Es liegt in der Natur der Sache, dass der Frühwinter durch das Bangen um die weiße Weihnacht und den ersten Massenandrang auf die Pisten und Skitouren geprägt ist. Das, obwohl die Verhältnisse für den Wintersport selten optimal sind.
Frau Holle war bisher fast im gesamten Alpenraum recht sparsam. Die Folgen: Massenansturm auf die Schneelöcher, Konflikt um die Pistentouren und das übliche Staugejammer am Brenner und am Fernpass.
Unter den großen, wilden Gipfeln der Friauler Dolomiten ist der Monte Cridola der leichte, zugängliche. Von drei Seiten aus lässt sich die Tacca del Cridola genannte Scharte erreichen, von wo aus die Kraxelei zum aussichtsreichen Gipfel beginnt. Abgesehen von einer kurzen, nicht exponierten Stelle, wird dabei der II. Grad nie überschritten. Die Route ist nicht durch Eisen und Drahtseile verschandelt, allerdings erleichtern durchgängige Markierungen die Wegfindung enorm. Mit rund 1.400 Höhenmetern ist die Tour zudem für die dortigen Verhältnisse recht kurz. Ein Berg, der Lust auf mehr macht. Cridola – Der leichte unter den wilden Gipfeln Friauls weiterlesen →
Zwischen den braunen Gneisbergen und den dahinschmelzenden Gletschern wirkt das Kalkmassiv der Tribulaune wie ein dolomitscher Fremdkörper in den Stubaier Alpen. Der Pflerscher Tribulaun ist der anspruchsvollere und höhere der beiden Tribulaune. Unweit dem von Stau und (verkehrs) Politikversagen geprägten Brennerpass findet man ein wilde Berglandschaften, sympathische Hütten und ein Stück halbwegs ursprüngliches Tirol. Pflerscher Tribulaun Ein anspruchsvoller Kalkriese überm Brennerpass weiterlesen →
Die Südwand des Fergenkegels in der Silvrettagruppe zählt für mich zu den schönsten alpinen Plaisierrouten der Schweizer Alpen. Die Betonung liegt auf alpin, der der Zustieg ist lang und der Abstieg ist alpin und im Frühsommer und Herbst oft schneebedeckt.
Die Kletterei ist für eine Gneiskletterei ungewöhnlich rau und steil und zudem gut abgesichert.
Der Wind kam wie ein wildes Tier aus den Bergen, als Eòin Mac Crae endlich die Hütte erreichte. Es war ein rauer Oktoberabend, der Himmel schwer und tief über den Gipfeln. Ein grünes Banner flatterte vor der Tür, vom Wind zerzaust, mit verblasstem Regenbogenstreifen und dem Wort Naturfreunde. Der Fluch der Naturfreunde – Eine Fantasiegeschichte weiterlesen →
Eigentlich sollten diese Statistiken zu den Lawinenproblemen und den Gefahrenstufen in dem Artikel „Winterrückblick 24/25“ erscheinen. Der Umfang der Statistiken und die dahinter stehende Aussagekraft hat mich nun doch veranlasst darüber einen eigenen Bericht zu verfassen.
Wie oft gab es wo welche Gefahrenstufe und welches Lawinenproblem und welche Erkenntnisse ziehen wir daraus.
Drei große Kalkgipfel in Nordtirol möchte ich hier vorstellen. Gemeinsam sind ihnen eindrucksvolle Landschaftsbilder und lange, sonnige Anstiege, die sie zu idealen Herbstzielen machen. Von den Anforderungen under der Frequentierung unterscheiden sie sich deutlich. Drei große Kalkgipfel für den Herbst: Leicht- schön- und anspruchsvoll weiterlesen →
Weltweit sind die Gletscherflächen in den letzten 40 Jahren deutlich zurückgegangen, was mit der globalen Erwärmung begründet wird, was ich für zutreffend halte.
Es gibt Gletscher, die mit großer Wahrscheinlichkeit in den nächsten Jahren verschwinden werden. Andere zeigen sich gegenüber der globalen Erwärmung erstaunlich stabil und schrumpfen nur wenig. Einige, wenige wachsen sogar.
Früher Start, lange Pause und dann ein schneearmer Traumwinter mit Abstrichen und meist sichere Verhältnisse. So könnte man den Winter 2024/-25 in den Alpen charakterisieren.
Ein Winter mit dem wir alle zufrieden sein konnten. Egal ob alpiner Allrounder, Steilwandakrobat oder Pistenskifahrer. Ein Winter mit viel Sonne, unterdurchschnittlichen Schneemengen und oft guten Verhältnissen.