GoldieDaggi1961 Ein Weg in mehr Selbstständigkeit
Widmung
- Ich Widme Dieses Buch meiner Enkelin Leonie K 2016
- Mein Motto Bleib wie Du bist
- Aufgeschlossen
- Fröhlich
- Ehrgeizig
- Und hilfsbereit
- Und Ideenreich
- Lustig
- GoldieDaggi1961
- Ein Weg in mehr Selbstständigkeit
- Ein Weg in mehr Selbstständigkeit
GoldieDaggi1961
Ein Weg in mehr Selbstständigkeit
Gleich geht’s weiter
Impressum
© 2025 Kirstahler
Website: https://goldiedaggi1961.hpage.com/
Coverdesign von: GoldieDaggi1961, https://goldiedaggi1961.hpage.com/
Satz & Layout von: GoldieDaggi1961, https://goldiedaggi1961.hpage.com/
Herausgegeben von: GoldieDaggi1961, https://goldiedaggi1961.hpage.com/
Druck und Distribution im Auftrag der Autorin:
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Für die Inhalte ist die Autorin verantwortlich.
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Die Publikation und Verbreitung erfolgen im Auftrag der Autorin,
zu erreichen unter: Am Hünengrab 51, Dagmar Kirstahler, 22941 Bargteheide, Germany.
Bisher erschienen
- Darf ich Dir Leo vorstellen
- Leo Löwe Eine unendliche Reise
Und dieses Buch – Ein Weg in mehr Selbstständigkeit
Das bin Ich – Seite 8
Ich mache sehr viel für meine Löwen Enkelin.
Sie wohnt ja noch bei uns und wird bald 10 Jahre alt.
Sie schläft mittlerweilen zwei Mal die Woche bei Mama Maria, ich bin sehr stolz
Auf unsere Löwen Enkelin .Mit ihr vergehen die Jahre wie im Flug.
Inhaltsverzeichnis – Seite 9
Kapitel 1 – Seite 10
Kapitel 2 – Seite 11
Kapitel 3 – Seite 12
Kapitel 4 – Seite 13
Kapitel 5 – Seite 14
Kapitel 6 – Seite 15
Kapitel 7 – Seite 16
Kapitel 8 – Seite 18
Kapitel 9 – Seite 19
Kapitel 10 – Seite 20
Kapitel 11 – Seite 22
Kapitel 12 – Seite 24
Kapitel 13 – Seite 26
Kapitel 14 – Seite 27
Kapitel 15 – Seite 28
Kapitel 16 – Seite 29
Kapitel 17 – Seite 30
Kapitel 18 – Seite 33
Kapitel 19 – Seite 35
Kapitel 20 – Seite 37
Kapitel 21 – Seite 39
Kapitel 22 – Seite 41
Kapitel 23 – Seite 43
Kapitel 24 – Seite 45
Kapitel 25 – Seite 46
Kapitel 26 – Seite 49
Kapitel 27 – Seite 50
Zusammenfassung – Seite 51
Danksagung – Seite 52
Nachwort – Seite 53
Ein Letzter Gruß – Seite 54
Kapitel 1 – Seite 10
Omima und Leonie, die Löwen-Enkelin
Seit Anfang des Jahres hat Omima eine starke Fußhebe-Schwäche.
Deshalb geht Leonie, die Löwen-Enkelin,
nun ganz allein zur Schule und nach dem Unterricht wieder zurück nach Hause zu Omima.
Alle sind sehr stolz auf Leonie.
Eines Tages kam Leo Löwe kurz auf einen Kaffee vorbei.
Er war begeistert, was es alles Neues zu berichten gab.
Für Omima ist Leonie eine große Unterstützung
– das schweißt die beiden noch enger zusammen.
Die Tage vergehen wie im Flug.
Es war ein schöner Tag, nur ein wenig windig draußen.
Leonie und Omima machten sich gemeinsam auf den Weg zur Schule.
Dort wartete ein ganz besonderer Nachmittag:
Die Löwenkinder der Klasse 4a sangen ein tolles Programm vor.
Danach ging es in das Klassenzimmer,
wo Eltern und Kinder einen spannenden Film
über die gelungene Klassenfahrt sehen durften.
Die freundliche Lehrerin Frau Beckmann
hatte viel zu erzählen, und alle hörten gespannt zu.
So verging der Nachmittag wie im Flug.
Auf dem Heimweg holte uns Opipa mit dem Auto ab
– für Omi mas Füße war das eine gute Lösung.
Zu Hause angekommen, gönnten wir uns erstmal eine Pause.
Das Wochenende konnte beginnen!
Und wenn bald Leo Löwe kommt, werden wir wieder viel zu erzählen haben
– und natürlich jede Menge Spaß zusammen mit Leo Löwe und Lucy Löwin.
Kapitel 2 – Seite 11
Hallo, ich bin’s – Leo Löwe!
Ich möchte dir heute etwas über meine liebe Freundin Leonie erzählen.
In den letzten Tagen ging es ihr nicht so gut. Ihr Bauch hat wehgetan,
und ihr war oft ganz schlecht.
Das war gar nicht schön…
Zum Glück war ihre liebe Omi ma für sie da
– auch wenn es Omi selbst nicht so gut ging
und sie sich manchmal ein bisschen wackelig fühlte,
wie auf einem Boot ohne Anker.
Aber Omi hat alles getan, damit Leonie sich bald besser fühlt.
So ist das eben bei Omas – sie haben ganz viel Herz!
Und weißt du was? Heute geht es Leonie endlich wieder gut!
So gut, dass sie morgen wieder zur Schule gehen kann – juhu! 🎒✨
Sie freut sich schon riesig darauf: auf ihre Klasse, ihre Freunde,
das Lernen und die Pausen zum Spielen.
Ich, Leo Löwe, bin so stolz auf meine tapfere Leonie!
Sie war ganz mutig – wie ein kleiner Löwe eben. 💪
Und ich weiß: Morgen wird ein richtig schöner Tag für sie.
Kapitel 3 – Seite 12
Heute ist der große Tag
– Leonie geht endlich wieder zur Schule!
Schon früh am Morgen ist sie aufgewacht,
ganz aufgeregt und fröhlich.
„Endlich wieder Schule!“, ruft sie, während sie ihr Frühstück isst.
Ihre Schultasche steht schon bereit
– und natürlich darf ich, Leo, darin nicht fehlen!
Ich passe gut auf sie auf, wie immer.
Auf dem Schulweg scheint die Sonne,
und Leonie hüpft fröhlich über die Pflastersteine.
Als sie auf den Schulhof kommt, winken schon ihre Freunde.
Alle freuen sich, dass sie wieder da ist!
„Leonie! Wie schön, dass du wieder da bist!“, rufen sie.
In der Klasse begrüßt auch Frau Beckmann, ihre Lehrerin, sie herzlich.
Leonie strahlt – endlich ist alles wieder wie vorher.
Und ich, Leo Löwe,
sitze stolz in ihrer Tasche und brumme leise vor Freude. 💛
Kapitel 4 – Seite 13
In der Pause rennt Leonie gleich auf den Schulhof.
Die Sonne scheint, und überall hört man Lachen und fröhliches Rufen.
Leonie spielt mit ihren Freundinnen Fangen – sie lacht so laut,
dass ich in ihrer Tasche richtig mitwackele!
„Ich hab dich!“, ruft sie und tippt ihre Freundin Freya an.
Alle lachen. Es fühlt sich so gut an, wieder dabei zu sein.
Nach der Pause geht’s in den Klassenraum zurück.
Heute malen sie im Kunstunterricht. Frau Beckmann sagt:
„Malt etwas, das euch Mut macht!“
Leonie überlegt kurz – und malt mich, Leo Löwe!
Mit einer großen, goldenen Mähne und einem freundlichen Gesicht.
„Du bist mein Mitmacher“, flüstert sie.
Oh, da werde ich ganz rot – äh, also golden! ✨
Am Ende des Tages ist Leonie ein bisschen müde,
aber überglücklich.
Sie umarmt ihre Lehrerin zum Abschied und sagt:
„Ich freue mich schon auf morgen!“
Und ich, Leo Löwe, brumme zufrieden:
„Das war ein richtig guter Tag – für uns beide.“ 💛
Kapitel 5 – Seite 14
Am nächsten Morgen ist Leonie wieder früh wach.
