ALLES KÖNNTE ANDERS SEIN!

Komm auf die Bühne und ändere die Geschichte! – Ein Forumtheater-Abend

„Genug mit dem Theater, das die Realität nur interpretiert – Zeit, sie zu verändern!“ – Augusto Boal

Forumtheater, entwickelt von Augusto Boal als Teil des „Theater der Unterdrückten„,
macht Zuschauerinnen zu aktiven Teilnehmerinnen. 

Eine kurze Modellszene zeigt eine Unterdrückungs-Situation, in der eine Person scheitert;
dann dürfen Zuschauende eingreifen, Rollen übernehmen und Alternativen ausprobieren.

Genau das könnt Ihr am 27.01.2026 um 20.00 Uhr im Fraunhofer Theater erleben!
Werdet Teil der Geschichte und nehmt das Geschehen selbst in die Hand.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Wir freuen uns auf Eure Ideen und einen tollen Abend voller Theater!
Studierende der Sozialen Arbeit an der Hochschule München in Zusammenarbeit mit Fritz Letsch

Und falls du das auch lernen willst: der 8.-10.Mai ist 2026 frei.

Im Sommer würden derzeit der 14.-16. und der 21.-23.8.2026 gehen.

Theaterworkshop mit allen Sinnen

im Sommer 2026 in Altenmünster: Voranmeldung an fritz @ joker-netz.de

bisherige Kosten Übernachtung EZ 54€ – DZ 39€ – 3erZimmer 20€
Matratzenlager 5€ je Nacht, Vollverpflegung 44€ /Tag, Gruppenraum-Anteil 7,50€ /Tag

Honorar nach Möglichkeiten als Spenden / oder Fortbildungsrechnung für Fachkräfte + Zertifikat über das Netzwerk-Gemeinsinn.de oder möglicherweise das NordSuedforum.de München

Viele Hintergrund-Artikel auf fritz-letsch.blogspot.com

Die sanfte Verschwörung

Der Wandel kommt, aber die alten Kräfte wirken noch: Oder, wie vor 100 Jahren ausgedrückt: Die Reaktion marschiert! Autoritäre Tendenzen überall als Mode, Völkerrecht in den Schatten gestellt durch das Recht des Stärkeren, Sozial-Abbau und Druck, ewig die Forderung nach höhreren Strafen, wie sie in der SA so ausführlich gepflegt worden waren: Aus der Geschichte nichts gelernt?

Die Veränderungen müssen sich gegen die Widerstände der Besitzenden mühsam durchringen: Bis es wirklich nicht mehr geht, bis die alte Wirtschaftsweise kollabiert, der wir uns im Konsum des Wohlstands hingegeben haben.

Gestalt war schon in der Verwandlung vor 100 Jahren beteiligt, als Fritz Perls noch bei Max Reinhardt Theater spielte und die heilsame Wirkung dort erfuhr: Obwohl es noch Autoren-Theater war, ist jedes Spiel einer anderen Rolle nicht nur ein anderer Ausdruck aus meiner Person, die Einfühlung in eine andere Figur, in die Geschichte eines anderen Menschen:

Es ist auch ein Weg in die Geschichte insgesamt, in die Veränderungen aller Zeiten, denn Gestalt ist alt wie die Welt, wie das Theater, das eine besondere Fähigkeit des Menschen ist: Sich zu verwandeln, zu spielen, wie es kein Tier kann, ausser nachzuahmen: Neues in sich selbst zu finden.

Die junge PsychoAnalyse hatte Ende der 1920er Jahre sehr schnell medizinisch-starre Formen angenommen, um in den Kanon der eher reaktionären wissenschaftlichen Medizin aufgenommen zu werden. Gleichzeitig spannen andere in den psychiatrischen Anstalten an Rassen-Hygiene und arischen Vermessungen, wurde die „Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft“ voll Ärzten, die durch Flucht und Migration bisher jüdische Praxen gewinnen, auf dem Papier „judenrein“.

Kritische Theorie lag in der Luft: Wie geht aufgeklärte wissenschaftliche Forschung, die nicht durch kapitalistische, rassistische und religiöse, durch hierarchische Systeme gesteuert ist? http://www.gestalt.de/rosenblatt_neo-gestalt.html

„Fritz, Laura Perls und Paul Goodman waren sowohl in politischer und künstlerischer als auch in psychologischer Hinsicht radikale Bohemiens. Ihr Programm war die radikale Veränderung des sozialen, politischen, ästhetischen und psychologischen Establishments. (Das beinhaltete auch die Verbreitung neuer sexueller Vorbilder, z.T. nach Art von Reichs Sexkliniken, die von den Nazis geschlossen worden waren).“

 "Als Einstein gefragt wurde, wie er die Relativitätstheorie entdeckt hatte, antwortete er: "Ich zweifelte an einem Lehrsatz."  

Die Neu-Formierung der heilsamen kommunikativen Arbeit auf den Grundlagen der Psychoanalyse in Einzelgesprächen und in Gruppen bekam neue Schwerpunkte: Dialogisch, den ganzen Körper aus der Wahrnehmung der Teilnehmenden einbeziehend, auch die Erfahrungen aus der Gruppe als Bestärkung nutzend …

Gestalt-Gespräche in der Supervision

Vierteljährlich – quarterly gestartet von http://gestalt.de seit 2021 am ersten Sonntag im Quartal abends ab 17.30 gute zwei 1/2 Stunden, vorbereitet von einem kleinen Team, … für Kolleg*innen, in Ausbildung und Interessierte: Es begann mit dem Anliegen, Gestalt in die Welt bringen … und ist inzwischen eine jahrelange Quarterly-Liste geworden.

