schon Sinn aber … wer kontrolliert nach der Schule? Hat es damit zu tun, dass diese Kinder um Welten mehr Videos konsumieren als dass sie Bücher lesen und somit mehr oder weniger das lesen verlernt haben? Oder ist es die permanente Beschäftigung?

Und dann kommt natürlich die Gefahr mit AI dazu – nicht nur Arbeitstechnisch sondern auch im Hinblick auf Manipulation und hier versagt die EU bereits auf ganzer Länge. Seit dem ersten AI Video hätte man sofort ein Gesetz erlassen müssen, dass alle (!) AI Videos zu kennzeichnen sind. Jetzt? Wurscht. Interessiert eh niemanden. Man sieht ein Video im Internet und denkt sich: Joa… kann echt sein oder auch nicht. Egal.

Aber gut, im Endeffekt ist es komplett wurscht in einer digitalen Welt wo wir uns quasi jeden Tag (unfreiwillig) anschauen, wie Menschen sterben. Hier wird eine von den Fluten verschluckt, kommt nimma raus, tot. Dort schlittert einer den Hügel runter, ja, die Person schlitterte in ihren Tod, alle schauen zu. Und so weiter. Früher musste man in die Videothek und sich die „Gesichter des Todes“ ausleihen oder ging halt auf rotten/com (es war ein aktiver Schritt notwendig) – jetzt genügt es einmal zu lange in den Kommentaren zu verhängen, dass der Algorithmus das „Interesse“ aufgreift und dir weitere solche Videos in den Feed spült. Natürlich ist dieser auch gleich wieder bereinigt, indem man das Konsum-Verhalten für ein paar Minuten gezielt lenkt, aber… you get the point.

Andererseits..

Von daher ist die unbändige Flut an AI Videos vielleicht doch nicht so schlecht, im Endeffekt weiß man nicht mehr ob der Tod des Menschen jetzt real oder nur AI war und im Endeffekt ist das gut für unser Gehirn, da wir uns leichter einreden können, dass wir das jetzt nicht wirklich gesehen haben. Es war fake. Passt. Und weiter gehts. Und im Hinblick dessen, dass Kinder immer dümmer werden könnte man AI tatsächlich als Schutz betrachten. Die Kinder sehen tote Menschen und glauben es ist AI, wow.. AI kann so viel!

Ha.. interessante Wendung.

Und im Hinblick darauf, dass diese Menschen sowieso nie eine längere, geregelte Arbeit haben werden, wenn überhaupt – wobei es natürlich jetzt sinnvoll wäre das Handwerk zu bewerben, weil Häuser werden aktuell noch von Menschen gebaut und Dinge installiert, aber wer will sich die Hände dreckig machen und mit 50 kaputt sein? Andererseits.. niemand kann sich mehr Häuser leisten.. it’s tricky.

Aber im Endeffekt ist es egal. Es kommt wie es kommt, it is what it is. Fortsetzung folgt.

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Welcome Home!

Only Millennials will understand this Feeling of „Home“

Spoiler: es sind die nassen Hosenbeine bis zum Knie wenn es regnet weil das untere Ende am Boden schleift. Keine Bootcut sondern bissl weiter aber.. das Feeling läuft aufs gleiche hinaus: Home.

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Absolut ausreichend

40+ ist das neue 30+, prove me wrong.

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„Du wirst auch nicht mehr jünger..“

Stimmt.

Zum einen nehmen körperliche Schmerzen zu, denn, waren es davor „nur“ Rückenschmerzen, sind es jetzt Becken, Oberschenkel und sonst irgendwas. Es vergeht kein Tag mehr ohne Schmerzen, aber der Mensch gewöhnt sich an alles. Und ja, ab spätestens 50 werden wir uns alle ins Fitness-Center begeben müssen, nicht (nur) um #hotgirlsummer zu rocken, sondern um unsere Muskeln zu stärken, damit diese den alternden Körper tragen können. Aber, das ist hier nicht gemeint.

Wenn Menschen sowas sagen, sagen sie das entweder mit dem Hinweis, dass man diese eine Sache X oder die Dinge XYZ jetzt machen sollte, weil es später sonst zu spät ist (was du heute kannst besorgen, ist morgen noch mühsamer zu erledigen) – oder aber, es ist ein gezielter misogyner Hinweis, dass frau ein Ablaufdatum hat, und dieses geht mit dem Ende der Gebärfähigkeit einher.

Welcome to my TED-Talk

Die Menopause (also das Ende der Gebärfähigkeit) setzt in den meisten Fällen mit 50 ein und ist es nicht interessant, dass wir zwar Schauspielerinnen um die 40 („wow, sie sieht so gut für ihr alter aus!“) sehen, aber ab 50 nur mehr als Oma im Hintergrund oder in einer „60+ Romanze“ während der 60jährige Hauptdarsteller mit ner mitte 30jährigen rum macht. Ja, Misogynie und Frauenhass sind real, und nein, es gibt keine Gleichstellung. Tut es nicht.