Sie hüpft fröhlich aus dem Bett – ohne Bauchweh, ohne Sorgen.
Ich, Leo Löwe, sitze schon bereit auf ihrem Schreibtisch.
„Na, Leo“, sagt sie und streicht mir über die Mähne,
„heute wird wieder ein toller Tag!“
In der Schule gibt es heute etwas Besonderes:
ein Klassenprojekt über Tiere! 🐾
Frau Beckmann erklärt: „Jeder darf sein Lieblingstier vorstellen.“
Leonie strahlt. Na klar – sie weiß sofort, wen sie nehmen wird!
„Ich möchte über den Löwen erzählen!“, ruft sie mutig.
Alle schauen gespannt zu ihr.
Sie erzählt, dass Löwen stark, aber auch sehr freundlich sein können.
Dass sie ihre Familie beschützen –
und dass man mit Mut ganz viel schaffen kann.
Während sie spricht, spüre ich, wie stolz ich bin.
Sie redet mit so viel Freude und Herz,
dass selbst Frau Beckmann lächelt und sagt:
„Das war wundervoll, Leonie! Danke für deinen Mut.“
Am Ende des Schultags bekommt Leonie ein kleines Lobkärtchen:
🌟 „Für besonderen Mut und Herzenswärme.“ 🌟
Auf dem Heimweg trägt sie mich in der Hand und sagt leise:
„Ohne dich hätte ich mich das vielleicht gar nicht getraut, Leo.“
Ich brumme zufrieden:
„Aber du hattest den Mut schon immer in dir, kleine Löwin.“ 💛🦁
Kapitel 6 – Seite 15
Am Nachmittag kommt Leonie nach Hause.
Omi sitzt schon im Sessel und spielt auf dem Handy.
Als sie Leonie sieht, lächelt sie über das ganze Gesicht.
„Na, mein Schatz, wie war dein Schultag?“
Leonie strahlt: „Ganz toll, Omi! Ich durfte über Löwen erzählen
– über Mut und Freundschaft!“
Omi legt das Handy beiseite und zieht Leonie sanft auf ihren Schoß.
„Weißt du, Leonie“, sagt sie leise,
„Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben.
Mut bedeutet, trotzdem weiterzugehen – so wie du es gemacht hast.“
Leonie kuschelt sich an sie und hält mich fest in der Hand.
„Leo war die ganze Zeit bei mir“, flüstert sie.
„Er hat mir geholfen, mich stark zu fühlen.“
Omi lächelt. „Dann habt ihr zwei das ganz wunderbar gemacht.“
Draußen färbt die Sonne den Himmel goldorange,
und alles fühlt sich warm und friedlich an.
Ich, Leo Löwe, sitze auf Leonies Schoß und denke:
Manchmal ist der größte Mut ganz leise –
aber er leuchtet heller als die Sonne. ☀💛
Kapitel 7 – Seite 16
Langsam wird es herbstlich draußen. 🍁
Die Bäume färben ihre Blätter in leuchtende Farben – rot, orange und Gold.
Wenn Leonie morgens zur Schule geht, tanzen bunte Blätter um ihre Füße.
Ich sitze in ihrer Tasche und schnurre leise:
„Der Herbst riecht nach Abenteuer!“
In der Schule reden alle schon über die Ferien,
denn bald ist es so weit.
Leonie kann es kaum erwarten
– sie kann sie Ferientage Tage mit Omi Ma und Opi P a gemeinsam die Ferien genießen! ✨
„Ich freu mich so auf die Ferienzeit!“, ruft sie, als Omi grad telefoniert.
Omi lacht:
„Wir freuen uns auch, mein Schatz!
Opi P a hat schon die Drachen aus dem Keller geholt.“
„Oh ja, wir können Drachen steigen lassen!“, ruft Leonie begeistert.
Und ich, Leo Löwe, denke:
Das wird bestimmt ein richtig schönes Abenteuer –
mit Wind, bunten Blättern und ganz viel Liebe.
Leonie wohnt schon seit fast zehn Jahren bei Omi Ma und Opi P a.
Das ist ihr Zuhause – warm, gemütlich und voller Liebe. 🏡💛
Jeden Morgen duftet es in der Küche nach frischem Kaffee und Tee,
und Opi P a liest die Zeitung oder er ist auf der Arbeit, und gar nicht zu Hause
während Omi Ma Pfannkuchen backt oder Kornflicks Schüssel vorbereitet.
Ich sitze auf Leonies Lieblingsstuhl und beobachte,
wie sie alle miteinander lachen.
Jetzt sind endlich Ferien!
Draußen rauschen die Bäume im Wind,
und der Himmel ist voll mit tanzenden Blättern. 🍁
Leonie zieht ihre warme Jacke an und ruft:
„Kommt, Leo, heute gehen wir mit Opi P a Drachen steigen lassen!“
Auf der Wiese hinter dem Haus weht ein kräftiger Wind.
Opi P a hilft, die Schnur zu halten,
und schon schwebt der bunte Drache hoch in den Himmel.
Leonie lacht, ihre Wangen sind ganz rot vor Freude.
Ich sitze sicher in ihrer Tasche und rufe:
„Höher, Leonie, noch höher!“
Später gibt’s oben bei Omi Ma heißen Kakao mit Sahne. ☕
Sie sitzen alle zusammen am Fenster und schauen den Regentropfen zu.
„Das war ein schöner Tag“, sagt Leonie leise.
Omi Ma lächelt und legt den Arm um sie.
„Mit dir, mein Schatz, ist jeder Tag schön.
Weil wir uns so sehr Lieben .
Ich, Leo Löwe, schnurre zufrieden.
Denn hier – bei Omi Ma, Opi P a und Leonie und auch Pepp Katze –
fühlt sich alles an wie ein großes, warmes Löwenherz. ❤
Kapitel 8 – Seite 18
Ein paar Tage später steht ein ganz besonderer Besuch bevor.
Mama Maria kommt mit Leonies kleinem Bruder Adam! 🚗💨
Leonie kann es kaum erwarten – sie springt aufgeregt durchs Haus.
„Omi, Opi, sie kommen gleich!“, ruft sie und schaut immer wieder aus dem Fenster.
Dann klingelt es an der Tür.
Leonie rennt hin – und da steht Mama Maria mit einem breiten Lächeln.
Ihr kleiner Bruder hält sich fest an ihrer Hand, die Augen voller Neugier.
„Leonie!“, ruft er und lacht.
Omi Ma umarmt alle, und Opi Pa sagt:
„Na, jetzt ist die Familie wieder komplett!“
Ich, Leo Löwe, liege auf dem Sofa und schnurre zufrieden.
Am Nachmittag gehen sie alle gemeinsam spazieren.
Die Sonne glitzert durch die bunten Blätter,
und der kleine Bruder versucht, die fallenden Blätter zu fangen. 🍂
„Guck mal, Leo!“, ruft er und hält mir ein besonders schönes, rotes Blatt hin.
Später sitzen sie drinnen am Warmen Heizung. 🔥
Mama Maria liest eine Geschichte vor,
Leonie lehnt sich an sie, und der kleine Bruder kuschelt sich dazu.
Omi Ma spiel auf dem Handy, Opi Pa trinkt Tee – und ich, Leo Löwe, denke:
So fühlt sich Glück an.
Ein Haus voller Lachen, Liebe und Geschichten.
Ein Ort, an dem alle zusammengehören –
und an dem man weiß: Zuhause ist dort,
wo Herzen füreinander brummen. ❤
Kapitel 9 – Seite 19
Die Tage werden kürzer, und draußen liegt der erste Frost auf den Wiesen.
Die Bäume haben fast alle Blätter verloren,
und manchmal tanzen schon kleine Schneeflocken durch die Luft. ❄
Leonie steht am Fenster und ruft begeistert:
„Omi! Es schneit!“
Omi Ma lacht: „Dann holen wir wohl gleich die Mützen raus!“
Opi Pa nickt und sagt: „Und den Schlitten!“
Draußen bauen Leonie und ihr kleiner Bruder den allerersten Schneemann des Jahres.