… bei Bedarf können wir auch zwischendurch per zoom-konferenz weitere Treffen vereinbaren.

Gestalt-Gespräche im regelmäßigen offenen Gesprächskreis

zu künstlerischen Ansätzen und Existenzgrundlagen und den fehlenden Ressourcen: Arbeits-, Einkommens- und Wohnungslosigkeit und die Auswege, Ängste und Scham, Belastungen aus Kindheit und Familie, Trauma und der Blick der Gestalt auf die Gesellschaft als gemeinschaftliche Forschung zu Kunst und Theater mit ARTiKUS

Forumtheater lässt das Publikum die Lösungen finden

ALLES KÖNNTE ANDERS SEIN: Di 27.1.26

alles-koennte-anders-sein

Komm auf die Bühne und ändere die Geschichte! – Ein Forumtheater-Abend

„Genug mit dem Theater, das die Realität nur interpretiert – Zeit, sie zu verändern!“ – Augusto Boal

Forumtheater, entwickelt von Augusto Boal als Teil des „Theater der Unterdrückten„,
macht Zuschauerinnen zu aktiven Teilnehmerinnen. 

Eine kurze Modellszene zeigt eine Unterdrückungs-Situation, in der eine Person scheitert;
dann dürfen Zuschauende eingreifen, Rollen übernehmen und Alternativen ausprobieren.

Genau das könnt Ihr am Di 27.01.2026 um 20.00 Uhr im Fraunhofer Theater erleben! Werdet Teil der Geschichte und nehmt das Geschehen selbst in die Hand.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Wir freuen uns auf Eure Ideen und einen tollen Abend voller Theater!
Studierende der Sozialen Arbeit an der Hochschule München in Zusammenarbeit mit Fritz Letsch

Auch du kannst das Lernen: 30. Januar – 1. Februar 2026

in „Augsburgs westlichen Wäldern“: Autobahnausfahrt Zusmarshausen, Bus von Augsburg:

maria-ward-haus Altenmünster

Theaterworkshop mit allen Sinnen in Altenmünster :

Kosten Übernachtung EZ 54€ – DZ 39€ – 3erZimmer 20€, Matratzenlager 5€ je Nacht, Vollverpflegung 44€ /Tag, Gruppenraum-Anteil 7,50€ /Tag, Honorar nach Möglichkeiten als Spenden / oder Fortbildungsrechnung für Fachkräfte + Zertifikat über das Netzwerk-Gemeinsinn.de oder möglicherweise das NordSuedforum.de München

Viele Hintergrund-Artikel auf fritz-letsch.blogspot.com wie zu Aufstellung, erlebtes Trauma und die Bewältigung

Das Titelbild: Ferguson, Marilyn und Fritjof Capra: Die sanfte Verschwörung: Persönliche und Gesellschaftliche Transformation im Zeitalter des Wassermanns (Knaur Taschenbücher. Esoterik) Persönliche und Gesellschaftliche Transformation im Zeitalter des Wassermanns

Wann ist weniger mehr?

Sonntag, 07.12.2025, 17.30 – 20.00 Uhr wollen wir uns mit Euch gemeinsam dem Thema zuwenden:

Der Gestaltblick auf Rückzug: Wann ist weniger mehr?

Hinwendung und Rückzug sind Teil der Natur. Auf Flut folgt Ebbe, auf Wachen folgt Schlafen, auf Sommer folgt Winter. Im Winter zieht sich die Sonne zurück, Bäume lassen ihre Blätter fallen, Murmeltiere gehen in den Winterschlaf.

Und wir Menschen?

Manche gehen bewusst in den Rückzug, nehmen sich – besonders im Winter – Zeit zum Entschleunigen, für Stille, für sich selbst, für das Wesentliche.

Andere sind so eingespannt – nicht immer freiwillig – oder so mit ihrem Aktivsein identifiziert, dass sie sich auch in Phasen von Erschöpfung und Müdigkeit weiter pushen. Sie versuchen, das Tempo hochzuhalten, auch dann, wenn sich die Energietanks leeren und Körper und Seele nach Ruhe rufen.

In diesem Quarterly wollen wir uns der Frage stellen, was Rückzug für uns bedeutet und wie wir Rückzug gestalten. Wir laden die Teilnehmer:innen wieder ein, eigene Erfahrungen in die Kleingruppenarbeit einzubringen und uns gemeinsam dem Thema anzunähern.

Das QUARTERLY soll auch die Vernetzung der Gestalt Community unterstützen. Wer also Unterstützer:innen für eigene Anliegen sucht, findet hier wieder eine Möglichkeit der Kontaktaufnahme.

Die Teilnahme am Quarterly ist wie immer kostenlos. Gerne könnt Ihr diese Einladung an Kolleg:innen und Interessent:innen weiterleiten, damit der „Gestaltkreis“ auch öffentlich wächst.

