2021: Umzug zum Blogdach

Der letzte Beitrag, mit etwas Wehmut geschrieben.

To get a Google translation use this link.

 

Im Oktober 2010 wanderte ich aus einer anderen Community aus. Und fand hierher, in die WordPress-com-Community. Etwas über zehn Jahre schrieb ich, veröffentlichte ich täglich einen Beitrag hier, nachdem ich 24 Tage Bloggen in der Adventszeit 2010 durchgehalten hatte. Denn ich wollte den Januar noch schaffen. Und dann? 3834 – Dreitausendachthundertund­vier­unddreißig – veröffentlichte Beiträge. Denn war das hier war eines meiner Geländer geworden, eine meiner Sicherungen gegen den Absturz in die tiefste Tiefe einer Depression. Das bleibt die, meine Bloggerei auch weiterhin – nur nicht mehr hier.

Für WordPress-Benutzer ist es auch ohne einen »Folgen«-Button recht einfach möglich, weiterhin hier mitzulesen:
– Zuerst den WP-Reader öffnen.
– In der APP auf Einstellungen gehen (Zahnrad). UNTEN in das Feld (Gib eine URL oder ein Thema ein …) http: // www. deremil. blogda. ch OHNE LEERZEICHEN eingeben. Hinzufügen antippen. Et voila.
– Im Browser auf Verwalten klicken. Oben in das Feld (URL zum Abonnieren suchen oder eingeben …) http: // www. deremil. blogda. ch OHNE LEERZEICHEN eingeben. Direkt unter der Eingabezeile erscheint der Link »Folge www. deremil. blogda. ch«. Diesen Link anklicken. In der Liste der abonnierten Seiten ist mein Blog jetzt dabei.
 
Wer das WWW nicht mit eingibt, wird feststellen, daß das Abo »nur« Blogda. ch betrifft – und keine Aktualisierungen erhalten.
 
Um zu kommentieren, muß Name und E-Mail angegeben werden, einmal im Jahr, wenn ihr das entsprechende Häkchen setzt und damit das Setzen der Cookies erlaubt.
 
Falls ihr Fragen habt, immer her damit, ich versuche sie zu beantworten.

Und warum ziehe ich um? Weil das wp-admin und der Editor und vieles andere der com-Community sich für mich verschlimmbessert haben. Weil zwischen meinen Beiträgen hier in meinem Blog plötzlich andere, fremde Blogbeiträge auftauchen, die für irgendetwas Werbung machen. Zehn Jahre lang war ich hier zugange, hatte eine beinahe kuschelige Heimat für mein Blog gefunden. Aber nun ist es verändert, verschlimmbessert, und deshalb blogge ich mit Hilfe der WordPress-Software jetzt auf einem anderen Server weiter.

 

Ich bin dann mal drüben und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Es wird mir wirklich eine Freude sein, euch alle unterm Blogdach begrüßen zu dürfen. Ich weiß, so ein Umzug von Blogger-Köln nach Blogger-Düsseldorf ist nicht einfach …

© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2021 | Verschlagwortet mit , , , | 6 Kommentare

2021,127: Vernunft

So manches hat bei mir einen speziellen Geschmack.

Letzter regulärer Artikel hier.

Morgen, am 8. Mai 2021, endet meine .com-Bloggerei mit einem letzten Text zum Umzug.
To get a Google translation use this link.

 

Gestern und heute jeweils um sieben Uhr morgens aufgestanden. Gestern zum Arzt zur Blutabnahme fürs Labor. Heute zum Arzt, Werte besprechen und ein neues Zipperlein anzeigen. Hm. Werte unerwartet verschlechtert. Obwohl: Am Mittwoch abends eine ganze Tüte Gummibären gegen den Frust/Kummer war dann doch eindeutig zu viel, aber als Begründung für die Verschlechterung nicht allein ausreichend. Das neue Zipperlein wurde ärztlich bestätigt und wird im normalen Verlauf ja sowieso erwartet. Nun, so habe ich jetzt wieder zwei Dinge, auf die ich besser achten muß. Wenn ich also … Und ich frage mich wirklich, ob ich entsage, oder ob ich lieber und besser genieße, was noch bleibt und solange es noch geht.
 
Vom Einkaufen habe ich mir statt Gummibären jetzt Apfelsinen mitgebracht – Vernunft schmeckt nach Orange. (Ich bin kein Synästhetiker. Es geht nur um meinen Diabetes, der bisher ganz gut im Griff war und diesmal eben nicht.)

 


Wer weiterhin lesen möchte, was ich schreibe, beachte bitte diesen technischen Hinweis: Ab Morgen, ab dem 8. Mai 2021, werden neue Artikel nur noch unter der Adresse deremil.blogda.chVorsicht! Falle: Nur blogda vor dem .ch! NICHT blogdach! – veröffentlicht. Im alten Blog bei wordpress(dot)com wird ein Artikel zu finden sein, der darauf hinweist, in dessen Kommentaren ich auch Fragen zu Interaktionen mit dem neuen Blog beantworten werde. Ich werde mich freuen, wenn ich euch unterm Blogdach begrüßen darf.