Anyway

Es wird dringend Zeit, dass wir dieses Narrativ von der „alten, nutzlosen Frau“ aufbrechen. Und nein, 40 ist nicht alt (also ja schon, man ist keine 20 mehr) aber es ist nicht „alt“ und auch wenn 50 „alt“ erscheint.

Und vielleicht sollten wir generell die Begriffe „jung“ und „alt“ hinter uns lassen. Mit jedem Abschnitt kommen andere Vorteile, aber auch andere Bürden.

Keine Wertung durch „jung“ oder „alt“ sondern „anderer Abschnitt“

Als Kind entscheiden die Eltern was man isst und anzieht, wann man zu Bett zu gehen hat und welche Hobbies wann wie oft und wann ausübt. Dafür kann man in der Regel sonst machen was man will und hat weder Verantwortung noch Verpflichtung. Best time ever.

Als Jugendliche entscheidet man selbst, was man anzieht und isst, aber die Eltern wie lange und ob man ausgehen darf und meistens gehen einem die Eltern, egal was sie sagen, sowieso nur auf die Nerven, nichts macht Sinn, wenn man Glück hat sieht man super aus, wenn Pech wie ein Streuselkuchen und alles ist kompliziert. Aber, man hat noch das gesamte Leben vor sich! Shice..

In den 20ern entscheidet man selbst, alles. Was man anzieht, isst, tut, Hobbies, alles. Aber man hat Rechnungen zu bezahlen, Versicherungen und man weiß, dass man die nächsten 40 Jahre noch arbeiten muss. Oft reicht das Geld nicht und man macht sich ständig Sorgen, will alles auf einmal, was aber nicht geht, weil man arbeiten muss, aber immerhin ist man frei vom Elternhaus (meistens, Männer nicht so, die bleiben ewig bei Mama hängen und/oder suchen sich das Äquivalent in ihrer Partnerin).

Mit 30 resigniert man langsam, merkt dass Party nicht mehr ganz so funktioniert und braucht mehr Schlaf. Rückenschmerzen beginnen, aber, man wird deutlich gelassener und sieht eigentlich richtig gut aus. Meist besser als in den 20ern. Man beginnt die Dinge wieder zu entdecken, die man als Kind geliebt hat und ist jetzt erwachsen genug, um wieder Stofftiere im Bett zu haben. Denn mit 20 war einem das noch peinlich.

Mit 40 ist einem noch mehr egal und man ist immer noch fit genug neue Dinge zu lernen, aber man weiß, dass man mindestens noch 30 Jahre arbeiten muss und darauf hat man immer weniger Bock. Sobald man die Midlife-Crisis betritt funktioniert auch das ausgehen wieder (für euch getestet, 2x die Woche geht easy, wer braucht schon Schlaf). Trotzdem bemerkt man, dass das Alter langsam Spuren hinterlässt: Falten, graue Haare und dergleichen.

Mit 50 wird man vermutlich noch mehr einen Fick drauf geben was andere denken, und ich denke besonders Frauen werden von einer gewissen Erwartung befreit sein und eine neue Freiheit erlangen so ähnlich wie Jugendliche wenn sie sich vom Elternhaus abnabeln. Sicherlich, der Körper wird gebrechlicher und liegt man einmal falsch, zieht sich das über den ganzen Tag, aber, man ist immer noch fit genug um zu reisen, Sport zu machen und der gleichen.

Mit 60 hat man es bald geschafft und wenn man Glück hat, ist man noch sehr git. Und wenn man nochmal mehr Glück hat, kann man auch zeitig in Pension gehen und das Leben mit Reisen und gutem Essen verbringen. Ja, die Haare am Kopf werden weniger, der Umfang am Bauch mehr, und der Körper schmerzt.

Ich glaube mit 70 resigniert man einfach und wenn man wirklich viel Glück hatte und auf sich achtete, ist man auch dann noch fit. Mit 80 ist es dann auch ok irgendwann zu sterben.

Was lernen wir daraus?

Die Leute in „alt“ und „jung“ und jungtm als erstrebenswert darzustellen ist ein äußerst kluger Schachzug der Wirtschaft. Die Beauty-Industrie ist neben der Kriegswirtschaft einer der stärksten Zweige. Und altern tut jeder, nur bei Frauen ist es ein no-go, gespeist aus dem historisch mitgetragenen Druck „hübscher als die andere zu sein“ weil den Mann zu bekommen (danke Disney) immer noch das oberste Ziel von Frauen ist – bzw. war.

