Die eXperimenta, jetzt im April, versteht sich als Brücke, und hat dies zu ihrem Thema gemacht. Ihr könnt sie von der Homepage kostenlos downloaden.
www.experimenta.de
Brücken
Brücken ermöglichen Begegnung. Brücken sind Wege – zu mir, zu Dir, zu Euch, zu anderen Menschen. Unter den Brücken, die wir von Mensch zu Mensch bauen, gibt es immer noch Gräben, Mauern, Schächte, die wir mit Liebe, Achtung und Toleranz zuschütten müssen. Aggression, Egoismus und Streit nehmen zu, unsere Gesellschaft driftet auseinander. Literatur, Kunst und ein Füreinander ist ein wichtiges Mittel, dies zu verhindern oder mindesten abzumildern.
Viele Menschen entwickeln Brücken, andere Menschen reissen sie nieder, oder schlagen sie kaputt. Sie wolle Diskriminieren, Ausschließen, Vertreiben oder Benachteiligen.
Wir brauchen auch Brücken zu uns selbst, wir brauchen Literatur und Kunst, um mit Stimmungen umgehen zu können, die täglich auf uns einstürmen.
Unsere Dichterin des Monats – Diana Jahr – antwortete in einem Interview, das die eXperimenta mit ihr führte:
„Ich sehe mit gemischten Gefühlen in die Zukunft, was die allgemeine Weltlage angeht, da war ich mal viel optimistischer. Was meinen eigenen Weg angeht, so hoffe ich, noch viel schreiben (und veröffentlichen) zu dürfen! Schreiben ist für mich auch mit Entwicklung verbunden.“
„ … buchstabenbrücken
führen von einem grün
ins andere legen wir
gedichte aus mistelzweigen
und gesang hebt uns ein stück …“
Wir Brauchen die Freiheitsbrücke der Kunst um atmen zu können, um leben zu können – eine Freiheit durch Kunst, die Populisten und Diktatoren verachten.
Wir präsentieren in der eXperimenta 04/2025 als Künstlerin des Monats – Heidrose Reuter:
Ich möchte zitieren aus einem Interview, das wir mit ihr führen durften:
………….
“Das Interesse für das Unbekannte“. Daraus speist sich für mich die Bedeutung der Kunst in meinem Leben.“
………….
„Dies ist meine Einladung an die Betrachtenden, damit ihre eigene Gedanken Flügel bekommen können.“
………….
„Es lebe der Freiraum der Freiheit.“
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen
Jürgen Fiege