Euer Vorbereitungsteam: Sabine Brausen, Nicola Eschweiler-Trutzenberg, Martin Heyer, Fritz Letsch,
Isabelle Munde, Katharina Renke, Margit Stegmair und Frank Böttger
Anmeldung: Damit wir abschätzen können, wer alles teilnimmt, und damit ihr die email mit den Adressen zur Nachbereitung und die nächste Einladung bekommt, meldet Euch bitte über die Homepage des Vorbereitungsteams an: gestaltquarterly.wixsite.com/gestalt-quarterly

Generationen der Zwischenstufen

Was Magnus Hirschfeld begonnen hatte bezog sich auf viele Vorreitende wie Oscar Wilde und Crisperanto hätte ich beinahe gesagt, gemeint ist Quentin Chrisp, und auch viele weibliche Figuren deren Tradition die lesbische Fraktion pflegt. Crisperanto hieß eine Theatercollage von Thomas Kylau über Quentin Chrisp.

Zu den Zwischenstufen kommen die intersexuellen Menschen, die zwischen den Moden, den Rollen in Feminismus und Maskulinismus ihre Situation, ähnlich den Asexuellen zu finden haben, zwischen Hormonen, zwischen Operationen, zwischen Kleidung und bürokratischer Fehleinschätzung bis hin zu behördlichen Bevormundungen durch pseudochristliche Innenminister

Magnus Hirschfeld war als Arzt nahe bei seinen Klienten und Patienten und im Gespräch mit der Polizei stellte als erster Transvestitenausweise für Menschen aus, die lieber in der Kleidung des anderen Geschlechts auftraten, was bis heute eine neu erscheinende Geschichte, aber des beginnenden 19. Jahrhunderts ist und viele Vorgeschichten zwischen KlerikerInnen und SoldatInnen kennt.

Zwischenstufen hieß auch eine Zeitschrift, die Magnus Hirschfeld mit dem Verleger Max Spohr und in einem Umkreis in Berliner aber auch Münchner Kreisen des Wissenschaftlich Humanitären Commitee vertrieb, und auch in mehreren anderen Städten finden sich Menschen, die zwischen medizinischen und persönlichen Themen, zwischen Homosexualität und der damaligen Verfolgung der männlichen, oft unter dem §175 des preussischen Strafrechts, dann im ganzen dt. Reich von Erpressungen belasteten Beziehungen und den medizinischen Themen der Menschen lagen, die nach ihrem Selbstverständnis in ihrem Leben suchten.

Diese Selbstverständigung aller, die nicht in die heterosexuelle Norm passen, Kinder-Küche-Kirche, ist ein Anliegen der Aufklärung geblieben das bis heute in unserer Gesellschaft nicht wirklich angekommen ist gegen die religiöse überformung in alten faschistischen Weisen von männlich weiblich autoritär eingepresst, es gibt kein gendern in den christlichen Parteien wie schon die Kanzlerin die Ehe für alle lange unterlaufen hat.

Nicht dass ich für die Ehe gewesen wäre „für alle“, sie hat nur auch die schwule und lesbische Welt zerlegt mit schönen Familiennachbildungen, alles persönliche und besondere dazwischen bleibt „dazwischen“, und auch wenn die Kinder gesund in den Regenbogenfamilien heranwachsen können, gesünder als in so manchen von Verfolgungswahn geprägten Kinderkrippen, die manchmal Sexualität und Übergriffe immer noch überbewerten, wenn sie unter kleinen Kindern in der Neugierde passieren.

Wir alle wachsen mit dramatischen Erlebnissen auf und die sexuellen Erlebnisse sind natürlich besonders irritierend, wenn jemand Geheimnisse oder großen Rabatz darum beschert.

Das übergroße Interesse daran ist wahrscheinlich auch dramatisch bedingt, wird aber immer auf andere verschoben, eine Tätergeneration wird hochstilisiert, die natürlich selbst missbraucht worden war, den Missbrauch wiederholt, wie sich Missbrauch gerne wiederholt, immer wieder weil er nicht erlöst werden kann, nicht anerkannt werden kann, nicht erkannt werden will. Auch unter Frauen.

Zwischenstufen zu akzeptieren, alle anderen Menschen in ihrer Art so zu akzeptieren, wie sie sich selbst zu begreifen versuchen, wie sie selbst auf der Suche sind, sie zu begleiten, das hatte sich Magnus Hirschfeld in seiner Sexualforschung und in seiner Sexualwissenschaft vorgenommen: Sexualpädagogik die bis heute keine wirkliche wissenschaftliche Anerkennung in unserem Land gefunden hat, die Lehrstühle in anderen Ländern gründen mussten, um zum Beispiel Behinderten – von uns Behinderten den Zugang zu ihrem körperlichen Erleben zu ermöglichen.

Prostitution wurde ebenfalls zum Kampfgebiet und fällt natürlich zusammen mit dem bösen Untergrund des Menschenhandels und des Missbrauchs junger Menschen, der Entführungen aus anderen Kulturen wie früher im Kolonialismus gegen Geld. SexworkerInnen und Sexworker haben sich längst organisiert, dringen aber gegen das Geschrei des Missbrauchs im vereinfachten Feminismus nicht wirklich durch, werden in ihren Motiven nicht ernst genommen.

Missbrauch ist einfach eine Erfahrung, die wir alle in den autoritären Systemen der Schulen, der Arbeit, der Verwertung erleben und erdulden, meinen erdulden zu müssen, um zu Geld zu kommen, um unsere Familie zu ernähren, um den Kapitalismus und den Konsum mithalten zu können.

