Skandal im Literaturbetrieb

Die Mitglieder des Stortings wurden für eine Sondersitzung aus dem Urlaub geholt, König Harald sagte seinen bereits für den November geplanten Besuch der Dresdner Semperoper ab. Der Skandal: Der international eher unbekannte Autorin Martina Konrad aus Hamburg wird kulturelle Aneignung im veröffentlichten Buch „Eine Woche mit Thor“ vorgeworfen. „ein „Sie hat sich eine traditionelle norwegische Gottheit angeeignet“, so die kulturpolitische Sprecherin der Regierungspartei Arbeiderpartiet, Anette Trettebergstuen. Frau Konrad zeigte sich reumütig und versprach, 82.47% der Erlöse für den Ausbau der Elektromobilität in Norwegen zu spenden. Norwegen geht bereits seit Jahren gegen Schriftsteller, Filmemacher und Unternehmen vor, die sich an der nordischen Saga des Landes bedienen. Für ein Interview stand Frau Konrad nicht zur Verfügung, sie habe sich in ein Loch im Siegerland mit ihren unnorwegischen Hunden verkrochen.

Und kauft unbedingt diese Sandalen. denn sie sind sehr gut.

So long Chris

P.S. Dating ab 50: „Du riechst so gut, was ist das?“ „Voltaren.“

Früher war alles besser

Ich will ja nicht sagen, dass früher alles besser war, aber früher war alles besser. Wir fuhren so über die Bundesdeutschenautobahnen, bzw. über das, was davon übrig geblieben ist.

„Wenn nur noch ein mal ein Bayer Verkehrsminister wird, wandere ich aus.“
„Wenn nur noch ein mal eine Frau Kanzler wird, wandere ich aus.“
„Eigentlich wäre es doch besser, den ganzen Scheiß hier abzureißen und neu zu bauen. Hat Adolf doch auch in fünf Jahren hingekriegt. Jetzt sind hier fünf Jahre Baustellen und man sieht nicht mal einen Bauarbeiter.“
„Dann wähl doch die AfD, die kriegen das bestimmt hin.“
„Oh, Alice Weidel als Kanzler. Eine Frau? Und die dann jeden Tag in den Nachrichten?“ *kurzes Schütteln des Ekels wegen* „Da nähme ich ja noch eher den Söder. Auch wenn er ein Franke ist, also so ein verkappter Bayer.“
„Dieser Söder, der letztens bei ein Herz für Kinder freudestrahlend eine kleine Millionensumme, die man den arglosen ZDF Zusehern zusätzlich als Spenden geraubt hat, entgegen nahm, aber jetzt die Kindergrundsicherung wieder abschaffen will, obwohl selbst das die RotGrünGelben Looser nicht hinbekommen haben?“
„Ja, der mit den klingenden Glöckchen, ganz in Beckenbauer Manier.“

So long Chris

P.S. Ja, der liegt schon ein Jahr im Entwürfe Ordner, und der passt immer noch. Schlimm, oder?

Jahresrückblick aus der Zynikerperspektive

Das vergangene Jahr war mal wieder ein wilder Ritt, oder wie man heutzutage im hippen Businesssprech sagen würde: „ein disruptiver Zyklus voller Transformationsprozesse.“ Uns interessiert jedoch weniger der Unsinn, der in den PowerPoint-Präsentationen steht, sondern die Realität hinter den Buzzwords.

Fangen wir an mit der Technikwelt. Unsere Smartphones sind mittlerweile so schlau, dass sie sogar beim Nichtstun Akkuladung verlieren. Wir reden hier nicht von den Premium-Geräten, sondern von den soliden, günstigen Modellen, die immerhin nicht versuchen, uns mit dubiosen Hintergrundoptimierungen das Leben schwer zu machen. Ist es nicht wunderbar, dass „altes“ Gerät von 2019 noch funktioniert? In einer Welt, in der jedes Jahr alles neu und besser sein soll, bleibt das ein kleiner Triumph des Pragmatismus.

