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Als gelehrter Philosoph, Gelehrter und Philosoph erlaube ich es mir, Ihnen an diesem beschaulichen Orte dann und wann ein kurzes Geleit zu geben zu den größten Werken unserer Kultur und Geschichte.

Heute wollen wir über ein bizarr unterschätztes Epos des großen Komponisten Hape Kerkeling sprechen. Wie ich schon kurz nach der Aufführung im leider nicht gesendeten Interview mit der Tagesschau zu Protokoll gab, ist daran nichts Zufälliges.
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Ich habe öfter nachts Durst. Daher habe ich etwas Wasser am Bett, damit ich dann nicht aufstehen muss. So haben wir alle unsere Bedürfnisse und bereiten uns vor. Der eine braucht etwas zu trinken, der andere etwas zu essen und noch ein anderer braucht Grönland.

Ich kann das verstehen. Tag und Nacht macht es dich grübeln und lässt dir keine Ruhe. Da ist dieses Drängen, du brauchst es, du musst es haben. Es wird keine Ruhe geben, bis du es hast, also sieh zu, dass du es kriegst. Hilft ja alles nichts.
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facpaIn den Kommentaren hat mich jüngst jemand auf einen Artikel aufmerksam gemacht, in dem das Autofahren der Zukunft angepriesen wird: Man könne dann auf allen Wegen "das Büro" ins Auto verlegen, im Auto leben quasi, das ganz von selbst fährt. Ein Grund, Neuländern wieder einmal zu erklären, was "Facepalm" bedeutet (siehe Abbildung). Doch, das gibt es schon. Es nennt sich "Eisenbahn". Ich lasse die Hand einfach an Ort und Stelle, wissend, dass aus gut gewaschenen Schädelschwämmen jetzt der Befehl ans Plapperwerk ergeht, etwas von "unpünktlich" und "Streik" zu faseln.

Mein Lieblingspropagandabrei ist übrigens: "längster Streik in der Geschichte der Bahn AG". Haben sie gesagt, überall. Ich habe einige beliebige Personen gefragt, wie lange es denn schon die Bahn AG gebe, die meisten antworteten mit dreistelligen Zahlen. Richtig ist: 21. Die Bahn AG wurde 1994 gegründet. Nächstes Jahr werde ich einmal nach dem längsten Streik in ihrer Geschichte fragen. Mal sehen, wer da mit sechs läppischen Tagen auskommt. Im übrigen bitte ich hier einmal um einen Vergleich der Verzögerungen im Schienenverkehr mit denen auf der Straße. Aber zurück zum Thema …
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Witzigerweise fand ich zum Thema "Kongressseuche" im Netz zuerst einen Eintrag von Fefe aus 2023. Wo wir bei Besserung sind, auch von hier aus noch einmal gute Wünsche. Ich war also nach 12 Jahren mal wieder dort, in Hamburg, und ich habe mich (erstmals) infizieren lassen. Hat mich nicht wirklich überrascht.

Da ich die einschlägigen Tests hier habe, habe ich selbstverständlich Gebrauch davon gemacht. Alles negativ, bei mehreren Sorten Flu, Corona und RSV. Alles also harmlos und paletti? Keineswegs. Ich spule zunächst ein wenig zurück:
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Der Pate hat sich zu erkennen gegeben, das Imperium agiert jetzt ganz offen – gegen jedwede erklärte Feinde wie diejenigen, die sich noch immer elender erniedrigen, um ihre Freunde zu sein.

Nach einem letzten grellen Intermezzo freidrehender Propaganda, in dem Trump sinnloses Zeugs von "China, Russland und Iran" gestammelt hatte im Zusammenhang mit Venezuela, das derart als Satellit des internationalen Bösenreichs gekennzeichnet war, machte er Schluss mit dem ganzen Quatsch.
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Das da draußen ist nicht meine Welt. Auch die C3-Kongresse nicht, immerhin aus ganz anderen Gründen, die ich hier nicht ausbreiten muss. Es juckt mich schon, meine persönlichen Erfahrungen vom 39C3 hier zu verklappen, aber das ist nicht der Zweck dieses Blogs. Nur kurz so viel: Ich habe u.a. dort ein Projekt mit repräsentiert, das nichts mit Feynsinn zu tun hat.

Ich finde dort immer Perlen, obwohl ich nicht allzu tief tauche. Eine ist diese hier, in die ich mich verlieben könnte. Mehr dazu hier. Es gibt unterhalb der albernen politischen Repräsentation oder auch turmhoch darüber so viel Kreativität, Klugheit und Engagement, die mich über das Gebrüll, Geblöke und dumpfe Gefolgschaft hinwegtröstet.
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Wie im letzten Jahr darf hier wieder gelästert werden, was das doch für eine dämliche Veranstaltung ist – oder Talk über die Talks.

 

Philosophie dient nicht dem Zweck, Poesiealben zu füllen. Sie ist die Mutter der Wissenschaften und muss demnach Erkenntnisse hervorbringen oder schweigen. Was sich allerdings philosophische "Forschung" nennt, ist gemeinhin keine, sondern eitles Geschwätz. Die Mitteilsamkeit gewisser Prominenter, die in der Öffentlichkeit als Philosophen firmieren, sei es mit oder ohne Fachprofessur, illustriert das recht deutlich. Leute mit dem Niveau eines Oberstufenschülers, von denen sich die Mittelschicht ihr Leben erklären lässt.

Die Aufgabe des Philosophie-Unterrichts, auch des universitären, besteht darin, historisches Wissen zu tradieren. Dies ist gerade aktuell offensichtlich sehr wichtig, um Geschichtlichkeit überhaupt denkbar zu halten. Der autoritäre Kapitalismus arbeitet ja mit Macht dran, sie mit der Gewalt seiner Medien auszuradieren.
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Ein Delirium von Greta Leo*

"Ich muss unbedingt mit etwas Rechtwinkligem koitieren", vermeldet eine der Stimmen in meiner Mansarde. Zudem lässt sie sich in nachgerade protestantischer Disziplin und Konseqenz zum Frühstück ein Ei kochen, das ich aber keinesfalls zerstören dürfe. Diese perfekte Form und Oberfläche, weiß die Stimme, mache ein perfektes Produkt und Objekt aus – das sich sogleich zum Projekt zusammenzieht und geschmeidig in den Zustand des Projektils hinübergleitet.
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Bild: aus Hass raubkopiert von einem fremdgefütterten Stromfresser.

Was macht man nur, wenn man nichts auf die Reihe kriegt, alles ruiniert, was man anpackt, den Laden hoffnungslos in den Sand setzt und trotzdem nicht abgesetzt wird? Man feiert seine Großartigkeit und haut eine PR-Kampagne nach der anderen raus. Heute will ich das einmal würdigen und fange mit der der Bundeswehr an.

Die deliriert von "70 Gründen", ihr beizutreten, hinter denen sich vielmehr ungefähr vier verbergen, die am Ende aber auch bloß Fake sind. Sie quatschen von Kameradschaft, Frieden und Rechtsstaat. Schauen wir uns ein paar genauer an:

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