Missbrauch liegt im Kapitalismus wie der Faschismus, von dem Jean Jaures gesagt hatte: „Der Faschismus liegt im Kapitalismus wie der Regen in der Wolke“.

Modisches Benehmen, die eingeredete Art, du bist nicht schön genug, du könntest den anderen zu wenig gefallen, du bekommst nicht die romantische Partnerschaft, so wie du aussiehst, so wie du dich benimmst, so wie du dich kleidest, so wie du dich zu wenig schminkst, …

Es braucht Bewusstsein, auszusteigen und zu sagen ich lebe lieber gesund, ich lebe so wie ich bin, ich finde heraus, was zu mir passt, was für mich gesund ist: Wir hatten schon sehr viel freiere Hippie-Zeiten und gut hundert Jahre davor Lebensreformer und Soufragetten, Kämpferinnen für Frauenrechte.

Den eigenen Stil zu finden ist eine Gesundung, braucht einen Weg in das Innere, da wo wir Angst haben vor den alten Verletzungen, vor den vergangenen Dingen, die noch in uns stecken, aber nur mit Angst belegt sind, nicht mit wirklichen Schmerzen, denn die sind vergangen, die haben wir als Kind erlebt in der Schule, in all diesen Dingen, wo uns andere Vorschriften machten, schöne Dinge versprochen und Rettungen mindestens vor der Hölle die sie uns bereitet haben.


Magnus Hirschfeld hatte am 14.5. Geburts- und Sterbetag: 1868-1935, sah sein Lebenswerk zerstört: Als Sexual-Wissenschaftler war er ein Feindbild der Nazis, die sein Institut und seine internationale Sammlung zur Kulturgeschichte der Sexualitäten zerstörten, seine Bücher und Bibliothek verbrannten.

Seine Forschungen zu den verschiedenartigen Ausprägungen der Geschlechter und der sexuellen Orientierungen sind bis heute in der Bundesrepublik nicht genügend gewürdigt, die Lehrstühle für Sexualwissenschaft wieder reduziert: Reaktion seit bis hin zum §218 / §219 …

«Die Begriffe übernatürlich, unnatürlich und widernatürlich sind Zeichen mangelnder Naturerkenntnis»

Die Sexualwissenschaft hatte sich zur selben Zeit wie die Psychoanalyse mit einem Schwerpunkt in Berlin entwickelt: Vor allem Magnus Hirschfeld und seine Gesellschaft:

„1897 gründete er in seiner Charlottenburger Wohnung in der Berliner Straße 104 (heute Otto-Suhr-Allee) mit dem Verleger Max Spohr, dem Juristen Eduard Oberg und dem Schriftsteller Franz Joseph von Bülow das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee … für queeres Leben, wie wir heute sagen würden.

Von 1899 bis 1923 gab Magnus Hirschfeld 23 Jahrgänge der Zeitschrift Jahrbuch für sexuelle Zwischenstufen heraus. …

1908 gründete er die Zeitschrift für Sexualwissenschaft, deren Herausgabe er im gleichen Jahr wieder einstellen musste.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Magnus_Hirschfeld

sowie das Institut „1918 richtete er die Dr. Magnus-Hirschfeld-Stiftung ein, Grundlage für eine weitere Pionierleistung von ihm, die Gründung und Ausstattung der weltweit ersten Einrichtung für Sexualforschung – sein Institut für Sexualwissenschafthttps://de.wikipedia.org/wiki/Magnus_Hirschfeld

Zur Struktur der Zukunft

Rolf Schwendter: Zur Struktur der Zukunft
Zukunftsforschung und Sozialismus III
mit Thesen zur weiteren Entwicklung von Elmar Sing erscheint 2026 in 3 Bänden
3.1 Arbeit  ca. 320 Seiten
3.2 Maschine  ca. 230 Seiten
3.3 Akkumulation  ca. 250 Seiten
Literatur, Glossar, Personenregister ca. 150 Seiten
 

Arbeitsgemeinschaften: Die Geschichte dahinter

Ein Wort aus dem Wandervogel aus der europäischen Jugendbewegung des letzten Jahrhunderts: Arbeitsgemeinschaften nannten sich die Gruppen, die sich selbst organisiert fanden, um ihre Themen gemeinsam zu bearbeiten. (Bei Links nicht irritieren klassen, beim zweiten Anklicken funtionieren sie)

Dazu gab es auch sommerliche „Arbeitslager“ das heißt damals: Zeltlager in der Natur. Später wurde der Begriff von den Nazis missbraucht: Als Arbeitslager zuerst im Reichs-Arbeitsdienst auch der SA, dann für alle Zwangsarbeiter von Internierten Arbeitslosen bis sie zu Fremdarbeiter- und Firmen-Abteilungen der Konzentrationslager wurden.

AG Spak war die Abkürzung der Arbeitsgemeinschaft sozialpolitischer Arbeitskreise, eine Austausch- und Arbeitsgemeinschaft aus den katholischen und evangelischen Studierenden-Gemeinden an den deutschen Hochschulen, die sozialpolitischen Themen der 1970er Jahre gemeinsam bearbeiteten: Von Drogenarbeit über „KrüppelBewegung“, von Knastarbeit bis zur alternativen Ökonomie, den Bewegungen mit Obdachlosen und der befreienden Pädagogik von Paulo Freire, der zum Inspirator pädagogischer eigenständiger Arbeit wurde.