Dann hatten wir den Dauerbrenner: Moderne Jobtitel. Wer hätte gedacht, dass wir eines Tages Stream Leads, Happiness Officers oder Digital Evangelists in den Teams haben? Früher hießen diese Leute schlicht Projektleiter oder Personalchefs. Aber hey, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Hauptsache, das LinkedIn-Profil sieht gut aus.

Das Highlight war sicher nicht die Automation zwischen ERP und gekauftes aber schlecht eingeführtem CRM, aber ich würde Euch die Details erklären, wenn Ihr denn irgendwas davon verstehen würdet.

Und dann die Modeerscheinung „Selbstoptimierung.“ Jeder muss sich ständig verbessern, sei es durch Achtsamkeit, Bio-Smoothies oder die neueste App, die einem sagt, wann man atmen soll. Manchmal wirkt es, als hätten wir vergessen, dass „gut genug“ auch eine Daseinsberechtigung hat. Selbst unsere Geräte haben offenbar mehr Freizeit als wir, wenn sie in den Energiesparmodus gehen.

Aber bleiben wir optimistisch: Es gab auch Lichtblicke! Der Pragmatismus, mit dem viele von uns den Hype umgehen, ist ein Zeichen dafür, dass wir nicht alles mitmachen. Altbewährtes, wie die Freude an einem funktionierenden System oder die Abneigung gegen überflüssigen Schnickschnack, bleibt bestehen.

Also, liebe Leser, lasst uns gemeinsam in ein weiteres Jahr starten, in dem wir die Augen offen halten, den Hype kritisch hinterfragen und uns unseren Pragmatismus bewahren. Wer weiß, vielleicht wird ja 2025 das Jahr, in dem „Keep it simple“ ein Comeback feiert?

Bis dahin: Bleibt skeptisch, bleibt zynisch!

So long Chris

P.S. Ja, nur einen Abschnitt habe ich selbst geschrieben, alle anderen sind von chatgtp. Wer den eigenen Abschnitt herausfindet, für den lege ich ein gutes Wort bei der KI ein, vielleicht wirst Du verschont.

Titel hier eingeben

Oops, ich habe ja einen blog. Warum? Wofür?

Achja, Fußball:

Das Kind steht mit Tränen in den Augen an einem verregneten Montagabend vor dem Stadion und redet sich in Rage: „Wie kann man nur so schlecht spielen, das schlechteste Spiel in diesem Jahr, warum? Und nun verlassen uns alle, Christos, Johannesson, Tanaka, Siebert, Engelhardt, Oberdorf, da spielen wir nächstes Jahr gegen den Abstieg, ich habe so gar keinen Bock mehr auf Fußball, nie mehr gehe ich hier hin.“
Dasselbe Kind am Samstag darauf nach der Pokalauslosung am Telefon: „Papa, wir müssen nach Dresden, ich kaufe Karten, ok?“
Der uninteressierte Fußballkenner fragt sich jetzt sicherlich, das wievielte Pokalauswärtsspiel in Folge es für Fortuna wird; das 18..

Achja, Sex:
Kumpel: „Der Squirt einer Frau ist auch nur Pisse!“ Ich: „Gar nicht wahr, schmeckt doch ganz anders.“

Sie danach: „Du bist die größte sexuelle Enttäuschung meines Lebens!“ Ich: „Keine Ahnung, wie Du das nach den 20 Sekunden schon wissen willst.“

So long Chris

Taylor Swift

Als ich die beste Frau der Welt vor ein paar Jahren ganz frisch mein Eigen nennen durfte, erwähnte sie ganz beiläufig, wie auch immer das Gespräch in dieses seltsame Fahrwasser geraten konnte, dass sie kein Lied von Helene Fischer kenne.