Mama Maria hilft beim Rollen der großen Schneekugeln,
und ich sitze oben auf dem Fensterbrett und sehe zu.
Der Schneemann bekommt eine Möhre als Nase,
einen Schal von Omi Ma – und sogar eine kleine Mähne aus Stroh!
„Das ist Leo der Schneelöwe!“, ruft Leonie stolz. ☃
Danach geht’s ins Warme.
In der Küche duftet es nach Vanille und Zimt,
denn Omi Ma hat schon den Teig für Plätzchen vorbereitet. 🍪
Alle dürfen helfen: Leonie sticht Sterne aus,
ihr Bruder Adam macht runde Kugeln –
und Opi Pa nascht heimlich vom Teig.
Später sitzen sie alle zusammen auf dem Sofa.
Draußen glitzern die Schneeflocken im Mondlicht.
Mama Maria liest eine Gute-Nacht-Geschichte,
und Leonie flüstert mir zu:
„Das war der schönste Tag, Leo.“
Ich, Leo Löwe, schnurre zufrieden und denke:
Manchmal ist das Leben wie der erste Schnee –
still, leuchtend und voller Liebe. ❄
Kapitel 10 – Seite 20
Heut war ein besonderer Tag mit Omi ma und Leonie.
Leonie ist eine sehr große Hilfe für Omi ma.
Beide waren auf dem Weg nach Hause als Omi ma ganz plötzlich
Umgekippt ist, weil ihre Füße geschliffen sind.
Und ihr davon plötzlich übel wurde.
Leonie war zur Stelle und half ihre Omi ma hoch.
Worüber Omi ma sehr glücklich war und sagte; Ich bin so stolz auf Dich.“
Meine Löwen Enkelin und vielen lieben Dank das Du immer
Auf mich aufpasst.
Ich liebe dich sehr.
Inzwischen hilft Leonie schon richtig gut im Haushalt.
Sie bringt den Müll alleine nach unten, räumt die Spülmaschine aus
und stellt das Geschirr ordentlich in den Schrank.
Immer kleine Schritte in Richtung Selbstständigkeit – und sie meistert sie großartig.
Auch der Schulweg klappt prima: Morgens geht sie alleine los
und nachmittags ganz selbstständig zu Omi-Ma nach Hause.
Nur das Übernachten bei Freunden muss noch ein bisschen geübt werden.
Einmal hat sie es bei ihrer Freundin Eva ausprobiert,
aber mitten in der Nacht wollte sie dann doch lieber
zurück zu Omi-Ma – und dort war sie überglücklich, wieder zu Hause zu sein.
Am Abend spielten Omi-Ma und Leonie noch Verstecken in der Wohnung.
Manchmal war es gar nicht so einfach, Leonie zu finden!
Aber es machte großen Spaß und war ein schöner Abschluss für den Tag.
Später machten es sich Leonie und Omi-Ma mit einem tollen Fernsehabend
in Leonies Zimmer gemütlich.
Leo Löwe war natürlich auch dabei.
Er weiß ganz genau: Leonie ist Omi-Mas fröhliches Löwen-Enkelkind
– und das macht auch ihn sehr glücklich.
Am nächsten Tag verbrachten Omi-Ma
und Leonie einen schönen Nachmittag zu Hause.
Etwas später kam noch Leonies Freund Daniel zu Besuch.
Zusammen spielten sie Minecraft und hatten jede Menge Spaß.
Leo Löwe beobachtete das fröhliche Treiben vom Bett aus
und fand es wunderbar, wie gut sich Leonie und Daniel verstanden.
Der Spielenachmittag verging wie im Flug.
Schon bald war es Zeit fürs Abendessen.
Omi-Ma deckten den Tisch, damit alle rechtzeitig ins Bett kamen
– schließlich begann am nächsten Morgen ein neuer Schultag.
Am nächsten Morgen:
Pünktlich um sechs Uhr weckt Omi-Ma ihre kleine Löwen-Enkelin.
Dann heißt es: waschen, anziehen, Zähne putzen
– und noch ein bisschen Gemütlichkeit, ganz in Ruhe, bevor es zur Schule geht.
Gegen halb acht macht sich Leonie auf den Weg
– wie immer in Begleitung von Leo Löwe.
Es ist beeindruckend, wie selbstständig sie geworden ist.
Alle sind stolz auf sie – und Leo natürlich auch.
Kapitel 11 – Seite 22
Ein neuer Tag mit Omi-Ma
Leonie lebt seit fast 10 Jahren bei Omi-Ma und Opi Pa.
So viele Jahre schon und die Zeit vergehen so schnell.
Und sie übernachtet zwei Mal in der Woche, bei Mama Maria,
und fühlt sie sich bei Omi-Ma geborgen.
„Hier bin ich zu Hause“, sagt sie oft – und meint es auch so.
Jeden Morgen weckt Omi-Ma ihre kleine Löwin ganz sanft.
„Guten Morgen, mein Herz“, flüstert sie, während sie die Vorhänge aufzieht.
Leo Löwe gähnt verschlafen
und kuschelt sich noch ein bisschen tiefer ins Kissen.
Dann beginnt der Tag:
Waschen, anziehen, Zähne putzen –
und danach ein kleines Frühstück am runden Küchentisch.
Omi-Ma haben schon den Tee und Kaffee gekocht,
Leonie bekommt ihr Lieblingsmüsli.
Dazu summt das Alexa leise ein Lied.
Bevor Leonie zur Schule geht, packt sie ihren Ranzen.
Leo Löwe darf natürlich mit.
Er ist ihr geheimer Schul-Begleiter und passt den ganzen Tag auf sie auf.
Als Leonie aus dem Haus geht, winkt Omi-Ma ihr hinterher.
„Bis später, mein Schatz! Viel Spaß in der Schule!“
Leonie winkt zurück.
Sie läuft die Straße entlang – mutig, stolz
und mit einem Hauch Abenteuer im Herzen.
Nach der Schule
Am Nachmittag kommt Leonie fröhlich nach Hause.
Sie hat Omi-Ma viel zu erzählen:
Von einem neuen Spiel auf dem Schulhof,
von Frau Beckmann , der Lehrerin, und davon,
wie sie ein schwieriges Mathe-Rätsel ganz alleine gelöst hat.
„Du wirst immer größer“, sagt Omi-Ma und streicht ihr liebevoll über den Kopf.
Später backen sie zusammen Apfelkuchen.
Leonie darf die Äpfel schneiden – mit dem kleinen Kindermesser.
„Achtung, Löwin!“, ruft Omi-Ma lachend, „die Apfelmonster kommen!“
Und Leonie quietscht vor Lachen,
als sie ein besonders krummes Stück Apfel in den Mund steckt.
Am Abend spielen sie wieder Verstecken.
Leonie versteckt sich diesmal so gut, dass sogar Leo Löwe sie fast nicht findet!
Aber natürlich entdeckt Omi-Ma am Ende die kleinen Füße hinter dem Vorhang.
Zum Schluss machen sie es sich wieder im Bett gemütlich.
Omi-Ma liest aus dem Buch „Löwenmut für kleine Leute“ vor.
Leonie liegt unter ihrer Decke, Leo Löwe dicht an sie gekuschelt.
„Omi-Ma?“, flüstert Leonie leise.
„Ja, mein Schatz?“
„Ich bin froh, dass ich bei dir wohne.“
Omi-Ma drückt ihre Hand.
„Ich auch. Du bist mein größter Schatz.“
Und so schlafen sie ein – die kleine Löwin, ihr mutiger Leo Löwe,
und Omi-Ma, die beste Omi der Welt.
Kapitel 12 – Seite 24
Der Traum vom Löwenwald
In der Nacht, als alles still war und der Mond leise durchs Fenster schien,
geschah etwas ganz Besonderes.
Leonie träumte.
Sie stand auf einer weichen, moosgrünen Wiese.
Über ihr rauschten bunte Bäume mit goldenen Blättern,
und zwischen den Ästen sangen kleine Vögel ein leises Lied.
Plötzlich bewegte sich etwas im hohen Gras.
Leonie erschrak kurz – aber dann erkannte sie Leo Löwe,
der fröhlich auf sie zu trabte.