Denn während sich die „male loneliness“-Epidemic (eine Epidemie, hört ihr das!) über die Gesellschaft zieht (weil Frauen keinen Mann mehr brauchen und sich somit nicht mehr mit allem zufrieden geben müssen), die es zu überwinden gilt (gib ihm halt eine Chance.. er hört dir auch zu!) wird die alleinstehende Frau mit Katze als „crazy cat lady“ betitelt, die es auf keinen Fall zu werden gilt, so ähnlich wie die Spinster zu Emily Dickinsons Zeiten. Heirate, sei anständig, sei Hausfrau!

Ich sags ja, die Gesellschaft hasst Frauen. Vor allem aber hasst sie alte Frauen, da diese nicht mehr manipulierbar sind.

Back to topic

„Du wirst auch nicht mehr jünger!“ – eh, irgendwann gehen die Dinge schon körperlich nicht mehr. Mit 20 wollte ich unbedingt in der Stadt wohnen, kaum betrete ich die Ende 30 lebe ich am Land und könnte mir ein Leben in der Stadt wirklich nicht mehr vorstellen. Mit Anfang 20 wollte ich noch die Welt bereisen und auf Teppichen schlafen, jetzt denke ich mir: Alter.. gib mir 5 Sterne und All Inclusive (wobei campen immer noch geil ist).

Aber dahinter steht auch ein gewisser Druck: der Druck was erreichen und leisten zu müssen: „Mach es jetzt, morgen ist es zu spät!“ oder „Morgen kannst du das vielleicht nicht mehr aus xyz Gründen“ und dergleichen. Trifft sich auch mit der Frage „Kann ich mich mit 50 noch einmal neu orientieren?“ – man kann sich immer neu orientieren wenn man das möchte.

Es geht also wieder und natürlich und wie es sein sollte, mit dem Jugendwahn einher: Sei jung, seh hübsch, erreiche was, leiste was, dann steht dir die Welt offen (ja.. na.. nit wirklich). Und natürlich, als junger Mensch sieht man das nicht, man glaub auch nicht, dass man je alt werden wird – und ja, Millennials altern nicht, aber das liegt halt daran, dass wir irgendwann mal geistig in den 20ern stehen geblieben sind, warum auch immer.

Anyway II

„Man ist nur so alt wie man sich fühlt!“ Ja.. na.. nit wirklich. Also schon auch, aber das ist halt auch dieser Boomer-Spruch der drauf hindeutet: „Ich bin 60 fühl mich wie 30 also darf ich eine 20jährige daten“ – ja, weil eine erwachsene Frau sich nicht mit deinen delulu-Vorstellungen abgibt. An der „male loneliness“-Epidemie sind die Männer schon ganz allein Schuld. Einfach decent human beings sein dann klappts auch mit gleichaltrigen Frauen.

Was ist jetzt das Fazit und die Zusammenfassung?

I weiß es doch a nit. Irgendwas halt, was jeden gut fühlen lässt, irgendwas, was sich schön reden lässt und wo ma uns selbst gaslighten können. Oder so. Aber im Endeffekt is komplett wurscht, weil, entweder ma fühlt sich ok oder a nit und je älter desto weniger fucks gibt ma aufn Rest und des is gut so.

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Es ist ok zu sagen: „Früher war alles besser!“

Born in the 80s. Raised by the 90s. Prime während der 00er und 10er Jahre. Alt werdend in den 20ern des 21. Jahrhunderts. Ich habe bisher in 2 Jahrhunderten und 5 Dekaden gelebt. Geil oder?

Ihr kennt die Leute die sagen „Früher war alles besser!“ – und meist sind das Boomer, die von ihrer Kindheit in den 60ern reden, wie sie im Winter draussen aufs Klo mussten, von ihren Eltern und/oder Lehrern verprügelt wurden wenns Scheiße aufgeführt haben, aber zumindest „draussen gespielt haben“.

Aber… das Boomer-Mindset bleibt leider niemand erspart und während Boomer mittlerweile zwischen 60 und 80 Jahren alt und Großeltern sind (und durchaus gechillter, ausser auf Facebook, aber wer bitte ist noch auf Facebook?) – begibt sich Generation X auf diesen Weg. Diese sind aktuell zwischen 45 und 60. Sie haben den Punk erfunden, Asbest-Wohnungen überlebt und waren zum Mauerfall jung. Diese Generation hatte Rebellion und Hoffnung in den Adern! Was ist passiert? Wirklich.. was ist passiert?

Jede Generation muss da durch, auch Gen Z

Und mittlerweile rutscht auch vielen Millennials dieses „Ich bin froh, heute kein Kind mehr zu sein“ raus.

Millennials (heute zwischen 29 und 44), die einzige Generation die den Schnitt zwischen analog und digital während ihrer (durchaus prägenden) Teenager-Zeit erlebt hat: Eine Kindheit mit VHS vor dem TV die aber auch gleichzeitig und im gleichen Maße draussen verbracht wurde. In der Regel durfte man die TV-Zeit frei bestimmen und meldete sich via Telefonzelle wenn man zwei Dörfer mitm Rad zu weit gefahren ist und doch erst im Dunkeln heim kommt. Als Jugendliche lernte man das freie Internet kennen, kein Social Media, kein Vergleich, nur ein Nick und die eigene (oft zurecht gerichtete) Persönlichkeit. Das äquivalent dazu sind halt heute die Filter.