„Wie, Du kennst kein Lied von Helene Fischer?“
„Nein, nie gehört.“
„Aber man kennt doch Helene Fischer!“
„Ja, natürlich weiß ich, wer Helene Fischer ist.“
„Aber Aaaatemlos durch die Naacht *träller* haste schon mal gehört!“
„Nein, nie gehört.“
„Was bist Du denn für ein weltfremdes, komisches Weibsbild?“

Sie buk dann Schokotaler und ich liebte sie weiter, ohne so angemessen besorgt zu sein, wie ich dachte besorgt sein zu müssen.

Heute auf der Heimfahrt hörte ich drei Minuten „Great Pretender“ in der Fassung von Freddy Mercury und überlegte derweil, wie der Interpret wohl hieße. Nicht falsch verstehen, ich weiß wer Freddy Mercury ist, ich weiß, dass er Great Pretender als Solo Künstler gesungen hat, ich weiß das alles und trotzdem war der Name weg. Dunkles Loch. Leere. Ohne Echo.
Ich lese gerne Artikel darüber, dass diese Gedächtnisschwäche zwar mit dem Alter zu tun hat, aber völlig normal und kein Anzeichen für eine beginnende Demenzerkrankung ist. Links gerne in die Kommentare.

In WDR5, dem Nachrichtensender des Westdeutschen Rundfunks, konnte man sich im Morgenecho nicht der Euphorie der linksgrünwokeversifften Redaktion entziehen, die meinte an diesem Montag, dem 5.2.2024 wäre die wichtigste und am längsten zu erläuternde Nachricht, dass bei den diesjährigen Grammys sooo viele Frauen gewonnen hätten und Taylor Swift jetzt vier mal das Album des Jahres gewonnen hätte, und damit jetzt meeeeehr Grääääämies für das Album des Jahres hat als Frank Sinatra. Pah!

Aber was soll man auch von einem „Nachrichten“ Sender denken, der seit einem drei Viertel Jahr morgens nicht mehr über den Ukrainekrieg berichtet? Und was soll man von mir denken, denn mein Gehirn erwähnte ganz beiläufig, wie auch immer die Gedanken in dieses seltsame Fahrwasser geraten konnte, dass es kein Lied von Taylor Swift kenne.

Der Grammy für das beste Gitarrensolo ging auch dieses Jahr nicht Dragon Force

Und nein, das Intro ist nicht das Solo.

So long Chris

Das Ende naht

Gestern wollte ich der besten aller Frauen die einigermaßen erstaunliche Geschichte von Arnold Schwarzenegger erzählen, der letztens in einer dieser unzähligen Morningshows im amerikanischen Fernsehen saß und als sie über Geld plauderten, den uralt Witz von der ersten Millionen, die die schwerste sei zum Besten gab, ohne darauf zu verzichten zu erwähnen, dass er deswegen mit der zweiten begonnen hätte. Was unter normalen Menschen schon nicht lustig gewesen wäre; aber die sehr jungen, sehr diversen Moderatoren sahen den alten weißen Mann nur an, und konnten ihm nicht folgen. Es entstand eine peinliche Stille, die Arnold dann dadurch beendete, dass er den Witz als Witz deklarierte, ihn noch mal für normal sterbliche Amerikaner erklärte und sich ein wenig lustig machte, dass man in einer lustigen Morningshow keinen Witz machen könne, obwohl das doch der eigentlich Sinn einer lustigen Morningshow sei.

Ja, genau das wollte ich ungefähr so meiner besten Frau aller Zeiten erzählen, und ich hob an:

„Hab ich letztens gesehen, wie der, der Dingens, der Schauspieler, der Conan gespielt hat.“

Noch Fragen?

So long äh, Kros, nee Crizt, oder so

Warum ich absolut

keine sozialen Medien mehr nutze! Also außer Youtube und 9gag, aber sonst gar keine, ab und zu Pinterest wegen den freckles, die immer in meinem Posteingang liegen, aber sonst nie.