„Denn Arbeit, Arbeit macht frei“ Sang schon das Dachau Lied, die Nazizeit überdauernd (und bewältigend) von Jura Soyfer, einem Wiener Kabarettisten und Liedermacher, von dem wir gerne im Gewerkschaftschor gesungen hatten.

Arbeitsgemeinschaften hatten wir in unseren jungen Jahren viele, nicht nur bei den Sommerseminaren alternativen Ökonomie mit Rolf Schwenter und vierteljährlichen „Entscheidungskollektiven“ in alternativen Tagungshäusern, in einem dauerhaften Kollegium, von dem dann ein ausgegründetes Teilprojekt bis heute die Zeitschrift Contraste herausgab.

Publizistische Zentrale der Arbeitsgemeinschaft war der Verlag AG Spak Bücher, der nun noch die letzten Schriften von Rolf Schwenter: die Struktur der Zukunft herausgeben wird, die Reihe begann mit zwei Bänden zur Geschichte der Zukunft:

Rolf Schwendter untersuchte umfassend die historischen, politischen und ideologischen Strömungen von Zukunftsvorstellungen. Die ersten beiden Bände (Zur Geschichte der Zukunft + Zur Zeitgeschichte der Zukunft) erschienen in den 1980er Jahren. Seine weiteren Arbeiten zur Zukunftsforschung wurden bisher nicht veröffentlicht. Das soll sich ändern, denn Rolf Schwendter lädt dazu ein, die Zukunft wieder als gestaltbaren Horizont zu begreifen – ein notwendiger Impuls für die heutige Zeit!

Um die überraschende Aktualität der Ausführungen und eingetroffenen Vorhersagen von Rolf Schwendter in der Gegenwart zu unterstreichen, skizziert Elmar Sing die weiteren Entwicklungen. Er greift den bunten Fächer an Themenfeldern und Perspektiven von Rolf Schwendter auf und verweist mit kritischer Zuversicht auf neuere Beiträge zu den Themen. 

Mit abgebildet und reflektiert wird dabei „unsere“ Geschichte, vieles was uns nach 1968 bewegt hat.  Was ist aus der „besseren Welt“ geworden? Wo haben Alternativen gegriffen, wo hat uns die Realität schneller überholt, als wir uns umdrehen konnten? Was ist das, was auf uns zukommen könnte? Gut zu wissen, um bereits jetzt zuzupacken. ________________

Rolf Schwendter: Zur Struktur der Zukunft
Zukunftsforschung und Sozialismus III
mit Thesen zur weiteren Entwicklung von Elmar Sing erscheint 2026 in 3 Bänden
3.1 Arbeit  ca. 320 Seiten
3.2 Maschine  ca. 230 Seiten
3.3 Akkumulation  ca. 250 Seiten
Literatur, Glossar, Personenregister ca. 150 Seiten
 

Diese Fragen finden mögliche Antworten in der Trilogie – aber nur, wenn sie auch erscheinen kann. Dazu bitten wir um Eure Unterstützung:

1.    Vorbestellungen! Um das Risiko zu minimieren, wird die Auflage wohl nicht viel höher werden, als die vorbestellten Bücher.

2.    Weitererzählen! Wir sind uns sicher, dass sehr viele Menschen gespannt sind, auf den bisher noch nicht veröffentlichten Band zur Zukunftsforschung von Rolf Schwendter. Er war in so unterschiedlichen Szenen aktiv, dass es aufwändig wird, alle zu informieren. Darum bitte: Gebt die Infos selbst weiter! Oder schickt uns Hinweise (Namen, Adressen, Verteiler), wen wir informieren sollten. Eure Spenden, werden uns dabei ebenfalls unterstützen.

3.    Spenden! Um die Kosten für das umfangreiche 3-bändige Werk bei voraussichtlich überschaubarer Auflage zu einem akzeptablen Preis weitergeben zu können, müssten wir Spenden erhalten. Das würde es uns auch ermöglichen, den Band breiter zu bewerben. Für die inhaltliche Arbeit sowie das Lektorat u.ä. werden keine Kosten entstehen. Bei Spenden über 150 Euro bedanken wir uns mit einem Exemplar der Trilogie. Wir sind für jede Spende dankbar.

Das Buch wird bei AG SPAK Bücher erscheinen (vsl. Herbst 2026). Der Träger des Verlags ist der gemeinnützige Verein zur Förderung der sozialpolitischen Arbeit e.V., der Spendenquittungen ausstellen kann (bis 200 Euro reicht der Überweisungsbeleg). Spendenkonto: IBAN: DE55 7001 0080 0094 4608 09    BIC: PBNKDEFF. Wir freuen uns auf Eure Rückmeldungen und Beteiligungen!

Hannelore Zimmermann, Waldemar Schindowski, Elmar Sing
Weitere Informationen: siehe Anhang + www.agspak-buecher.de
Kontakt für Fragen:  Hannelore Zimmermann + Waldemar Schindowski – digital@leibi.de – Tel. 07308 / 91 90 94 – AG SPAK Bücher Holzheimer Str. 7/1 – 89233 Neu-Ulm Tel. 07308-919094 agspak-buecher.de

Die früheren Bücher:

Rolf Schwendter Zur Zeitgeschichte der Zukunft (Inhaltsverzeichnis)
Zukunftsforschung als widersprüchliche Einheit von Prognose, Planung und Utopie.

