Wie abwegig ist es, einen Uhu zu essen, geschweige denn sein Gehirn – davon spricht dieses ältere Werk von mir. Die Eule steht für Weisheit – etwas wünschenswertes für mich. Dargestellt wurde der Vogel als mein blaues Krafttier, welches mich sonst an das Gute auch im Menschen erinnert. Immerhin wird die Eule in vielen Märchen als besonderes Tier erwähnt. Klugheit, Weitsicht und Intuition des Nachtvogels ist das Thema.
„Leckerbissen Uhuhirn“ verweist auf das Verwertenwollen von etwas, was nicht verwertbar ist.
lose Gedanken dazu…: Statt der Schöpfung zu danken, sein Sein zu achten, seine Gaben zu verstehen, wird hier ein wesentlicher Teil von ihm (Uhuhirn) als Leckerbissen bezeichnet, wie in der Werbung – um etwas davon abzubekommen. Um es ihm und damit auch sein Leben zu nehmen und sich davon auf magische Weise selbst mehr Leben oder symbolhaft – die Eigenschaften der Eule – zu geben. Eine Konsumhaltung, die über (Tier)Leichen geht… sich etwas einverleiben, dafür das schöne Tier opfern.
Als könne auf diese Weise Weisheit, Klugheit und Wissen – eine Essenz davon – zu sich „genommen“ werden. Gut, dass es nur ein (altes) Bild ist…!
Liebe und Weisheit, einhergehend mit Vernunft ist etwas, was für mich einen (guten) Menschen oder die Menschheit unterscheiden kann von Menschen, welche getrieben, den eigenen Bedürfnissen hilflos oder distanzlos oder süchtig ausgeliefert sind, und daher in meinen Augen eher Leid in die Welt bringen – das wollte ich damals auch im egoistisch-rücksichtslosen grausamen Verhältnis zum Tier ausdrücken.
Dass wir etwas von Tieren brauchen, auch ab und zu ihr Fleisch, oder Milch, Eier, Fell – ihre Fähigkeiten, ihre Evolutionserfahrung, ihre Weisheit .. ist nochmal ein anderes schwieriges Thema für mich. Ich wünsche mir aber, dass das Nehmen in (m)einem anderen Bewusstsein geschieht – einfach ganz anders wird, als es derzeit oftmals ist .. denn Nehmen und Geben auf eine gute, für alle Lebewesen und die Natur achtsamere Weise, kann nicht selbstverständlich oder industriell gleichgültig „weg-ignoriert“ bedeuten, dass es für einen Teil der Schöpfung Qualen oder den Tod, unfreiwilliges Opfer ist … und wir es tagtäglich ausblenden, wieviel Elend wir verursachen. So möchte ich an der Stelle noch achtsamer sein und wenn ich etwas nehme aus dem Bereich der Tiere, welche genauso leben möchten wie wir, Schmerz und Freude und Zärtlichkeit fühlen, ihren Nachwuchs versorgen, sich aufopfern, für eine unbekannte Zukunft leben und geben .. dann möchte ich es nur „brauchen“, weil es wirklich gerade notwendig und nicht gierig oder süchtig oder aus Langeweile ist. Und dann muss ich zudem bereit sein, mit allem, was mit dem tierische Produkte nehmen/ essen zusammen hängt, ins Gericht zu gehen.
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für Uhu
..innerlich fliessen und sich wieder sammeln, schwimmen und stehen bleiben.. sich festhalten. Vielleicht auch mal sich selbst kurz umarmen, als eine kleine schlaksig-sportliche Übung… halten-lösen – halten – lösen :)
Kam mir beim Spazieren und bewusster Atmen im Wald so in den Kopf:
Ignoranten (und Bequeme?) haben Vorstellungen und Gewissheiten, Gewohnheiten .. Spirituelle oder Menschen, die sich garnicht so bezeichnen, „haben“ irgendwie nichts .. außer den Glauben an ihre oder eine Liebe (über den Tod hinaus) .. ?
Liebe als ein Gefühl, nicht objektbezogen.. nicht nur zum DU oder DAS ..
Manchmal nichts außer ein paar Bambusstöcke zum Festhalten im Sturm .. oder es sind bestimmte Handlungen, die einen wieder zusammenbringen.. hin zu dem, was das Innerste zusammenhält.
Orientierung finden in einer wie auch immer gearteten Praxis, im Ritual. Es gibt Prinzipien. Gibt es Prinzipien?
Zwangshandlungen: die stehen auf der Skala im einen Extrem, der andere Pol ist „Lost“. Da wiederum das sanfte Fallen wie in eine große warme Wolke, eine Hand, die mich trägt. Oder einsam treiben im dunkeln Ozean.
„Prinzipien über Personen“ mag für einen bestimmten Kontext stimmen (zB. steht es so in den 12-Schritte-Meetings, dort passt es gut) .. , aber dürfte für mich niemals eine über allem geordnete Regel sein.. klingt mir zu kalt-kommunistisch/materialistisch und unindividalistisch. Und damit schnell gefährlich.
Bsp.: Rederegel. Kein „Du“, kein „man/frau“, sondern „ich“ (fühle) .. , innerhalb bestimmter Zeit reden dürfen, ohne direkte Rückmeldung, eher kein Vergleichen, kein sofortiges Bezugnehmen (es sei denn es ist erwünscht) – keine Ratschläge, beim Thema bleiben, auch der anderen zuliebe oder um nicht Gerede wie am Stammtisch oder Tratsch und Geschwätz einkehren zu lassen – > für mich eine Wohltat.. wie auch Redepausen, Schweigen, Nachdenken, Stille .. ohne Peinlichkeit erfahren, ggf. sogar genießen können : Neues Gemeinsam _sein_
Verschont werden vor Wasserfall-Redeflüssen oder egozentrisch- eitlen Selbstdarstellungen: Glaube wiederfinden in Echtheit … Respekt wahrnehmen …
Weniger aus Ideen geboren als es erfahren, ein Wohlwollen vermehrendes Verhalten und Fühlen wahrnehmen können. Dankbarkeit !
————————-
Wochenrückblick.
Sich selbst torpedieren, widersprechen: Gerade war es so klar und „festgezurrt“, da ist es durch mich selbst wieder ad absurdum geführt.
„Ausnahmen bestätigen die Regel“…!
„Wenig Fleisch“, und dann eine Woche lang Wurst (Wild) und gestern Gulasch (vom Wiesenrind), selbst zubereitet, zusammen essen .. und es war gut.
Bitte weniger dogmatisch (an mich selbst gerichtet)..!
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für beweglicher und weicher werden
Das Krokodil für alte Teile des emotionalen Gehirns, welche unbewusst und reptilienartig Raum ergreifen können. Werde ich zu einem Monster, bei monströsen Gefühlen und Gedanken? Oder wenn andere zu „Krokodilen“ werden? Ein ernstes Thema – für mich gerade nur als Comic möglich;)
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für Kroko mit Madonna – Comicstyle, verschmolzen, Glasarbeit 🩵🧠🐊
Sowohl als auch-Denken, nicht Entweder-Oder- bzw. Schwarz-Weiss-Denken, so hiess es, führt zu einem friedlicheren Denken und fruchtbareren Dialog. Nun erscheint es so, als könne das eine nur mit dem anderen verknüpft sein, sei es das Diabolische auf der Gegnerseite und das Gute auf der eigenen Seite. Wer nicht für mich ist, muss gegen mich sein. Wer das Wort xy benutzt, ist mein Feind. Wer das eine Detail nicht erkennt, fühlt – der ist wohl nicht mehr mein Freund. Tatsächlich ist es fragil geworden, was uns noch zusammenhält. Alle wollen gut und liebenswert sein, frei von alter und neuer Schuld und Sünde, welche das Kollektiv einem per Geburt auferlegt hat, aber auch spirituell betrachtet, sind wir ab Geburt schon Sünder, welche sich befreien müssen aus Triebsteuerung und Lastern, aber auch vorschnellem Mitläufertum – es aushalten müssen auch mal alleine zu stehen, alleine sein zu können, vielleicht sogar – wie in meinem Falle – mal komplett ohnmächtig und verloren zu gehen und einsam zu sein, sich aus einem Off heraus neu zu sammeln. In der Dunkelheit, weit entfernt von „Normalität“, erhält einer ganz besondere Geschenke.
Das Totalitäre lauert hinter fast jedem Wort. Der Körper zuckt zusammen bei einem harten Blick, arrogant-selbstverliebten Reden, oder einer plötzlichen, ungefragten Berührung. Unfreiwillig etwas zuhören, oder riechen müssen. Eine ungewohnte und ungewollte Nähe, ja wo beginnt der Intimbereich, das Schutz- und Sicherheitsbedürfnis? Das Einkaufen wird an manchen Tagen zu einem psychischen Minenfeld, wo Gefahren lauern, Angriffe und Bedrohungen, Fremde einem in den Nacken atmen, oder Blickkontakt suchen, wo Hustende rücksichtslos ihre Krankheitserreger in das Umfeld prusten – der Computer ist verwanzt und die Algorithmen verkennen und scannen seit Jahren ein digitales Spiegel-Profil im Irgendwo, im digitalen Nirvana. Im Anderland wachsen die Serverparks, die Energie soll bezahlt werden von den Kleinen. Die Vertraulichkeiten und Freundlichkeiten scheinen gespielt und Fassade, das Vertrauen war einmal besser.
Die sprachliche Verwirrung ist wie ein babylonischer Turmbau zu Babel – ich liebe das Einfache, Echte und Leere. Eine Rettung. Eine zeitlang. Dann wechselt das Interesse innerlich und ganz natürlich scheinbar, wieder zu etwas anderem, was mich füllt und füttert, nährt, begeistert, aktiviert – auch geistig und spirituell. Kulturelle Neigung oder Aneignung ist nicht Enteignung, sagte jemand, daher nehme ich auch das gerne an, so wie anderes „von uns“ ja ebenso anderswo „genommen“ wird, sei es alte indische Heilkunst, oder buddhistische Praxis, oder unsere europäischen Wurzeln auch vor dem Christentum – wenn dieser Austausch von Gestern und Heute, über Länder hinweg nicht nur egozentriert oder unheilig ist, sondern fruchtbar, dienlich der Liebe, der Gemeinschaft, der Zukunft, dann ist es etwas Gutes.
Gas oder Fracking, wir sind plötzlich wieder dazwischen, ich dachte das wäre so ein eigenes kleines uninteressantes Forschungsfeld aber nein, das passiert im ganz ganz Großen. Ungute Abhängigkeiten und toxische Beziehungen, dachte ich wären Privatkram – sind plötzlich auf der großen politischen Bühne. Wie gehen die Beteiligten damit um?
