Noriyangjin fisheries market
Juni 17, 2008
A Million ways
Juni 6, 2008
Fleisch
Juni 4, 2008
Machina animata
Juni 4, 2008
The Phonebooth
Juni 4, 2008
This was the first Illustration for a Custom CD-Set. The project was called Jetleg(not ‚lag‘) and I created about 25 different CD-Artworks, which were sold in a limited edition in several stores off and online. The theme is based on a photograph i shot in Cologne a couple of years ago. She was standing in a phonebooth, hysterically screaming at someone, thank god it was not me.
Peugot 908
Juni 4, 2008
Die Heimkehr
Juni 4, 2008
Portrait – Frau
Juni 4, 2008
Waiting for that day – George Michael
Juni 3, 2008
Aus dem Album ‚Listen without prejudice‘ von George Michael. Es ist meiner Meinung nach ueberhaupt eines der Platten, an denen man sich nie satthoeren kann.
So every day I see you
in some other face
They crack a smile, talk a while
Try to take your place
My memory serves me far too well
I just sit here on this
mountain thinking to myself
You’re a fool boy
Why don’t you go down
Find somebody
Find somebody else
My memory serves me far too well
It’s not as though we just broke up
It’s not as though it was yesterday
But something I just can’t explain
Something in me needs this pain
I know I’ll never see your face again
C’mon now
I’ve got to be strong now
Now everybody’s talking
about this new decade
Like you say the magic numbers
Then just say goodbye to
The stupid mistakes you made
Oh my memory serves me far too well
Don’t you know that
The years will come and go
Some of us will change our lives
Some of us still have nothing to show
Nothing baby
But memories
And if these wounds
They are self inflicted
I don’t really know
How my poor heart could
have protected me
But if I have to carry this pain
If you will not share the blame
I deserve to see your face again
C’mon now
You don’t have to be so strong now
Come back
Come back
…
Come back to me darling
I will make it worth your while
Come on back to your baby
Jungfernhof
Juni 3, 2008
Viele Jahre sind nun vergangen, und die Empfindungen, Erfahrungen und Eindruecke aus meiner Kindheit ruecken mit der Zeit langsam, aber deutlich aus meinem Gedaechtnis, jedoch die Spuren bleiben.
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Das Dorf in dem wir wohnten hiess Jungfernhof.
Kaum ein Wunder, dass die „Kim’s-Kinner“, wie man uns haeufig nannte, die dicksten Freunde waren.
Wir teilten fast alles: die Angst vor unseren Eltern, ebenso wie die fast ekstatische Freude, die uns ueberfiel, wenn papa und Co mal nicht zuhause waren. Sobald die Haustuer ins Schloss fiel, spaete einer von uns aus dem Kuechenfenster, um sicherzustellen, dass der blauschwarze Mercedes auch wirklich die schmale Steinkaul runterfuhr.
Wir konnten dann tun und lassen, was uns gefiel, oder besser gesagt: wir konnten das machen, was wir sonst nicht durften. Es wurde geschrien, gerannt, gerauft(meist ging es um den Fernseher, vor dem Ester dann gebannt die Abenteuer verfolgte).
– dieses Stress-auslassen liess auch dann nicht nach, als wir dann klavierunterricht zuhause hatten, und mom ganz zufaellig im Asbacher Vorteilcenter einkaufen fuhr.
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Einmal besuchte uns DIE Tante aus Duesseldorf – ‚Tante‘, so wurde jede zweite koreanische Dame genannt, mit der wir Umgang pflegten(wir hatten auch eine Tante-Koeln): eine alte Dame mit turbanartig hochgetuermter Frisur, welche sie aber keineswegs groesser erscheinen liess. Irgendwie war sie fuer mich eine kleine fiese Hexengestalt, denn ich erinnere mich, dass sie meist schwarze Klamotten trug, ihr Gesicht dunkel und schattig war und die passende Stimme dazu hatte.
Sie fuehrten ein kleines Geschaeft im Ruhrgebiet, und als sie eines Tages auftauchte und uns eine ganze Box mit Instantnudeln gab, war klar, dass etwas faul war. Im wahrsten Sinne des Wortes, es stellte sich nach kurzer Zeit heraus, nachdem man das Datum auf der Verpackung genauer inszpiziert hatte, dass es sich um abgelaufenes und daher unverkaeufliches Lebensmittelprodukt handelte.
-> Das wiederum kann man nun in zweierlei Hinsicht deuten. Erstens: Die Tante wollte uns mit Absicht vergiften, aus welchem Grund auch immer(zwischenelterliches Business war fuer uns nie so richtig verstaendlich).
Zweitens: Sie dachte sich nichts weiter, man kann eben alles essen, man stirbt nicht davon.
Die erste Version ist fies, die zweite super fies, und irgendwie typisch koreanisch.
Ich kann mich nicht erinnern, von der Suppe gegessen zu haben, jedenfalls setzte mom der Geschichte noch ein Tuepfelchen drauf, indem sie schliesslich irgendeinmal unserem Klavierlehrer, dem sie dann und wann fuer den kleinen Hunger zwischendurch als kleine asiatische Koestlichkeit den geschmacklich hochwertigen Nudelsnack auftischte. Jarrett(nein, nicht der beruehmte Keith, sondern nur der kleine Bruder Chris) war begeistert, denn so etwas bekommt man als Amerikaner in Deutschland nicht alle Tage.
Fuer Koreaner sind solche Dinge einfach zu schade wegzuschmeissen und haben keinerlei Gewissensprobleme damit, wenn andere davon sattwerden.
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