Früher war alles besser

Ja. Die Zeit war besser. Ich sage es deutlich: Früher war es besser. Und hätte ich als Teenagerin mit Social Media erwachsen werden müssen hätte ich mir wohl mit ziemlicher Sicherheit schon längst die Pulsadern aufgeschnitten. Sicherlich, wir wurden bei jedem Einkauf mit Photoshop-Covern konfrontiert (keine Dauerbeschallung via Instagram inklusive Filter) aber, wenn wir gemobbt wurden, blieb das in der Schule. Bitte, heute werden WhatsApp Gruppen gemacht, heimlich Videos aufgenommen und diese geteilt, bitte wtf? Ich mein, kudos vor jedem jungen, gemobbten Menschen, der die Teenager-Zeit heute unbeschadet übersteht, you’re the real mvp.

Aber das ist ok

Aber – im Endeffekt ist es ok sich die „besseren“ Zeiten zurück zu wünschen, gleichzeitig muss aber erkannt und akzeptiert werden, dass diese vorbei sind.

Wir wurden raus geschickt oder vor dem TV geparkt wenn die Mama Ruhe wollte, heute wird den Kindern das Tablet in die Hand gedrückt. So what? Der einzige Unterschied: Unsere Serien damals waren besser (Tao Tao, Kickers, Mila, Sailor Moon, Lady Oscar, …) und grausamer (Als die Tiere den Wald verließen, Perrine, Niklas, Georgie, …).

Andere Zeiten, andere Strategien, andere Möglichkeiten. Es ist kein Vergleich möglich, weils anders war. Hätten Boomer-Kinder Handys gehabt, hätten auch diese ihre Zeit am Handy verbracht. Is so. Damals war die „gesunde Watschen“ gang und gäbe, heute weiß man, Gewalt gegenüber Kindern ist keine Lösung.

„Aber mir hot’s ned gschadet!“ Ja, woll. Hat sie. Schau mal an, was du auf Facebook postest, Günther. Du warst 3x verheiratet und hast immer noch Probleme mit Nähe, also einfach mal die Fresse halten und einsehen, dass nicht alles früher besser war. Manches, ja. Wohnraum war beispielsweise noch leistbar, aber Vergewaltigung in der Ehe erst seit 1996 strafbar.

Man muss differenzieren

So gesehen leben wir heute ein unfassbar komfortables (auf dem Leid anderer errichtetes) Leben. Was uns fehlt und wonach wir uns sehnen ist die Einfachheit von damals. Beziehung, das was wir in unserer Idealvorstellung damit in Verbindung bringen – und, was wir grad in diesem Moment am meisten benötigen.

Früher musste man ins Einkaufscenter – heute bekomm ich den Radiergummi in Einhornform morgen gratis ins Haus geliefert (yay, Kapitalismus, geil!) – niemand will heute auf die Bequemlichkeit von Amazon und Co verzichten. Niemand.

„Aber ich bestell nicht bei Amazon!“ Gratulation! Gut gemacht! Kriegst a Leckerli.

Die ständige Beschallung schlechter Nachrichten trifft uns tiefer als wir es merken und/oder glauben zu meinen. Die ständige Erreichbarkeit laugt aus, damals hast den Hörer zur Seite gelegt und warst komplett unerreichbar – heute hast das Handy immer griffbereit. Leute, wir könnt ihr bitte die Notifications an haben? Ich würd durchdrehen.

Die gute alte Zeit

Und trotzdem sehnen wir uns in die gute alte Zeit zurück. Warum? Weil wir sie romantisieren und deutlich verklären. Es war nicht so toll, wir glauben nur, dass es so toll war weil wir (mit zunehmenden Alter) mit aktuellen Situationen überfordert sind (jedes neue Handy überfordert mich massiv..).

Als Teenagerin hasste ich die 90er weil wir nichts spezielles hatten: Die 60er hatten Rock’n’Roll und tolle Outfits. Die 70er waren Discoglamour und lange Haare. Die 80er einfach nur geiler Rock mit den besten Coming-of-Age-Filmen (ja ja, ich weiß, die sind alle hardcore problematisch). Und was hatten die 90er? Eben.

Mittlerweile wissen wir: Wir hatten den Grunge und Flanell-look, und es wurde wirklich gute Punk- und Rockmusik produziert, auch die Popkultur zehrt gewaltig von den 90ern. Es war der Lifestyle der 90er der jetzt im Hinblick auf die Vergangenheit einzigartig war. Damals hat man das nicht gesehen. Was war an VHS so besonders? Was war am klassischen Kinderzimmer überhäuft mit Spielzeug so toll? Genau das. Die Tatsache, dass wir „Kinderzimmer“-Kinder waren und ohne elterliche Aufsicht gespielt haben. Heutige Kinder sind „Wohnzimmer“-Kinder und stehen ständig unter Beobachtung.