Dann werden „Killerworte“ eingesetzt, welche das „Herdenvieh“ spalten – und eine berechtigte Kritik an den Angstmachern, Krisenprofiteuren (zB. Pharma- und Rüstungsindustrie,.. die 1 %.. früher Kirche und Adel, heute machtvolle Strippenzieher ohne echte Verantwortung und ohne persönliche Haftung) scheint in der aufgeladenen Melange unmöglich. Statt an einem sich verselbständigtem kaltherzigen Wirtschaftssystem, welches sich global wie ein Riesenkrake um alle Länder legt, mehr und mehr Leid produziert, die Verantwortlichkeiten und einen Raum für Postwachstum klar zu definieren, werden die Labels nur für weiteres Abzocken und ein Gegeneinander der unteren Schichten missbraucht. Wachstum ist heute etwas innerliches, geistiges, universaleres. Der Materialismus kann nicht die Seele, den Menschen nachhaltig befriedigen und glücklich machen. Glaube – Unglaube – ist für mich nicht nur die Unfähigkeit zur Vernunft, sondern auch ein Mangel an Mitgefühl für andere Lebewesen und Gegebenes, wie die Natur. Wer aber spöttisch nur von seiner Warte aus schaut, wird niemals Frieden stiften. Das Fremde, der Feind, wird schon bei Jesus integriert. Es gibt keine Verachtung oder Schamgefühl, Ausgrenzung für eine Prostituierte, es gibt nur Mitgefühl.
Diese alte biblische Geschichte, ob wahr oder unwahr, zeigt etwas im Menschen mögliches, etwas, was wahrscheinlich den meisten verborgen bleibt. Die gesellschaftliche Persona kann nicht über sich hinaus fühlen, das „weltliche“ Ego ist oft blind und taub. Wer jahrelang mit Leidenden und Kranken zu tun hatte, erlebt hat, wie unterschiedlich und oft unverständlich Dukkha daherkommt, wie Sünde entsteht, wie schwer manchen das Sterben fällt, hat möglicherweise einen größeren Gefühlshorizont, auf den einer sich aber auch nichts einbilden muss. Glaube ist eine Erfahrung kein Wissen, dachte ich gestern beim Lauschen eines Podcasts. Kopfmäßig glauben kann ich eigentlich garnichts mehr. Aber wie mein kleiner wilder Hund, wie ein Tier fühle ich, was auf mich einwirkt, einwirken will. Das kann auch schnell viel zuviel sein.
Der Hund hat einen besonderen Instinkt und leitet mich auch ein bisschen. Bleibe wohl der Mensch, der in dieser Welt die Verantwortung (auch für sie) trägt, tragen will – aber ich schaue auch auf sie.
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für weder noch
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für down under
Aus dem Automaten kam kein Geld, die Wohnsituation in meiner WG war gelinde gesagt gerade schwierig. Neben dem Kunststudium einen Job machen, entpuppte sich als Katastrophenprogramm. Das Experimentierfeld prägt mich bis heute. 2025 werde ich dann mal 60 – dass ich es bis hierhin geschafft habe, schreibe ich allein meiner Anpassungsfähigkeit und Bescheidenheit zu – und einigen Engeln auf meinem Weg.
Gibt es eine objektive Geschichtsschreibung? Geschichte wird von Siegern geschrieben, das ist bekannt. Wissenssysteme werden mit Gewalt durchgesetzt. Das ist heut nicht anders als früher. Hier wird am Beispiel Hexenverfolgung interessantes offenbar.
Oliven im Hirn. Gibt es : im Mittelhirn versteckt, Nuclei olivares. Teil des Hörens und Verorten von Geräuschen, Schallwellen-sensibel.
Was sind olive Handlungen?… oliv ist bekanntlich eine Mischung aus grün und braun und wer das nicht nur politisch sehen mag, denkt bei der Farbe OLIV möglicherweise, so wie ich meist, an uralte knorrige Olivenbäume mit besonderen Geschichten, gesundes, vor Ort selbstgepresstes hochwertiges Olivenöl, Oliven in unterschiedlichsten Variationen, Olivenkraut oder einer Lebensart, wie sie mal in Italien, insbesondere Toskana gefeiert wurde (besonders bestimmte Polit-Bonzen konnten es sich leisten) oder auch Urlaube und Erlebnisse in Griechenland oder Portugal, Spanien.. Südfrankreich… Le savoir-vivre – ausgesuchte Kost, dem Genuss frönen und das Leben mal laufen lassen, war besonders bei Künstler/innen und Kulturprofis oder WohlstandsbürgerInnen beliebter als strammes Malochen from 9 to 5. Das südliche Europa – ein (Urlaubs)Traum von Sonne und entschleunigterem bodenständigeren Lebensgefühl, eine naturverbundenere Lebensart, vielleicht im Zweithaus oder einer Finca von Freunden. Ein dekorativer angebundener Esel im wilden Vorgarten. Viel Musik und viel Wein.
Oliv ist auch die Militärkleidung und die Kleidung des Försters. Die gute olive Hand, welche mit Vernunft, Maß und Verstand, mit Herzen agiert, ist eine arbeitende zupackende Hand. Sie versteht etwas von Leben und Sterben, von Wachstum, von Natur. Den elementaren Dingen der Welt.
Die Hand als ein menschliches Werkzeug, spricht von dem, was den Menschen bewegt, was der Mensch getan hat und tut. Sie kann fein oder grob, rissig sein, knochig, verletzt, schmal oder fleischig. Schwitzig, hautkrank oder lasch. Zupackend oder verschämt. Sie kann vielleicht eine – wenn auch nicht in Zahlen messbare – Auskunft geben über die Taten und das Verhalten eines Individuums, oder auch das persönliche oder geerbte Karma, daß ein/e Jede/r zu bearbeiten und zu bewältigen hat.
Es gibt seit ein paar Jahren den ökologischen Handabdruck, der mehr auf das hinzielt, was ein Mensch nachhaltig mitgestalten kann in seinem Umfeld ( https://www.germanwatch.org/de/20192 ) . Ziel des ökologischen Fussabdruckes war das bereinigt-klimagerechte, umweltverträgliche Leben und Sterben ausgerichtet am aktuell mehrheitlichen Gemeinsinn (auch manchmal Wahn? – ein globaler Hype, von dem echter Umweltschutz unterschieden werden muss) – und auch das verantwortungsvolle Ableben (was bleibt von dem Einzelnen, was bringt es den Nachkommen, Freunden, Fremden, der Welt? Ist es mehr Last oder Lust, Fluch und Plage oder Segen und Freude?) scheint ja manch einem unerreichbar, frustrierend, und bedeutet manchmal sogar Schulden und Materialmüll hinterlassen, statt Werte – Krankheit oder Gift, statt gute Vorbilder – und noch unter der Erde eine Gefahr für Tier und Grundwasser sein, je nach dem wieviele verbliebene Chemikalien, Fremdstoffe nach und nach absickern können.
Strukturell etwas ändern zum Besseren im eigenen Umfeld ist nicht einfach aber in ganz kleinen Schritten und im bewussteren Umgang mit sich selbst und anderen wohl möglich. Manchmal sind es kleine Dinge, wie bei uns der Umzug in eine Wohnung -> „Weniger ist Mehr“. Entrümpeln, Verkaufen, Verschenken. Der Wohnplatz wurde enorm runtergefahren, was mit einer ziemlichen Umstellung und Umgewöhnung einhergeht. Was steht einem zu, wer will das definieren? Wie fühlt es sich nun an? Wir haben es aus ganz unterschiedlichen Gründen entschieden, und das Wohnen im Haus mit Garten an die nächste Generation weitergegeben. Verantwortung und Arbeit ein Stück vielleicht auch abgegeben.
Raum und Räume: Es gab mal meinen kleinen kreativen Freiraum – gedacht ohne Geld. Wie schwer das aber alles ist. Zeitlich und Finanziell. Wenn ich über Freiheit für.. Freiheit zu.. nachdenke, die Freiheiten, etwas zu tun, oder nicht zu tun, so scheint dieser klitzekleine Space dort am ehesten möglich, wo Geld, drängende Fremdinteressen und Mafia, Korruption keine große Rolle spielt (und die Interessen, die durch Geld ungleich stark ausgedrückt werden, davon befreit sind). Wo gibt des das eigentlich noch in der heutigen Welt?
Mein Oliv ist jedenfalls nicht Toskana-Fraktion und auch nicht (unbedingt) distinguierte Küche und Lebensart. Mein Oliv ist wohl einfach das lange Spazieren im Wald. Kein Tannenbaum ermorden, aber Weihnachten feiern. Einen Frieden innerlich und äußerlich annehmen … Zum Wohl!
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für olives Brainstorming 🫒🍸🕊️
.. oder nicht..? Die Einfachheit, die ich mag, reduziert in Farbe und in der abstrahierten Klarheit, und bei einer aufstrebend in der Bewegung, mit Wasserfarbe hingepinselten kundalini-artig hochstrebenden Schwingung und Form, ein abstrahiertes Bäumchen zur Adventszeit – wird dann doch „veredelt“ durch digitale Experimente, als wäre diese Zutat eine Verbesserung, Objektivierung. Statt Pureness (d.h. ggf. verstanden ohne digitale Manipulation) für mich gerade vertrauenswürdiger durch die Überarbeitung, den „anderen“ technischen Blick – eine gleichzeitige Distanzierung, aber auch ein Sich-verbinden, Hineinnehmen, sich neu zu eigen machen können.
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für Pureness…
Ich fühle mich meinen (oder den:) negativen/positiven Gedanken und Gefühlen gegenüber machtlos.
Aber nicht hilflos.
Ich bin trotz meiner Schwächen und Mängel liebenswert… bin ich..? Ich bin – wieder – ! – auf dem Weg, ich nenne es einem spirituellen Weg. Der Glaube daran, dass es nicht nur menschliches Denken und Empfinden gibt, kann mich trösten. Ich glaube an Zärtlichkeit zwischen den Sternen, Leben im Universum und an die Macht der Ahnen.
Liebe ist auch, mir selbst Glauben zu schenken. Progressiv denken und konservativ fühlen: es sei mir erlaubt.
Ich bin nicht der Gedanke oder das Gefühl. Auch nicht dein Gefühl.
Wahrnehmen und verstehen ist mein Weg, nicht Verdrängen.
Wort- und Wahrheitsverdreher oder – Leugner, Heuchler tun mir nicht gut, möchte ich nicht in meiner Nähe. Abstand ist mir oft sehr wichtig.
Ich unterwerfe mich keinen aufoktroyierten Lügen. Der totalitäre Autoritarismus ist für mich die größte gesellschaftliche Gefahr und dagegen hilft nur, nicht um jeden Preis Recht haben wollen. Gegenmittel: Anti-Perfektionismus und Humor .. Ja … ich kann auch über meinen „heiligen Zorn“, wilden Ernst lachen ..!