Mein Kollege ist Owner eines friendica Servers. Friendica ist ein Teil dieses Mastadon Universums, also frei verfügbare, nicht profitorientierte social media Plattform auf OpenSource Basis. Und da habe ich mich halt aus Interesse (heuchelnd) angemeldet. Und da dort keinerlei Zugriff auf irgendwelche privaten Daten erfolgt, wird einem erst einmal wild alles angezeigt (Man muss sich da seine eigene bubble echt selbst hart erarbeiten). Der erste Eintrag, den ich sehe: (ich kopiere den hier mal rein, ist bestimmt verboten, aber was soll´s):

Aaaargh. Muss das Kind sich eine Puppe wünschen? Eine „Holzpuppe“, also hart, irgendwann äußerte es den Wunsch nach Haaren, spielt aber andererseits mit Kuscheltieren gerne Baby. Und das ist ja nur die Spitze des Eisbergs: Geschlecht (uneindeutige Puppen scheint es jenseits der Babypuppen ja eher nicht zu geben), Ethnie (gerne was anderes als standard-europäisch, aber nicht zu klischeehaft), und bitte auch nicht zu dünn und auch nicht gruselig? Ich bin hier komplett überfordert.

https://friendica.opensocial.space/display/2493821e-430ff55faf8e3da6-ffbf6787

So long Chris

Seltsames

Ich spreche derzeit mit einer „KI“, die gar keine „KI“ ist, sondern ein besonders gutes Sprachprogramm. Wusstet Ihr, das chatgpt (openai) einen Wissenstand von 2021 hat und diesen auch nicht durch selbstständiges Lernen (KI) erweitern darf? Chatgpt weiß nicht, wer slowakischer Frauenhandballmeister 22/23 wurde und selbst wenn ich es ihm sage, darf er es sich nicht merken. Seltsam.

Besuch bei der Tochter. Die Haustüre ist offen (Dorfkind), die Hunde und die Katzen begrüßen mich, die Tochter ignoriert mich auf der Couch liegend und schüttelt ihr Handy wild hin und her.
„Hallo Tochter, welch lustiges Spiel ist das denn?“
„Das ist mein Schrittzähler!“
Seltsam.

Die beste aller Frauen speichert so etwas Seltsames auf dem Rechner.

Hertha BSC Berlin ist so pleite, dass sie nur mit Mühe die Lizenz bekommen hat, mindestens zweistellige Millionenschulden.
Fortuna Düsseldorf ist schuldenfrei.
Fortuna Düsseldorf hatte ein Kaufoption für Michał Karbownik, aber kein Geld diese zu ziehen.
Michał Karbownik spielt jetzt bei Hertha BSC Berlin.

Ich saß auf der Couch und schaute fern. Ein junger Film über und mit diversesten Menschen in Deutschland. Die beste aller Frauen meckerte, dass wäre kein schöner Film. Ich erwiderte, Filme müssten nicht schön sein, Hauptsache der Tod ist schön. Der schönste Tod ever von Lucy Liu in Kill Bill 2. Ich erzählte noch einmal die Einzelheiten. Die beste aller Frauen fragte, ob sie sich direkt übergeben solle, oder ob ich noch einmal kurz die Geschichte mit der Bodenwelle aus Pulp Fiction zum Besten geben könne. Ich tat mein Bestes, bemerkte noch, dass Europäer Cheeseburger nennen, was ja nur ein Burger mit auch Käse sei und lobte den Meister ob seiner doch sehr überzeugenden Schauspielkunst in diesem seinem Meisterwerk und verbesserte das Schulterzucken der Besten durch DAS Meme schlechthin, wenn auch das erste, Travolta mit Mantel über´m Arm, vollgepumpt mit Heroin und in alle Richtungen suchend. Ja, worauf ich hinaus wollte, zufällig eine Stunde später auf 9gag das hier gefunden:

So long Chris

P.S.: HC DAC Dunajská Streda, ich habe ungefähr 10 Minuten gebraucht, mein Slowakisch ist wirklich schlecht.

P.P.S.: Das ist ein Bär Schnittmuster (google Suche 5 Sekunden)

manmanman, alles muss ich selber machen.