Zur Zeitgeschichte der Zukunft, (antiquarisch)

Zur Zeitgeschichte der Zukunft, von Rolf Schwendter Verlag: Frankfurt am Main, Syndikat (= Reihe: `Zukunftsforschung und Sozialismus`, Bd. 2.), 1984,

Nie wieder Krieg?

1945 tönte in den Städten Europas, Russlands, Chinas, in Hiroshima und Nagasaki der weltweite Aufruf. Auch die Mütter der Soldaten der US-Armee, die ihre Söhne und Ehepartner verloren hatten, stimmten dem Ruf „Nie wieder Krieg“ bei.

Seit 1917 kam zu den Kriegsspannungen im 20. Jahrhundert eine Systemspannung zwischen zwei Weltordnungen hinzu. Sie überschreiten die Grenzen Europas. Nunmehr bangt die Bevölkerung weltweit vor einem großen 3. Weltkrieg. Die Wirtschaft reagiert – wie so oft in Vorkriegszeiten – scheinbar gelassen. Die Herstellung von Militärtechnik ist ein lukratives Geschäftsmodell. Aktuell etwa beim Bau der von Drohnen, weitreichenden Raketen und Satellitentechnik für die Feindbeobachtung aus dem All. Weiterlesen auf PRESSENZA

Was wir nicht benennen können, gibt es nicht. (Kultur des Schweigens)?

nach den Kriegskindern, die noch Bomben, Flucht und Nazi- wie auch Militär-Übergriffe erlebt hatten, waren die Nachkriegskinder ab 1949 die Generation des Überlebens, von Mangel und Hunger in das Wirtschaftswunder des Postfaschismus, in Besatzung, zwischen Opfern und Tätern, Persilscheinen und Mitläufern, dem beginnenden Kalten Krieg und neuem Antikommunismus, der Wiederbewaffnung und dem Widerstand dagegen … Trauma

Kriegsenkel, die nächste Generation, erlebt vor allem die fehlenden Gefühle und das Schweigen zwischen Großeltern und Eltern, die fehlende Fähigkeit zu Auseinandersetzungen, produktivem Streit und Verhandlungen. Geschichtsarbeit: Studierte Geschichte und Archäologie hat immer Thesen, denen sie folgt, und die sich nur langsam ändern: Herrscherfolgen und Kriegsgründe, Gottes-Geschichten und Demokratie in früheren Zeiten, wie David Graeber und David Wengrow in „Anfänge“ beschreiben: Menschen haben immer die Wahl: Aber keine Information über Psychische Geschichtsarbeit.

Abkunft oder auch Herkunft sind – bis auf familiäre oder regionale Abstammung – in unserer Kommunikation meist ausgeblendet, wie die Klassenzugehörigkeit, vorausgesetzt und als Zugangsberechtigung zu Ausbildungen, Betrieben, Kommunikationskreisen stillschweigend gehandelt, wie Benehmen, Kleidung, Reaktions- und Verhaltensweisen.

Politische Supervision arbeitet mit den Welt-Bildern der Teilnehmenden und ihrer Organisation(en), um die Schnittmengen des Bewusstseins und der Menschenbilder, der Abkunft und der Zukunftsfähigkeit der Ideen abzugleichen.

Politische Gruppen brauchen die Fundierung in Geschichte und Leben ihrer Mitwirkenden, sonst werden sie eine Fluktuation unzufriedener Ehemaliger auslösen, die sich leicht zu enttäuschen Feinden entwickeln. Das Bewusstsein für das breitere Feld fehlt den eingeschworenen Part-Eien, was sie für gesellschaftliches Handeln zu sehr verengt und unfähig macht.

Du bist nicht allein: Im Krieg waren alle dabei

Unklare Diagnosen, Essens-Unverträglichkeiten und -Störungen, Reise- und Arbeitswechsel-Zwang, Messi-Ansammlungen und Kontrollzwang, Unzugänglichkeit zu Gesprächsthemen der Familiengeschichte … alle hatten einen Schaden, manche entwickeln ihn erst spät, gehen lieber in die Demenz, die auch hart sein kann … was sie alles als Kinder schon erlebt hatten …

Natürlich gab es entsprechende Klassenunterschiede, denn ein Teil davon verdiente nur und ist bis heute STEINreich, die anderen klauben in ihren schweren Träumen immer noch Steine oder gehen in die Demenz.

Veranstaltungen anregen und durchführen

Kino, Theater, Volkshochschulen mit Vortrag, Musik dazu, Gesprächsrunden zur Gründung von Selbsthilfe mit Begleit-Angebot

Es braucht Mut, glücklich zu sein:

Meine Arbeit am Tabu aus dem Forumtheater nach dem Theater der Unterdrückten von Augusto Boal

Lesungen oder Theaterabende, Filmabende und Gesprächsrunden

Angebote austauschen und auf http://gestalt.wordpress.com und in einer Mailing-Liste auf zoom / Jitsi-meet reflektieren und weiterentwickeln

Selbsthilfegruppen gründen und vernetzen

Selbsthilfe ist etwas allergisch gegen Profis, die Gruppen anleiten, also ein System der gelegentlichen Begleitung, Information und Vernetzung entwickeln: http://seko-bayern.de und http://nakos.de

Gesprächsgruppen zur Kultur des Schweigens, zur Arbeit am Tabu und zur Aufstellung in der Gestalt

Eine Kultur des Schweigens, wie es Paulo Freire genannt hatte, der in Brasilien reichlich Militärdiktatur erlebt hatte, aber auch die Mittel zur Demokratie-Erziehung mit einer Pädagogik der Unterdrückten und einer Pädagogik der Befreiung bis zu einer Pädagogik der Hoffnung entwickelte, braucht heute bei uns auch eine psychische Geschichtsarbeit.