Ich zeichne, male, txte .. (öffne mich).. (hier und anderswo) für mein seelisches Überleben – nicht für Neider, Besserwisser oder Hater. Bleibt mir besser (euretwegen) fern…. !
Mein Fühlen ist wahr. Ich darf zu meinen Gefühlen stehen, zu mir stehen – auch wenn mein Umfeld xyz nicht sieht, nicht sehen oder verstehen will, anders fühlt.
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für Kapitulation (Emotions Anonymous)
(Ich bilde mir nicht ein, das meine Gedanken und Texte fehlerfrei sind oder universitären Ansprüchen, Standards genügen. Im Gegenteil. Trotzdem möchte ich mich hier – in (m)einem (?) kleinen Freespace – ausdrücken…)
Wem gehören eigentlich welche Kinder, welche Bildung, welche Wohnräume, Freiräume… und die Zukunft… ? Wem gehört(e) mein Körper? Einmal war ich schwanger, leider habe ich das Kind „verloren“. Es war eine Katastrophe. Bis heute noch leide ich darunter.
Aber wieso sollen (fremde) Kinder (m)eine Zukunft sichern? Da sagen manche, „die Gesellschaft“ oder der Staat soll sich gefälligst kümmern, wir zahlen ja bereits unglaublich hohe Abgaben und Steuern – und ich, ich, ich .. zahle doch schon sooo lange besonders viele Steuern, gerade weil ich FreiberuflerIn… GeringverdienenerIn … oder Single.. oder Frau … oder Alleinerzieherin … oder …oder … oder .. (es gibt viele Gründe, sich schlechter gestellt zu empfinden) .. bin. Gerechtigkeit, Solidarität und vor allem Generationengerechtigkeit ist eine schwierige Sache – frage mich schon lange, wieso die Stellschrauben unseres Sozialsystems nicht klar auf Konsum- und Luxussteuer abzielen. Es ergäbe in meinen Augen ein anderes, gerechteres Einnahmepotential – aber auch die Ausgaben und Subventionen genauer anzuschauen wäre wohl sehr interessant. Menschen in „Helferberufen“ so wie ich – nein, daß sind nicht nur ungelernte Sklavenjobs, sondern viele wichtige, systemrelevante Dienstleistungsberufe, besonders auch im Gesundheitswesen – VERDIENEN in meinen Augen mehr Wertschätzung und angemessenes Geld. Ein kleines bisschen wurde daran in den letzten Jahren gedreht (Mindestlohn). Leider auch völlig absurd: Das zu geringe Abstandsgebot von Bürgergeld (ein neuer Name ohne echte Innovation) zu Leistungsträgern der Gesellschaft und Studiengänge für ehemals Handwerk. Oder Studiengänge, die kaum „reale“ Relevanz dh. positive Wirkung auf eine Gemeinschaft haben. Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen wäre schnell klar, was systemrelevante Arbeit wirklich bedeutet. Statt (auch unbezahltes) Caring, oder Fleiss und Lebensleistung, oder hart erarbeitete bisschen Freiheit (zB. kleines selbst erarbeitetes Eigentum) oder ungeliebte, aber wichtige Tätigkeiten f(oft durch Frauen) für die Gesellschaft im Alter durch früheres Krankwerden, Verarmen im Alter, gefühlt zu bestrafen, könnte an der Stelle ganz anders und neu angesetzt werden. Aber an echte Reformen möchte wohl niemand ran… das bedingungslose Grundeinkommen – global ! vor Ort, regional organisiert, wäre vielleicht eine Lösung. Jede Gemeinschaft und jeder Staat selbst könnte darüber entscheiden, ob und wie es sinnvoll umgesetzt würde – oder inwieweit was gefördert und unterstützt, von der Allgemeinheit finanziert wird – Voraussetzung wäre, die damit Betrauten komplett ehrenamtlich und rotierend einzusetzen – Korruption und falsche Subvention und andere Übel abzuschaffen. Wie es Menschen umsetzen könnten, ist kulturell wohl unterschiedlich und dürfte keinesfalls „gleichgemachend“ übergestülpt werden.. die Deutschen könnten einen guten Beitrag – allerdings ohne die üblen und abstoßenden – moralischen – Übertreibungen, die sie überall unbeliebt machen – leisten mit ihrer Erfahrung aus DDR/BRD, Planwirtschaft und sozialer Marktwirtschaft.
Es geht ja iwie um (globale) Transformation, um Möglichkeiten für die Menschen der Zukunft, um Freiwilligkeit in Verantwortung, auch Rausfinden aus dem menschlichen Größenwahn. Meist wird ja anderen übles, und Unbeschäftigten oder Unterbeschäftigten Faulheit unterstellt. Man selbst wähnt sich als etwas Besseres. Besonders in D-Land und in meiner Familie spielte Fleiss eine große Rolle. Aber es gab auch Krankheiten, Scheitern, Schamgefühle. Weil es einer vielleicht nicht ganz so weit gebracht hat, wie erhofft. Weil Eltern enttäuscht sind. Oder weil den gewünschten, erwarteten Vorstellungen der anderen einfach nicht entsprochen wird.
Unfreiwillige Kinderlosigkeit oder auch der bewusste Verzicht einer Frau – mein Körper gehört mir – werden von Männern oft nicht nachgefühlt. Wie soll ER es auch fühlen, wenn in einem anderen Körper lebend. Die Gründe und Gefühle und Geschichten dazu sind vielfältig. Wer will über die Frau urteilen, außer die Frau selbst?
Der Glaube, wir bräuchten (völlig unkontrollierte) Zuwanderung bezieht sich auf die Idee, daß ein Sozialstaat viele viele EinzahlerInnen, LohnarbeiterInnen und Zwangsabgaben benötigt. Seltsamerweise gibt es parallel dazu völlig abgekoppelt privilegierte Berufe und Branchen, die nicht einzahlen. Ursprünglich ging es um eine Notversorgung, Krankheit, Rente, Unfall der kleinen Leute … und heute? Denke das Ankoppeln an sozialversicherungspflichtige Arbeit, angestellte Arbeit, ist längst überholt. Auch ist die Arbeit an sich aber auch eine gute Lebensqualität in den Städten und Kleinstädten inzwischen sehr gefährdet. Eine Verengung und Verwahrlosung des Lebensraumes, Konkurrenz unter den „Billiglöhnern“ auch Wohnungsnot und Unverständnis untereinander erschaffen zunehmende Gewaltbereitschaft und Abwehrverhalten – das hat in meinen Augen unbedingt damit zu tun. Nehmen das hauptsächlich Menschen wahr, die nicht in gentrifizierten Blasen und in großen geräumigen Wohneinheiten mit Kitas weit ab vom Schmuddelbezirken leben? Spiel nicht mit den Schmuddelkindern… geh doch in die Oberstadt. So schon vor vielen Jahren die Zweiteilung, zwischen ärmer und reicher. Der gemeinsame Grund, füreinander und fürsorglich mitempfindend zu sein, ist manchmal möglicherweise überstrapaziert – aber ich sehe auch viele selbstverliebte, ignorante Menschen, die erfolgreich wegschauen und ihren kleinen Vorteil im Auge behalten und daher nicht wirklich etwas an der Situation ändern.
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für Spiel nicht mit den Schmuddelkindern..
Auf kleinerer, persönlicher Ebene könnte Antiimperial bedeuten, sich nicht nur Ego-verhaftet, gegenseitig feindlich, konkurrierend zu empfinden, sondern miteinander fürsorglich, respektierend und kooperierend leben, arbeiten, sich menschlich, kulturell und künstlerisch inspirieren, konstruktiv auf das Lebensspendende hin orientieren und unterstützen.
Dass das auch ein strukturelles Problem ist, nicht nur lösbar auf zwischenmenschlicher Ebene, bedeutet: da, wo ich die Kraft und Liebe und Anziehungskraft in mir fühle, und so wie ich jetzt kann. Es bedeutet auch, nicht _nur_ auf kaputte, destruktive „Lebenswelten“, Gemeinschaften, gesellschaftliches Unvermögen hinzuweisen, oder mich stark als Opfer wahrzunehmen. Sondern auch als Mit-Täter/in. Aufgerufen, mit zu tun. In meine Verantwortung und mein Menschsein wieder und wieder neu hineinzufinden.
Und es bedeutet für mich vor allem auch: Niemand steht über einem anderen und niemand muss sich einem anderen Menschen oder dessen Glauben und Vorstellung unterwerfen.
Luther schrieb: „Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemand untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan.“ (Wieso hier nur der Herr und nicht die Frau angesprochen wird, ist der damalige Zeitgeist… für mich geht es hier um überpersönliches Denken. Das Widersprüchliche scheint wie ein Rätsel-Koan im Zen, scheint nicht zusammen zu passen und unterbricht irritierend die Logik.)
Ein anderes, für mich sehr hilfreiches Zitat stammt von Schiller: „Wohl dem Menschen, wenn er gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann.“
Erinnert an den Gelassenheitsspruch, dessen Herkunft sehr alt ist, viel älter als viele meinen https://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheitsgebet . Heut findet es einer oft in Selbsthilfegruppen. Das Gute an den A-Gruppen, oder 12-Schritte-Gruppen als eine Art von Selbsthilfegruppe ist unter anderem, daß dort von dem Glauben an eine Höhere Macht gesprochen wird, und diese Offenheit es zulässt, daß jede/r seine eigene Idee – sei es die Natur, eine gute Gemeinschaft, die eigene Religion, oder das Universum – sein darf und niemand dem Anderen etwas aufdrückt – es keine Rolle spielt ob Muslim, Christ oder Jude oder Atheist oder Heide miteinander sitzen und von sich (nicht von anderen) reden. Teilen bedeutet dort, eben nicht den anderen bekehren wollen, sondern auch zuhören lernen.
So wenig ich mich streng religiösen oder kulturell fremden Gepflogenheiten oder dem Denken von eigentlich im Geiste Terroristen „unterwerfen“ mag, oder Selbstüberhöhung durch fanatisierte Christen gut finde, vor allem aber nicht jenen unterordnen mag, die allen Andersgläubigen oder Ungläubigen, Heiden, Kaffern oder Goi, insgeheim oder auch ganz offen, den Tod wünschen, sie als nicht lebenswert (!) (nazi-Denke?) höchstens ausnutzungswert, ansehen und sich entsprechend abfällig, verächtlich (zB gegenüber Frauen?) verhalten – kann ich trotzdem das Anderssein verstehen. D.h. nicht, daß ich es akzeptiere oder in mein Leben hineinlasse, oder mich neu ausrichte an mir fremde oder ungeeignete überholte Vorstellungen oder einen Glauben tolerieren mag, der mich und Meinige im Grunde hasst oder vielleicht sogar ausmerzen will — und fühle aber auch Vieles im Wandel der Zeit verlustig gehen oder mich Veränderungen, die ich nicht mag, schutzlos ausgeliefert. So bin ich einer Zeit und Ereignissen unterworfen, und kann darauf hoffentlich immer wieder neu, mich auf Gutes und Friedenschaffendes, Spirituelles (der Glaube, es gibt mehr als den menschlichen Größenwahn) einschwingen…. Demut, ein antiquiertes Wort, sei einfach mal hierzu geworfen, die meisten können ja nix mit solchen altmodischen Wörtern anfangen.
