Die entscheidenden und ignorierten Lektionen der wichtigsten Meinungsumfrage im Nahen Osten

First One Through, 14. Januar 2026

Die kurzfristigen Auswirkungen das Kriegs der Hamas gegen Israel treten klar zutage. Die Führung der Hamas ist dezimiert und der Gazastreifen liegt in Trümmern. Die politischen‑terroristischen Verbündeten der Gruppe im Libanon, in Syrien, im Iran und im Jemen haben schwere Schläge erlitten, für einige möglicherweise tödliche. Die Unterstützer der Hamas im Globalen Norden sind die Einzigen, die an Schwung gewonnen haben, insbesondere in Australien und den Vereinigten Staaten, wo die Jagdsaison auf Juden scheinbar freigegeben ist. [Anmerkung: In Europa ist es nicht anders!]

Um Einsicht für die nächsten taktischen Schritte zu gewinnen, betrachten Staats- und Regierungschefs die aktuelle Lage und die Umfragen seit dem 7. Oktober 2023 und haben Vorschläge ausgearbeitet sowie erste Maßnahmen ergriffen: Großbritannien und Kanada erkannten einen palästinensischen Staat an. Die US‑Regierung unter Trump legte einen Plan für den Gazastreifen vor, der eine neue Regierungsinstanz vorsehen würde. Der Westen hofft, dass die gezielten Angriffe und die Ermordung von Juden mit dem Ende des Krieges abklingen werden. Und die Vereinten Nationen spielen weiterhin dieselbe Melodie von der Unterstützung der UNRWA.

Das sind schlechte Entscheidungen und Schlussfolgerungen, die auf fehlerhaften Annahmen beruhen.


Es gibt eine Organisation, die seit Jahrzehnten palästinensische Araber befragt: das Palestinian Center for Policy and Survey Research (PCPSR). Es führte eine Umfrage unter Arabern im Gazastreifen und in der Westbank unmittelbar vor dem von der Hamas geführten Krieg durch, vom 28. September bis zum 8. Oktober 2023. Aufgrund des Krieges wurden die Ergebnisse erst am 26. Juni 2024 veröffentlicht und die Welt war zu sehr auf den Krieg fixiert, um ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Das ist äußerst bedauerlich, denn die Ergebnisse sind Pflichtlektüre, um eine bessere Zukunft für die Region zu gestalten.

Zu den Schlussfolgerungen der Umfrage:

  • Ein großer Teil der palästinensischen Araber wollte den Gazastreifen und die Westbank schon seit Jahren verlassen, nicht erst wegen der aktuellen Zerstörung.
     
  • Die Araber sind ihrer eigenen Regierung – Hamas und der Palästinensischen Autonomiebehörde – weit überdrüssiger als der israelischen „Besatzung“.
     
  • Kanada wird von Gazanern ähnlich wie Qatar wahrgenommen: als wohlwollender Zufluchtsort.

Palästinensische Araber wollten schon vor dem Krieg auswandern

Laut PCPSR wollten sowohl im Oktober 2023 als auch im November 2021 etwa 33 % der Menschen im Gazastreifen und 20 % der Araber in der Westbank die Region verlassen.

Männer unter 30 stellen den weitaus größten Teil derjenigen dar, die auswandern möchten. Anders als im Gazastreifen, wo sowohl Gebildete als auch Ungebildete weggehen wollen, ist es in der Westbank vor allem die gebildete Bevölkerung, die fortziehen möchte. Unter denen, die auswandern wollen, würden viele nicht an palästinensischen Wahlen teilnehmen oder wenn doch, dann eher für Drittparteien stimmen als für Fatah oder Hamas.

Die palästinensische Führung ist das eigentliche Übel, mehr noch als Israel

Der mit großem Abstand wichtigste Grund für den Wunsch auszuwandern waren die wirtschaftlichen Bedingungen. Die Gründe zwei und drei waren politische Gründe und Bildungsmöglichkeiten. „Sicherheitsgründe“ lagen an vierter Stelle, wobei nur 7% der Menschen im Gazastreifen (12% insgesamt) den Schwerpunkt auf Sicherheit legten. Korruption, religiöse Gründe und der Wunsch nach Familienzusammenführung vervollständigten das Bild der Umfrage.

Kanada als Leuchtturm

Die beiden beliebtesten Ziele waren die Türkei und Deutschland, besonders für Gazaner. Sehr wenige Gazaner (3%) zogen die USA in Betracht, während Araber in der Westbank sie als erste Wahl nannten (17%), vermutlich auf der Suche nach höheren akademischen Abschlüssen an linksgerichteten Universitäten. Bemerkenswert ist, dass mehr staatenlose Araber (SAPs) lieber nach Kanada gehen würden (11%) als nach Qatar (9%), dem wohlhabenden muslimisch-arabischen Staat, der ein Hauptsponsor der Hamas ist.

Ehrliche Kernpunkte

Diese Ergebnisse aus der Zeit vor dem Krieg führen zu einigen grundlegenden und entscheidenden Schlussfolgerungen.

  • Vollständige Erneuerung der Palästinenser-Führung, nicht nur im Gazastreifen

Der Wunsch der Araber, die Region zu verlassen, war sowohl im Gazastreifen als auch in der Westbank über viele Jahre hinweg deutlich. Das war keine Reaktion auf Bombardierungen oder Belagerung; es war ein Urteil über die Regierungsführung.

Die Hamas im Gazastreifen herrscht durch Repression, Zweckentfremdung von Hilfsgeldern und religiösen Militarismus. Die Palästinensische Autonomiebehörde in der Westbank bietet Korruption, Autoritarismus und politischen Stillstand. Gemeinsam haben sie eine Gesellschaft hervorgebracht, die weder eine glaubwürdige wirtschaftliche Perspektive noch eine verantwortliche Führung noch einen friedlichen Mechanismus für Veränderung besitzt.

Es wird zwar eine neue Instanz benötigt, um den Gazastreifen zu verwalten, doch diese sollte der Rolle der eines Chief Operating Officers ähneln, der den Wiederaufbau überwacht. Die Palästinensische Autonomiebehörde selbst muss entkernt und neu aufgebaut werden, da sie ein korruptes, unbeliebtes und ineffektives Gebilde ist.

