Das vergangene Jahr war mal wieder ein wilder Ritt, oder wie man heutzutage im hippen Businesssprech sagen würde: „ein disruptiver Zyklus voller Transformationsprozesse.“ Uns interessiert jedoch weniger der Unsinn, der in den PowerPoint-Präsentationen steht, sondern die Realität hinter den Buzzwords.
Fangen wir an mit der Technikwelt. Unsere Smartphones sind mittlerweile so schlau, dass sie sogar beim Nichtstun Akkuladung verlieren. Wir reden hier nicht von den Premium-Geräten, sondern von den soliden, günstigen Modellen, die immerhin nicht versuchen, uns mit dubiosen Hintergrundoptimierungen das Leben schwer zu machen. Ist es nicht wunderbar, dass „altes“ Gerät von 2019 noch funktioniert? In einer Welt, in der jedes Jahr alles neu und besser sein soll, bleibt das ein kleiner Triumph des Pragmatismus.
Dann hatten wir den Dauerbrenner: Moderne Jobtitel. Wer hätte gedacht, dass wir eines Tages Stream Leads, Happiness Officers oder Digital Evangelists in den Teams haben? Früher hießen diese Leute schlicht Projektleiter oder Personalchefs. Aber hey, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Hauptsache, das LinkedIn-Profil sieht gut aus.
Das Highlight war sicher nicht die Automation zwischen ERP und gekauftes aber schlecht eingeführtem CRM, aber ich würde Euch die Details erklären, wenn Ihr denn irgendwas davon verstehen würdet.
Und dann die Modeerscheinung „Selbstoptimierung.“ Jeder muss sich ständig verbessern, sei es durch Achtsamkeit, Bio-Smoothies oder die neueste App, die einem sagt, wann man atmen soll. Manchmal wirkt es, als hätten wir vergessen, dass „gut genug“ auch eine Daseinsberechtigung hat. Selbst unsere Geräte haben offenbar mehr Freizeit als wir, wenn sie in den Energiesparmodus gehen.
Aber bleiben wir optimistisch: Es gab auch Lichtblicke! Der Pragmatismus, mit dem viele von uns den Hype umgehen, ist ein Zeichen dafür, dass wir nicht alles mitmachen. Altbewährtes, wie die Freude an einem funktionierenden System oder die Abneigung gegen überflüssigen Schnickschnack, bleibt bestehen.
Also, liebe Leser, lasst uns gemeinsam in ein weiteres Jahr starten, in dem wir die Augen offen halten, den Hype kritisch hinterfragen und uns unseren Pragmatismus bewahren. Wer weiß, vielleicht wird ja 2025 das Jahr, in dem „Keep it simple“ ein Comeback feiert?
Bis dahin: Bleibt skeptisch, bleibt zynisch!
So long Chris
P.S. Ja, nur einen Abschnitt habe ich selbst geschrieben, alle anderen sind von chatgtp. Wer den eigenen Abschnitt herausfindet, für den lege ich ein gutes Wort bei der KI ein, vielleicht wirst Du verschont.