Das Me-First (Ego-Überleben, auch bezogen auf Identität) dürfte kein Lebensziel oder Selbstzweck – gegen andere – sein, sagen viele. In der Not und bei feindlichem Angriff kann es aber verständlich sein, daß Menschen in ein archaisches, kriegerisches Freund/Feind-Denken zurückfallen, die Unterschiedlichkeit gehören ja zum Menschsein dazu – und eine echte sozialliberale Toleranz, die klar auf humanistische Werte setzt, auf christlicher Geschichte fusst und weiterentwickelt, wäre ein Altes, welches neu gedacht werden könnte. Nicht zu verwechseln mit dem politisch wirtschaftsliberalem Denken, daß eher imperialistisch, ausbeuterisch, heuchlerisch ist. Angriffe gegen eine Kultur, ein Land, eine Nation – Denkgebilde, die manche Linke und (Wirtschaft)Liberale überwinden wollen, können subtil schädigend und zerstörerisch bis in die Wurzel sein (Wohlstandsverwahrlosung… Oberflächlichkeit.. Stumpfheit gegenüber – oft unsichtbarer – Gewalt) – die Antwort darauf ist meiner Meinung nach Aufklärung, Bildung, freundliche Unterscheidung. Voraussetzung wäre vielleicht ein wenig Geschichtsbewusstsein, Achtsamkeit, die Fähigkeit zur Selbstkritik, eine Wahrheitsverpflichtung, zumindest eine Selbstverpflichtung an einem Wahrheitsverständnis mitzuwirken, daß nicht reflexartig beleidigt und entwertet, an Fairness und Aufarbeitung, wirklich Schuldigen (auch meine persönliche Mitverantwortung, mögliche Mitschuld) interessiert ist.
Wie also kann der Mensch mit totalitär Denkenden leben? In der C-Zeit ploppten sie plötzlich auf, die Besserwisser, die Hasser, die Denunzianten und Rückfall in Freund/Feind-Fühlen, sich selbst als moralisch erhöhter wahrnehmend, aufgrund ihrer plötzlichen Macht so wichtig. Plötzlich gab es ganz viele „Ordnungshüter/innen“, Kontrolleure in Krankenhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen waren plötzlich befugt, nach Pass und aktuellem Impf-Ausweis zu fragen, und einen bei falschen oder fehlendem Papier abzuweisen – und das im Verhältnis zu der Tatsache, daß andere Menschen, die ins „gelobte Land“ >Europa, oder oftmals ganz besonders D-Land einreisen, bekanntermaßen einfach ihre Pässe wegwerfen – aber der heilige Zweck (Schutz der Bevölkerung) galt offiziell und durchgängig, entschuldigt wohl alle Mittel… so wurde es jedenfalls volle Breite eingeimpft. In die Hirne von den kürzer wie auch den länger hier Lebenden. Ab einem bestimmten Zeitpunkt erschien es mir mehr wie ein globales Sozialexperiment oder Ablenkungsmanöver (Weltwirtschaftskrise) – als festgestellt wurde, Impfungen schützen nicht und ein seit Jahren bekannter Virus ist gefährlich wie auch andere Infektionskrankheiten, besonders für besonders Vulnerable, Alte, chronisch Kranke, aber keine gute Begründung für Absonderung einzelner Individuen oder für Vereinsamung oder Existenzelle Shutdowns – die Kleinen werden geopfert, für das Große (die Banken?) – immerhin gab es den Effekt, daß Themen wie berechtigte Medienkritik, Gewaltenteilung, Staatsaufgaben, Leitbilder einer Gesellschaft, Gesundheitskompetenz, Eigenverantwortlichkeit, Systemrelevanz, Abstand: wieviel gesunde Distanz, wieviel gesunde Nähe wollen wir?, echte und symbolische Solidarität, sinnvolle Arbeit – neu ins Bewusstsein hineinkamen. Wir leben in paradox-schwierigen Zeiten. Vieles was die Querdenker/innen früh aufgriffen, kam später im sog. Mainstream an – das gibt doch Hoffnung…!
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für anti-imperial denken und paradox fühlen
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für Augen schliessen und gold sehen. Oranges Formen – Experimente mit Porzellan, Ton, Glas und anderem, zufällig passendem Material
Enttäuschung gibt es – trotz Meditation und Einfachheit – wieder und wieder für mich an mehreren Fronten und auf diverse manchmal peinliche Art… Ansprüche, Vorstellungen aus einer Vergangenheiten heraus, die neue Zukunft und andere Taten erfordert…. wer kann Antworten geben, gestalten? Was kann einer selber noch tun, als um Vergebung bitten? Wessen Schmerz und Demütigung ist denn der Schlimmste? Und was könnten die Tiere sagen, würden sie unsere Sprache sprechen? Eine Obrigkeit, die ggf nicht innerhalb dieser – weil überholten Strukturen antworten und gerecht sein kann – vielleicht ist es ein bisschen wie bei Kindern, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt notwendige und überlebenswichtige, berechtigte Ansprüche an Eltern stellen, aber zu lange und dann von diesen enttäuscht werden, weil es auch „nur Menschen sind“….. so erscheint es mir manchmal mit unseren Institutionen und der Politik. Sicheres Auskommen, _gute_ Arbeitsplätze, „gleiche“ oder „gerechte“, bessere Bezahlung, angemessene Mieten, vermessener Wohnraum und ein „Verdienst“ .. ein bisschen Glück .. Frieden und Liebe. Ironische Konsumsucht. Aber wer verdient denn wofür was, wer definiert Werte, wer zwackt wirklich dafür? 15 T Euro Grundgehalt/Transfergeld für Minister, die sich in der Vergangenheit nach meiner unmaßgeblichen Wahrnehmung nicht sonderlich durch gute Ideen und Taten profilierten, sei es Landwirtschaft, Arbeit oder Soziales, Pflege und Gesundheit – Nachhaltig Wirtschaften und gute internationale Beziehungen – und nun ohne Gefühl und Verständnis für die, die gerade ohne solche sicheren Zuwendungen aus dem Gemeinschaftspool ihre Einkommen, Existenzen verlieren, zugrunde gehen.. ? .. Und wie stehen 900 € netto für eine Pflegerin, Quereinsteigerin (West) im Verhältnis dazu? Oder wie sind die unfreiwillige Subventionen für Tierleid, Naturzerstörung, Lebensmittelverschwendung, Kleingeschäfte und Kleinkunst vernichtende Maßnahmen, kulturvernichtende Innenstadt-Verelendung und Demokratieabgabe für Fake-News (die ja immer die anderen produzieren;) und Kriegsrethorik, in dem Zusammenhang zu sehn? Ganz allein ist der vermassende Mensch heute wohl angehalten, (s)einen individuellen Weg in dieser unwürdigen Verlorenheit zu finden und irgendwie positiv oder spirituell auszugestalten. Verstummen oder Überlebens-Kunst. Verzweiflung oder Verzicht. Individuelle oder kollektive Verletzungen und Scham und Schuldkulte, Minderwertigkeitsgefühle mit nachträglichen Idealisierungen und Überheblichkeiten (besseres System, bessere Bildung?) – ein Ranking der Egos und Nationen – und das durch Vorwürfe ausgleichen zu wollen, führt wahrscheinlich nicht wirklich zu Besserem. Unterschiede gab und gibt es hier schon von Bundesland zu Bundesland, von Dorf zu Dorf, sogar in der Nachbarschaft und innerhalb einer (dysfunktionalen;) Familie, schon in Sachen Menschenbild und politische Meinung oder nun zum Thema Seuche. Will einer das Trennende betonen oder das Gemeinsame sehen, denken können? Was ist tragend für eine Gemeinschaft, wenn nicht die gemeinsame Sprache, Liebe, Hoffnung, Erinnerung, Kultur, Religion (im Sinne von wurzeliger Rückbesinnung und Aufgabe) … für einige leider Ideologie..? Die neuen globalen Probleme könnten eine gemeinsame Achtsamkeit erwecken.. auch auf pragmatisch niederem Niveau: Respekt vor dem Leben nennt es sich dann, naja hygienische Schutzmaßnahmen und Abstand. Dein Organismus, mein Organismus, dein Geist – mein Denken, unsere Spirit – jedem sein Mikrobiom gib uns heute. Das ist das neue Bio-Miteinander;) Holo Feeling ;)
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für Holo-Feeling (Text von 2020) .. kommt nun eine Wiederholung?
Do artists tend to be incapable of forming relationships, vain egomaniacs, and thoughtless eccentrics? Perhaps… I may have a bit of that in me as well – a small artist’s ego that needs nourishment and demands attention. It sometimes makes me feel guilty, but it is there and I cannot „get rid of it“ or forbid it from existing… I can more easily forgive artists or scientists for occasionally being ego-driven creatures… if the output is positively impactful. But who can decide, know what is good or bad (for whom?), „for the whole“? Often, it is in the quieter and more niche spaces where truly innovative, original, and good things emerge. Besides the artist’s ego, there is also the rudimentary survival ego and the altruistic devotee, the spiritual side – sometimes conflicting inner forces. Hence, this photo: Sometimes: Torn between different aspects.
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für watt machsten jezz… (ich mache jetzt nur noch KK*ST .. für nix und niemand;)
Für mich ist die Brutalität der Gleichgültigkeit erschreckend. Demnach bin ich wohl eher nicht so liberal. Es gibt Anziehung und Ablehnung, klares Priorisieren. Falls liberal gleich-!-gültig heisst – nein, das passt bei mir nicht so gut. Für mich gibt es Wertvorstellungen, Ideale, Träume, Wohlgefallen. Ästhetik und Ethik. Glaube an das Gute. „Optimismus ist Pflicht“ – für mich: Spiritualität ist Pflicht. Da bin ich eher wertkonservativ und, wie könnte ich das nennen, .. hm.. basal orientiert. Was sich auch beruflich (Pflege, Demenzarbeit, Kreativität in der Natur,.. ) und privat (Familienorientierung, lange Freundschaften, jetzt bald sog. silberne Hochzeit) .. vielleicht zeigt(e).
Eine zeitlang (80er) fand ich mich bei den Grünen als Mitglied, dann später bei den Violetten wieder. Es gibt auch wichtige Alternativ-Positionen, bei den Links-Liberalen aber auch Konservativen – ganz besonders wenn der Druck sich von oben aufbaut in Richtung Tunnelblick, nur eine Version zählt, ging es mir zunehmend psychisch (noch) schlechter und ich überlegte, wie abhauen. Die letzten drei Jahre zeigten, Ideologie geht über Menschlichkeit und Fairness. Heute: Unzugehörigkeit. Ist das eine Krankheit?