Nur war er jetzt viel größer – und lebendig!
„Willkommen im Löwenwald!“, brummte Leo mit tiefer Stimme.
„Ich wollte dir schon lange zeigen,
wo die mutigen Löwenkinder wohnen.“
Leonie sah sich staunend um.
Überall spielten kleine Löwen, rollten durchs Gras,
kletterten auf Bäume oder hielten Mutproben ab.
Ein Löwenkind balancierte sogar über einen dünnen Ast, ganz oben in den Baumkronen.
„Hier lernst du, wie stark du wirklich bist“, sagte Leo.
„Und weißt du was? Du bist schon längst eine von uns.“
Leonie lachte. „Aber ich bin doch gar kein richtiger Löwe!“
„Doch“, sagte Leo. „In deinem Herzen bist du es.
Mutig. Klug.
Und voller Liebe.“
Da brummte ein goldener Gong, und Leo flüsterte:
„Zeit aufzuwachen, kleine Löwin. Ein neuer Tag beginnt.“
Der neue Tag beginnt
Leonie schlug die Augen auf.
Draußen war es noch dämmerig,
aber im Zimmer roch es schon nach frischem Tee, Heißem Kaffee und warmem Toast.
„Guten Morgen, mein Schatz“, rief Omi-Ma aus der Küche.
„Zeit aufzustehen!“
Leonie streckte sich, gähnte – und sah Leo Löwe auf ihrem Kopfkissen sitzen.
War das wirklich nur ein Traum gewesen?
Sie lächelte.
Heute fühlte sie sich besonders mutig.
Ein unerwarteter Schultag
In der Schule war plötzlich Aufregung.
Die Lehrerin war krank,
und die Kinder sollten mit einer Vertretungslehrerin arbeiten.
Ein paar Kinder waren unsicher, manche wollten gar nicht bleiben.
Leonie dachte an den Löwenwald.
„Mutig. Klug. Und voller Liebe.“
Sie atmete tief durch, ging zu einem Mädchen, das weinte, und sagte:
„Ich bleibe bei dir. Wir schaffen das zusammen.“
Leo Löwe, gut versteckt im Ranzen, lächelte still.
Kapitel 13 – Seite 26
Ein neuer Plan für Omi-Ma und Leonie
Am nächsten Morgen war alles ein kleines bisschen anders.
Omi-Ma standen früher auf als sonst,
und in der Küche lag ein Zettel vom Arzt.
„Heute hol ich die Überweisungen“, sagte sie zu Leonie, während sie Tee einschenkte.
„Damit ich bald zum MRT kann – und zur Strommessung.
Für meinen Rücken und die Beine.“
Leonie schaute sie besorgt an.
„Tut es sehr weh, Omi-Ma?“
Omi-Ma lächelten. „Ein bisschen vielleicht.
Aber weißt du was? Ich mach das, damit es bald besser wird.
Damit wir wieder mehr draußen zusammen unternehmen können.
Vielleicht bald wieder ein Spaziergang in der Stadt .
Oder in den Park, wie früher.“
Leonie nickte ernst.
Sie wusste, dass Omi-Ma oft Schmerzen hatten
– besonders in den Füßen und im Rücken.
Aber sie hatte es nie laut gesagt.
Leonie streichelte sanft Omi-Mas Hand.
„Ich helfe dir“, sagte sie leise.
Und Leo Löwe nickte zustimmend vom Küchenstuhl aus.
Kapitel 14 – Seite 27
Ein neuer Wochenplan
Weil Omi-Ma in nächster Zeit öfter zu Arztterminen musste,
hatte sie mit Mama Maria gesprochen.
„Leonie, mein Schatz“, sagte sie später, „wir machen jetzt einen kleinen Wochenplan.
Du wirst zweimal in der Woche bei Mama Maria
und deinem kleinen Bruder Adam schlafen,
ganz so wie es sich deine Mama wünscht , weil sie es so entschieden hat.
Und an den anderen Tagen bist du weiter
bei mir in deinem und unserem zu Hause
– oder auch mal bei Opi-Pa, wenn ich ganz früh los muss.“
Leonie schaute kurz nachdenklich.
Dann sagte sie:
„Ich möchte nicht ganz von zu Hause weg.“
„Das verstehe ich“, sagte Omi-Ma sanft. „Und du musst das auch nicht.
Dein Zuhause bleibt bei mir, bei uns.“
Leonie war erleichtert.
„Dann ist es okay.
Ich freu mich auch ein bisschen auf Mama und Adam.“
Sie mochte es, wenn Adam mit seinen kleinen Händchen
nach ihr griff oder laut lachte, wenn sie „Kuckuck!“ rief.
Kapitel 15 – Seite 28
Opi-Pa hilft mit
An einem anderen Tag durfte Leonie wieder bei Opi-Pa schlafen
In ihrem zu hause .
Er hatte extra ihre Lieblingskissen aufgeschüttelt
und eine kleine Leselampe aufgestellt.
„Du wohnst ja hier, ich pass auf dich auf
– wie ein Löwen Opa“, sagte er und zwinkerte.
So lange bis es deiner Omi ma besser geht, schaffen wir zwei das gemeinsam.
Am Abend las er eine Geschichte vor,
und Leo Löwe bekam sogar eine winzige Mütze aus Sockenwolle aufgesetzt,
„damit er nachts keine kalten Ohren kriegt“.
Leonie kicherte.
Ein bisschen Veränderung – aber ganz viel Liebe
In den nächsten Tagen gewöhnte sich Leonie an den neuen Plan.
Mal war sie bei Mama Maria, mal bei Opi-Pa – aber meistens bei Omi-Ma.
Und egal, wo sie schlief: Leo Löwe war immer dabei.
Omi-Ma gingen zu den Terminen, machte ihre Untersuchungen,
und jedes Mal, wenn sie zurückkam, erzählte sie Leonie davon.
„Der Arzt hat gesagt, ich bin tapfer“, meinte sie eines Abends.
„Ich glaube, ich werde langsam wieder stärker.“
Leonie lächelte.
„Dann gehen wir bald wieder in den Park, Omi-Ma.“
„Ja, meine kleine Löwin. Das tun wir.“
Ich bin so unsagbar glücklich, das es Dich gibt meine große
Löwen Enkelin .
Kapitel 16 – Seite 29
Ferienfreude mit Omi-Ma und Opi-Pa
Endlich sind Ferien! 🎉
Leonie hüpft morgens aus dem Bett, Leo Löwe sitzt schon bereit auf der Fensterbank.
„Heute machen wir etwas Schönes!“, ruft Leonie fröhlich.
Omi-Ma lächelt: „Ich hab da schon eine Idee.
Wenn das Wetter so schön bleibt, gehen wir nachher Eis zusammen essen
– und vielleicht in den Park.“
Leonie klatscht begeistert in die Hände. „Juhu! Und Leo darf natürlich mit!“
Beim Frühstück riecht es nach warmen Brötchen und frischem Tee.
Opi-Pa liest die Zeitung, während Omi-Ma schon Pläne schmiedet.
„Und wenn mein Fuß weiter besser wird, gehen wir bald wieder auf den Markt – so wie früher.“
Leonie nickt ernst. „Ich helfe dir, Omi Ma, ganz bestimmt.“
„Das weiß ich, mein Schatz“, sagt Omi-Ma sanft. „Mit dir an meiner Seite schaff ich alle
Später sitzen sie alle im Park.
Die Sonne scheint, Kinder lachen, und Opi-Pa kauft jedem eine Kugel Eis. 🍦
Leonie läuft barfuß durchs Gras, Leo Löwe schaut aus der Tasche und denkt:
So fühlt sich Glück an – warm, süß und voller Liebe.
Am Abend, zu Hause, kuscheln sich Omi-Ma und Leonie ins Bett.
„Das war ein schöner Ferientag“, flüstert Leonie.
„Und morgen wird’s bestimmt wieder einer“, antwortet Omi-Ma.