Die 00er Jahre hingegen waren immer schon cool: Shakira-Fashion, Hüfthosen, Prime-time. Immerhin kommen die Hüfthosen wieder und Shakira sieht mit 48 noch aus wie damals.

Anyway

Zusammenfassend: Ja, früher war (fast) alles besser, aber es war vor allem eines: anders.

Ein Vergleich ist quasi nicht möglich, und ja, das einfache, unbeschwerte Leben vor Versicherungen, Rechnungen und Knechtschaft in der Arbeitswelt ist aus heutiger Sicht einfach tröstlicher als das, was die Zukunft uns zeigt: Bis 70 arbeiten.

Hear me out

Eine Theorie die mir letzthin eingefallen ist: Im Alter kommt die Ignoranz und die Idee und der Gedanke von früher war alles besser nimmt zu, die guten Zeiten – eben jene, wo man weder gebrechlich noch hässlich war, während der Körper Seh- und Hörkraft schwinden lässt um den mittlerweile gebrochenen Geist zu schützen und in den letzten Jahren in seiner eigenen Welt leben zu lassen. Und so versinkt man in guten alten Zeiten, wo alles besser war..

The End.

Ein Kommentar

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Dänemark hebt Pensionsantrittsalter auf 70

Haha! I told you so.

Dänemark (und die Mehrheit war angeblich dafür) passte seit den 00er Jahren das Pensionsantrittsalter an die Lebenserwartung an und siehe da, here we are. Vor allem weil „Höhere Lebenserwartung“ ja auch bedeutet, dass man gesund ist (nachdem in Österreich viele Vorsorgeuntersuchungen nur mehr alle paar Jahre anstatt jährlich auf Kassa angeboten werden, wie beispielsweise die Hautkrebs-Vorsorge) und fit um zu arbeiten. Davon abgesehen, starten die meisten Menschen aus der Arbeitslosigkeit in die Pension, was natürlich fein ist, denn irgendwann greift Arbeitslosen nicht mehr und alles was sich Mensch für die Pension erspart hat, wird nach und nach aufgebraucht bis er/sie dann Mindestsicherung/Notstand/was auch immer beziehen kann. Ich mein, eh klug: entweder sterbens davor weil (in den meisten Fällen) Krebs oder alles was während der aktiven Arbeitszeit gespart wurde, geht an den Staat über.

Sicherlich, meine Generation sowie Gen Z weigern sich Kindern die Welt zu setzen (Klima, Krieg, alles zu teuer) und gleichzeitig werden gut integrierte geflüchtete Menschen abgeschoben weils halt am Papier steht, dass das Herkunftsland aktuell sicher ist.

Österreich, du bist eine dumme Bananenrepublik und verdienst den Untergang. Das haben wir davon, dass all die Jahrhunderte Konflikte totgeschwiegen und stattdessen Kinder zur Besänftigung in andere Länder verheiratet wurden.

In diesem Falle: Have fun! Wir sehen uns mit 68 beim Lebenslauf schreiben in einem AMS-Kurs.

Alternative tippe ich (auch der fehlenden Pflege wegen) auf „Gemeinschaftliches Wohnen“, wo dennoch einer 20-30h Arbeit (Pflege kränklicher Menschen, putzen, kochen für alle) nachgegangen wird (die mit 2€ die Stunde vergütet wird, wovon man sich dann Süßigkeiten kaufen kann, yay), dafür aber lebt man quasi „gratis“ in diesem Wohnheim und dergleichen mit 500 Einheiten auf 5m² (Alter, niemand braucht 20m²) bis man stirbt.

I, for one, welcome our robotic AI Overlords. U can kill us now. Pls. Thx.

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Stalldrama, eh scho wissen

Es ist nicht der Selbstversorger-Stall wo man täglich hin muss und füttern, misten und schauen wie man zurecht kommt und das egal bei welchem Wetter oder ob man kränklich ist, ob man Lust hat oder nicht (idR spricht man sich ab).

Und es ist auch nicht (aber natürlich schon auch) der finanzielle Batzen der zu tragen ist, die Tierarzt-Kosten die man in Raten abbezahlen muss, denn wenn das Tierchen, was nie kuschelt von sich aus dann seinen Kopf zu dir legt, dann is es das Wert (absolut und ohne irgendwas),

ABER!

Was wirklich stresst ist das unnötige Stalldrama.

Die Sticheleien, das Hintenrum-lästern (man „tauscht sich halt aus“), das Schlecht-machen von anderen („na geh, schau…“), das immer besser wissen als alle anderen (die Besitzer haben sowieso keine Ahnung von ihrem eigenen Tier), einem mit Absicht Unsicherheiten einreden („ja, also wenn ich du wäre…“), das aufhetzen anderer Leute („na geh, schau…“), einfach dieses negativ-sein (da Neid is a Hund, eh klar).