Nun verfolge ich die Diskussionen zu Ballweg, und wie übel die Leute noch heute reden und denken. Ich war froh, daß er da war – wie auch andere, J. Kosubek, C. Arvey, G. Kaiser,.. auch Paul Brandenburg oder Kayvan Soufi-Siavash u.v.a.m. – Kontaktschuld: Das ist in meinen Augen eine Sache der Medien gewesen, um Menschen anderer Ansicht zu dissen. Es gibt eine Grenze – aber wo ist die und wer gibt es vor? Fühle mich solchen Mittelständlern (für mich die Basis unserer Gesellschaft) näher als den Großmäulern, die teilweise keine einzige Ausbildung abgeschlossen und niemals gedient haben, aber nach Krieg brüllen und nur die eine Version, Angriff von.. etc, kennen und framen, ohne die Hintergründe, die jahrelange Entwicklung aufzuzeigen. Nein, das ist nicht meine Welt. Da gehe ich auf Rückzug, wie ein Reh.
Der Hund hatte im Wald eine Begegnung mit Reh und liess sich – Gottseidank – gut abrufen. Zwei äußerlich-ähnliche, für mich schöne Tiere, kurzes Innehalten, sich wahrnehmen – Reflex und gesteuertes Verhalten. Der Mensch greift ein und die Tiere folgen bestimmten Vorgaben, wieweit ist das natürlich? Das eine (wilde, freiere) Tier in einer so anderen Welt als mein kleiner Stubenwolf. Vielleicht in Sorge um Kitze. Ein für mich faszinierender Moment, der mein Herz höher schlagen liess – und als die beiden sich wieder trennten, in den Wald und meine zu mir, war es wieder gut.
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für liberal und alles egal, wertkonservativ
„Der Dokumentarfilm führt uns hinter die glänzenden Unternehmensdfassaden und deckt die systemischen Probleme am Arbeitsplatz auf: Überflüssige Meetings, Papierkram und inkompetente Vorgesetzte. Toxische Arbeitsplätze mit sinnlosen Anforderungen beschädigen auf Dauer die Gesundheit. Humorvoll zeigt der Dokumentarfilm, warum wir zulassen, dass unsere Arbeitskraft vergeudet wird.
Dass sie in ihrer Arbeit keinen Sinn finden können, macht viele Menschen sogar krank. In der Dokumentation berichten Patientinnen und Patienten mit Burnout von ihren Erfahrungen. Eingeordnet und kommentiert werden deren Aussagen vom verstorbenen Anthropologen und Aktivisten David Graeber und der in Berkeley ansässigen Pionierin der Burnout-Forschung, der Psychologin Christina Maslach.“
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für Arbeit ohne Sinn
Da sagen manche, wieso ist die Überbevölkerung ein Problem? Es gibt Biomasse genug für alle, so viel wie nie zuvor. Mehr Fleisch, mehr Massentierhaltung, neuerdings industriell durchorganisierte Insektenfarmen. Ohne Grashalm, ohne Sonne, darf das Kleinstlebewesen dort „leben“ bis zur Verarbeitung.
Als sei es ein reines Verteilungsproblem, eine globale Marktwirtschaft vonnöten, das Biomasse- wie auch Klima-Geschäft als eine globale Geldverteilungs-Installation (Emissionspapiere und „Ablass-Zahlungen von West nach Ost, Süd..) ohne reale Innovation und holy Bewusstheit vor Ort scheinbar ein Problem, welches die unterschiedlichen Menschen- und Weltbilder offenbart.
Biomasse, per Definition eine „Stoffmasse“ aus der Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Altholz, eng gefasst Abfallprodukt? Oder sind es die vielen Lebewesen, kleine und große, Insekten, Fische, Säugetiere, die überall auf der Welt unartgerecht eingesperrt gezüchtet und gefüttert, gejagt, geschossen, ausgestellt, ausgestopft, hinterrücks und kaltherzig ermordet werden, unserer Gier oder Eitelkeiten unterworfen? Die „Biomasse“, Teil der Schöpfung, die beispielsweise in den Meeren den Menschen und Maschinen ausgeliefert ist, verbraucht und missbraucht wird für deren Zwecke, vordergründig geschützt werden soll durch einen aktuellen Aktionsplan der EU im Sinne eines besseren Meeresökosystems, leidet an den intensiven Eingriffen und Veränderungen ihres Lebensraumens. „Und diese negativen Veränderungen seien nicht durch die auf Nachhaltigkeit orientierte Krabbenfischerei des Wattenmeeres verursacht, sondern durch sehr viel größere Bedrohungen wie Schadstoffeinträge, Erwärmung, Plastikmüll, Gammelfischerei, Eutrophierung, Sandentnahmen, militärische Nutzung, Offshore-Windparks, Baggergutverklappungen und vieles mehr“, gibt Wagners SDN-Stellvertreter Ulrich Birstein, im Hauptberuf Kapitän und Seelotse, zu bedenken.“
Wie so häufig, fehlt wohl Mass und Vernunft. Oder Demut, Achtsamkeit. Aber diese Worte, auch Nachhaltigkeit, mag ja keiner mehr hören. Si sind inflationär und von den Falschen zu Unwörtern und Fratzen entstellt worden.
Gammelfischerei musste ich nachsehen. Möchte daneben lieber nicht in Zahlen wissen, wieviele Fische umsonst leiden und sterben müssen, aussortiert, „überflüssig“, oder zu klein oder markt-inkompatibel oder wer weiss was, wie bei dem Gemüse oder Schwein, Rind… es geht um 30 Tonnen „Beifang“… wenn „wir“ schon Tiere essen, dann finde ich ein regionales, achtsameres Handeln und traditionellen Umweltschutz als Ausgangspunkt im globalen Bewusstsein richtiger, als falsche Schwerpunkte setzen oder Großfischerei und Intransparenz zu befördern…
ohne Selbst erinnerte Geister-Erzählungen, das Leben!
Verborgen gehen die Welten der anderen.
Verlorene Worte, Verhaftungen, ergeben keinen Sinn.
Sich finden in einem Augenblick, in einer warmen Berührung.
Präsentation von Erinnerungsbildern und Gegenständen im Rahmen der Demenzwoche Rhein-Erft-Kreis 2010, in den Räumen des Vereins „mittendrin e.V.“ (Der Verein existiert leider nicht mehr) in der Begegnungsstätte mittendrin-Treffpunkt (Es gab ein Begegnungs- Café)
Innere Vorstellungen zu aktivieren, und Erinnerungen in einer positiven Athmosphäre hervorzuholen, kann Kraftreserven bei Menschen mit Demenz sichtbar machen und an Ressourcen knüpfen.
Im Zusammensein mit Menschen, die weniger auf Vernunft als auf Gefühlsebene ansprechbar sind, scheint mir eine wichtige Kraft lebendig, welche mit ihren erinnerten inneren Bildern zu tun haben und weniger mit äußeren Bildern.
Das Beschreiben von Erlebnissen und Erinnerungen kann ein Bild vor unserem geistigen Auge werden. Vorher zusammenhanglose Details können plötzlich einen Sinn ergeben. Es ist im besten Fall ein ganzheitliches Schauen und Verstehen.
Das Innere Bild ist meines Erachtens nicht massen- oder großveranstaltungstauglich. Es kann eher eine Einladung zur Innenschau sein. Hierbei geht es um die Erfahrung mit sich selbst – und vielleicht sogar um eine spirituelle Erfahrung. Das Innere Bild kann ein Weg zum Unbewußten sein, kann Selbsterfahrung bedeuten. Träume können eine Rolle spielen wie auch Wünsche, oder Prägungen.
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für Sich erinnern … an eine Erinnerungs-Veranstaltung von 2010.. schon so lange her :)
Ein paar unsortierte Gedanken zur Demenz. Damals las ich ein empfehlenswertes Buch: „Demenz – wenn sich die Seele zurückzieht“
„Die Altersdemenz ist eines der drängendsten Probleme unserer immer älter werdenden Gesellschaft. Hans Stolp widmet sich dem Umgang mit diesem Krankheitsbild aus einer spirituellen Sicht, in der die Ganzheit von Körper, Seele und Geist beachtet wird. Auch wenn sich die Geistseele zwischenzeitlich aus ihrer körperlichen Hülle entfernt hat, bleibt das Individuum bis zum letzten Atemzug anwesend. Das seelische Wesen erlebt bewusst alles mit, was sich um seine irdische Hülle herum abspielt. Dieser Erkenntnis kommt für den Umgang mit der Demenz eine ganz entscheidende Rolle zu.“
Für mich ist es unbedingt ein spirituelles Thema. Das Sich-Vergessen (wollen) in unserer so rationalen, kopflastigen Welt bringt seltsame Blüten hervor. Auch das Sich-Wegmachen und Ex-tase (echsenhaftes? 🦎Aussersichgeraten;) zelebrieren, als einen Moment der Freiheit von erdrückenden Verpflichtungen und negativem Stress, sinnbefreitem Aktionismus ist wohl verständlich … (?)
Der Unterschied zwischen einem für eine umrissene Zeit bewusst gesuchten, ich-vergessenen, zeitlosen Geisteszustand, wildes Wahrnehmen;) – ähnlich einer „geistlosen“, demenziellen oder psychischen Erkrankung, und einem bewussten In-dem-Moment-Sein, ist nach meiner Auffassung die sinnhafte Verbindung zum eignen Kern, ein gesundes Urvertrauen, eine selbstverständlich gefühlte Identität und Selbstorganisations- / Rückbesinnungsfähigkeit. Ich konnte über Jahre beobachten, wie ein schleichender Sinnverlust und andere, schwächende externe und innere Faktoren, einen Menschen (eine Persona) langsam zum Verschwinden bringen. Sei es durch Drogen oder Alkoholsucht oder „Demenz“ (als ein Oberbegriff für psychisch-seelische oder organische Geistesveränderungen): Der Rückzug in das Innere gleichzeitig wie eine Art Rettung vor Schmerz, Unfähigkeit und verdrängten Erinnerungen, eine Selbstaufgabe – vielleicht Flucht, in sogar etwas Schützendes, wie ein Schneckenhaus.
Träume oder Rauschzustände können bewusstseinserweiternd oder auch verschlingend und Ohnmacht erzeugend sein, die Kontrolle bleibt wohl eher bei der Person, deren innerer „Aufpasser“ / „Erwachsener“ weiss, was gerade passiert und eine gewisse Kontrolle behält. Ohne eine Distanz zum Erleben und ohne die „erwachsenere“ Instanz im Inneren, die wie ein Zeuge sein mag, gibt es dem wenig entgegenzusetzen. Der neue Trend zu psychedelischen Drogen, LSD und ähnlichen Bewusstseinserweiterungen um Trauma aufzulösen, knackt möglicherweise krankmachende Strukturen und Muster, aber bei Kontrollverlust und ohne gute Begleitung könnte das kräftig nach hinten los gehen ;)…?