 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 07.05.2021 waren positiv die ärztlich bestätigte Vermutung, ein kleiner Aufräumfortschritt, unerwartete Post.
 
Die Tageskarte für morgen ist XX – Die Sonne.

© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2021, Erlebtes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , | 1 Kommentar

2021,126: Möglichkeit

Und immer ein anderer Antrieb?

Ich werde ab dem 8. Mai – ÜBERMORGEN – nichts Neues mehr im alten Blog veröffentlichen.
To get a Google translation use this link.

 

 

Was tut der Mensch nicht alles nur aus diesem einen einzigen Grund: Weil es die Möglichkeit dazu gibt …

 

 

Nun gut, bei Kindern ist es der Entdeckergeist, der dazu führt, daß alles, wirklich alles ausprobiert wird. Später aber, wenn Bildung zu Wissen und Moral und Sozialverhalten geführt hat. Später aber sollte der einzelne Mensch doch erkennen können, daß es sich nicht schickt, nicht lohnt, nicht hilfreich ist, bestimmte Dinge zu tun. Daß es nicht erlaubt ist. Daß damit nur Schäden verursacht werden z. B. für andere Menschen oder in der Natur. Irgend­wann sollte doch jede begriffen haben, daß es keine gute Idee ist, auf den eigenen Daumen mit einem Hammer einzuschlagen! Und wieso jemand, ausgestattet mit gesun­dem Sozialverhalten und hinreichender Intelligenz, nach dieser schmerzhaften Erkenntnis noch auf anderer Leute Daumen eindrischt: Das entzieht sich meiner Kenntnis. Natürlich: Es ist möglich! Aber wieso wird es getan? Nur, weil es die Möglichkeit dazu gibt? »Na, weil ich es kann!« ist eine von mir zumeist angezweifelte oder abgelehnte Antwort auf die Frage nach dem Grund einer Handlung (z. B. einer Beleidigung, einer mutwilligen Zerstörung usw. usf.). Ja, hauptsächlich bei destruktiven, zerstörenden Aktivitäten frage ich mich im Falle dieser Antwort nach dem Verstand dessen, der da zerstörte.

Und seit ich begonnen habe, über den oben notierten Satz nachzudenken, frage ich mich, ob er auch im positiven Sinne benutzt wird, benutzt werden kann oder gar benutzt werden sollte. Oder ob es neben der Möglichkeit nicht doch immer noch einen (anderen) Antrieb braucht, um zu handeln.

 


Wer weiterhin lesen möchte, was ich schreibe, beachte bitte diesen technischen Hinweis: Ich werde voraussichtlich ab dem 8. Mai 2021 neue Artikel nur noch unter der Adresse deremil.blogda.chVorsicht! Falle: Nur blogda vor dem .ch! NICHT blogdach! – veröffentlichen. Im alten Blog bei wordpress(dot)com wird ein Artikel zu finden sein, der darauf hinweist, in dessen Kommentaren ich auch Fragen zu Interaktionen mit dem neuen Blog beantworten werde. Ich werde mich freuen, wenn ich euch dort begrüßen darf.


 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 06.05.2021 waren positiv der am frühen Morgen erledigte Labor-Termin und der Mittagsschlaf.
 
Die Tageskarte für morgen ist VIII – Die Kraft.

© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2021, Gedachtes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

2021,125: Vergessen

Ziemlich oft wundere ich mich über mich.

Voraussichtlich wird ab dem 8. Mai nichts Neues mehr im alten Blog veröffentlicht.
To get a Google translation use this link.

 

 

Wie weit können meine Füße mich noch tragen, wenn mein Geist mir das Hinsetzen empfiehlt? Und wenn der Geist weitergehen will, die Füße aber nicht mehr können: Dann ist kaum ein Ziel zu weit entfernt.

Der Weg, der Weg muß nur erkenn- oder erahnbar vor mir liegen. Und schon kann ich ihn gehen.

Aus dem eigenen Blog zitiert vom 11.05.2014 – Der Weg.
 

 

 

Ich stolperte im Rahmen meines Umzuges über genau diesen Text, meinen Text. Ich wußte nicht mehr, daß ich ihn je geschrieben hatte. Und heute könnte ich mich ad absurdum führen: Weder erkenne ich einen Weg aus dem Dilemma »Pandemie« noch erahne ich einen. Und ein Ziel all der Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, das Ziel all dieser Maßnahmen, wurde von noch keinem verantwortlichen Politiker konkret benannt. Es wird immer nur getönt, daß das Ziel aller Maßnahmen die (rasche, baldige) Beendi­gung der Maßnahmen sei. Welch ein Unsinn bei der immer wieder vorgenommenen Anpassung von Zahlen nach oben! Wenn es nur das wäre, dieses »die Maßnahmen beenden«, dann wäre es ja möglich, die Maßnahmen ohne jedes Problem, einfach so, sofort zu beenden …

 


Wer weiterhin lesen möchte, was ich schreibe, beachte bitte diesen technischen Hinweis: Ich werde voraussichtlich ab dem 8. Mai 2021 neue Artikel nur noch unter der Adresse deremil.blogda.chVorsicht! Falle: Nur blogda vor dem .ch! NICHT blogdach! – veröffentlichen. Im alten Blog bei wordpress(dot)com wird ein Artikel zu finden sein, der darauf hinweist, in dessen Kommentaren ich auch Fragen zu Interaktionen mit dem neuen Blog beantworten werde. Ich werde mich freuen, wenn ich euch dort begrüßen darf.