  • Die Vereinten Nationen müssen sich aus dem Gazastreifen und der Westbank zurückziehen

In ihrem Bestreben, einen palästinensischen Staat zu schaffen, hat die UNO den nominellen Führern Palästinas jede Verantwortung entzogen. Die UNO schützt die Hamas trotz ihrer Brutalität. Sie stützt die Palästinensische Autonomiebehörde trotz ihrer grassierenden Korruption. Die palästinensische Führung ist ein Nest aus Papierskorpionen.

Die UNO muss sich aus dem Gazastreifen und der Westbank zurückziehen und lokalen Behörden ermöglichen, ein funktionierendes Führungsteam aufzubauen.

  • Der Westen sollte die Anerkennung Palästinas zurückziehen

Es gibt keine funktionierende palästinensische Regierung und daher keinen grundlegenden Standard, um einen palästinensischen Staat anzuerkennen. Großbritannien, Australien und andere sollten ihre Anerkennung zurückziehen und sie an den Aufbau von Regierungsinstitutionen knüpfen, die führen und Frieden mit dem jüdischen Staat nebenan schließen können.

  • Umerziehung im Westen

Das Massaker entstand nicht durch einen plötzlichen Druckanstieg. Es ging aus langjährigem internem Versagen hervor. Die Hamas entschied sich für Gräueltaten, weil sie keinen vollständigen Völkermord an den Juden begehen konnte und daher ihre eigene Bevölkerung als Kanonenfutter für Israel missbrauchte.

Dem westlichen Publikum wurde anschließend ein vertrautes Drehbuch samt Bildern präsentiert. Doch die Daten, die unmittelbar vor dem Massaker erhoben wurden, erzählen eine andere Geschichte — eine weit folgenreichere. Was an öffentlichen Schulen im Westen gelehrt wird, ist von der Realität abgekoppelt und nährt globalen wie lokalen Antisemitismus.

  • Oh nein, Kanada

Während sich Befürchtungen zu Antisemitismus aufgrund jüngster Angriffe auf Juden auf die USA und Australien konzentrieren, ist Kanada in den Herzen und Köpfen palästinensischer Araber präsent, die eine warme Diasporagemeinschaft suchen. Vielleicht begann es vor einem Jahrzehnt unter Justin Trudeau, der dem damaligen US‑Präsidenten Barack Obama folgte und die palästinensische Sache und das iranische Regime Israel vorzog. Vielleicht liegt es an der Willkommenskultur für extremistische Gruppen wie Samidoun. Oder vielleicht an der Wahrnehmung, dass das „Heckler’s Veto“ als legitimes Mittel gilt und jüdische Familien von kanadischen Straßen vertreiben kann.

Was auch immer die Inspiration ist: Kanada wird weithin als permissiv, ideologisch nachsichtig und administrativ durchlässig wahrgenommen — ein attraktives Umfeld für „politischen Aktivismus“, der nicht an bürgerliche Verantwortung gebunden ist. Das ist eine tickende Zeitbombe.

Die Umfrage unter palästinensischen Arabern am Vorabend des Krieges vom 7. Oktober offenbart tiefere Wahrheiten als oberflächliche Bilder zerstörter Häuser. Die Ergebnisse des PCPSR weisen auf eine einzige Wahrheit hin: Das Palästinenser-Problem ist im Kern ein internes.

Ein Ende der israelischen Kontrolle über Gebiete, ohne dass korrupte und extremistische Institutionen demontiert werden, wird weder Wohlstand noch Frieden bringen. Ein Staatswesen, das auf Dysfunktion aufgesetzt wird, verfestigt diese nur. Und Bevölkerungsgruppen, die unter jihadistischer Herrschaft geprägt wurden, ohne ernsthafte Überprüfung und Integration in permissive westliche Gesellschaften auswandern zu lassen birgt das Risiko, Instabilität zu importieren statt sie zu verringern.

Warum erscheinen im Hamas-Manifest, das den 7. Oktober rechtfertigt, westliche Medienfotos?

HonestReporting, 14. Januar 2026

Im vergangenen Monat veröffentlichte die Hamas stillschweigend ein Dokument mit dem Titel „Our Narrative: Al Aqsa Flood: Two Years of Steadfastness and the Will for Liberation“ [Unser Narrativ: Die al-Aqsa-Flut: zwei Jahre Standhaftigkeit und der Wille zur Befreiung]. Das als historische Rückschau präsentierte 42-seitige PDF aus dem Medienbüro der Hamas in Wirklichkeit eine Propagandaschrift. Darin legt die Hamas in ihren eigenen Worten dar, wie sie den 7. Oktober versteht, warum sie das Massaker verübte und warum sie es weiterhin rechtfertigt.

Weitgehend unbeachtet blieb, wie das Dokument diese Geschichte visuell erzählt.

HonestReporting hat herausgefunden, dass das Dokument – neben Screenshots aus Hamas‑Propagandavideos – stark auf Bildmaterial westlicher Nachrichtenagenturen zurückgreift. Von den Fotos aus dem Gazastreifen scheinen zehn von Fotografen aufgenommen worden zu sein, die für Reuters, Getty Images und AFP arbeiten.

Diese Fotos werden auf den digitalen Plattformen dieser Agenturen zum Verkauf angeboten, zu Preisen zwischen 375 und 500 US‑Dollar. Laut den jeweiligen Nutzungsbedingungen muss jedes Foto mit ordnungsgemäßer Genehmigung und Lizenzierung erworben werden. Daraus ergeben sich drei dringende Fragen:

  • Hat die Hamas die Agenturen für das Recht bezahlt, ihre Fotos herunterzuladen und zu verbreiten, was potenziell rechtliche Probleme nach US‑Gesetzen zur materiellen Unterstützung terroristischer Organisationen aufwerfen würde?
     
  • Hat die Hamas die Fotos ohne Genehmigung verwendet, was bedeuten würde, dass die Agenturen nun verpflichtet sind, Maßnahmen zu ergreifen, um die Nutzung ihrer Arbeit in Terrorpropaganda zu verhindern?
     
  • Wussten die Agenturen oder ihre im Gazastreifen ansässigen Fotografen von der Nutzung der Fotos durch die Hamas und sahen darüber hinweg, was als Sachzuwendung gelten könnte?