Für mich ist ein Wurzelbewusstsein (woher komme ich, auf welchen Schultern stehe ich, was kommt von aussen, von innen… ) eine wichtige Prävention auch gegen demenzielle Erkrankungen. Nicht nur biochemische, neuronale oder genetische, epigenetische oder gesellschaftliche Faktoren, sondern auch seelische und psychische Faktoren spielen für mich eine große Rolle… danke für das Buch .. 🙏🏼
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für … bewusstes und unbewusstes Gegenwärtigsein…
Unterschiedliche Ethnie ist kein Makel, sondern ein Geschenk. Die Menschheit in ihrer kulturellen und biologischen Vielfalt wie die verschiedenen Lebensarten und Kulturen sind etwas besonderes für mich, identitätsstiftendes, bereicherndes. Ich bin mir über nationale kulturelle oder milieubedingte Unterschiedlichkeiten und ggf. länderübergreifende Ideen, Werte und Gemeinsamkeiten bewusst und auch über die Probleme, die mit unterschiedlicher Lebensart und Kultur zusammen hängen können. Ein Antirassismus-Plakat beleidigt meine Sinne und Restverstand in mehrfacher Hinsicht.
Ich brauche kein Plakat, wie ein Dogma-Statement bei Orwell, dass das Wort „Rasse“ tabu weil verletzend ist als Aushängeschild, hinter dem sich verschiedene Menschen und differenzierte Meinungen verstecken können.
Die Antirassismus-„Doktrin“ erlaubt keine Kritik, kein Gespräch – auch kein vernünftiges. Wieso wird das Wort Rasse verwendet, wenn doch unerwünscht? Es zementiert Rassendenken. Wenn es um Verhalten und nicht um Ethnie gehen soll, darf Herkunft und Erfahrung nach meiner Einschätzung nicht ausgeklammert werden.
Sogar auf Kunstausstellungen seinen Verkaufsstand mit Antirassismus-Plakat zu dekorieren, ist für mich maximal peinlich. Ein solches Polit-Statement abgeben, „Haltung beweisen“, Gratismut, degradiert die Betrachter zu Dummen, denen etwas eingebläut werden muss wie in der Schule, wo sie sonst hängen – und soll denjenigen/diejenigen, die es demonstrativ hängen, moralisch und pädagogisch aufwerten – wo es doch sowieso schon Programm der Regierung ist und (unkontrollierte) Einwanderung nicht kritisiert werden darf. Diese „Haltung“ demonstrieren ist für meinen Geschmack anbiederisch und für einen Künstler/in eher unpassend. Es kann darüber nachgedacht werden, inwieweit Kunst moralisch oder pädagogische Appelle geben sollte, ob das Aufgabe der Kunst ist – vor allem wenn es nicht neue Räume öffnet sondern nur etwas bestätigt.
Mit den Dauer-Krisen sind meine Ängste nach einer Erschöpfungsdepression leider gewachsen, auch vor anderen Menschen (nicht vor Infektionen – da musste ich mich in den letzten Jahren sowieso selber schützen und immunisieren). Statt mehr Offenheit / „weniger Angst, mehr Liebe“ ist es einer stärkeren Vorsicht, Misstrauen, ist das Verhalten einer eingeschränkteren, bewussteren (mehr Abstand und manchmal sogar paranoiden) Herangehensweise gewichen, Menschenbegegnungen (besonders private, freiwillige) stärker nach Qualität als nach Quantität einordnend.
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für Ein paar Gedanken zu Antirassismus-Plakaten…
Heisses Wasser (Tee hat gerade Pause) und – statt Frischkornbrei nach Dr. Max Otto Bruker, den ich auch gerne mag mit geschroteten Getreidesorten und Sahne – ein Demetermüsli mit frischen Zutaten, u.a. 1 kleiner geschnittener oder geriebener Apfel, verschiedene Nüsse, Mandelsplitter, dazu Buttermilch oder Kefir, manchmal Keimlinge.
Das war mir bekannt und trotzdem habe ich 2013 nochmal ganz bewusst sein Rezept ausprobiert und variiert, für mich ohne Sahne dann als passender und bekömmlicher befunden.
Eine zeitlang gab es morgens statt Haferflocken nur geschnittenes Obst, Apfel oder dunkle Beeren (frische oder gefrorene) mit Joghurt oder Quark. Gesüßt mit Agavendicksaft oder Ahornsirup.
Manchmal kommt noch ein selbstgemachter, oft grüner oder farblich etwas undefinierter, gräulicher Smoothie mit Gurke, Möhre, Banane, Löwenzahn, Gänseblümchen und Giersch, dazu – der kann aber auch eine Zwischenmahlzeit darstellen und zu einem anderen Zeitpunkt genossen werden.
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für Erste Mahlzeit nach 10 Uhr
Gedanken über das Glauben und Wissen, reale und weniger wirkliche, irrationale Bedrohungen – ohne Gewa ehr … und: Nein, ich werde nicht horten und preppern.
Wie kann ich unterscheiden, was eine echte, weil offensichtlichere Tatsache (überall wiederholte.. in das Hirn prasselnde Bild-Erschaffung von außen.. oder „echt“, wirklich.. wahr ist?) und weniger offensichtlichere, weil weniger bekanntere, weiter entfernte oder unsichtbare, aber fühlbare .. Bedrohung ist? Wie überprüfen, ob meine Gefühle, meine Wahrnehmung, meine Intuition angemessen oder komplett fehlgeleitet ist – inwieweit manipuliert und vorgeprägt … durch Erziehung und Milieu .. geframed…?
In Zeiten von Bildern der Gewalt in allen Medien, Kriegsrhetorik und einseitiger Berichterstattung, Negativschlagzeilen, Weltuntergangsszenarien, Katastrophenangst, Blackout-Angst, Katastrophen-App und Prepper-Tipps, tunnelblickartiger Virusangst, Geldentwertungsangst, Armutsangst – auch im ach so wohlständigen D-Land – bei einer Energieverteuerung um über 70 % und teilweise mehr, einer Abschöpfung der mittleren Schichten bis an die Schmerzgrenze, bzw. sogar durch Verteuerung der Lebensunterhaltskosten in die Existenzvernichtung …. einer realen, existenziellen Bedrohung von vielen Kulturaktivisten, Künstler/innen, Freischaffenden – das Verschwinden von kleinen und mittleren Fachgeschäften, beliebten Gastronomen, durch Lockdowns und Massnahmen, Kleinunternehmungen, alt-eingesessenen Betrieben – reale materielle Verluste hierzulande einerseits … und andererseits der Todesangst ausgelieferte Menschen an anderen Orten, dann Falschinformationen, Feinbilder oder Selbsthass schüren (? weil wir bisher wieder Wohlstand erschaffen konnten und erhalten konnten? Weil wir kraft der Geburt und Tat und Geschichte, Industrialisierung, Kolonialisierung, Verfolgung und – eine besonders grauernhafte, industrielle – Ausmerzung und Vernichtung von Andersgläubigen durch das Nazi-Regime, ein Tätervolk waren und sind, per Sippenhaft auf ewig in einer niemals endenden Schuld sind…?) und Pseudo-Aufklärung und Propaganda zur Verwirrung des Selberdenkens. Das einzige was das schlimmste Volk der Welt gut machen kann an der Welt und am Leben ist die Klimarettung und alle Hungernden der Erde (wenn es denn so einfach wäre…) aufnehmen in diesem kleinen „reichen“ Land, bis es platzt. In den öffentlich-rechtlichen Medien wird der Krieg und die deutsche Antwort darauf nicht so hinterfragt, wie anderswo („alternative/unabhänginge Medien, sog. Lügenpresse…“). Dazu dann noch obendrauf seit Jahren zunehmend eine Verengung des Denkens ; „Volksverpetzer“, Killerworte, Tabus, sog Verschwörungstheoretiker, Denunzianten, Pranger, Cybermobbing – subtile oder ganz derb-schamlose Gewaltzunahme und Spaltungstendenzen durch Bild, Wort und Schrift, im digitalen aber auch im physischen Raum, auf der Straße, in der Bahn, in den Schulen, auch anderen staatlichen Einrichtungen. Vor vielen Jahren mal beispielhaft die Berliner Rütlischule – aber .. (das waren wohl die Lehrer*innen selber schuld..)… und einen bestimmten Konsens, ein Framing, innerhalb sich eine/r bewegen und ausdrücken darf. Trotzdem plötzlich sichtbar, was der/die Nachbar/in eigentlich ! und privat so denkt… (siehe Focus .. Clans in Deutschland https://www.focus.de/panorama/welt/sie-ist-deutsche-sie-gehoert-allen-das-beleidigende-weltbild-der-clans_id_183662198.html)…
Bestimmte Narrative – auch zu aktuellen Infektionen, zur Impfung, zu Masken, zur Seuche – werden weiterhin in den Hauptmedien unkritisch übernommen. Die Idee, daß die Gewichtung auf nur eine einzige Gefahr oder Todesart und deren Hysterisierung ggf. andere Hintergründe haben könnte, als die ehrliche Sorge um europäische Kinder, eine europäische Zukunft, die Volks!-Gesundheit (igitt!), kommt nicht auf. Daß die Wirtschaft in die Knie gezwungen wird – das ist der Preis in den Augen der Öko-Religiösen und Hauptstromgläubigen. Diplomatie, Vernunft und Maß sucht einer vergeblich, die Deutschen preschen mal wieder im kollektiven Wahn voraus, wie in der Vergangenheit. Am deutschen Wesen – und an deutschen Waffen ? – soll die Welt genesen… mit wird so übel… wer sieht denn hier noch die Parallelen zum zweiten Weltkrieg: denn nach langer, monate- und jahrelanger Vorbereitung (Gehirnwäsche) wurde wohl erst möglich, eine Mehrheits-Bevölkerung – nicht nur in Deutschland – zu Mördern, (Mit)Tätern, Mithetzern, Denunzianten, Schweigenden, Wegschauenden, zu machen. Für die _gute_ Sache. Am Ende wurden die eigentlichen Verursacher, Einpeitscher, die damaligen „Denkfabriken“, auch damals globale Eliten, Adel und Großindustrielle, die internationalen Geldgeber und Mitwisser bestimmter Ideologien mehr oder weniger „vergessen“ – abgesehen von ein paar großartig aufgespulten Bauernopfern zur Beruhigung der öffentlichen Moral als Ausgleich. Die Toten, Verwirrten, Traumatisierten, Entwürdigten, sind mehrheitlich anderswo (in den unteren und mittleren Schichten) zu beklagen. Deserteure gelten und galten als Feiglinge. Es entstand ein GLAUBE … über Wochen, Monate, Jahre, und über deutsche Grenzen hinaus. Es wurde in ganz Europa (!) durch wirtschaftliche Krisen aber auch gezielte Manipulation ein bösartiger, antisemitscher Boden – der Fokus auf Feinbilder – Fressfeinde, Kommunisten, Andersgläubige und Schädliche bereitet – … sonst wäre es viellicht so niemals möglich geworden….! (Frage!!!?)