Wir haben doch alle das gleiche Hobby, dieselbe mühsame Arbeit und ähnliche Sorgen, warum um alles in der Welt muss man sich dann noch gegenseitig anzicken? Warum muss man sich immer selbst als Opfer inszenieren als dass man anfängt miteinander zu sein?

Sicherlich gibts das Meme, dass „Stallweiber“ alle einen an der Klatsche haben, und dass der Partner, ob er will oder nicht, in dieses Stalldrama involviert wird (muss sich Stundenlang alles anhören, Screenshots lesen, mitgehen um sich alles selbst anzuschauen, sodas man sich dann gemeinsam drüber aufregen kann) und natürlich auf der richtigen Seite stehen muss, wurscht ob er die Meinung teilt oder nicht. Verständlich, dass manche Leute da keine Lust drauf haben,

ABER!

Wenn das Pony dann nur einmal lieb nach einem Leckerli frägt und die Schnauze zur Tasche lenkt und dort lieb zuppelt, dann ist alles vergessen. Dann nimmt man das in Kauf.

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Open Mic – ein Rückblick

Am 8. November trat ich das erste Mal auf. Aktuell schreiben wir den 15. April. Ich habe in dieser Zeit nichts mehr aufgenommen, aber ein Haufen neuer Songs geschrieben und diese auch schon performt. Ich glaube, mittlerweile habe ich sogar schon über 30 Auftritte beisammen. Plus Minus. Können auch erst 25 sein.

Don’t worry. Ich werde nicht aufhören aufzutreten, aber! Es gibt mittlerweile ein paar Dinge, die auch ich leidigerweise erfahren musste und deren negative Erfahrungen sich mit den Songs verknüpft haben weswegen ich aktuell keine Lust habe, meine alten Songs zu spielen. Und tatsächlich.. Cover übe.

Aber beginnen wir vorn vorne.

In Innsbruck gibt es aktuell 4 Orte an denen man Open Mics besuchen (und auftreten) kann:

  • ein Irish-Pub (1x die Woche)
  • ein English-Pub (2x im Monat)
  • ein Kulturveranstaltungsort (1x im Monat, in vorigen Beiträgen auch „Hipster“-OpenMic genannt, man zahlt 10€ Eintritt und es schauen (und hören) ca. 100 Leute zu)
  • und eine Karaokebar (2x im Monat)

Know your Crowd

Ja ja, es ist immer das gleiche, immer und überall. Egal was man macht: Kenne deine Zielgruppe, und agiere entsprechend. Ob man Bücher schreibt, Twitch streamt oder bei Open Mics auftritt.

Auch hier gilt es, „Doomer Country“ muss eine eigene Nische finden. Menschen, die satirisch den Weltuntergang feiern (weil es ja, in der Tat, eine sinnvolle Pensionsoption ist als todkrank bis 80 zu arbeiten) und Menschen die Country mögen. Niemand hier mag Country, ich musste erst sehr alt werden um Country zu mögen. Und der Weltuntergang ist vielen zu pessimistisch. Es schaut nit guat aus.

Anyway.

Es gibt drei Kategorien an Menschen, die Open Mics besuchen:

Kategorie 1 – die, die ausgehen und Irish Pub’s und Bars besonders wegen des Bieres besuchen. Diese Menschen kümmert Musik recht wenig. (Irish&English Pub, Karaoke Bar)

Kategorie 2 – diese Leute wollen Cover hören, bekannte Cover, gut gesungen, aber vor allem auch zum mitsingen und vielleicht nach ausreichend Bier in musikalischer Begleitung auch selbst singen wollen. (Irish&English Pub, Kulturveranstaltungsort)

Kategorie 3 – eine kleine Gruppe, die sich tatsächlich für Musik und Künstler interessiert. (Kulturveranstaltungsort)

Wiederholung („Repetition“) als Stilmittel oder(!) als Overkill

Und hier gibt es bereits einige Probleme: Spieler, die bei jedem Open Mic beispielsweise immer dieselben Cover in durchschnittlichen Versionen spielen, sind für den Zuschauer nicht interessant (genug). Selten, dass Cover gespielt werden, die richtig gut sind.

Und besonders hier spricht die Mathematik absolut gegen mich: Eigene Songs.

Beim ersten Mal ist es neu, vielleicht auch interessant. Beim zweiten Mal interessiert nur mehr ein paar Leute aus Kategorie 3. Gruppe 1 und 2 horchen nur dann zu, wenn die Person a) übertrieben gut spielen oder singen kann, b) unfassbar gutaussehend ist oder Charisma hat und/oder c) wenn es ein potentieller Mainstream Hit wäre mit Struktur, Beat und einfachen Lyrics, maximal 4 Chords.