 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 05.05.2021 waren positiv ein Frühstück mit Kuchen, der Anfang der In-den-Flur-zurückräum-Arbeit, einiges Aussortiertes (Schuhe, die ich seit Jahren nicht mehr trug).
 
Die Tageskarte für morgen ist der König der Schwerter.

© 2014 & © 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2021, Geschriebenes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

2021,124: Lesefehler

Manchmal passen Gelesenes und Leser nicht zusammen.

Voraussichtlich wird ab dem 8. Mai nichts Neues mehr im alten Blog veröffentlicht.
To get a Google translation use this link.

 

Wenn ein Datenträger nicht gelesen werden kann, dann nennt sich das in der IT einfach Lesefehler. Vielleicht gibt es die bei mir auch für Bücher oder mit Büchern. Denn es gibt tatsächlich belletristische Bücher, hochgelobte belletristische Bücher, die für mich unlesbar sind. Ich habe Bruno Apitz' »Nackt unter Wölfen«, Anna Seghers »Das siebte Kreuz«, Michail Scholochows »Der stille Don« usw. usf. – im Vergleich zu diesem Buch – mit Vergnügen gelesen. Da stockte der Lesefluß selten. Aber dieses Buch funktioniert für mich einfach nicht. Es tut mir leid! Nach vierzig Seiten und ein paar Leseversuchen weiter hinten im Buch gab ich heute nach drei Tagen (in denen ich andere Bücher dieses Umfanges auslese) den Versuch auf. Timur Vermes' »Er ist wieder da« ist für mich einfach unpassend. Und es sind tatsächlich die Hauptfigur und ihre humorvolle Darstellung auch noch aus der Ich-Perspektive, die ich nicht, wirklich nicht akzeptieren kann, die mir nicht behagen. Alles in mir sträubt sich gegen das Lesen in diesem Buch. Mag sein, daß das an meiner starren Haltung zu bestimmten Ereignissen der Geschichte liegt. Egal. Lieber lese ich noch einen Band der MEGA.
 
Ich habe auch noch ein paar Bände Ganghofer irgendwo in meinen HuSuB

 


Wer weiterhin lesen möchte, was ich schreibe, beachte bitte diesen technischen Hinweis: Ich werde voraussichtlich ab dem 8. Mai 2021 neue Artikel nur noch unter der Adresse deremil.blogda.chVorsicht! Falle: Nur blogda vor dem .ch! NICHT blogdach! – veröffentlichen. Im alten Blog bei wordpress(dot)com wird ein Artikel zu finden sein, der darauf hinweist, in dessen Kommentaren ich auch Fragen zu Interaktionen mit dem neuen Blog beantworten werde. Ich werde mich freuen, wenn ich euch dort begrüßen darf.


 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 04.05.2021 waren positiv die früh anwesenden und schnell fertigen Maler, das Nachschlafen, Gyros mit Hirsebrei und Tzatziki.
 
Die Tageskarte für morgen ist XVIII – Der Mond.

© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2021, Erlebtes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , | 1 Kommentar

2021,123: Handwerker

Warum ich heute nicht viel schaffte.

Voraussichtlich wird ab dem 8. Mai nichts Neues mehr im alten Blog veröffentlicht.
To get a Google translation use this link.

 

Der Wasserschaden in der Wohnung über mir. Das durch Betonplatten im Plattenbau vordringende Wasser. Tapeten an Wand und Decke. Uiuiuiuiui. Was im Flur war, ist in Bad und Zimmer gestapelt – es sieht aus, sage ich euch. Keine Ruhe für mich. Keine Konzentration.
 
Zwei Zimmer würden mir schon mehr behagen.

 


Wer weiterhin lesen möchte, was ich schreibe, beachte bitte diesen technischen Hinweis: Ich werde voraussichtlich ab dem 8. Mai 2021 neue Artikel nur noch unter der Adresse deremil.blogda.chVorsicht! Falle: Nur blogda vor dem .ch! NICHT blogdach! – veröffentlichen. Im alten Blog bei wordpress(dot)com wird ein Artikel zu finden sein, der darauf hinweist, in dessen Kommentaren ich auch Fragen zu Interaktionen mit dem neuen Blog beantworten werde. Ich werde mich freuen, wenn ich euch dort begrüßen darf.


 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 03.05.2021 war positiv der Anfang der Malerarbeiten, abends ENDLICH wieder Ruhe.
 
Die Tageskarte für morgen ist IX – Der Eremit.

© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2021, Erlebtes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , | 5 Kommentare

2021,122: Selbstverständlich?

Auch hilfreich in verschiedenen Stufen des Graus.