Und Leo Löwe schnurrt zufrieden:
„Mit Mut, Liebe und einem Löwenherz – kann jeder Tag ein kleines Abenteuer sein.“
Kapitel 17 – Seite 30
Ein Tag voller Überraschungen
Am nächsten Morgen scheint die Sonne durch die Gardinen. ☀
Leonie reibt sich die Augen, streckt sich und sieht Leo Löwe neben sich sitzen.
„Guten Morgen, Leo! Heute wird wieder ein schöner Ferientag!“
In der Küche duftet es schon nach Pfannkuchen.
Omi-Ma steht am Herd, während Opi-Pa fröhlich pfeift und den Tisch deckt.
„Na, meine kleine Löwin“, sagt Omi-Ma, „nach dem Frühstück fahren wir in die Stadt. Ich hab da einen kleinen Überraschungsplan.“
Leonie wird neugierig.
„Eine Überraschung? Für mich?“
„Na klar“, sagt Omi-Ma mit einem geheimnisvollen Lächeln.
Nach dem Frühstück ziehen sie sich warm an und machen sich auf den Weg.
Die Straßen sind voller Leben, und überall duftet es nach frischem Gebäck und Blumen.
Leonie hält Omi-Mas Hand fest, während Opi-Pa das Auto parkt.
Dann bleiben sie vor einem kleinen Laden stehen – mit bunten Schildern und Lichterketten im Fenster.
„Hier sind wir!“, sagt Omi-Ma.
Leonie staunt: Es ist ein Bastelladen! 🎨✨
Drinnen gibt es Farben, Glitzer, Papier, Perlen und kleine Holzfiguren.
„Wir basteln heute zusammen etwas ganz Besonderes“, erklärt Omi-Ma.
„Einen Erinnerungsrahmen – für unsere schönsten Momente.“
Leonie strahlt.
Gemeinsam suchen sie Fotos aus: vom Drachensteigen, vom ersten Schnee, vom Löwenwald-Traum.
Opi-Pa hilft beim Ausschneiden, Omi-Ma klebt alles liebevoll in den Rahmen,
und Leonie malt kleine goldene Löwenpfoten drum herum. 🦁💛
Als sie fertig sind, schaut Leonie stolz auf ihr Werk.
„Der kommt in mein Zimmer! Damit ich immer weiß, wie schön es mit euch ist.“
Omi-Ma legt den Arm um sie.
„Und wenn du mal traurig bist, dann siehst du: Wir sind immer bei dir.“
Am Abend hängt der neue Rahmen über Leonies Bett.
Leo Löwe schaut ihn sich an und brummt leise:
„Das ist kein gewöhnlicher Rahmen – das ist ein Löwenherz-Erinnerungsrahmen.“
Leonie lächelt.
„Ich glaub, du hast Recht, Leo. Mit euch ist jeder Tag ein Stückchen Glück.“
Kapitel 18 – Seite 33
Ein kleiner Ausflug zu Mama Maria und Adam
Heute ist ein ganz besonderer Ferientag. 🌞
Leonie hüpft schon früh aus dem Bett, denn sie weiß:
Heute geht’s zu Mama Maria und ihrem kleinen Bruder Adam.
Omi-Ma hat ihr Lieblingskleid bereitgelegt – das mit den bunten Blumen.
„Damit bringst du gleich noch mehr Sonne mit!“, lacht Omi-Ma.
Opi-Pa packt eine kleine Tasche mit Snacks und sagt:
„Ein Löwenmädchen braucht schließlich Proviant!“ 🍎
Im Auto ist Leonie ganz aufgeregt.
Sie schaut aus dem Fenster und erzählt Leo Löwe,
was sie alles mit Adam spielen möchte:
„Vielleicht bauen wir eine Lego-Stadt oder gehen auf den Spielplatz!
Und Mama liest uns bestimmt wieder was Schönes vor.“
Als sie ankommen, steht Mama Maria schon an der Tür.
„Leonie!“, ruft sie fröhlich und nimmt ihre Tochter in die Arme.
Auch Adam kommt angerannt – mit strubbeligen Haaren und einem großen Lachen.
„Leonie, guck! Mein Auto kann jetzt rückwärtsfahren!“ 🚗💨
Leonie lacht und hilft ihm gleich beim Spielen.
Omi-Ma und Mama Maria trinken in der Küche Kaffee
und reden ruhig miteinander – man merkt,
wie gut ihnen die gemeinsame Zeit tut.
Später
gehen alle zusammen auf den Spielplatz.
Adam rutscht, Leonie schaukelt,
und Omi-Ma sitzt auf der Bank und winkt ihnen zu.
Die Sonne kitzelt ihre Gesichter,
und Leo Löwe schaut neugierig aus Leonies Rucksack.
Als sie am Nachmittag wieder nach Hause fahren,
ist Leonie müde, aber glücklich.
„Das war schön bei Mama und Adam“, sagt sie leise.
„Ich hab sie richtig lieb.“
Omi-Ma nickt und streicht ihr übers Haar.
„Das ist das Wichtigste, mein Schatz –
dass man spürt, wie Liebe wächst,
auch wenn man an verschiedenen Orten wohnt.“ 💛
Zu Hause legt sich Leonie ins Bett,
Leo Löwe kuschelt sich an sie,
und sie flüstert:
„Heute war ein echter Löwen-Familientag.“
Und Leo brummt zufrieden:
„Ja – voller Mut, Wärme und Liebe.“ 🌟
Kapitel 19 – Seite 35
Ein gemütlicher Bastelnachmittag
Am nächsten Morgen prasselt der Regen leise gegen die Fensterscheiben. 🌧
Leonie kuschelt sich noch tief in ihre Decke und hört dem leisen Tropfen zu.
„Heute bleib ich am liebsten drinnen“, murmelt sie verschlafen.
In der Küche duftet es schon nach Tee und frischen Brötchen.
Omi-Ma steht am Herd und lächelt, als Leonie hereinkommt.
„Guten Morgen, mein Herz! Hör mal, wie schön der Regen klingt.
Das ist genau das richtige Wetter zum Basteln!“ ✂🎨
Leonie strahlt. „Oh ja! Das wird ein richtiger Löwen-Basteltag!“
Nach dem Frühstück holen sie eine große Kiste voller Bastelsachen hervor:
bunte Papiere, Glitzer, Scheren, Aufkleber, und natürlich Leos Lieblingsfarbe – Gold. 💛
Zuerst basteln sie kleine Papierlöwen mit wackelnden Mähnen.
Leonie schneidet konzentriert, Omi-Ma klebt lachend die Augen auf.
„Schau mal, Omi!“, ruft Leonie stolz. „Meiner sieht fast aus wie Leo!“
Leo Löwe, der auf dem Fensterbrett sitzt, brummt leise:
„Na, das nenn ich mal ein echtes Löwenkunstwerk!“ ✨
Dann basteln sie noch Regenbilder:
Mit Wattestäbchen malen sie bunte Tropfen,
und Leonie schreibt darunter:
„Nach jedem Regen kommt ein Regenbogen.“ 🌈
Am Nachmittag gibt’s heißen Kakao mit Sahne und ein paar Kekse. ☕🍪
Omi-Ma und Leonie sitzen am Küchentisch,
der ganz voll ist mit Glitzer, Farben und Bastelpapier.
Draußen rauscht der Regen, drinnen ist es warm und friedlich.
„Das war ein schöner Tag“, sagt Leonie leise.
„Manchmal sind Regentage die allerschönsten“, meint Omi-Ma.
„Weil man dann einfach Zeit füreinander hat.“
Leo Löwe nickt zufrieden.
„Und weil man dann merkt, dass Zuhause nicht nur ein Ort ist –
sondern ein Herz, das füreinander brummt.“ ❤
Leonie lacht und kuschelt sich an ihre Omi.
„Ich hab dich lieb, Omi-Ma.“
„Ich dich auch, meine kleine Löwin.“
Und während der Regen draußen weiterplätschert,
füllt sich das Wohnzimmer mit warmem Licht,
leisem Lachen – und ganz viel Liebe. 🌦
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Kapitel 20 -Seite 37
Der Regenbogen-Spaziergang
Am nächsten Morgen scheint die Sonne wieder. ☀
Die Regentropfen glitzern noch auf den Blättern,
und die Luft riecht frisch und klar – ein richtiger Neuanfangstag!
