Lesung plus Musik gleich: Liederatur. David Wonschewski live im Zebrano-Theater Berlin / 28. Februar 2026
Liebe Literaturfreunde, liebe Musikfreunde, liebe Freundinnen musikbezogener Literatur, am 28. Februar kommt es zum Unausweichlichen: ich lese aus meinem neuen Roman „Kein Applaus“. Und werde dabei sogar, Ritterschlag, musikalisch umflort. … Weiterlesen
Textauszug: Die Hand an der Wiege die Frau, die Hand in großer Pose am Sack der Kerl. – „Kein Applaus“, der rockrollende neue Roman von David Wonschewski
Liebe Leserinnen, auch die Männer, ich freue mich schnörkellos darauf aufmerksam zu machen, dass mein neuer Roman „Kein Applaus“ in wenigen Tagen erscheint. Erhältlich dann als eBook und auch in … Weiterlesen
Die faszinierende Geschichte hinter dem Mega-Hit, Teil 11. Heute: Elton John – „Daniel“ (1973)
von David Wonschewski Es dürfte, knapp hinter „Born in the U.S.A.“ von Bruce Springsteen, einer der fehlinterpretiertesten Songs der Popgeschichte sein: „Daniel“ von Elton John. Gleichermaßen von Schwulenverbänden wie von … Weiterlesen
Weißer Mann, was nun? Soeben ausgelesen: Donald Ray Pollock – „Knockemstiff“ (2008)
von David Wonschewski Hat, abgesehen von Frank Rudkoffsky („Fake“, 2019), mittlerweile eigentlich irgendwer hierzulande den ernsthaften Versuch unternommen, literarisch zu untersuchen, warum recht viele Mitbürger AfD wählen? Betonung auf „literarisch“, … Weiterlesen
Die faszinierende Geschichte hinter dem Mega-Hit, Teil 21: Coldplay – „Yellow“ (2000)
von David Wonschewski Seit 20 Jahren hasse ich Coldplay. Ich ertrage sie nicht. Und frage mich selbst: Ja, warum denn nicht? Ich schiebe dann zumeist was Stilistisches vor, denn Coldplay-Sänger … Weiterlesen
Wenn auch kleine Mädchen Popstar werden wollen, aber nicht dürfen. Textanbahnung an: David Wonschewski – „Kein Applaus“
Als Sophie zehn Jahre alt ist, in den 60ern, will sie Sängerin werden. Wie Sandie Shaw, Petula Clark oder Lesley Gore. Das waren doch auch Frauen!, denkt die kleine Sophie, … Weiterlesen
Von einem, dem die Welt da draußen zu viel wird, der irre wird an ihr. Auszug aus: David Wonschewski – „Blaues Blut – Eine Biedermeiersehnsucht“ (2022)
Ich sehe es noch genau vor mir: Frankenfelder ist an jenem letzten Tag, jenem Frühlingsmittwoch, als erster in der Wohnung. Natürlich ist er das, ist er doch ihr vorrangigster Bewohner. … Weiterlesen
Bekenntnisse eines bipolaren Bedenkenträgers. Heute: Über das Privileg, als Künstler auch mal eins auf die Fresse zu kriegen.
Dann kam mir, weil eben beide Frauen sind, auch die etwas hilflose Idee, dass das vielleicht auch ein Zeichen dafür ist, dass wir Frauen weiterhin weniger ernst nehmen, Frauen nicht anstößig wollen, ihnen fies die Rolle als Weltenretterinnen aufbürden, die unter Schutz gestellt sind. Womit Frauen bei harten Themen bekanntlich tatsächlich geholfen sein kann, derweil bei weicheren Aspekten – Kunst gehört definitiv dazu – Schutz nur ein anderes Wort für Bevormundung ist. In dem Falle ich also nicht Opfer, sondern Nutznießer bin.
Bekenntnisse eines bipolaren Bedenkenträgers. Heute: Meine Zahnärztin hat mit mir Schluss gemacht.