Voraussichtlich wird ab dem 8. Mai nichts Neues mehr im alten Blog veröffentlicht.
To get a Google translation use this link.

 

Wer in der Lage ist, es sich so recht gutgehen zu lassen, ohne dabei andere zu belästigen, ist wohl jemand mit der Fähigkeit, auch Selbstver­ständ­lichkeiten zu genießen. Obwohl so viele der Selbstverständlichkeiten, wenn genauer hingesehen wird, mitnichten so selbstverständlich sind. Ein duftender Kaffee nach dem Aufstehen, ein entspanntes Bad in der Wanne zuhause, eine Leckerei nebenher, ein gutes Buch zu lesen: Nicht einmal hierzulande, nicht mal mitten in Europa ist das wirklich selbsverständlich. Außerdem ist die Fähigkeit zum Genuß, zum Gutgehenlassen etwas, das auch von mir (wieder-)erlernt werden mußte vor ein paar Jahren. Es war Bestandteil der teilstationären Therapie, die mir dabei half, mit meiner Er­krankung weiterleben zu können. Nein, ich wollte nicht aufhören zu leben, aber ich wollte aufhören, so zu leben. Ohne Lichtblick, ständig zwischen Dunkelgrau und Ganzdunkelgrau herumtorkelnd. Ich bin nicht geheilt, nein, aber die Therapie war nicht ohne Erfolg. Heute ist es oft hell, oft hellgrau, ab und an dunkelgrau. Gerade in solchen sehr dunkelgrauen Momenten bräuchte ich die Fähigkeit, es mir gutgehen zu lassen, die Fähigkeit zum Genuß. Dann habe ich fü einige Zeit zu kämpfen gegen das weitere Ver­sinken. Und in diesen Zeiten tu ich, was mir sonst guttun würde. Vielleicht bemerke ich dessen Wirkung nicht. Aber im Gegensatz zu früher tu ich diese Dinge und weiß später, daß genau die mich nicht haben weiter versinken lassen.
 
So zeigt sich bei mir, daß Wohltuendes auch wirkt, wenn ich es nicht als wohltuend empfinde, nicht genießen kann, es bloß »selbstverständlich« ist.

 


Wer weiterhin lesen möchte, was ich schreibe, beachte bitte diesen technischen Hinweis: Ich werde voraussichtlich ab dem 8. Mai 2021 neue Artikel nur noch unter der Adresse deremil.blogda.chVorsicht! Falle: Nur blogda vor dem .ch! NICHT blogdach! – veröffentlichen. Im alten Blog bei wordpress(dot)com wird ein Artikel zu finden sein, der darauf hinweist, in dessen Kommentaren ich auch Fragen zu Interaktionen mit dem neuen Blog beantworten werde. Ich werde mich freuen, wenn ich euch dort begrüßen darf.


 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 02.05.2021 waren positiv Kuchenessen, lesen, in schönen Momenten der Vergangenheit unterwegssein.
 
Die Tageskarte für morgen ist III – Die Herrscherin.

© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2021, Erlebtes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

2021,121: Freiheit

Das ist eine der weniger angenehmen Wirkungen.

Voraussichtlich wird ab dem 8. Mai nichts Neues mehr im alten Blog veröffentlicht.
To get a Google translation use this link.

 

 

Es scheint immer mehr Menschen zu geben, die sich – unter Anleitung von medienpräsenten »Vorbildfiguren« und deren Salbaderei – vom Denken freimachen.

 

 

Die, die ihre Informationen nicht mehr aus den »gleichgeschalteten« (wie sie es nennen) Medien aller Art beziehen. Die, die Gesetze und Ergebnisse und Prognosen der Naturwissenschaft als unwirksam, falsch, freiheitseinschränkend wahrnehmen (oh ja, die Gravitation ist ganz gewiß eine Einschränkung der Freiheit). Die, die in ihrem grenzenlosen Egoismus nur noch rücksichtslos agieren. Die nenne ich frei vom Denken.

Es tut mir leid, ich bin in einer trotz allem solidarischen Gesellschaft aufgewachsen und ich kann diesen Menschen keinen Respekt mehr entgegenbringen.

 


Wer weiterhin lesen möchte, was ich schreibe, beachte bitte diesen technischen Hinweis: Ich werde voraussichtlich ab dem 8. Mai 2021 neue Artikel nur noch unter der Adresse deremil.blogda.chVorsicht! Falle: Nur blogda vor dem .ch! NICHT blogdach! – veröffentlichen. Im alten Blog bei wordpress(dot)com wird ein Artikel zu finden sein, der darauf hinweist, in dessen Kommentaren ich auch Fragen zu Interaktionen mit dem neuen Blog beantworten werde. Ich werde mich freuen, wenn ich euch dort begrüßen darf.


 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 01.05.2021 waren positiv weitere Ausräumarbeit, ein Bockwurstimbiß, ein Ferngespräch am Abend.
 
Die Tageskarte für morgen ist IV – Der Herrscher.

© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2021, Erlebtes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , | 10 Kommentare

2021,120: Hexenfeuer

Die Flammen der Wapurgisnacht.