Leonie steht am Fenster und ruft begeistert:
„Omi! Opi! Die Sonne ist wieder da!“
Omi-Ma kommt mit einer Tasse Tee ins Zimmer und lächelt.
„Na, dann ziehen wir uns gleich an – das ist das perfekte Wetter
für einen kleinen Spaziergang.“
Opi-Pa packt den Rucksack:
ein paar Äpfel, eine Wasserflasche und natürlich Leo Löwe,
der neugierig aus der Seitentasche lugt. ✨
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg.
Die Straßen glitzern noch nass vom Regen,
und überall plätschern kleine Pfützen.
Leonie springt fröhlich hinein – platsch! –
„Guck mal, Leo! Jetzt hab ich Pfützen Füße!“
Omi-Ma lacht, und Opi-Pa schüttelt lachend den Kopf:
„Na, das ist ja wohl ein echter Löwen Hüpfer!“
Als sie am kleinen Park ankommen, zeigt Omi-Ma plötzlich nach oben.
„Schaut mal – da!“, ruft sie.
Über den Bäumen spannt sich ein wunderschöner Regenbogen –
so klar und bunt, dass alle kurz stillstehen. 🌈
Leonie hält den Atem an.
„Oh, Omi… der ist ja zauberhaft!“
„Ja“, sagt Omi-Ma leise, „das ist die Sonne, die durch den Regen lacht.“
Leonie nimmt Leo aus der Tasche und flüstert:
„Siehst du das, Leo? Unser Bastelregenbogen von gestern ist jetzt echt geworden!“
Leo brummt sanft:
„Das passiert, wenn Liebe und Mut zusammenhalten –
dann wird alles ein bisschen heller.“ 💛
Sie bleiben noch eine Weile im Park,
füttern Enten und sammeln bunte Blätter.
Opi-Pa findet ein besonders schönes, goldenes Blatt
und steckt es Leonie in die Jackentasche.
„Für dein Bastelalbum“, sagt er.
„Damit du dich erinnerst –
an den Tag, an dem Sonne und Regen Freunde wurden.“
Am Abend sitzen sie wieder gemütlich zu Hause.
Omi-Ma hängt ein kleines Foto vom Regenbogen an Leonies Erinnerungsrahmen.
„So bleibt dieser Tag für immer bei uns“, sagt sie.
Leonie nickt glücklich.
„Und morgen“, sagt sie verschmitzt,
„bauen wir einen Regenbogen aus Papier –
damit Leo immer einen zum Anschauen hat.“ 🌈
Kapitel 21 – Seite 39
Wieder Schule – mit Regenbogenmut
Die Ferien sind vorbei, und Leonie ist schon ganz aufgeregt.
Heute geht es wieder in die Schule –
nach vielen schönen Tagen mit Omi-Ma, Opi-Pa und Leo Löwe. 🎒
„Na, meine kleine Löwin“, sagt Omi-Ma beim Frühstück,
„bist du bereit für einen neuen Schulabenteuer-Tag?“
Leonie nickt eifrig. „Aber sowas von!“
In ihrem Ranzen steckt heute etwas Besonderes:
das Regenbogenbild, das sie mit Omi-Ma gebastelt hat. 🌈
Sie will es ihrer Lehrerin Frau Beckmann zeigen,
weil es eine Geschichte erzählt –
von Mut, Liebe und ein bisschen Löwenkraft.
Auf dem Schulweg scheint die Sonne,
und Leonie läuft fröhlich über die nassen Pflastersteine.
Leo schaut aus der Tasche und flüstert:
„Heute wird ein guter Tag – ich spürst.“
In der Klasse begrüßen alle Leonie herzlich.
„Na, wie waren die Ferien?“, ruft ihre Freundin Freya.
„Ganz toll!“, antwortet Leonie stolz.
„Ich hab mit Omi-Ma gebastelt, wir haben einen Regenbogen gesehen
und sogar einen Erinnerungsrahmen gemacht!“
Frau Beckmann lächelt.
„Oh, das klingt ja wunderschön.
Möchtest du uns davon erzählen?“
Leonie nickt und steht mutig vor der Klasse.
Sie hält das Regenbogenbild hoch und sagt:
„Manchmal regnet es – aber danach kommt immer wieder die Sonne.
So ist das auch im Leben.
Und wenn man jemanden hat, der an einen glaubt,
dann wird alles wieder hell.“ 🌞
Die Klasse klatscht,
und Frau Beckmann legt ihr eine Hand auf die Schulter.
„Das war sehr schön, Leonie.
Du hast ein großes Herz – und ganz viel Mut.“
Leonie strahlt.
In ihrer Tasche brummt Leo Löwe stolz:
„So spricht eine echte kleine Löwin!“
Nach der Schule läuft Leonie fröhlich nach Hause.
Omi-Ma wartet schon am Fenster und winkt.
„Na, mein Schatz, wie war’s?“
Leonie rennt in ihre Arme.
„Ganz toll, Omi! Frau Beckmann hat gesagt, ich bin mutig!“
Omi-Ma lächelt sanft.
„Das wusste ich schon lange, mein Herz.“ 💛
Am Abend hängt Leonie ihr Regenbogenbild über den Schreibtisch.
Darunter schreibt sie in großen Buchstaben:
Mut ist, an sich selbst zu glauben – auch wenn es regnet. 🌈🦁
Leo nickt zufrieden.
„Und das, meine kleine Löwin,
war erst der Anfang vieler heller Tage.“ ✨
Kapitel 22 – Seite 41
Ein kleiner Einkauf – ganz allein
Heute ist Samstag, und in der Küche riecht es nach frischen Brötchen. 🥐
Leonie sitzt am Tisch, trinkt ihren Kakao und malt nebenbei kleine Löwenköpfe auf ein Blatt Papier.
„Leonie“, sagt Omi-Ma plötzlich mit einem Lächeln,
„magst du mir heute beim Einkaufen helfen?“
Leonie nickt sofort. „Na klar! Was brauchen wir denn?“
Omi-Ma hält ihr einen kleinen Einkaufszettel hin:
📝 Milch, Äpfel, Butter und ein Päckchen Vanillezucker.
„Und weißt du was?“ sagt sie sanft,
„diesmal darfst du das ganz allein holen – im Laden um die Ecke.“
Leonie reißt die Augen auf. „Ganz allein?“
„Ja“, sagt Omi-Ma ermutigend. „Du bist groß genug.
Ich warte hier am Fenster und winke dir, wenn du losgehst.“
Leonie spürt, wie ihr Herz schneller schlägt.
Ein bisschen Aufregung, aber auch Stolz.
Sie zieht ihre Jacke an, steckt den Zettel in die Tasche –
und Leo Löwe natürlich auch.
„Komm, Leo“, flüstert sie, „das schaffen wir!“ ✨
Draußen nieselt es leicht, aber das stört Leonie nicht.
Sie läuft vorsichtig über die Straße, wie sie es gelernt hat,
und erreicht den kleinen Laden.
Drinnen riecht es nach frischem Brot und Äpfeln. 🍎
Sie sucht sorgfältig alles zusammen,
legt es aufs Band und bezahlt ganz stolz mit dem Geld, das Omi ihr gegeben hat.
„Das hast du super gemacht!“, sagt die freundliche Verkäuferin.
Leonie strahlt – so breit wie die Sonne. 🌞
Auf dem Rückweg hüpft sie fast vor Freude.
„Siehst du, Leo? Ich hab das geschafft – ganz allein!“
Leo brummt stolz:
„Ich hab’s gewusst! Kleine Löwinnen sind mutiger, als sie denken.“
Zu Hause wartet Omi-Ma schon an der Tür.
„Da ist ja meine Einkäuferin!“, ruft sie fröhlich.
Leonie packt die Sachen auf den Tisch,
und Omi-Ma nickt anerkennend.
„Alles richtig gemacht, mein Schatz. Ich bin sehr stolz auf dich.“ 💛
Leonie lächelt und denkt still:
So fühlt sich Selbstständigkeit an – ein kleines Abenteuer mit großem Mut.
Am Abend schreibt sie in ihr kleines Tagebuch:
„Heute war ich das erste Mal allein einkaufen.
Ich hatte ein bisschen Angst, aber Leo war bei mir.