Wie auch immer: Reuters, Getty Images und AFP müssen erklären, wie es sein kann, dass ihre Bilder in einem Hamas‑Propagandamanifest auftauchen, das Massenmord rechtfertigt.

Beunruhigende Verbindungen

Obwohl keine Quellenangabe oder Herkunftsangaben für die Fotos angegeben ist, gelang es HonestReporting, sie und die Fotografen, die sie aufgenommen haben, zu identifizieren. Es überrascht nicht, dass sie unethische Verbindungen zur Hamas haben.

Daher ist es nicht schockierend, dass ihre Bilder dem Narrativ der Terrororganisation dienten. Hier ist eine Auswahl von Bildern aus dem Manifest, mit Bildunterschriften, die HonestReporting basierend auf unserer Recherche hinzugefügt hat:

Als Waffe eingesetzter Journalismus

Ds ist keine technische oder rechtliche Fußnote. Die Strategie der Hamas beruht seit langem auf der Kontrolle nicht nur von Fakten, sondern auch von Bildern. Durch die Einbeziehung von Bildern westlicher Medien hüllt die Hamas ihr Narrativ effektiv in geliehene Glaubwürdigkeit.

Diese Enthüllungen werfen die Frage auf, ob internationalen Nachrichtenagenturen rechtliche und ethische Risiken drohen, wenn ihre Bilder wissentlich oder unwissentlich von der Hamas in einem Propagandamanifest verwendet würden und ob sie nun zum Handeln verpflichtet sind.

Wenn sie handeln, müssen Agenturen wie Reuters – die es seit dem 7. Oktober weitgehend vermieden hat, die Hamas als Terrororganisation zu bezeichnen – sie möglicherweise öffentlich als solche anerkennen.

Wie auch immer, das Ergebnis ist dasselbe. Der Hamas ist es gelungen, westliches Bildmaterial in ihre eigene englischsprachige Propaganda einzubetten und damit ein Narrativ zu stärken, das Gewalt rechtfertigt, um potenzielle Verbündete im Westen anzusprechen.

HonestReporting hat seit Langem davor gewarnt, dass Medienarbeit im Gazastreifen in einem Umfeld stattfindet, in dem die Hamas Druck ausübt und Einfluss nimmt. Dieses Dokument liefert neue Belege dafür, wie dieses Umfeld es einer Terrororganisation ermöglicht, den Journalismus selbst zur Waffe zu machen.

Wenn ein Hamas‑Manifest größtenteils mit Fotos westlicher Medien illustriert ist, stellt sich nicht mehr die Frage, ob die Hamas die Medien manipuliert. Sondern es stellt sich die Frage, ob die Medien bereit sind, sich damit auseinanderzusetzen, wie leicht ihre Arbeit zur Rechtfertigung der Ermordung von Juden genutzt wird.

Löwenbilder (6)

Arye Sharuz Shalicar, X/twitter, 10. Januar 2026

Im Nahen Osten gibt es zwei Löwenvölker.
Zeit, dass die Löwen nach 47 Jahren der Trennung wieder zueinander finden und den Nahen Osten gemeinsam friedlicher und sicherer machen. 💪 🦁❤️.

Die Gazaner, die im Krieg Spenden einsackten und reich wurden

Gazaner entdecken, dass ihre Social-Media-Influencer, die Spendensammlungen für „humanitäre Hilfe“ schufen, die Spenden einsackten, statt sie an die vorgesehenen Empfänger zu schicken.

Israel National News, 11. Januar 2026

Gazaner erhalten Hilfe (Foto: Ali Hassan/Flash90)

Während des Krieges sammelten Influencer aus dem Gazastreifen über das Internet Gelder für humanitäre Hilfe, doch in Wirklichkeit steckten viele von ihnen die Spenden in die eigene Tasche.

Ein neuer Bericht des israelischen Senders Kan News erzählt die Geschichte von Madi, einem Bewohner des nördlichen Gazastreifens, der während des Krieges durch Spendenkampagnen, die Millionen Dollar einbrachten, reich wurde.

Madi veröffentlichte Videos, in denen er zeigte, wie er das gesammelte Geld an Menschen verteilte. Tatsächlich behielt er die Gelder jedoch selbst und die Videos waren inszeniert. „Er steht der Hamas sehr nahe und war sogar ein Aktivist der Organisation, was es ihm ermöglicht, weiterhin Spenden zu sammeln und jeweils Summen von einer halben Million Dollar zu verdienen. Dank des Krieges besitzt er nun zwei Häuser und mehrere Autos“, berichteten Gazaner.

Ein weiteres Beispiel ist der Influencer Saleh al-Jafarawi, der berüchtigt wurde, weil er sich dabei filmte, wie er das Massaker vom 7. Oktober feierte und der im Verlauf des Krieges starb. Während des Krieges sammelte er Millionen für ein Krankenhaus im Gazastreifen — Geld, das nie an seinem vorgesehenen Ziel ankam.

Dem Bösen ein Ende zu setzen ist keine Rache

First One Through, 16. Januar 2026

Pharao blieb ungerührt, als sich der Nil in Blut verwandelte.
Lebensspendendes Wasser wurde über Nacht unbrauchbar und das System blieb bestehen.
Dieser Moment fing die moralische Wirklichkeit des Exodus ein.

Die Plagen waren keine Rache.
Sie waren keine emotionale Vergeltung für bereits erlittenes Leid.
Und sie waren nicht einmal, im engen Sinn, eine Strafe für böse Taten. Sie waren etwas weitaus Zielgerichteteres: die Demontage eines Systems, das nicht weiterbestehen durfte.

Diese Unterscheidung ist wichtig — damals wie heute.


Rache, Strafe und Demontage

Rache blickt zurück. Sie sucht emotionale Genugtuung für erlittene Verletzung.
Strafe ist juristisch. Sie weist Schuld zu und verhängt Konsequenzen.
Demontage ist zukunftsgerichtet. Sie existiert, um fortgesetztes Unrecht unmöglich zu machen.

Die Plagen passen nur in die dritte Kategorie.
Sie wurden im Voraus angekündigt. Sie steigerten sich langsam. Es war kein Ausbruch von Wut. Es zielten nicht auf Demütigung. Die Thora betont ausdrücklich eine schrittweise, methodische Vorgehensweise.