Wiederholung und eigene Musik führt dazu, dass die Stammgäste das Interesse verlieren und über Arbeit, Urlaub oder das Wetter reden. Deswegen ist Open Mic für Künstler mit eigenen Songs auch nur für gewisse Zeit von Interesse: Man sammelt Bühnenerfahrung, lernt unterschiedliche Crowds kennen und zieht dann weiter und sucht sich eigene Auftritte – und hast vielleicht sogar Erfolg damit, oder auch nicht.

In Österreich ist das „mit Musik Erfolg haben“… naja. Schwierig. Entweder du bist a ur guada Musika mit urigem DialektTm der ein gewisses Bild verkörpert und im Dialekt darüber singt, wie geil und zugleich Scheiße Alkohol ist (jeder zweite Österreicher fühlt sich angesprochen), oder eine Marionette aus der man vielleicht irgendwas machen kann, aber dann sind es fix nicht deine eigenen Sachen.

In meinem Falle? Gekonnter Southern Twang, Country-Vibes und Doom? Lol, na wirklich nit. Des werd nix mehr. Und sowieso wird in den meisten Fällen Country auch nur aus den Staaten akzeptiert – was ja seine Berechtigung hat, denn was weiß ich schon vom Farmer Leben und Trucks? Ich hab ein Pony, also mehr als so mancher Country Star, der Stroh nur aus nem Porno-Meme kennt.

Anyway.

Und genau das (eine weitere negative Erfahrung und damit eine zu viel) ist mir letzthin in der Karaoke Bar passiert. Niemand, aber auch absolut niemand hat sich für mich interessiert, denn davor, als die Jam-Leute noch übertrieben gut gespielt haben war die Aufmerksamkeit und die Freude ganz bei ihnen. Jeder hat gelauscht, mitgewippt und war happy! Bei mir: null, nada, niet, nichts. Niente. Als ich heim fuhr hatte ich dann tatsächlich ein kleines tieferes Tief und überlegte mir ernsthaft: Was soll denn das ganze noch? Warum? Ich werde nicht besser, die Leute (ausser die netten Bekanntschaften) interessiert es nicht. Ich könnts auch gleich lassen und die eigenen Songs zu spielen, hat auch schon mal mehr Freude gemacht.

Und sicherlich, auch die netten Bekanntschaften, die meine Songs als Ohrwürmer empfinden raten mir: Spiel doch zwischendrin zumindest ein Cover! Hol die Leute wieder ab. Und ja, sie meinen es nur gut.

Und dann sind meine Songs auch noch unregelmäßig, der Verse langsamer als der Chorus, die Bridge fast acapella, der Text doom und boom und viel zu viel, dass ich es mir nicht einmal selbst merke und es passt nichts zusammen und selbst die Chordabfolge ergibt oft keinen Sinn. Und das spricht sich aber so richtig gegen die Ziele der Barbetreiber aus, denn, die Leute interessiert es nicht – und sie würden wohl, wenn mehr und mehr Leute sich so verhalten würden – eine neue Bar zum Spass haben aussuchen. Einzig allein in der Kulturveranstaltung wo der Künstler 15 Minuten Zeit hat 3 Songs zu performen, dort hören die Leute zu. Dort sitzen sie halt in einer Reihe und können nicht aus und wegen 15 Minuten steht man jetzt auch nicht auf.

Kam ich dort an? Naja. Jein. Ich glaube manche fanden es toll, manche fanden es ein wenig wtf. Aber mai. So ist das halt.

Die Sache mit der Mappe

„Hahaha, du brauchst eine Mappe, kannst nicht mal deine eigenen Songs auswendig.“ Das ist richtig. Und in dieser Mappe befinden sich aktuell fast 70 Songs die ich alle (manche mit 1-2 anschauen davor) spielen kann. Aber nicht auswendig.

Und ja, in einer Karaokebar wo der Altersdurchschnitt bei Anfang 30 liegt erzielt die händische Mappe mit den ausgedruckten Songs wohl eher ein befremdliches Augenrollen, während beim Kulturveranstaltungsort dies durchaus gewürdigt wird, denn jemand verwendet noch oldschool Papier! Ich meine, wtf, hierfür werden noch Bäume getötet und kein Tablet benutzt wofür afrikanische Kinder Kobalt hacken müssen.

Fazit

Erstens, ich werde sicherlich nicht aufhören zu spielen. Aber, ich möchte durchaus wieder ein wenig zurück an den Anfang wo ich besonders viele Songs aufgenommen habe und Freude daran hatte. Wenn ich aktuell versuche etwas aufzunehmen, dann klingt das alles recht… Schlecht (für mein Empfinden).

Zweitens, ich werde tatsächlich – aber nur zum Übungszweck! Cover lernen und vor Publikum spielen, aber nicht für das Publikum.