Und jetzt bin ich ganz stolz auf mich.“ ✨
Omi-Ma liest es später heimlich und lächelt gerührt.
„Mein kleines Löwenmädchen“, flüstert sie,
„du wächst mit jedem Tag ein Stückchen mehr.“ 🌟
Kapitel 23 – Seite 43
Ein Tag im Garten mit Opi-Pa
Es ist Sonntagmorgen, und draußen zwitschern die Vögel fröhlich. 🐦
Leonie schaut aus dem Fenster – die Sonne scheint,
und im Garten glitzern die Regentropfen vom Vortag noch auf den Blättern.
„Opi-Pa!“, ruft sie, „können wir heute in den Garten gehen?“
Opi-Pa lächelt. „Na klar, meine kleine Gärtnerin!
Die Sonne ruft uns schon.“ ☀
Gemeinsam ziehen sie ihre Gartenjacken an,
und Leo Löwe bekommt natürlich auch einen Platz auf dem Zaunpfahl,
damit er alles gut beobachten kann.
Opi-Pa zeigt Leonie, wie man die Blumenerde lockert.
„Hier, nimm die kleine Schaufel. Immer schön vorsichtig graben,
damit die Wurzeln Luft bekommen.“
Leonie nickt eifrig und arbeitet konzentriert.
Bald hat sie schmutzige Hände – aber ein glückliches Gesicht.
„Schau, Opi! Ich kann das schon richtig gut!“
„Das sehe ich“, sagt Opi-Pa stolz. „Du hast ein gutes Händchen für Pflanzen –
genau wie deine Omi früher.“
Dann pflanzen sie zusammen neue Blumen:
gelbe Stiefmütterchen, rote Tulpen und kleine blaue Vergissmeinnicht. 🌷🌼💙
Leonie gießt sie vorsichtig mit der kleinen Gießkanne.
„Das ist Löwenwasser“, kichert sie,
„damit die Blumen mutig wachsen!“
Opi-Pa lacht herzlich.
„Dann werden sie bestimmt stark wie du.“
Nach einer Weile setzen sie sich auf die Gartenbank,
essen ein Stück Apfelkuchen, den Omi-Ma gebacken hat,
und genießen die Sonne.
„Weißt du, Opi“, sagt Leonie leise,
„es ist schön, wenn man was selber schafft.
Dann fühlt man sich groß – und ein bisschen stolz.“
Opi-Pa nickt und legt den Arm um sie.
„Genau das ist Selbstständigkeit, mein Schatz.
Etwas alleine tun – aber immer wissen, dass jemand da ist,
der dich lieb hat.“ ❤
Leo Löwe brummt zufrieden:
„Und so wächst nicht nur der Garten –
sondern auch das Löwenherz in dir.“ 🌿🦁✨
Am Abend stellt Leonie ein kleines Glas mit einer selbst gepflückten Blume
auf ihren Nachttisch.
„Damit du siehst, Leo“, sagt sie leise,
„Mut wächst – so wie Blumen, wenn man sich gut um sie kümmert.“ 🌸
Kapitel 24 – Seite 45
Leonie backt Kuchen mit Omi-Ma
Heute duftet es schon früh am Morgen nach Vanille und Zimt.
Leonie läuft barfuß in die Küche –
dort steht Omi-Ma mit einer großen Rührschüssel und einem Lächeln. 👩🍳
„Na, meine kleine Bäckerin“, sagt sie,
„heute backen wir zusammen einen Apfelkuchen.
Aber diesmal darfst du den Teig ganz alleine machen!“ 🍎
Leonie staunt. „Ganz alleine? Den ganzen Teig?“
Omi-Ma nickt. „Ich bin nur dein Assistent – du bist heute die Chefin.“
Leonie bindet sich die bunte Schürze um,
wäscht sich gründlich die Hände und liest aufmerksam das Rezept.
Leo Löwe sitzt auf der Fensterbank und beobachtet alles ganz genau. ✨
Zuerst schlägt Leonie die Eier in die Schüssel.
Peitsch! – das erste landet perfekt.
„Sehr gut!“, lobt Omi-Ma.
Dann kommt Zucker dazu, Butter, ein bisschen Vanillezucker und Mehl.
Leonie rührt kräftig, bis der Teig cremig ist.
„Boa, das ist anstrengender, als ich dachte!“, lacht sie.
„Ja, aber du machst das prima“, sagt Omi-Ma stolz.
„Guck, das ist schon richtige Löwenpower!“ 💪🦁
Dann schneidet Leonie vorsichtig die Äpfel in kleine Stücke.
Omi-Ma hält nur ab und zu die Schüssel fest.
„Pass auf deine Finger auf“, erinnert sie sanft.
„Mach ich!“, sagt Leonie konzentriert.
Als alles fertig ist, fettet sie die Form ein,
gießt den Teig hinein und verteilt die Apfelstückchen obendrauf.
„So, Leo“, sagt sie stolz, „jetzt ab in den Ofen!“ 🔥
Während der Kuchen backt, riecht das ganze Haus nach süßem Glück.
Leonie und Omi-Ma sitzen am Tisch, trinken Tee und plaudern.
„Weißt du, Omi“, sagt Leonie,
„ich hätt nie gedacht, dass ich das schon so gut kann.“
„Ich hab’s gewusst“, lächelt Omi-Ma. „Du wirst immer selbstständiger, mein Schatz.“ 💛
Als der Kuchen fertig ist, holen sie ihn vorsichtig heraus.
Goldbraun. Duftend. Perfekt.
Leonie pustet stolz ein paar Krümel von der Tischdecke.
„Das ist mein Kuchen“, sagt sie glücklich.
„Und ich hab ihn ganz allein gemacht!“
Leo Löwe schnurrt zufrieden:
„Mut, Geduld und ein bisschen Zucker –
mehr braucht’s nicht für einen echten Löwenkuchen.“ 🍰🦁✨
Am Nachmittag kommen Opi-Pa und Mama Maria vorbei.
Alle probieren ein Stück, und jeder ruft:
„Lecker! Leonie, du bist ja eine richtige kleine Bäckerin!“
Leonie strahlt und denkt still:
Selbstständig sein schmeckt manchmal einfach wunderbar. 💛
Kapitel 25 – Seite 46
Leonie räumt ihr Zimmer ganz allein auf
Es ist Montagmorgen, und draußen scheint die Sonne freundlich durch das Fenster. ☀
Leonie streckt sich und schaut sich in ihrem Zimmer um.
Auf dem Boden liegen noch Bastelsachen, ein paar Bücher und Kuscheltiere –
und auf dem Stuhl hängt ihre Lieblingsjacke.
„Hm“, murmelt sie, „heute bring ich hier mal richtig Ordnung rein!“
In der Küche ruft Omi-Ma:
„Guten Morgen, mein Schatz! Frühstück ist fertig!“
„Gleich, Omi! Ich räum erst noch ein bisschen auf!“, ruft Leonie zurück.
Sie schnappt sich einen Wäschekorb, sammelt ihre Kleidung ein
und legt alles ordentlich zusammen –
Hosen, T-Shirts und Socken, fein sortiert nach Farben. 💛
„Gar nicht so schwer“, sagt sie stolz.
Dann räumt sie ihre Bücher ins Regal,
stellt Leo Löwe oben drauf – mitten ins Sichtfeld,
damit er alles überblicken kann. ✨
„Na, Leo“, sagt sie schmunzelnd,
„du bist heute mein Aufräum-Chef!“
Leo brummt leise:
„Ich sah schon, du wirst eine echte Ordnungslöwin!“
Als Omi-Ma später hereinkommt, bleibt sie in der Tür stehen.
„Na sowas!“, ruft sie überrascht.
„Hier sieht’s ja richtig ordentlich aus! Hast du das ganz allein gemacht?“
Leonie nickt stolz.
„Ja, und ich hab sogar die Bettdecke schön glatt gestrichen!“
Omi-Ma lächelt warm.
„Ich bin richtig stolz auf dich, mein Herz.
Du wirst immer selbstständiger – Schritt für Schritt.“ 💛
Dann hilft Leonie noch, ihre Wäsche in den Schrank zu legen.