Könnt ihr es denn nicht sehen?
Es sind „mind-made“-Glaubenssysteme, wie auch damals. Vermieden wird auch jetzt, über Machtverhältnisse, Verantwortlichkeiten, Geldflüsse zu reden, und wie sehr nicht die Seuche sondern Massnahmen und „Glaube“ unsere Welt verändern zum Schlechteren. Andere Themen (oder auch Veränderungen zum Guten) werden fast komplett ausgeblendet oder findet einer auf Seite 4 oder 6, wenn überhaupt.
Ein ebenso polarisierendes Beispiel wäre die Verseuchung der Umwelt durch Entseelung, Verschacherung, chemikalische Gifte, Biowaffen, Lärm, Plastik, Nanoteilchen, genetische Manipulation. Übertüncht durch Boulevard und Lärm, schaut doch genau hin bitte!
Für die geistige Hygiene problematisch sein kann Information oder „Wissen“, wobei da jedesmal die Frage auftaucht: vermittelt durch wen und wie, was bewirkt es, was ist das Glaubenskonzept dahinter, worauf zielt es ab, wem dient es – ist es Vernichtung von Vertrauen, von Werten, von Kultur? Die Nächsten, der Mitmensch, was kann er / sie kennen, wissen, verstehen? Warum verhält er/sie sich auf eine solche Weise? Wem darf ich wann vertrauen? Kann ich alle Themen ausblenden, und tun als-ob, „als ob“ wir in einer gemeinsamen Lebenswelt uns befinden, auch wenn es für einen Moment nur so scheint..? Jaja Putin ist alles schuld… oder Klaus Schwab… oh ja. Wir werden beherrscht von Reptilien. Ok, das Reptilienhirn nimmt Fahrt auf – soweit kann ich folgen. Kinderblut? Ja, sexueller Missbrauch ist bekannt – und leider besonders Hollywood und .. und und. Schaut euch selbst an… schaut auf eure Kinder, eure Neffen und Nichten. Wo seid ihr missbräuchlich? Wo werden lebendige Wesen benutzt für eure Egos? Bei der systematischen Umweltvergiftung, das Vernichten von Lebensgrundlagen und dem antrainiertem Wegschauen von Leidproduktion (Massentierhaltung, „Menschenverwaltung“,.. ) erfahre ich auch um mich herum viel Ignoranz und gehe i.d.R davon aus, daß der Mensch, der gerade vor mit steht, sich nicht schon seit Jahren mit dem Themenkomplex Gesundheit/Krankheit, Pflege, gesundes Helfen, gesundes Leben und nachhaltige Lebensmittel, Landwirtschaft, Tierwohl, Ganzheitlichkeit, kaputte dysfunktionale, destruktive Systeme und Bessermachen, „Bio“ oder Demeter, ein spiritueller Weg, der nicht nur Wortsalat sondern auch gelebte Orientierung ist, .. auseinandersetzt… hm … es gibt für mein Empfinden wenig kritisches Bewusstsein, eine gewisse Schamlosigkeit und das Kreisen um das eigene Ego, die ganz ..! besondere Sexualität, eine Art Identitätsaufwertung, ist zu beobachten. Klima als eine Schablone, die so nicht stimmt, gegen andere Schablonen, die so auch nicht stimmen. Es ist ein Krieg der Ideen und dass Glaubens, der Feindbilder und Dualitäten, der Massenaufwiegelung bis zum Bürgerkrieg (gelabert wird von schöpferischer Zerstörung, ratet mal, wer davon profitiert), weltweit eine Tendenz sich von ausbeuterischen korrupten Regierungen abzusetzen, das Konservative neu zu definieren. Eine Sehnsucht, ein echtes, großes und gemeinsames Bild vom Ganzen und Bessern zu entwickeln. Es wird oftmals auf Rechte statt auf Pflichten geschaut, es ist blinde Wut, Rache und Gier, die Gewalt in verschiedenen Facetten – die Dumme aufeinander hetzt. Für manch „Opfer“ jede Gewalt und Hochmut zu legimetieren scheint. Endlich bin ich wer. Jetzt aber mal. Die Provokation auch durch hochmütige westliche Agenda, den Planeten zu retten vor menschengemachten Wetterereignissen (wieso bin ich schuld an Überschwemmungen in Pakistan? und wieviel von solchen Katastrophen ist wirklich menschengemacht?) ist wie er einmal der Export in andere Kontinente, ausgehend von einer kleinen Schicht, die beispielsweise auch auf Twitter ihren Einflussbereich extrem ausgebreitet hat – eine entgrenzte „Elite“ von Journalisten und Mediengestaltern ohne Kritik und Gegenrede, endlich offenbart sich hinter den Extremisten die Lust am Entfachen von Feuer in den Geistern und Hirnen (durch Elon Musk). Nein, nicht ein kleiner mutierender Virus macht mir Sorge, der wahrscheinlich aus einem USLabor aus China in die Außenwelt gedrungen ist (wie nur…?) – noch nicht die Bio-Waffen, die subtil durch Vernichtung von Lebensraum und Denkraum, Atemraum verengt wird; nicht so sehr mein Körper, welcher angefeindet von diesen Ideen aber auch physisch vernichtet werden kann durch die – konkrete! – entstehende Gewalt und Ignoranz anderer – seien es mobilisierte, fanatisierte „Horden“ oder „Schläfer“: Schlummernde Soziopathen, Gelangweilte, Langzeitarbeitslose, Terroristen, die sich einen kleinen Vorteil erhoffen (wie in mittelalterlichen Zeiten, als unliebsame Frauen zu Hexen gemacht wurden) – oder auf Krawall gebürstete „Opfer“, die meinen, es stünde ihnen zu sich zu NEHMEN – auch illegal – sich irgendwelchen jungen Frauen ungefragt anzunähern, oder sich sich zu am Eigentum des Nachbarn zu bedienen – vom Feind.
Uff – ich habe fertig.
(Rechtschreibfehler könnt ihr für euch behalten. Das kam gerade so aus mir heraus und muss raus, sonst werde ich verrückt.)
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für ohne G
Positives/negatives Menschenbild, Identifizierung und sog. christliche, humanistische oder auch preußische Tugenden wie zB Disziplin und alles darunter Zusammengefasste.. nur so ein paar Gedanken (wer lesen mag, ist herzlich eingeladen, wen es befremdet, bitte ich vorab um Entschuldigung und darum, nicht weiter zu lesen, nicht zu nehmen von „giftigen Blumen an Wegesrand“…danke.. 🙏🏼).. es sind persönliche Gedankenfetzen .. es hier auszudrücken, ist Teil meines Genesungsweges.
(Ob das Zitat wirklich von Schopi ist, kann ich leider gerade nicht nachprüfen.)
Ein Motor für (m)eine Handlung und Ausrichtung (christlich-humanistische oder „deutsche“ Tugenden) ist nach meiner Selbst-Erforschung nicht nur konservativ oder „männlich“ oder „deutsch“.. . wäre der Gegensatz Laissez-faire oder lieber die gelassene Freundlichkeit eines (sicherlich auch sehr disziplinierten) Dalai-Lama? Ja und auch Frauen oder andere Personen können auf toxische Weise männlich sein ;(
Ich sei so angespannt, angestrengt, nervös und hart, soldatisch (in den Pflichten) wurde mir in den letzten Jahren häufiger gesagt…
Nach meiner Erfahrung und subjektiven Eindrücken wird Disziplin zunehmend negativ wahrgenommen als schwarzpädagogisch, soldatisch, „männlich“ (negative Aspekte).
„Ordnung und Disziplin“….. Ehrlichkeit, Pünktlichkeit, Fleiss, redlicher Gelderwerb, altmodische Tugenden! Ein Übermaß davon in sich führt möglicherweise in Destruktivität und Kälte.
„Zen ist mir zu militärisch“, sagte eine befreundete Meditierende, aber es versprach mir mal so etwas wie Klarheit und Konsequenz. Die heiligen Kämpfer und ihr Umfeld waren in meiner mal jugendlichen Vorstellung, wie beispielsweise auch bei uns die Ritter, besonders begabte Menschen, Spirituelle, Privilegierte, Geehrte. Die Praxis diente höheren Zwecken. Und heute?
Die Achtsamkeitspraxis, so wie ich sie verstehe, dient der Erkenntnis und dem Frieden in mir selbst als Ausgangspunkt für Frieden in der Welt. Es ist eine Haltung festigen. ..vom Kleinen ins Große. Von Inneren zum Äußeren, nicht umgekehrt. Besonders für Menschen im Helferberuf schien es mir Orientierung und Kraftquell.
Spiritual Care, Sozialer Dienst, das Helfen war die Welt nicht noch schlechter machen, besondere Verantwortung übernehmen auch im Sinne der Mitmenschlichkeit und Solidarität .. eine Überzeugung praktizieren… leider auch Fehler machen… ich hatte mich überschätzt. Das mag das bezeichnende sein am Helfersyndrom… Wahn überwuchert die Wirklichkeit… (Kopf und Vorstellung das Gefühl, die Wahrnehmung)…
Nun las ich, das Bismark’sche Sozialsystem wurde nicht aus Barmherzigkeit erfunden, sondern aus Pragmatismus: ist das vergleichbar mit heutigem politischen Zeitgeist? Was ist die Vision? Von wo geht es aus? Wohlfahrt war einst die Sache der Kirchen. Wenn über 500.000 Menschen aus der offiziellen Gross-Sekte, den christliche Kirchen, 2021 ausgetreten sind, fürchte ich mich vor dem, was andere als Marschrichtung oder Ersatz vorgeben. Eine no-Bild-„Kirche“, das ökologische Verhalten im globalen Vergleich, das Sündigen und Ablass zahlen – das was gemeinsam (nicht) da ist, für morgen neu erfunden? Und wie stehen die anderen Nationen und Kulturen dazu, wer hat da welche Wirkkraft und Macht? Oder ist das heute zunehmend egal? Hat Deutschland ein Helfersyndrom? Ich bin christlich aufgewachsen, mein Motor war mal gewurzelt calvinistisch-altruistisch, würde ich es nennen. Es gab und gibt in der Patchworkfamilie diverse Ansätze, fromme und agnostische, konservative und magisch-esoterische. Das altruistische wirkt iwie lächerlich und gestrig in Zeiten von „Universalismus“, „Pluralismus“, oder das neue Elitenprogramm „Diversität“, welche dann doch wieder bestimmte Ideale positiv diskriminiert.