Nein, das wird nun kein Gejammer. Denn wie immer ist die Wahrheit komplexer. Denn wenn ich so darüber nachdenke, hm, vielleicht habe auch ich Schluss gemacht mit allen oben Genannten. Ich halte es für möglich, dass nicht meine Dentistin, sondern ich die Schuld an unserem romantischen Karies-Aus trage. Wie man das halt so macht als Mann, man benimmt sich einfach so lange daneben bis ihr endlich der Faden reißt.
Die Toten, 2025. Oder: Der schöne Tod des Chris Rea.
Schon klar, es ist erst der 25ste Dezember und mit dem Schicksal ist schlecht bowlen. Ich tue aber einfach mal so als wäre das Jahr rum und es stirbt keiner … Weiterlesen
Wenn nichts so sehr erdet wie eine Hasenscharte. Soeben ausgelesen: Knut Hamsun – „Segen der Erde“ (1917)
Zugegeben, die Zusammenfassung auf dem Buchrücken wollte mir wenig zusagen: da geht ein Bauer hin, um in der kargen norwegischen Wallachei Land zu beackern. Och, nö.
Klassikeralben britischer Populärmusik, Teil 4. Heute: The Smiths – „The Queen is Dead“ (1986).
von David Wonschewski Der Anfang erschloss sich mir nicht. Es war 1988, ich war zehn Jahre alt – und beim unerlaubten Stöbern im Zimmer meiner älteren Schwester entdeckte ich zwei, … Weiterlesen
Wie Freddy Herko formvollendet galant aus dem Fenster tanzte, fünfter Stock. Soeben ausgelesen: Andy Warhol – „POPism“ (1980)
von David Wonschewski Um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen: ein special interest-Buch. Aber was für eines! Und um es gleich einmal einzuklammern: Wer, wie ich, auf New … Weiterlesen
Grüße vom Kinderschutzbund. Soeben ausgelesen: Jermaine Jackson – „You Are Not Alone – Mein Bruder Michael Jackson“ (2012)
von David Wonschewski Michael Jackson. Der war Boxweltmeister im Halbschwergewicht. Aber dann hat ihn Eddie Ahlersmeier nach Punkten geschlagen. Das war 1952. Komisch – für sowas hab‘ ich ein Gedächtnis. … Weiterlesen
Die faszinierende Geschichte hinter dem Mega-Album, Teil 24. Heute: Madonna – „True Blue“ (1986)
von David Wonschewski Als ich noch Musikredakteur beim Radio war, so um 2005, da liefen zwei Sachen so gar nicht im Programm: a) deutschsprachige Musik, b) Frauenstimmen. Was war das … Weiterlesen
Klassikeralben britischer Populärmusik, Teil 1. Heute: The Who – „My Generation“ (1965)
von David Wonschewski Und, was denken Sie, welcher Song ist der wichtigste Rocksong der 60er-Jahre? Schon klar, natürlich sind die Beatles die wichtigste Band der 60er-Jahre. Auch und gerade mir, … Weiterlesen
Rückblick: Depressionen sind nicht zwecklos. / David Wonschewski im Interview.
Die heiteren Themen sind seine Sache nicht: Der Musikjournalist David Wonschewski verhandelte in seinem Debütroman „Schwarzer Frost“ Depression, Misanthropie und Selbstmord. „Geliebter Schmerz“ setzte sich in Kurzgeschichten mit Themen wie … Weiterlesen
Der beste Roman der Welt. Soeben ausgelesen: H.G. Wells – „Die Zeitmaschine“ (1895)
von David Wonschewski Doch, doch: das Erfolgsrezept von Science Fiction-Autoren ist dem von Wahrsagerinnen oder Meteorologen ähnlich. Einfach möglichst viel und das möglichst schwammig daher labern, frei nach dem Motto: … Weiterlesen
Fürs Muttersein gibt es keinen Nachholtermin. Soeben ausgelesen: David Grossman – „Was Nina wusste“ (2020)
von David Wonschewski Wie jede Meinung, so beruht selbstverständlich auch meine auf subjektiver, irgendwann dann vielleicht gar selektiver Wahrnehmung. Aber was soll ich machen, diese Ansicht ist fundiert, belegt von … Weiterlesen