Selbst „Strafe“ erklärt nicht vollständig, was geschieht. Strafe richtet sich gegen Täter. Die Plagen richteten sich gegen Fundamente: Wirtschaft, Theologie, Natur und politischen Mythos. Der Nil, der Körper, der Himmel — alles, worauf Ägypten seine Vorstellung von Dauer gründete, wurde Stück für Stück entzogen.

Warum? Weil Sklaverei in Ägypten kein politisches Fehlverhalten war.
Sie war Ägypten.

Ein auf Herrschaft gebautes System lässt sich nicht reformieren. Man kann es nicht beschämen. Man kann es nicht zu seinem eigenen Ende überreden. Man muss die Voraussetzungen zerstören, die ihm den Anschein von Ewigkeit verleihen.

Genau das taten die Plagen. Sie überbrachten eine Botschaft:
„Du bist nicht absolut — und die Zeit des Bösen ist vorbei.“


Derselbe moralische Fehler taucht heute wieder auf

Die gleiche Verwirrung zeigt sich erneut in der Art und Weise, wie Israels Krieg im Gazastreifen diskutiert wird.

Seit dem 7. Oktober bestehen Kritiker darauf, dass Israel aus Rache, verletztem Stolz oder kollektiver Bestrafung handelt. Diese Lesart wiederholt den gleichen Fehler, den Menschen über die Seuchen machen: Sie projiziert menschliche Emotionen auf eine Kampagne, die struktureller Natur ist.

Würde Israel Rache anstreben, wäre der Gazastreifen längst ausgelöscht.
Wäre das eine Strafe, würde der Krieg mit Geständnissen und symbolischer Gerechtigkeit enden.
Beides geschieht nicht.

Israel versucht, einen Krieg zu beenden, indem es das System demontiert, das ihn unvermeidlich gemacht hat.

Die Hamas ist keine winzige Randmiliz. Sie ist die gewählte Mehrheit des palästinensischen Parlaments und die herrschende Autorität im Gazastreifen. Sie ist außerordentlich populär. Über Jahre hinweg errichtete sie eine umfassende Kriegsgesellschaft: Tunnel unter Häusern, Schulen und Moscheen; zivile Infrastruktur, verschmolzen mit militärischer Führung; Bildung und Medien, ausgerichtet auf Auslöschung; internationale Hilfe, umgewandelt in Waffen. Gewalt war kein Ausrutscher. Sie war das Funktionsprinzip.

Wie in Ägypten war Brutalität kein Missbrauch innerhalb des Systems.
Sie war das System.

Damit kann man nicht unbegrenzt koexistieren. Man kann es nicht für immer eindämmen. Man kann es nicht auf Pause setzen und hoffen, es reformiere sich, während seine Grundlagen unangetastet bleiben.


Warum die Beendigung des Systems keine Grausamkeit ist

Forderungen nach einem Waffenstillstand ohne Demontage mögen mitfühlend klingen, spiegeln jedoch die Versprechen des Pharao: vorübergehende Erleichterung bei gleichzeitig fortbestehenden Strukturen. Die Thora lehrt uns, diesem Manöver zu misstrauen. Pausen ohne Veränderung setzen den Kreislauf lediglich zurück.

Israels Vorgehen zielt nicht auf Demütigung. Es geht um Grenzen. Keine Regierungsautorität darf Völkermord in ihre Ideologie einbetten. Kein Regime erlangt Immunität, indem es sich hinter Zivilisten versteckt. Keine Gesellschaft, die um den Tod herum organisiert ist, erhält eine unbegrenzte Zukunft.

Ein solches System zu beenden, ist keine Rache.
Es ist eine moralische Notwendigkeit.

Blut an ihren Händen

„Nie wieder“ war ein leeres Versprechen

Andrew Fox, Lay of the Land, 22. Dezember 2025

Bondi; Manchester, Washington, Colorado. Die Liste ließe sich fortsetzen. Heute wurde auf dem Sand des Bondi Beach Blut vergossen. Fünfzehn Juden wurden bei einer Hanukka-Feier in Sydney erschossen, Dutzende verletzt. Ich bin außer mir vor Wut. Ich koche vor Zorn. Dieses Grauen kam nicht aus dem Nichts. Wir alle haben es kommen sehen. Schon wieder.

„Nie wieder“? Von wegen!

Ein Marsch Richtung Massaker: Dieser Massenprotest auf der Sydney Harbour Bridge wurde von der Sydneyer Ortsgruppe von Palestine Action organisiert – jener radikalen Gruppe, die in Großbritannien wegen Terrorismusverherrlichung verboten ist. Ironischerweise wurde der Protest als „Marsch für die Menschlichkeit“ bezeichnet, denn er war von antisemitischen Parolen durchzogen. Teilnehmer skandierten „Tod der israelischen Armee“ und „Es lebe die Intifada“ – ein Slogan, der als Aufruf zum Terrorismus gegen Juden verstanden wird.

Es war kein isolierter Akt des Wahnsinns in Australien; so etwas gibt es überall. In Manchester fuhr an diesem vergangenen Jom Kippur ein Jihadist mit einem Auto in betende Menschen und stach in einer Synagoge auf Menschen ein, wobei er zwei Juden ermordete, bevor die Polizei ihn überwältigte. In Washington, D.C. eröffnete ein amerikanischer Schütze vor einem jüdischen Museum das Feuer und tötete zwei junge Mitarbeiter der israelischen Botschaft. Als er festgenommen wurde, rief er „Free, free Palestine!“ – und offenbarte damit die verdrehte Ideologie, die sein Morden antrieb. In Colorado griff ein ägyptischer Einwanderer eine friedliche pro-israelische Kundgebung mit einem selbstgebauten Flammenwerfer und Molotowcocktails an und verletzte sieben Menschen; eine 82‑jährige Frau erlag später ihren Verbrennungen. Von Kontinent zu Kontinent werden Juden gejagt.

Es reicht.

Seit zwei Jahren nun, seit die Hamas ihren jüngsten Krieg begonnen hat, fegt eine Welle des judenfeindlichen Hasses durch den Westen. Die Warnzeichen haben aufgeleuchtet: In Australien verdreifachten sich die antisemitischen Vorfälle im Jahr nach Beginn des Krieges. Ähnliche Anstiege gab es in ganz Europa und den USA.

