Diesmal waren/ sind es die Katzen.
Mittwoch: ElMauski hustet, und er schluckt schwer; außerdem lässt er Elsa in Ruhe. Ein deutliches Zeichen, daß mit ihm was nicht stimmt. Wir überlegen, ob was getan werden muß, da kommt uns Elsa dazwischen: abends will ich sie mit hoch nehmen, als sie plötzlich fürchterlich hinkt, und dann sehen wir schon, daß ihre rechte Pfote ganz dick geschwollen ist.
Donnerstag: einen Tierarzttermin gibts erst für abends. Dort wird festgestellt, daß sie oben in der Pfote einen Biß hat, der entzündet ist. (Der Kater war’s nicht!! Und da es keinerlei Kampfspuren und nur diesen einen Biß gibt, war es vermutlich ’ne große Maus oder Ratte) Ohje…. sie bekommt Antibiotika und Schmerzmittel. Im Rausgehen schildern wir des Katers Beschwerden und rechnen nach dem Theater mit den fast nicht zu bekommenden Medikamenten* damit, daß wir den auch einpacken müssen – aber weit gefehlt: ohne mit der Wimper zu zucken gibt der TA uns ein Hustenmittel mit! 🤔
Samstag: Elsa nimmt die Tabletten und das Schmerzmittel problemlos. Die Pfote ist noch nicht ganz abgeschwollen, aber es ist ja auch noch nicht viel Zeit vergangen. Der Kater aber mag den Hustensaft gar nicht! Eigentlich ist der zum Ins-Maul- spritzen, aber das können wir eh vergessen, also muß der mit dem Futter rein, 2x täglich. Die Folge ist ein chronisch schlechtgelaunter Kater… mal abwarten.
- als der Kater seinen letzten Abszeß hatte wollten wir „wie immer“ Antibiotika holen – eine gute Lösung, weil wir den ja nicht in eine Box kriegten. Es wurde uns beschieden, es gebe keine Medikamente mehr für Tiere, die man nicht mindestens im Laufe eines Jahres einmal gesehen habe, nicht mal Wurmzeugs, weil es neue Richtlinien für Tierärzte gebe. Nur mit heiligem Ehrenwort, den Kater, wenn wir ihn erfolgreich „in die Box trainiert“ habe, nachzureichen, bekamen wir das Medikament mit. „Nachgereicht“ haben wir ihn nicht 🥴: gut vier Wochen gab es Futter erst direkt davor, dann immer ein paar Zentimeter weiter drin – übrigens in einer extra gekauften größeren Hundebox, weil er sich sonst so lang macht, daß die Hinterbeine draußen sind. Jetzt ist er so weit, daß wir ihm sogar den Schwanz reintun können und die Tür schließen. Allerdings nur, wenn er richtig arg Hunger hat. Sonst wartet er mit dem Fressen, bis wir außer Reichweite sind. ElMauski geht nämlich nach wie vor nur ungern in die Box und ist skeptisch… will heißen, wir haben vermutlich genau EINE Chance, ihn zum Tierarzt zu bringen, die wir nur im Notfall und keinesfalls für eine Erkältung nutzen wollen *seufz* Letzte Woche waren wir dicht davor, da hatte er sich schon wieder heftig geprügelt, hatte zwar keinen Abszeß, sondern nur allerhand nicht entzündete Schrammen, war aber für gleich mehrere Tage so „durch“, daß ich mir wirklich Sorgen gemacht hab. Es kann ja auch innere Verletzungen geben, die man nicht bemerkt…. 😟 Es bleibt schwierig.



