Voraussichtlich wird ab dem 8. Mai nichts Neues mehr im alten Blog veröffentlicht.
To get a Google translation use this link.

 

Früher im Dorf, da wurden von den Leuten auf ganz vielen Feldsteinhalden und anderen geeigneten Plätzen privat die Walpurgisfeuer aufgeschichtet – natürlich mit dem Wissen und dem zumindest stillschweigenden Einverständnis der die umliegenden Felder bewirt­schaftenden Bauern und der LPG. In manchen Jahren gab es ein Dutzend Feuer und mehr. Es trafen sich die Nachbarn, Schulfreunde, Familien, um mit dem Dunkelwerden die aufgetürmten Haufen zu entzünden. Und in denen war nicht immer nur Holz, leider. Früher nämlich waren (im Gegensatz zu heute) auch Auto- und Traktorreifen, Matratzen, sogar Dach­pappe, Förderbandgummis und anderes noch brennbar … Bei uns im Dorf wurde mit dem Walpurgisfeuer »de Haax vorbrennt« (Erzgebirgisch, Doppel-a ist nicht verlängert, sondern ein Laut zwischen ä und a und e, ein flacher und breiter intoniertes ä näher am e als am a). Manche hatten sich etwas zu trinken mitgebracht, andere Stockbrotteig oder Kartoffeln. Alles war frei von Kommerz. Nur die Erbauer der Feuer sahen sich im Dunkeln um, um festzustellen, wer denn das höchste, hellste, am längsten brennende Hexenfeuer hatte in diesem Jahr.

Später (kann sein, erst mit der Wende) gab es nur noch ein zentrales Feuer auf dem Sportplatz (Hartplatz, es kam also kein Rasen zu Schaden). Dieses eine konnte die FFW überwachen, schlußendlich auch sicher ablöschen, wenn alle heimgegangen waren. Und dann durfte natürlich niemand mehr seine eigenen Getränke mitbringen, schließlich wurde im Sportlerheim vom Fußballverein Bier und Sonstiges verkauft. Auch eigene Kartoffeln oder eigener Stockbrotteig waren ab dem Zeitpunkt tabu, da der Verein grillte und eine Gulaschkanone im Einsatz hatte und auch Kartoffeln und Stockbrotteig feilbot. Natürlich wurden die Spiritousen hinten am Zaun bereitgehalten und von einem der Kumpel, die schon »drinnen« waren, nach Anbruch der Dämmerung abgeholt. Ich denke, daß das den Organisatoren durchaus bekannt war, aber auf dem Dorf …

Ich weiß, daß das Walpurgisfeuer bis zum Jahre 2019 noch immer ein Höhepunkt im Dorfleben war – und ich hoffe, daß es das irgendwann wieder dazu wird. Denn am Feuer sitzend lassen sich Dinge bereden, die sonst schnell in Hader und Zwietracht umschlagen könnten. Am Feuer geschieht sowas nicht, beim Blick in die Flammen lassen sich selbst langjährige Feindschafteleien aus der Welt schaffen. Und außerdem: Walpurgis in meiner Jugend war auch immer ein sehr romantisch-interessantes Ereignis mit einigen (vielleicht nur kurzzeitig) entflammten Herzen.

 


Technischer Hinweis: Ich werde voraussichtlich ab dem 8. Mai 2021 neue Artikel nur noch unter der Adresse deremil.blogda.chVorsicht! Falle: Nur blogda vor dem .ch! NICHT blogdach! – veröffentlichen. Im alten Blog bei wordpress(dot)com wird ein Artikel zu finden sein, der darauf hinweist, in dessen Kommentaren ich auch Fragen zu Interaktionen mit dem neuen Blog beantworten werde. Ich werde mich freuen, wenn ich euch dort begrüßen darf.


 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 30.04.2021 waren positiv Einkauf im recht spärlich besuchten Discouter weitab, weitere entsorgte Dinge, höchst amüsante Erinnerungen.
 
Die Tageskarte für morgen ist III – Die Herrscherin.

© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2021, Erlebtes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , , | 3 Kommentare

2021,119: Löwenzahn

Es gibt nicht nur die Fensehserie.

Voraussichtlich wird ab dem 8. Mai nichts Neues mehr im alten Blog veröffentlicht.
To get a Google translation use this link.

 

 
Löwenzahn
Heinz Kahlau (∗ 1931 – † 2012)

Dem Löwenzahn zum Ruhme
Gibt es die Pusteblume.
Die Pusteblume ist sein Kind.
Wenn ihr nicht pustet,
Kommt der Wind
Und pustet ihre Sterne.
Sie fliegen in die Ferne,
Und wo sie landen, seht's euch an,
Da wächst ein neuer Löwenzahn.

 

 

Heinz Kahlau war ein in der DDR sehr bekannter Dichter. Er schrieb unter anderem auch Texte für die Musikgruppe Karat um Herbert Dreilich. Von Heinz Kahlau erschienen zu Lebzeiten gut zwanzig Gedichtbände. Ja, er schrieb auch Gebrauchslyrik über die Soldaten der NVA, über die Jugendlichen in der FDJ – das war sein täglich Brot. Und er schrieb Liebesgedichte, viele schöne, herzergreifende, wundervolle Liebesgedichte. Und wie ihr alle gerade lesen konntet, auch Gedichte »für Kinder«. Bald ist ja wieder die Zeit der Pusteblumen.