Hakenkreuze an Schulen. Menschenmobs, die nach Intifada rufen. Jüdische Studierende, die ihre Davidsterne verstecken. Es hat sich stetig gesteigert. Nun ist das Unvermeidliche erneut eingetreten – der Hass ist mörderisch geworden. Wir wissen genau, wer geholfen hat, dieses Klima zu schaffen. Ich schaue jeden Einzelnen an, der dieses Biest gefüttert hat. Jeder Einzelne von ihnen hat Blut an den Händen.

Alle, die zwei Jahre lang antisemitische Ritualmordlegenden direkt aus dem Repertoire der Hamas verbreitet haben – Blut an ihren Händen. (Sie plapperten jede Lüge nach, die die Hamas ausspuckte, von erfundenen „Krankenhaus-Massakern“ bis hin zu wilden Opferzahlen. Sie schürten die Flammen, die direkt zum Bondi und darüber hinaus führten.)

Schmierereien am Geländer: Zwei Wochen vor dem Hanukka-Massaker am Bondi Beach am 14. Dezember, wurde der Bondi Beach in Sydney am 29. November 2025 mit antisemitischen Graffiti beschmiert. Familien mit Kindern, die morgens ankamen, sahen auf die Strandpromenade gesprühte Parolen wie „Fuck the IDF“ und „Free Palestine“.

Alle, die von der Hamas-Propaganda eingesaugt wurden, die zwei Jahre lang online über angeblichen „Völkermord in Gaza“ oder erfundene Kriegsverbrechen schrien, während sie die Gräueltaten der Hamas entschuldigten oder ignorierten — Blut an den Händen.

Alle, die an den wöchentlichen Hassmärschen in westlichen Städten teilnahmen, diese wütenden Straßenmobs, die Judenhass unter dem Deckmantel von „Free Palestine“ normalisierten — Blut an ihren Händen. Sie schufen das zulassende Klima für diese Gewalt.

Alle, die Geld aus qatarischen oder iranischen Medien annahmen, um Lügen über Israel zu verbreiten — Blut an den Händen. (Sie wissen genau, wer sie sind – die Sprechpuppen in staatlich finanzierten TV‑Sendern, die die Wahrheit für Petrodollars verkaufen und Gift verbreiten.)

Die Führer Südafrikas und ihre Mitläufer, Amnesty International und andere NGOs, und all jene, die Israel unablässig mit haltlosen „Völkermord“-Vorwürfen verleumdeten – Blut an den Händen. Ihre Propaganda verschaffte der Hamas moralische Deckung und stellte Juden als legitime Ziele dar.

Jedes Land, das das Massaker der Hamas vom 7. Oktober dadurch belohnte, dass es einen palästinensischen Staat anerkannte (ein Schritt, den Netanyahu zu Recht als „riesige Belohnung für Terrorismus“ bezeichnete) — Blut an den Händen. Statt das völkermörderische Hamas-Regime zu isolieren, gaben sie dessen Unterstützern Hoffnung und Legitimität. Terroristen schöpften aus dieser Feigheit Mut.

Die Pseudo-Forscher und NGOs, die pseudo-akademischen Müll über den Gazastreifen produzieren: Airwars, AOAV, The Lancet und andere, die Opferzahlen und Social-Media-Posts als absolute Wahrheit behandeln — Blut an den Händen. Durch Übertreibung und/oder Politisierung von Opferzahlen und Ereignissen im Gazastreifen ohne angemessenen Kontext stellten sie Israel als Schurken dar und hetzten weltweit Mobs auf.

Die ideologischen Extremisten, die jeden pro-palästinensischen Straftäter bejubeln und sogar Terroristen im Hungerstreik unterstützen, um das Justizsystem zu erpressen — Blut an den Händen. Sie geben vor, es gehe um Menschenrechte, doch ihre einseitige Unterstützung pro-palästinensischen Terrorismus (selbst nach dem 7. Oktober) hat die schlimmsten Judenhasser ermutigt.

Jeder Politiker und Beamte, der die Warnzeichen ignorierte, der immer und immer wieder wegschaut — Blut an den Händen. Sie hatten eine Aufgabe: Ihre Bürger zu schützen. Juden zu schützen. Sie haben versagt, und nun liegen Juden an einem Strand, in einer Synagoge und tot auf Straßen in Städten — unter ihrer Aufsicht.

Wie lange können unsere Führungskräfte das noch ignorieren.

Wie viele rote Linien müssen noch überschritten werden?

Ich bin es leid, die leeren Floskeln und die Krokodilstränen von Politikern zu hören, die dieses Klima haben gedeihen lassen. Sie spielten Antisemitismus herunter, solange er sich in Graffiti, Fahnenschwenken oder unablässiger Schikane zeigte. Sie zuckten nur mit den Schultern, als Tausende Woche für Woche durch unsere Hauptstädte marschierten, Terrorflaggen schwenkten und nach Intifada riefen. Sie blieben stumm, als jüdische Familien um Schutz baten. Und jetzt geben sich dieselben Führungskräfte schockiert über das Blutvergießen? Verschont mich. Ihre Feigheit und ihr Entgegenkommen haben diesen Albtraum mit entfesselt.

Merkt euch meine Worte: Früher oder später werden gute und anständige Bürger die Dinge selbst in die Hand nehmen. Wenn die Behörden sich weigern, diesem gewalttätigen Judenhass Einhalt zu gebieten, werden Menschen das Gefühl haben, keine andere Wahl zu haben, als sich selbst zu verteidigen. Wenn dieser Tag kommt und wenn Selbstjustiz ausbricht, weil Regierungen versagt haben, wird noch mehr Blut an den Händen derer kleben, die all das ermöglicht haben. Ich fürchte diese Möglichkeit, aber kann man Juden und ihre echten Verbündeten dafür verantwortlich machen, dass sie am Rand des Erträglichen stehen? Dass sie sich im Stich gelassen und verzweifelt fühlen?

Die Straßen in Sydney:  Al diese Protestler in Sydney, die mit ihren Botschaften auf ihren Postern und Bannern zu Hass auf Juden aufstacheln, haben „Blut an den Händen“.

Ich bin wütend. Lodernde, gerechte Wut und ich werde mich nicht dafür entschuldigen. Die Morde am Bondi Beach haben jede Illusion von Sicherheit zerstört. Juden bluten, sterben, im Jahr 2025, in freien Ländern, einzig und allein, weil sie Juden sind. Das ist nicht nur ein jüdisches Problem. Es ist ein Problem für jeden, der an Anstand und Zivilisation glaubt.