Drittens, übe ich tatsächlich mit jemanden bereits für gemeinsame Auftritte wo wir Cover gemeinsam spielen und jeweils eigene Sets, die aus eigenen Songs bestehen – weswegen es bekannte Cover für zwischen drinnen braucht (ich darf die Strumming-Gitarre zu Knocking on Heavens Door spielen, der Chorus wird zweistimmig gesungen – ich finde das Lied nur unfassbar langweilig, aber bitte. Der Herr, der aus dem oldschool Rock-Genre kommt darf mich dafür bei Pink Pony Club und Blank Space begleiten).

Viertens, …

Links

Wenns von Interesse ist – es gibt sogar Auftritts-Videos! So weit sind wir schon, ich leake mich selbst, sodass AI eine komplette (und bessere Version) von mir erstellen kann. Let the AI come and take over! I, for one, welcome our AI Overlords.

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40 – II

Die Plejaden sind ein „offener Sternenhaufen“, und im Frühjahr wie im Herbst am Nachthimmel für 40 Tage sichtbar! Das ist etwas tolles!

40 ist die Symbolzahl der Prüfung, Bewährung, Initiation bzw. für den Tod. Als die verzehnfachte Vier repräsentierte sie Vollkommenheit. Der Ursprung des Vierzig-Tage-Rhythmus lässt sich in Babylonien suchen, wo eine Verbindung des vierzigtägigen Verschwindens des Sternbildes der Plejaden hinter der Sonne mit Regen, Unwetter und Gefahren beobachtet wurde. In Mesopotamien trug die Gottheit Ea (Enki), die Gottheit des Lebens, des Wassers und der Flut trug die Symbolzahl vierzig.

I could be your mom, but I’m not.

Millennials werden nie alt sein, wir altern auch nicht. Wir sehen immer noch aus wie Anfang 30, zumindest bilden wir uns das alle kollektiv ein und bevor Gen Z und Gen Alpha anfängt, sich über uns lustig zu machen, seid euch bewusst: Uns habt ihr es zu verdanken, dass ihr eure Kleidung nicht mehr bügeln müsst.

Anyway, irgendwann werden Millennials nicht mehr Gen Y heißen, sondern Generation-Peter-Pan Komplex. Es ist so.

Aber bitte, sind wir Schuld daran? Natürlich nicht!

Unsere Eltern (Boomer, erzogen von der kargen Silent Gen, die einfach wollten, dass wir es mal besser haben) haben uns beigebracht, dass wir alles werden können, was wir nur wollen – und wir haben, kollektiv, beschlossen, nicht erwachsen zu werden, weil Erwachsen-Sein Verantwortung, viel Arbeit, Versicherungen abschließen und vor allem unendliche Müdigkeit, Rückenschmerzen und Lesebrille bedeutet. Wir wollten nie so werden wie viele aus der Eltern-Generation, und das sind wir auch nicht: Wir besitzen weder Haus noch finanzielle Absicherung. Yay. Und mit der Pension schauts auch eher schlecht aus. Jene Leute, die heute am See chillen und runzlig im Sessel sitzen und den Hautkrebs füttern, wird die letzte Generation sein, die ihre Pension derart friedlich und, bis auf die üblichen Wehwechen, unbeschwert erleben kann.

Anyway, ganz allein die Schuld unserer Eltern ist es natürlich nicht:

Eine großflächige Globalisierung in den 80ern führte zu ausländischen Serien (amerikanischen so wie auch vor allem japanischen Produktionen) und ausländischem Spielzeug. 30 Jahre später bemerkte man die liquide Kaufkraft eben jener jetzt erwachsenen Kindern und die Hochstilisierung von Popkultur (inklusive Merch) wurde zur Eierlegenden Wollmilchsau. Diese wurde in den 2010er Jahren gemelkt was das Zeug her gibt und die Kinder von damals versuchen nun als Erwachsene ihre Leere damit zu füllen, hängen treu ergeben an ihren Nippeln und saugen alles auf was sie uns gibt: Auf Amazon gab es zum Jubiläum alte My Little Pony-Classic Ausgaben, Lego für „Erwachsene“ (der Todesstern, der nur 200€ kostet), Stofftiere, Pokémon, Marvel & DC (wie viel haben wir da für Merch ausgegeben?), gerade feiert Sailor Moon ein Comeback!

Ja, in unseren Räumen stehen Pokémon Stofftiere und wenn man es nicht besser wüsste, könnte es auch das Zimmer eines 12jährigen Kindes sein.

Fazit

Kapitalismus und Arbeitswut führte dazu, dass wir uns jetzt dieses Spielzeug leisten können. Also kaufen wir Spielzeug. Boomer, die Erwachsenen unter den Erwachsenen, hatten ihre Arbeitsperioden und mit 60-65 war die dann auch vorbei und jetzt besitzen sie Haus mit Garten und ruhen sich aus.

Und/aber was haben wir? Spielzeug!

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