 


Technischer Hinweis: Ich werde voraussichtlich ab dem 8. Mai 2021 neue Artikel nur noch unter der Adresse deremil.blogda.chVorsicht! Falle: Nur blogda vor dem .ch! NICHT blogdach! – veröffentlichen. Im alten Blog bei wordpress(dot)com wird ein Artikel zu finden sein, der darauf hinweist, in dessen Kommentaren ich auch Fragen zu Interaktionen mit dem neuen Blog beantworten werde. Ich werde mich freuen, wenn ich euch dort begrüßen darf.


 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 29.04.2021 waren positiv ein gedünsteter Blumenkohl mit brauner Butter, Fortschritt in der Freiräumerei, der wiederaufgebaute und funktionierende Ventilator.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Vier der Schwerter.


Veröffentlicht unter 2021, Geschriebenes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

2021,118: Nichtordnung

Die Umkehr des einen ermöglicht nicht die Umkehr des anderen.

Voraussichtlich wird ab dem 8. Mai nichts Neues mehr im alten Blog veröffentlicht.
To get a Google translation use this link.

 

Schonwieder könnte ich über mein die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hierzulande betreffendes Unverständnis schreiben. Aber monothematisch mag ich nicht werden. Also tu ich es nicht. Stattdessen suche ich nach einem Thema, einem Bonmot oder einer Anekdote. Finde aber nichts Passendes. Auch nichts Unpassendes. Und langweilen mit einem Radio-Jerewan-Witz möchte ich auch niemanden. Außerdem sieht es bei mir wegen der bevorstehenden Arbeiten schon heftig unaufgeräumt aus. Zwei große blaue Säcke voller Zoix sind breits aussortiert. Kartons, die heute Nacht noch auf dem Kleiderschrank lagern, stehen ab morgen aufgetürmt in einer Ecke meines Zimmers. Damit ist das herrschende Chaos noch größer als sonst. Chaos, Unordnung, Tohuwabohu – das ist Physik und Mathematik, das ist ein anspruchsvolles Thema. Denn es ist gesetzmäßig: Die Entropie nimmt immer nur zu, wenn nicht ausreichend Energie zur Vermeidung ihres Anwachsens aufgewandt werden kann. Alles strebt einem Zustand niedrigster Energie und maximaler Entropie zu (der muß nicht zwangsläufig unordentlich sein, siehe z. B. Kristalle, aber die sind auch ein Zustand niedrigster möglicher Energie) und damit oft auch maximal möglicher Ungeord­net­heit. Beim Nachlesen über die Entropie, die oft nicht ganz richtig als Maß der Unordnung bezeichnet wird, wurde ich wieder daran erinnert, daß mit dem Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik (ein Erfahrungssatz) auch die Irreversibilität (Unumkehrbarkeit) physikalischer Prozesse festgestellt und begründet wird.
 
Eine recht neue Theorie über die Quantelung der Zeit (von 2019/2020) allerdings ließe die theoretische Möglichkeit zu, die Richtung des Zeitverlaufs umzukehren; dadurch werden aber irreversible physikalische Prozesse nicht reversibel.

 


Technischer Hinweis: Ich werde voraussichtlich ab dem 8. Mai 2021 neue Artikel nur noch unter der Adresse deremil.blogda.chVorsicht! Falle: Nur blogda vor dem .ch! NICHT blogdach! – veröffentlichen. Im alten Blog bei wordpress(dot)com wird ein Artikel zu finden sein, der darauf hinweist, in dessen Kommentaren ich auch Fragen zu Interaktionen mit dem neuen Blog beantworten werde. Ich werde mich freuen, wenn ich euch dort begrüßen darf.


 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 28.04.2021 waren positiv zwei ausgeräumte Hängeschränke (oh weh), Aussortiertes, Hirsebrei mit Gemüse und Hähnchenschnitzel.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Sieben der Kelche (meinem Glück zielstrebig entgegengehen).

© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2021, Gedachtes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , , | 11 Kommentare

2021,117: Magie

Eine Lesereise habe ich beendet.

Voraussichtlich wird ab dem 8. Mai nichts Neues mehr im alten Blog veröffentlicht.
To get a Google translation use this link.

 

Manchmal frage ich mich, warum es eines der Dinge, über die so viel ge­schrieben wird, nicht zu geben scheint. Aber wahrscheinlich ist es besser so, daß es die Magie nicht gibt, nicht so wie in den Büchern gibt. Sie wäre so leicht zu mißbrauchen. Auch wenn in den Büchern immer das Gute obsiegt, ganz gleich, wie schwierig das ist und welchen Preis die Akteure dafür zahlen: Am Ende siegt das Gute über alle Dunkle Magie – es wird zumindest das Gleichgewicht wiederhergestellt, in dem die Guten das Böse im Schach halten.
 