Schluss damit.

Keine Nachsicht mehr mit den Hass-Schürern. Keine Freifahrtscheine mehr für ihre Helfer und Apologeten. Politiker: Räumt dieses Chaos jetzt auf, bevor es weiter eskaliert. Schützt eure jüdischen Bürger, wie ihr es versprochen habt oder macht Platz für jemanden, der es tut.

Das Blut schreit aus dem Bondi, aus Manchester, aus Washington und Colorado. An all jene, die die Lunte gelegt und die Flammen geschürt haben: Ich mache euch verantwortlich. Ihr Blut klebt an euren Händen, und es wird sich niemals abwaschen lassen.

Schaschlik

Wochenrückblick (Israel, Palästinenser, Antisemitismus, Islam, USA)

Ein paar gute Artikel zum Nachlesen:
Die „multikulturelle“ terroristische Bedrohung innerhalb Europas: Der exportierte Krieg, den niemand benennen will
4000 Jahre auf Knopfdruck: Wie die palästinensische Führung Geschichte erfindet
Warum die Bekämpfung von Antisemitismus und Terrorismus keine «Cancel Culture» ist
Warum wir beim Thema Iran ständig die falschen Fragen stellen
Verkehrte islamistische Welt
Vom Hamas-Kämpfer zum Gegner der Terrorherrschaft

Englische Artikel:
Christmas Drone Strike Killed 11 Christians in War-Torn African Nation
UN to Censor All Criticism of the Climate Agenda as Whistleblower Exposes it as a Total Scam
The Iranian exposing the regime’s weaknesses: ‚Israel, it’s time to help‘

Off-topic (?):
– Die inneramerikanische „Israel-Lobby“ in den USA und die ausländischen Lobbyisten ins Verhältnis gesetzt (engl.)
Gerhard Grosz über die „Helden“ der Menschenrechte und Empörung
Leise rieselt der Schnee – in die Hirne der Klimahysteriker
Australischer Forscher warnt vor „Zensur-Industrie-Komplex“ in Deutschland
Linksradikales Kuschelland: Wenn Urkundenfälschung zur Kunst verklärt wird
Eliyahu und Ziv: Interview eines Paares, das am 7. Oktober getrennt wurde und jetzt wieder vereint ist (engl.)
Die UNO will jegliche Kritik an der Klimapolitik zensieren, nachdem ein Whistleblower sie als kompletten Betrug entlarvt hat.
Der Kampf gegen die freien Medien
Der Tanz des Markus Lanz

Videos:
– Sarah Maria Sander: Venezuela, Trump und die Linke: Warum man die USA verurteilt und Maduro in Schutz nimmt
Gerald Grosz über das Schweigen der selbsternannten Guten angesichts des Aufstands im Iran

Wer in der Lage ist sich das anzutun: MEMRI hat einen Telegram-Kanal erstellt, in dem Fotos und Videos dessen, was die Hamas am 7. Oktober verbrochen hat, dokumentiert werden.
Es gibt eine weitere Internetseite, auf der in vielen Sprachen Informationen zum Hamas-Massenmord abgerufen werden können.
Es gibt seit noch zwei Internetseiten, diese und diese, die die Gräuel der Terroristen am 7. Oktober dokumentieren.
Auch der hasbara.blog hat eine Seite nur dem 7. Oktober gewidmet, dort sind viele Fotos und Videos zu sehen (aber Vorsicht, das ist grausig). Außerdem gibt es ein Video-Archiv, Hamas Video, in dem man viele der Aufnahmen vom 7. Oktober ansehen kann.
– Die israelische Regierung hat jetzt eine neue Internetseite gestartet, die den 7. Oktober dokumentiert und das „organsierte Böse“ der Hamas offenlegen soll: The October 7 Files: Organized Evil.

Ach nee: Al-Jazira hat laut der englischen The Sun zugegeben, dass ihre Geschichte, Israelische Soldaten würden Gazaner vergewaltigen, gelogen ist.

Die israelische Regierung beendet alle Beziehungen zu 7 UNO-Organisationen und mit ihr verbundenen Organisationen, denen sie antiisraelische Einseitigkeit bis „ineffektive Bürokratie“ vorwerfen. Dabei handelt es sich um das Büro des Sondergesandten des Generalsekretärs für Kinder und bewaffneten Konflikt; die UNO-Einheit für Geschlechtergleichheit und die Stärkung von Frauen (U.N. Women); die UNO-Konferenz zu Handel und Entwicklung; die UNO-Kommission für Wirtschaftlich und Soziales in Westasien; die UN Alliance of Civilization; UN Energy; das Weltforum für Migration und Entwicklung. Das Büro des Sondergesandten des Generalsekretärs für Kinder und bewaffnete Konflikte z.B. setzt die IDF mit Boko Haram und dem IS gleich. U.N. Women „ignorierte bewusst alle Fälle sexueller Gewalt an israelischen Frauen am 7.Oktober 2023“.

Seltsam: Nachdem die Mullahs im Iran das Internet abgeschaltet haben, „schweigen“ auf einmal jede Menge Accounts auf X/twitter, die für die schottische Unabhängigkeit von Großbritannien agitieren.

Ein linksextremer israelischer Aktivist hat auf X/twitter die Ermordung („Hinrichtung“) israelischer Bauern im Jordantal gefordert. Ein Anwalt der Organisation Honenu fordert die strafrechtliche Verfolgung des Hetzers, der sich in der Vergangenheit schon öfter übelst über seinen Klienten geäußert hat.

Front Gaza:
Eine Miliz, die sich gegen die Hamas stellt, hat einen ranghohen Hamas-Funktionär getötet und richtet offene Todesdrohungen gegen alle, die weiter für die Terrororganisation arbeiten.
– Der US-Gesandte Witkoff verkündete, dass jetzt zu Phase 2 des Gaza-Plans von Trump übergegangen wird. Er sagte, die USA erwarteten, dass die Hamas die Bedingungen einhält (z.B. Entwaffnung) und die Leiche von Ran Gvili zurückgibt, andernfalls hätte das „ernste Konsequenzen“.
– Trump hat am Sabbat seinen „Friedensrat“ für den Gazastreifen verkündet. Die Zusammensetzung hat er offenbar ohne Israel festgelegt und widerspricht israelischen Interessen, vor allem weil die Türkei und Qatar daran beteiligt sein sollen. Und ausgerechnet der Israelfeind auf dem Posten des kanadischen Premierministers soll Berater des Rat werden.
– Trumps Vermittler-Vollidiot Steve Wittkoff behauptet, die Hamas wolle Frieden. Der hat weder die Hamas-Charta gelesen noch die Äußerungen der Terroristen der letzten Monate.