Alte Glaubenssätze abzugeben?

„Ich sollte …“ – Unter alten Glaubens-Sätzen und Introjekten verstehen wir in der Gestaltherapie unverarbeitete, fremde Anschauungen, Motive, Werte und Normen, die wir oft schon in der frühen Kindheit als „lebensweisheiten aufgenommen und verinnerlicht haben.

Die Einstellungen unserer Eltern und Großeltern, LehrerInnen, Nachbarn, Ausbildern, Vorgesetzten … fließen in unseren Kopf, werden „Lebensweisheiten“, wirken oft wie giftige Mythen weiter …

Alte Introjekte und ungeprüfte Glaubenssätze behindern unsere Fähigkeit zu wirklichem Kontakt mit offenem Geist, offenem Herzen und gesunder Erdung. Oft erleben wir Andere so in ihrer Anstrengung.

Aber wie kommen wir unseren Introjekten auf die Spur? Wie finden wir zu tragfähigem Kontakt – zu einer stimmigen Mitte zwischen ungeprüfter Ablehnung dessen, was uns begegnet und einem achtlosen Hin- und Aufnehmen?

In diesem Quarterly werden wir den Rahmen schaffen, die eigenen Glaubenssätze, Überzeugungen und Introjekte über uns als Gestalttherapeut:innen zu erkunden und zu überprüfen.

Wir laden die Teilnehmenden wieder ein, eigene Erfahrungen in die Kleingruppenarbeit einzubringen und uns gemeinsam dem Thema anzunähern.

Das QUARTERLY soll auch die Vernetzung der Gestalt Community unterstützen. Wer also Unterstützung für eigene Anliegen sucht, findet hier wieder eine Möglichkeit der Kontaktaufnahme. Die Teilnahme am Quarterly ist wie immer kostenlos. Gerne könnt Ihr diese Einladung an Kolleg:innen und Interessent:innen weiterleiten, damit der „Gestaltkreis“ auch öffentlich wächst.

Euer Vorbereitungsteam: Sabine Brausen, Nicola Eschweiler-Trutzenberg, Martin Heyer, Fritz Letsch, Isabelle Munde, Katharina Renke, Margit Stegmair und Frank Böttger

Anmeldung: Damit wir abschätzen können, wer alles teilnimmt, meldet Euch bitte über die
Homepage des Vorbereitungsteams an: gestalt-quarterly

Gammel-Oase: selbstbestimmt wie Gestalt

Die Respektlosigkeit der Obrigkeits-Gläubigen hatte schon unsere Kindheit und Jugend belastet, nun kann über die neue Gestaltung der Demenz-Abteilungen das Gammeln auch für die Alten kommen:

Es gibt nun zahlreiche Artikel zu einem Modellprojekt der AOK in Marl, das hier vorgestellt wird: „Menschen hautnah“-Doku in der ARD-Mediathek:
Dement, renitent und heiß geliebt: Die Omas und Opas in der Gammeloase

und in der Zeitung der AOK:

„Jeder Tag ist bei uns wie eine Wundertüte“

Es entspricht dem Gestalt-Ansatz: Was braucht die Person, wie kann sie selbst dafür sorgen, wie begleite ich sie dabei, auch neue Erfahrungen zu machen und alte Sicherheiten wieder zu gewinnen.

Als wir 1976 unsere kleine Wohnung in der Balanstraße 11 in Haidhausen als Wohngemeinschaft begannen, mussten wir noch erklären, wie das gemeint war: Der Vermieterin gegenüber hatte ich als „Hausmeister“ einen Untermieter oder Zimmerherrn, nachdem wir die Wohnung von einem kollegialen Studierenden-Paar übernommen hatten.

portrait

Meiner Kleinstadt-Mutter gegenüber musste ich klar stellen, dass wir keine Kommune sind, wie sie es aus der Zeitung kannte, sondern einzelne Zimmer mit Betten haben, denn die Zeitungen waren voll mit reißerischen Berichten und Fotos der Matratzenlager aus der Kommune 1 oder 2 …

Das Leben der Landkommunen war durchaus oft bei Besuchen zu erleben, ob im Bauernhof im bayrischen Wald oder bei Bands und Wirtshäusern, ganzen Tagungshäusern und Großprojekten, …

Wohngemeinschaften waren Lernfelder und Beziehungs-Reflexionen, Lebensgemeinschaften auf Zeit oder auch Freundschaften für’s Leben: Auch Familientherapie und Kinder-Betreuung, Ersatz-Eltern oder Patenschaft …

Aggression in der Gestalt – Energie zur Veränderung?! So 1.6.25

Gestalt Quarterly (Gestalt-Zoom-Meeting): Einladung zum zweiten QUARTERLY 2025, dem vierteljährlichen Treffen von Gestalt-Freunden und -Interessierten:

Am Sonntag, 01.06.2025, 17.30 – 20.00 Uhr wollen wir uns mit Euch gemeinsam der Frage zuwenden:

Aggression in der Gestalt Energie zur Veränderung?!