Soeben bin ich aus dem Erdsee-Zyklus, aus der vierbändigen Erdsee-Welt von Ursula K. Le Guin wiederaufgetaucht.

 


Technischer Hinweis: Ich werde voraussichtlich ab dem 8. Mai 2021 neue Artikel nur noch unter der Adresse deremil.blogda.chVorsicht! Falle: Nur blogda vor dem .ch! NICHT blogdach! – veröffentlichen. Im alten Blog bei wordpress(dot)com wird ein Artikel zu finden sein, der darauf hinweist, in dessen Kommentaren ich auch Fragen zu Interaktionen mit dem neuen Blog beantworten werde. Ich werde mich freuen, wenn ich euch dort begrüßen darf.


 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 27.04.2021 war positiv zuendegelesene vier Bücher in einem Band, Ausgeräumtes, selbstgemachter Eiersalat mit selbstgemachter Mayonnaise.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Neun der Stäbe

© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2021, Geschriebenes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

2021,116: Ein Problem mit der Nase

Ohne dies wäre das andere kleiner geblieben.

Voraussichtlich wird ab dem 8. Mai nichts Neues mehr im alten Blog veröffentlicht.
To get a Google translation use this link.

 

Ich darf – nein: Ich werde diese Woche noch Tertris spielen. Groß-Tetris.

In der Wohnung über mir gab es einen Wasserschaden, der, weil er im Installationsvorbau geschah, vier oder fünf Wochen unbemerkt blieb. Auch ich habe nichts davon bemerkt und wurde erst durch den klingelnden Hausmeister darauf aufmerksam gemacht. Über und hinter den Hängeschränken im Flur sieht es nicht besonders angenehm aus. Also muß ich jetzt alle Hängeschränke abnehmen und mir Ersatz dafür suchen. Den großen Kleiderschrank im Flur muß ich abräumen. Und all das in der Einzimmerwohnung für ein paar Tage anderweitig verstauen. Puh. Nächste Woche Montag und Dienstag werden dann Malers hier auftauchen und Decke und betroffene Wand im Flur mit Spezialanstrich versehen und dann frisch tapezieren und streichen. Eine Idee, wo ich den Krempel für die Zeit unterbringen kann, habe ich schon. Aber ob der Platz ausreicht, das werde ich erst wissen, wenn ich umräume.

Da werde ich auch wieder einiges aussortieren und wegwerfen können und müssen. Sozusagen Altlasten entsorgen. Ich werde das tun müssen, obwohl mir bei jedem Stück das Herz bluten wird. Natürlich kann kein Mensch all die Sachen für immer aufheben, die früher mal wichtig waren und jetzt nur noch ob der Erinnerungen in den Schränken liegen. Aber ich weiß ja, was da in den Hängeschränken und auf dem Kleiderschrank sich befindet. Und ich weiß, daß es wirklich Zeit ist, mich von manchem zu trennen. Die Malerei wird der Anstoß sein, den es bei mir immer wieder mal braucht. Und doch werde ich bei jedem einzelnen Stück zögern und es nur widerwillig entsorgen.

Eine Sache allerdings finde ich ganz besonders seltsam: Ich rieche sonst jeden Schimmel, ich gehe nach Geruch Pilze suchen, ich schmecke und rieche alles, wirklich, nur die schimmelnde Tapete usw. habe ich nicht gerochen. Und ich habe keine Ahnung, woran das liegen könnte.

 


Technischer Hinweis: Ich werde voraussichtlich ab dem 8. Mai 2021 neue Artikel nur noch unter der Adresse deremil.blogda.chVorsicht! Falle: Nur blogda vor dem .ch! NICHT blogdach! – veröffentlichen. Im alten Blog bei wordpress(dot)com wird ein Artikel zu finden sein, der darauf hinweist, in dessen Kommentaren ich auch Fragen zu Interaktionen mit dem neuen Blog beantworten werde. Ich werde mich freuen, wenn ich euch dort begrüßen darf.


 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 26.04.2021 waren positiv der die notwendigen Arbeiten feststellende Maler, Aussortiertes, ein Plan für das Wochenende.
 
Die Tageskarte für morgen ist I – Der Magier.

© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2021, Erlebtes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

2021,115: Ausgleich

Eine große Fehlstelle der Umstände und der Zeit.

Voraussichtlich wird ab dem 8. Mai nichts Neues mehr im alten Blog veröffentlicht.
To get a Google translation use this link.