Front Libanon/Hisbollah:
– Am Montag bestätigte die libanesische Regierung, dass sie eine Warnung von Israel erhalten hat, dass eine groß angelegte Militäraktion vorbereitet ist, sollte die Hisbollah in einen Krieg eingreifen, der zwischen Israel und dem Iran ausbricht.
– Der Hisbollah-Chef droht der Regierung des Libanon: Die Entwaffnung der Terroristen werde das Ende des Libanon sein.

Front Syrien:
– Die Regimetruppen rücken weiter in die Kurdengebiete vor, die Kurden ziehen sich zurück. Wo das Regime die Macht übernimmt, werden die Gefängnisse geöffnet und die Häftlinge freigelassen – darunter ISIS-Massenmörder aus Syrien und dem Irak sowie IS-Terroristen aus fremden Ländern. Einige sollen Waffen und Uniformen des Regimes erhalten haben.

Front Iran:
– Dienstag wurden Schätzungen laut, dass es schon 12.000 ermordete Demonstranten gibt. Damit hat das Regime in einer Woche mehr seiner eigenen Bürger getötet, als während des 12-Tage-Krieges mit Israel und den USA getötet wurden.
– Gegen Mitternacht (MEZ) von Mittwoch auf Donnerstag hat der Iran seinen Luftraum gesperrt. Nach gut 5 Stunden wurde die Sperrung wieder aufgehoben.
– Bis zum Wochenende erhöhte sich die Zahl der vom Regime ermordeten Demonstranten auf 16.500.

Fluggesellschaften:
– Lufthansa hat wegen der Lage im Nahen Osten entschieden, dass nur noch Flüge nach Israel gehen, die tagsüber stattfinden und keine Übernachtungen der Besatzung in Israel erforderlich machen.

Proteste weltweit:
– Der Eingangsbereich des schottisches Hauptsitzes der BBC in Glasgow wurde von einem Trupp Terroristen-Groupies gestürmt, die dem Sender einseitige Berichterstattung gegen die Palästinenser vorwarfen. (Ausgerechnet!)

UNO usw.:
– Francesca Albanese äußert sich nicht zum Iran, weil das über ihr Mandat für Palästina hinausgeht, an das sie sich streng hält. Behauptet sie. Warum hat sie dann gegen Trumps Venezuela-Aktion gewütet?

Medien-Dummschwätz:
ZDF: Der Experten-Darsteller Daniel Gerlach behauptete Sonntagabend – nach fast 2 Wochen Aufstand im Iran – die Demonstrationen fänden nur statt, um das Regime „verärgern“ zu wollen und zu provozieren. Dieser Schwachkopf glaubt, um ein wenig das Regime zu ärgern würden die Menschen ihre Ermordung in Kauf nehmen!

Off-topic:
Javier Milei hat ein Zustimmungsrate von 60%. So viel zu den abwertenden Beurteilungen/Behauptungen zu ihm bei uns.

Der alltägliche Antisemitismus (und Gegenwehr): (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemite; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):
Deutschland:
– In er Nacht von Dienstag auf Mittwoch zeichneten Sicherheitskameras auf, wie ein Mann an der Synagoge in Gießen eine brennbare Flüssigkeit auskippte, diese anzündete und dann den Hitlergruß gab.
Berlin: Die Linke in Neukölln hat einen (arabischstämmigen) Antisemiten als Bezirksbürgermeister-Kandidaten aufgestellt.
Frankreich:
– Der Gedenkbaum für den von Muslimen zu Tode gefolterten Ilan Halimi bei Lyon ist zum zweiten Mal abgesägt worden.
Britische Inseln:
Lauren Booth, zum Islam konvertierte Schwägerin von Tony Blair, bezeichnete im Interview mit einer türkischen Zeitung den 7. Oktober 2023 als „legendären Tag“ und die Welt habe einen „historischen Wendepunkt“ erreicht, weil seitdem Millionen Menschen zum Islam konvertieren würden. Außerdem klagte sie, die Palästinenser im Gazastreifen seien nicht radikal genug, würden nicht entschlossen genug Juden hassen oder das Leben nehmen. Aber sie befürworte keine Gewalt gegen irgendeine religiöse Gruppe oder ethnische Gruppe.
– Ein jüdischer Unterhaus-Abgeordneter der Labour Party sollte eigentlich eine Schule in Bristol besuchen. Er wurde aufgrund von Druck pro-palästinensischer Gruppen wieder ausgeladen.
USA:
New York City: Eine Antisemitin stalkte in Brooklyn eine jüdische Familie (ein junges Ehepaar mit 3 kleinen Kindern), brüllte sie werde „alle Juden töten“ und schlug den Vater unvermittelt an Kopf und Brust (er wurde leicht verletzt).
Kalifornien: Eine Synagoge in Pasadena, die von Wildfeuer zerstört wurde, ist jetzt mit antisemitischen Graffiti beschmiert worden.
New Jersey: Bei einem ukrainisch-orthodoxen Weihnachtsumzug gab es eine antisemitisch Juden-Darstellung.
Florida: Im Vendôme in Miami Beach wurde Kanye Wests „Heil Hitler“ gespielt. An der Veranstaltung nahmen bekannte Antisemiten wie Nick Fuentes teil.
Kanada:
– Die Gesetzgeber von Manitoba gedenken des Massenmord vom Bondi Beach – als Beispiel für „Islamophobie“!
Lateinamerika:
Argentinien: Nach Bränden in Patagonien kursieren Gerüchte, diese seien von Juden und Israelis gelegt worden.