„Ad-gresso – heranschreiten, sich einer Sache odereinem Menschen nähern.“
Aggression ist ein Begriff mit vielen negativen Assoziationen, Bewertungen und Tabus im Alltag.

In der Gestalttherapie wird der konstruktive Umgang mit Aggression positiv gewertet:

„Aggression aber, im allgemeinen klinischen Sinn des Wortes,
ist unentbehrlich für Glückseligkeit und Kreativität“

(Perls. Hefferline, Goodman in ´Gestalttherapie´).

Hilft Aggression Probleme zu lösen?

Brauchen wir Aggression, wenn ein echtes Bedürfnis unseres Organismus erfüllt werden soll, indem wir auf unsere Umwelt einwirken? Was ist mit der Aggression in uns, die wir statt nach außen oftmals nach innen, gegen uns selbst richten? Und wo ist die Grenze zur destruktiven Seite der Aggression?

In diesem Quarterly wollen wir uns diesem ambivalenten Begriff offen und aufmerksam nähern und auch seine verschiedenen Formen erkunden.

Das QUARTERLY soll auch die Vernetzung der Gestalt Community unterstützen. Wer also Unterstützerinnen für eigene Anliegen sucht, findet hier wieder eine Möglichkeit der Kontaktaufnahme. Die Teilnahme am Quarterly ist wie immer kostenlos.

Gerne könnt ihr diese Einladung an Kolleginnen und Interessent*innen weiterleiten, damit der Gestaltkreis auch öffentlich wächst.

Euer Vorbereitungsteam: Frank Böttger, Sabine Brausen, Nicola Eschweiler-Trutzenberg, Martin Heyer, Fritz Letsch, Isabelle Munde, Katharina Renke und Margit Stegmair
Anmeldung: Damit wir abschätzen können wer alles teilnimmt, meldet euch bitte über die neue Homepage des Vorbereitungsteams an: gestaltquartrerly.wixsite.com/gestalt-quarterly

Zurück in die Vergangenheit? Klima?

Die Geschäfte der Gas- und Öl-Lobby laufen weiter hervorragend, was sollte da schon passieren?

Das Klima wird uns demnächst wieder ein paar Täler und Städte wegspülen, aber der private Verbrauch von Gas und Öl, von Autos und Gewohnheiten darf nicht angetastet werden, es geht doch noch bis 2050, hat die ReGierung gesagt? Die Börse braucht Umsätze, die Industrie braucht Sicherheit, und dann erfinden wir noch was Neues, damit der Saustall uns nicht einfällt: Da ist Tünche nötig, frische Tünchen nötig … sang Therese Giehse nach den Texten von Bert Brecht.

Gasbohrungen waren in unserem Land ausgesetzt, das Fracking hatten nur die USA und die Ukraine so grenzenlos erlaubt, bis das Gas aus den Wasserleitungen kam …

Naturschutzgebiete und Trinkwasser-Schutzgebiete waren tabu, Umweltfolgen-Prüfungen und Ausschreibungen von Großprojekten in der EU vorgeschrieben, aber wir können mogeln …

Bayern setzt auf Erdgas-Bohrung im Wasserschutzgebiet

„Die kanadische Firma Genexco Gas GmbH will im wunderschönen Reichling (Landkreis Landsberg am Lech) nach Erdgas bohren. Aiwanger hat diese Erkundungsbohrung bereits genehmigt – als ob nicht längst klar wäre, dass Deutschland Überkapazitäten an Erdgas hat und das Erdgas aus Bayern überhaupt nicht braucht. Doch eine dreckige Bohrung genügt Genexco Gas nicht. Die Firma plant noch neun weitere Bohrungen, alle in unberührter Natur. Die Bohrung in Reichling liegt sogar in unmittelbarer Nähe zu einem Naturschutzgebiet und zur Trinkwasserquelle der Gemeinde. Aber Söder und Aiwanger schauen der Zerstörung ihres angeblich geliebten Bayerns nicht nur zu, sondern subventionieren sie auch noch, indem sie bei der Erdgasbohrung auf die Förderabgabe verzichten.“ fridaysforfuture.de/petition-erdgas-bayernIn Bayern wird nach Gas gebohrt, schon diesen Monat könnte es losgehen. Ziemlich absurd wenn man bedenkt dass wir geraden den heißesten März Europas seit Aufzeichnungsbeginn hatten.Weil Erdgas und #klimakrise eine ganz schlechte Kombination sind, werden #FFF , #Greenpeace und #BUNDNaturschutz am 3. Mai gemeinsam gegen den Bohrbeginn protestieren.

Tickets für die Demo Busse gibt es hier:

https://fridaysforfuture.de/erdgas-bayern/Aktuell gibt es #München und #Regensburg, bald kommen noch mehr (ich glaub #Augsburg und #Erlangen sind in Planung) Und wer mehr zum Thema erfahren will, kann sich unser webinar nochmal angucken: https://m.youtube.com/watch?v=rhO4wDLo

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