 

Was hilft gegen die Eintönigkeit der Tage? Der Tage, an denen ich also aufstehe, meine Tagesroutinen erledige, und dann abends völlig erschöpft ins Bett falle? Tage, an denen ich zu müde zum Schlafen bin? Die Flucht ins Buch? Um dann beim Wiederauftauchen in der Realität nur noch hefti­ger von der Eintönigkeit des Alltages, der schon lange kein Alltag mehr sein darf, umgeworfen zu werden? Ich wundere mich kaum noch über all die Antriebslosigkeit und all das Unverständnis der Menschen. Etwas gegen die Eintönigkeit der Tage. Finden. Tun dürfen. Anregen. Bekommen. Wenn alle Höhepunkte oder Freudenmomente allerdings auch wegen Lustlosig­keit unmöglich geworden sind oder viel, viel zu rar. Wie nur. Das, was ich sonst in meiner Krankheit Depression erlebe, betrifft meiner Meinung nach zur Zeit viel mehr Menschen, auch solche, die nicht an Depression erkrankt sind. Aber sind die widrigen Umstände der/ein Auslöser (nicht Ursache!) der Erkrankung oder läßt die Erkrankung die widrigen Umstände noch unangenehmer erscheinen? Vielleicht stimmt beides, ist beides möglich. Die Umwelt wirkt dumpf (bis auf das unerträgliche Geschrei einer kleinen Gruppe von Realitätsverweigerern). Farben scheinen ergraut. Worte erreichen mich wie durch ein Kissen gesprochen. Musik? Zu laut, zu lustig. Sonne? Bääääh! Schon oft lebte ich so abgestumpft, so ausgebremst …
 
All das kenne ich zur Genüge aus meinem Leben, es ist nicht wirklich schlimmer geworden – und doch geht es zur Zeit mehr an die Substanz, weil kein oder nur wenig Ausgleich möglich ist.

 


Technischer Hinweis: Ich werde voraussichtlich ab dem 8. Mai 2021 neue Artikel nur noch unter der Adresse deremil.blogda.chVorsicht! Falle: Nur blogda vor dem .ch! NICHT blogdach! – veröffentlichen. Im alten Blog bei wordpress(dot)com wird ein Artikel zu finden sein, der darauf hinweist, in dessen Kommentaren ich auch Fragen zu Interaktionen mit dem neuen Blog beantworten werde. Ich werde mich freuen, wenn ich euch dort begrüßen darf.


 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen. Und ich versichere euch: Es geht mir gut.

Der Emil

 

P.S.: Am 25.04.2021 waren positiv sortierte Notizen aus der vergangenen Woche, Pute mit Schwenkkartoffeln und Rotkohl, Lesen am offenen Fenster.
 
Die Tageskarte für morgen ist der König der Stäbe.

© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2021, Gedachtes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , | 2 Kommentare

2021,114: Besuch

Und nach Tagen noch nicht verarbeitet.

Voraussichtlich wird ab dem 8. Mai nichts Neues mehr im alten Blog veröffentlicht.
To get a Google translation use this link.

 

Ich gestehe, ich war vor Tagen unterwegs und habe meinen Vater in »seiner« Einrichtung besucht. Termin vereinbart (vier Tage vorher). Vor dem Termin wurde schnellgetestet, und das war der sechste oder siebente negative Schnelltest für mich. Für den eigentlichen Besuch bleiben 30 Minuten. Die Zeit reicht kaum, um den wie einen nachdenklichen alten Mann dasitzenden dementen Menschen zu erreichen. Daß er mich zu Beginn des Besu­ches mit meinem Namen ansprach (und also wahrscheinlich erkannte), war schon nicht selbst­ver­ständ­lich. Und dann erzählte er, sichtlich nach Worten suchend, aus seiner Welt. Wenn ihm die Wortsuche zu lange dauerte, begann er mit einem neuen Satz und einem anderen Thema. Das ist wirklich schwer aushaltbar. Und kurz darauf beantwortet er eine von mir gestellte Fragen, als ob nichts wäre. An lange zurückliegende Geschehnisse scheint er sich zum Teil noch erinnern zu können.

Nun ja, auch Eltern werden alt. Ich hoffe, daß … Ja was eigentlich? Daß mein Vater seine Situation nicht (mehr) erkennt? Daß er in seiner Welt noch ein langes Leben hat und eines, das so gut als nur möglich ist? Wie sieht es im Inneren, in der Psyche, im Denken eines demen­ten Menschen aus? Wer weiß das schon? Wer kann, außer in wenigen Aus­nah­me­situationen, wirklich erkennen, was in diesen Menschen vorgeht? Ich habe so viele Fragen – und der, dem ich diese Fragen stellen müßte und will …

Zum Teil überfordere ich mich mit seiner Krankheit.

 


Technischer Hinweis: Ich werde voraussichtlich ab dem 8. Mai 2021 neue Artikel nur noch unter der Adresse deremil.blogda.chVorsicht! Falle: Nur blogda vor dem .ch! NICHT blogdach! – veröffentlichen. Im alten Blog bei wordpress(dot)com wird ein Artikel zu finden sein, der darauf hinweist, in dessen Kommentaren ich auch Fragen zu Interaktionen mit dem neuen Blog beantworten werde. Ich werde mich freuen, wenn ich euch auch dort begrüßen darf.


 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 24.04.2021 war positiv ein überraschendes Telefongespräch, der endlich gekaufte Ersatz für den kaputten Topf, die in der Wanne »vertrödelte« Zeit.
 
Die Tageskarte für morgen ist 0 – Der Narr.

© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Veröffentlicht unter 2021, Erlebtes, One Post a Day | Verschlagwortet mit , , , , | 8 Kommentare