Jihad (Terror):
Syrien: Ein Bombenanschlag auf eine Kirche in Aleppo am Silvesterabend wurde gerade noch verhindert.
Niger: Eine Gruppe, die den Islam unterstützt, ermordete zusammen mit Muslimen eine siebenköpfige Familie.
Indien: Ein muslimischer Mob griff Polizisten an, die gegen Übergriffe vorgingen. 6 Polizisten wurden verletzt, 16 Angreifer festgenommen.
Deutschland: Samstagabend griff ein Afghane mit einem Messer Demonstranten an, die für das iranische Volk und gegen die Mullahs demonstrierten. Später hieß es, dass 3 Tatverdächtige festgenommen wurden, die mit dem Geheimdienst der Islamischen Revolutionsgarden des Iran in Verbindung stehen und in deren Auftrag handelten.

Muslimisches Herrenmenschentum, Dhimmitum, Anspruchsdenken, Islamisierung (nicht nur) im Westen:
Großbritannien: Eine Moschee in Birmingham hatte einen Prediger zu Gast, der das Schlagen von Ehefrauen befürwortet.
Belgien: Der Parteichef eine islamischen Partei sagt, „natürlich“ unterstütze er, dass Belgien das islamische Recht übernimmt.
Australien: Massenmord an Juden am Bondi Beach – und als Folge davon macht die Regierung per Gesetz Kritik am Islam zur Straftat!
Kanada: Ein Al-Qaida-Anhänger droht weiter mit Anschlägen – aber das ist schon in Ordnung, der ist harmlos, hat nur ein paar psychische Probleme…
Australien: Ein Imam fordert die völlige Vernichtung Israels. Das neue Hassrede-Gesetz des Premierministers Albanese wird es unmöglich machen, den Hasser zur Rechenschaft zu ziehen – er verbrämt das als religiöse Lehre.
Großbritannien: Ein afghanischer Muslim, der ein Kind sexuell missbraucht hat und vor Gericht muss, kann sich weiter frei bewegen – die Polizei „glaubt nicht, dass es eine weitere Gefahr für die Öffentlichkeit gibt“.

Christenverfolgung/Verfolgung von Nichtmuslimen:
–  Bangaldesch: Auf einem Markt wurde ein Hindu von Muslimen erschossen – der 5. Vorfall innerhalb von 3 Wochen.
Türkei: Mit dem muslimischen Gebetsruf (zu nicht regulären Zeiten) störten Moscheen die griechisch-orthodoxen Theofania-feiern.
Nigeria: Muslimtruppen überfielen nachts christliche Dörfer und ermordeten 10 Menschen.

Obama Watch:

Bei einer pro-iranischen Demonstration in Los Angeles fuhr ein Mann gezielt einen U-Haul-LKW durch die Menschenmenge, offenbar, um Chaos zu verursachen und ggf. Menschen zu verletzen oder zu töten. Die Demonstranten verfolgten der LKW und richteten schwere Schäden an dem Fahrzeug an, der Fahrer wurde beinahe gelyncht.

Montag kündigte Präsident Trump an, dass jedes Land, das Handel mit der Islamischen Republik Iran treibt, ab sofort 25% Zoll auf alle Güter zahlen muss, die es in die USA liefert.

Border Guards-Kommandant Bovino berichtet, dass viele Polizisten in Minneapolis sich an die ICE-Agents wenden und ihnen für ihre Arbeit danken! Sie unterstützen ICE, dürfen aber nicht helfen, weil ihre Vorgesetzen (vom Bürgermeister und Gouverneur an) es ihnen verbieten und sie sogar auffordern „gegen ICE zu kämpfen“. Bovino lädt diese Polizisten ein zum Grenzschutz und zu ICE zu wechseln, sie sind herzlich willkommen.

Die ICE-Agenten haben anscheinend begriffen, dass die professionellen Störer und Krawallmacher zu faul sind morgens früh aufzustehen. Sie haben ihre Zugriffsaktionen daher auf die frühen Morgenstunden verlegt und können – zumindest im Moment – ungestört vorgehen.

Obamanisten (Woke-isten-Schwachsinnige):
– Die Links-Idioten haben wegen der ICE-Operationen wieder angefangen in Minneapolis „autonome Zonen“ einzurichten.
– Die antisemitische Polit-Jihadistin Ilhan Omar behauptet, in Minneapolis gebe es keine gewalttätigen Krawalle, einzig ICE-Agenten würden Terror verüben. Ja klar… (Video)
– Stadtverordnete in Los Angeles entfernten Verkehrszeichen, die U-Turns untersagen. Die sollen aus den 1990-er Jahren stammen, um Schwule/Lesben davon abzuhalten andere Schwule/Lesben zu treffen und Schwule/Lesben zu profilen.

Obamedien:
– Eine Reporterin der Minnesota Star Tribune hat auf X/twitter den Namen des ICE-Agenten öffentlich gemacht, der letzten Woch in Selbstverteidigung die Frau erschoss, die versuchte ihn zu überfahren. Der Mann erhält seitdem Morddrohungen. Die linken Hetzer genießen, dass sie über ihn herfallen können/wollen und rufen zum Mord auf. (Die Zeitung selbst hatte den Namen nicht veröffentlicht.)

Wahl-Probleme/Wahl-Betrug:
Kalifornien: Ein Mann hat 26 Wähler gefunden – bzw. ihren „Wohnort“: Ein Dixi-Klo auf einem leeren Parkplatz. Keine Wohnungen, keine Briefkästen, aber 26 Wähler aus dem Wählerverzeichnis sind hier angegeben!

Wer bedroht, beleidigt, verleumdet, schädigt wen?
– Jetzt ist der Amerika hassende linke Mob so weit, dass sie die Kinder von ICE-Beamten „ausfindig machen“ wollen.
Washington University: Eine „Forscherin“ wünschte einem Konservativen, der wissenschaftliche Argumente gegen Männer im Frauensport anführte, dass er (und alle anderen Konservativen) ihrem Tyler Robinson begegnen – Robinson ist der Mörder von Charlie Kir.
– Feuerwehrleute in Hurricane in West Virginia erhalten Morddrohungen. Weil sie ICE einen Leiterwagen liehen, um mehrere illegale Ausländer von einem Dach zu holen.
– Eine ganz besonders „nette“ „Dame“ wünscht Trump-Sprecherin Caroline Levitt (sie erwartet im Mai ein Kind), dass sie „bei der Geburt in Stücke gerissen wird“.