„Das ist jetzt mein System“, erklärt sie.
„Hier sind die Schlafsachen, da die T-Shirts,
und hier die Sachen für die Schule.“
„Perfekt“, sagt Omi-Ma. „So hast du immer alles griffbereit.“
Am Nachmittag kommt Opi-Pa vorbei und bringt einen kleinen Blumenstrauß mit. 🌼
„Für meine fleißige Löwin“, sagt er stolz.
Leonie nimmt ihn strahlend entgegen.
„Danke, Opi! Ich glaub, Ordnung machen macht mir sogar Spaß!“
Leo Löwe nickt zufrieden.
„Selbstständigkeit fängt oft ganz klein an –
aber sie wächst, wenn man sie pflegt.
Genau wie Mut und Liebe.“ 💛
Am Abend sitzt Leonie glücklich auf ihrem frisch aufgeräumten Bett,
der Duft von Blumen und Sauberkeit in der Luft.
Sie flüstert leise:
„Ich kann schon so viel –
und morgen kann ich bestimmt noch ein bisschen mehr.“ 🌟
Kapitel 26 – Seite 49
Am Abend ein toller Ausklang
Nach dem Abendessen half Leonie fleißig beim Aufräumen.
Gemeinsam mit Omi Ma und Opi Pa brachte sie das Geschirr
in die Küche und wischte den Tisch ab.
„Zu dritt geht das viel schneller!“, lachte Omi Ma, und Leonie nickte stolz.
Als alles sauber war, gingen Leonie und Omi Ma auf den Balkon.
Die Abendluft war frisch und roch nach Herbst. 🌅
Omi Ma zündete mit Leonie ein paar Wunderkerzen an,
und beide sahen zu, wie sie hell funkelten.
„Schau mal, Omi – das glitzert wie kleine Sterne!“, rief Leonie begeistert.
„Ja, mein Schatz“, sagte Omi Ma lächelnd, „Sternenfunken für unsere Herzen.“ ✨
Danach setzten sie sich an den Tisch und spielten Karten.
Leonie hatte viel Glück und gewann gleich zweimal hintereinander!
„Heute bist du aber eine echte Glückslöwin!“, lachte Omi Ma.
Später kuschelten sich beide gemütlich in Leonie s Bett.
„Das war ein schöner Abend“, flüsterte Leonie zufrieden.
„Ja, mein Herz“, antwortete Omi Ma sanft, „mit dir ist jeder Abend schön.“ 💛
Noch eine kurze Geschichte vorlesen, dann wird geschlafen.
Kurz darauf gähnte Leonie, und ihre Augen wurden schwer.
„Morgen ist wieder Schule“, erinnerte Omi Ma sie liebevoll.
Leonie nickte müde. „Ich freu mich schon – aber jetzt bin ich richtig schläfrig.“
Omi Ma deckte sie zu, Leo Löwe und Omi Ma lagen dicht an ihrer Seite,
und noch bevor die Wunderkerzen draußen ganz verglüht waren,
war die kleine Löwin schon tief und friedlich eingeschlafen.
Kapitel 27 – Seite 50
Ein neuer Morgen voller Mut 🌞
Am nächsten Morgen weckte die Sonne Leonie sanft mit ihren goldenen Strahlen.
Sie blinzelte, streckte sich und sah, wie Leo Löwe schon auf dem Fensterbrett saß.
„Guten Morgen, kleine Löwin“, brummte er leise.
„Heute wartet ein neuer Tag voller Abenteuer auf dich.“ ✨
Leonie sprang fröhlich aus dem Bett.
In der Küche roch es schon nach Tee und frischen Brötchen.
Omi Ma deckte den Frühstückstisch, und Opi Pa las wie immer die Zeitung.
„Na, mein Schatz, gut geschlafen?“, fragte Omi Ma.
Leonie nickte. „Ich hab vom Löwenwald geträumt! Da war alles so schön bunt!“
Omi Ma lächelte. „Das ist ein Zeichen – dein Herz ist stark und fröhlich.“ 💛
Nach dem Frühstück packte Leonie ihren Ranzen.
Heute wollte sie besonders mutig sein:
Sie wollte in der Schule etwas ganz allein vortragen –
ein Gedicht über Freundschaft und Mut.
„Ich glaub an dich“, sagte Omi Ma und gab ihr einen Kuss auf die Stirn.
„Und ich auch!“, brummte Leo Löwe aus der Tasche.
Auf dem Weg zur Schule glitzerte die Sonne auf den Pfützen vom letzten Regen.
Leonie ging aufrecht, den Kopf hoch, das Herz leicht.
Sie wusste:
Egal, was kommt – sie hat Liebe, Mut und ein Zuhause,
das sie stark macht. 🏡🌈
Und irgendwo, tief in ihrem Herzen, brummte Leo Löwe ganz leise:
„Kleine Löwin, du wächst mit jedem Tag ein Stück mehr.
Und dein Löwenherz leuchtet heller als jeder Stern.“ ✨
Zusammenfassung – Seite 51
Leonie ist eine fröhliche, mutige kleine Löwin.
Sie lebt bei ihrer Omi Ma und ihrem Opi Pa –
in einem Zuhause voller Liebe, Geborgenheit und kleiner Abenteuer.
Jeden Tag lernt Leonie ein bisschen mehr, selbstständig zu sein:
Sie geht allein zur Schule, hilft im Haushalt, backt Kuchen,
räumt ihr Zimmer auf und macht sogar kleine Einkäufe ganz allein.
Dabei ist immer jemand an ihrer Seite, der an sie glaubt –
ihre liebe Omi Ma, ihr fürsorglicher Opi Pa und natürlich ihr bester Freund Leo Löwe. 💛
Gemeinsam erleben sie viele schöne Momente:
Spaziergänge im Park, Bastelnachmittage, Ferientage mit Mama Maria und Adam,
lustige Spieleabende und gemütliche Abende voller Lachen und Wärme.
Manchmal ist Leonie unsicher oder ängstlich –
doch sie lernt, dass Mut bedeutet, es trotzdem zu versuchen.
Mit Liebe, Geduld und ihrem großen Löwenherz wächst sie jeden Tag ein Stück mehr. 🌈✨
Am Ende weiß Leonie:
Selbstständig zu werden heißt nicht, alles allein zu machen –
sondern zu wissen, dass man stark ist, weil man geliebt wird. 💛
Und Leo Löwe brummt zufrieden:
„Das ist der Weg einer kleinen Löwin –
mutig, herzlich und voller Leben.“
Danksagung – Seite 52
Ein großes Dankeschön an alle,
die diesen Weg mit uns gegangen sind und auch gehen.
An meine liebe Enkelin Leonie,
die jeden Tag zeigt, wie stark, fröhlich und herzlich ein kleines Löwenherz sein kann. 💛
An Omi Ma und Opi Pa,
für ihre Liebe, Geduld und all die warmen Momente,
die unser Zuhause zu einem besonderen Ort machen.
Und an Mama Maria und Adam,
für all die schönen Familienmomente,
die zeigen, dass Liebe keine Grenzen kennt. 💫
Dieses Buch ist für alle Kinder,
die mutig ihren eigenen Weg gehen –
und für alle Erwachsenen, die sie dabei mit Liebe begleiten. 🌈
Nachwort – Seite 53
Nachwort
Manchmal sind es die kleinen Dinge,
die uns groß machen.
Ein „Ich kann das schon!“,
ein liebevolles Lächeln,
eine Hand, die uns hält,
wenn wir lernen, loszulassen.
Leonie hat gezeigt:
Selbstständigkeit beginnt mit Vertrauen –
und wächst mit Liebe. 💛
Ein Letzter Gruß – Seite 54
Ein letzter Gruß
Ich widme dieses Buch allen Kindern,
die mit Mut und einem Lächeln durchs Leben gehen –
und allen Großeltern,
die ihren Enkeln zeigen,
dass Liebe der schönste Wegweiser ist. 💛
Bleib wie du bist, liebe Leonie –
aufgeschlossen, fröhlich, ehrgeizig,
hilfsbereit und voller Ideen. Hab den Mut
neues zu probieren.
Deine
GoldieDaggi1961
Omi Ma
✨
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