Nochmal zu den alten Tugenden. Fleiß oder Zuverlässigkeit etc. höher zu werten als zB sog. Faulheit (bei genauer Betrachtung kann diese etwas ganz anderes oder ein gesünderer Lebensstil sein?) die Person als Individuum in der Pflicht, sich zu entwickeln, zu profilieren.. als irgendein „Kollektivismus“, und sei es ein religiöses Konstrukt -> das Individuum ist bei anderen Kulturen, manchen Asiaten, Arabern oder Muslimen dem Spirituellen und weniger ichig wichtig, für ein Größeres; im Gemeinsamen. Was genau verspricht dieses Gemeinsame? „An den Früchten sollt ihr erkennen.“ Keine Skrupel gibt es bei zB „Auserwählten“, wie sich beispielsweise manche fanatisch Fromme oder ideologisch dem Wahn verfallene (manche Chauvinisten, Nationalisten, fanatische Jehovas, bestimmte Juden, radikale Wokies .. und andere ..) selbst sehen, überhöhen – vermeintlich Ungläubige (Fremde) abzuwerten oder für sich arbeiten und zahlen zu lassen, bzw sie sogar zu täuschen oder zu benutzen, „versklaven“.
Dort wie hier dominiert ein „me-First“, und es scheint menschlich – unmenschlich mutierend. Bei Trump als teuflisch deklariert, anderswo versteckter und weniger plump ebenso sichtbar..
(Interessanter Kunst-Impuls… wo nur habe ich es gesehen.. ;)
Das sehr leistungsorientierte Menschenbild bzw. die Reduzierung auf Materialismus, Besitz/Eigentum/Arbeit/äußerlicher Erfolg .. ist wohl eher westlich, wie auch der Fortschrittsglaube, die Wachstumsideologie – Imperialismus im neuen Gewand durch Kommerzialisierung aller Nationen, Vereinheitlichung von Konsum, „Wissen“, Bildern, Inhalten, Internet – eine Zielsetzung, das Anzustrebende, das was als Erfolg angesehen wird, sehr unterschiedlich gemeinschaftlich oder definiert in den spirituellen Menschenbildern-> und es fragt sich eine/r, was positiv oder negativ daran ist, das eine abzuwerten und das andere aufzuwerten oder ein „werte-egal“ (statt vernünftig-liebevoller, gesamtglobaler Fürsorge und ehrlichen Interessen) überborden zu lassen wie ein Krebsgeschwür. Es gibt kein Zurück, wie bei Jeannnie aus der Flasche. Viren-“Krebs“, Plastikkrebs, Chemikalienwucher, Fiatmoney-Krebs, Biowaffenkrebs… Lügenkrebs, .. die falschen, kalten Götter sind los… und wir stehen hilflos davor.
Für mich persönlich geht es gerade um die beiden Pole Selbstfreundlichkeit, Selbstdisziplin, gesunde Balance (Kohärenz).. gerade auch im Zusammenhang mit Kreativität, Künstlertum aber auch mit Samu, meine Zutat in der Welt … fühle derzeit mich wie ein lebendes Paradox …. vertraue – trotzdem – auf bessere, friedlichere Zeiten *
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für Spiritualität und aktiv/passive Identität;)
Zur Klärung und Präzisierung des eigenen (wem gehört´s;) (>OHR) WeltBILDes, Glaubens… kleine weihnachtliche Anmerkungen ohne besonderen Anspruch .. Wir feiern die Geburt von etwas, was Heiden als Wintersonnenwende bezeichnen. Es war eine alte, natürliche Ordnung, nicht kalendarischer Terror.
Mein (subjektiv ausgelegter-> Inhalt, Form, Praxis).. spiritueller Weg bedeutet vielleicht, ich kann Leere, Buddhanatur annehmen, durch Meditation oder manchmal auch im Alltag – … das nix und das etwas IST, welches ich mit Seele gleichsetze, paradoxerweise ebenso wahrnehmen, aber nicht verwexeln mit einer Frömmigkeit, die aktiv andere dominieren oder missionieren will – ganz im Gegenteil setze ich auf Einsicht und Vernunft, Liebe. Ohne Liebe ist alles nichts, sagte mal jemand. Das gefällt mir:)
Ohne Ratio fehlt aber ebenso etwas Wesentliches. Hilflos fühle ich mich den Fanatismen ausgeliefert und da wo Wissenschaft eine Überhöhung ist, scheint es mir ebenso an Demut zu mangeln.
Heilig ist das Werdende, und für mich mehr die Jas, als die Neins. Da wo der Buddhismus verneinend sein mag, die Kirche des Spaghettimonsters ein Lächeln zaubert, der Pantheismus mir nicht genügt, die magische Erfahrung ebenso wirksam erscheint wie der Zweifel, da ist ein heiliges Fluidum am Werke, welches nicht auf Macht und Gewalt beruht.
Naiv und soziopathisch scheint mir, sich autoritäre Struktur und Dogma unreflektiert anzueignen oder in anderen Gewändern nachzuahmen. Opportunisten mögen von einem bestimmten Standpunkt aus „darwinistisch“ agieren, dh wie das Tier zum eigenen kleinen (Überlebens)Vorteil … (wie verhält einer selbst ich dazu?) .. aber es ekelt doch etwas die Ignoranz. Oder das schlechtere tun trotz besserem Wissen. Hat einer eine Wahl, manchmal nicht? Besser/schlechter darf „das Andere“/Fremde nicht sein; Pluralismus kann so weit relativiert werden, das nichts mehr wert bleibt. Nein danke. Wer Pluralismus zum Dogma erhöht und ein neues totalitären Dogma benötigt, soll es tun – aber ohne mich.
Geist schafft Realität, Körper folgt Geist? Oder folgt nicht doch der Geist dem Körperlichen, mein Gefühl gibt vor, was ich dann geistig unterfüttere? Wie verhält sich das mit Materialismus, Idealismus, Konstruktivismus? Das magische Weltbild wird gerade etwas hochgejazzt – der weibliche oder auch Trans-Körper und das Gefühl, die Lust, das Spielerische – eine Spielart der Liebe befreit und es ist dann wohl endlich ! an der Zeit, sexuelle Gewalt und Unterdrückung von Kindern, Frauen und Homosexuellen oder Abhängigen zu thematisieren (wie bei Kim de l´horizon) – was für mich wichtig und gut ist. Eine europäisch aufgeklärte Gesellschaft darf nicht in „das Mittelalter“ zurückfallen, denke ich… und wundere mich, wieviele doch eine „europäisch-westliche“ Lebensart präferieren, wo sie doch bei vielen Linken so verhasst, oberflächlich, konsumistisch, materialistisch und zerstörerisch angesehen wird… welche Werte im Guten aus den Kulturen und Kontinenten zusammen wachsen könnten, für ein größeres Gesamtes, fehlt mir in der Auseinandersetzung .. vieles darf nicht mal ausgesprochen werden, ist ein Tabu .. statt dessen erleben wir ein Weihnachten, wo „Krieg ist Frieden“ sein soll, Bedeutungen verdreht werden, Hilfsbereitschaft und Liebe nicht dort ist, wo sie eigentlich hingehört: zu den armen kleinen und großen Menschen, die kein Geld haben eine Reise auf sich zu nehmen. Tiere, die dem Wahnsinn und der Gier ausgeliefert sind. Dörfer, Städte, Naturlandschaften, die dem Feuer der Fanatiker ausgeliefert werden. Wie da sagen: Frohe Weihnacht? Das Licht .. die Wärme.. das christliche… wo ist es? Hoffnung ist auch schon mehr Vorstellung als Glaube, möglicherweise. So bleibt einem (mir) nur, mich aus allem herauszunehmen und Schutz zu suchen im verkleinerten und vereinfachten Leben. Mit windhundähnlichem Hund. Kann nichts sehen, was lohnt und freut, sich zu engagieren. Ohne Liebe stirbt „es“ … auch der Lebenswille, vielleicht auch nochmal das Selbst. Das Ich ist etwas, was in dieser wahrgenommenen Gesamtheit und im Holy Prozess – der ja auch ein kollektiver ist – sich neu und friedlich finden muss. Amen. Frohe Weihnachten euch allen…
John Lennon sagte:“Wir leben in einer Welt, in der wir uns verstecken müssen, um Liebe zu machen, während am helllichten Tag Gewalt praktiziert wird.“
Heute können wir sagen:Wir leben in einer Welt, in der ein Telefon lauter vibriert, als ein Herz. Wir leben in einer Welt, in der Lebensmittel voll mit Chemikalien sind, während Seife Getreide, Honig und Vitamine enthält. Wir leben in einer Welt, in der die Fernsehgeräte immer dünner und die Menschen immer dicker werden. Wir leben in einer Welt, in der Telefone intelligenter sind, als ihre Besitzer. Wir leben in einer Welt, in der das Malen von Graffiti ein Verbrechen ist und das Töten eines Stiers, als Kunst bezeichnet wird.Wir leben in einer Welt, in der es wichtiger ist, wie wir uns kleiden, als wie wir denken.Wir leben in einer Welt, in der eine Pizza schneller da ist, als die Polizei oder ein Krankenwagen. Wir leben in einer Welt, in der Tiere bessere Freunde sind, als Menschen.Wir leben in einer Welt, in der wir nicht versuchen, Probleme zu lösen, sondern mit ihnen leben.Wir leben in einer Welt, in der eine Beerdigung wichtiger ist, als der Verstorbene und eine Hochzeitsfeier bedeutender, als die Liebe. Wir leben in einer Welt, in der die Medien voll von glücklichen Bildern und traurigen Menschen sind. Wir leben in einer Welt, in der von einem Kind mehr verlangt wird als, von einem Politiker …Ich kann die Welt nicht ändern, aber ich kann anders sein.Ich kann die Welt in mir ändern und damit auch die Welt der Menschen, um mich herum. Sie ist möglich, diese Welt, die wir in unseren Herzen tragen.Eine Welt voller Mitgefühl, Achtung und Toleranz.Sie ist möglich, wenn jeder Einzelne von uns, seinen Beitrag dazu leistet.Hier ist nichts unmöglich. Das „Unmögliche“ dauert nur ein bisschen länger…Sei du selbst die Person, die du gerne auf deinem Weg treffen würdest. Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst! Lennon sagte:“Liebe ist die Antwort und du weißt es sicher; Liebe ist eine Blume und du solltest sie wachsen lassen.“
.
Fundstück
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für …
Verbundenheit ist ein freundliches Wort. Ein Mensch möchte normalerweise (was auch immer normalerweise heißt ;) gerne dazugehören, Teil von etwas Größerem sein. Ganz alleine und autonom geht es wahrscheinlich nicht als ein dem Tier eigentlich so ähnlichem Naturwesen, daß der Mensch auch ist – oft wie ein großes bedürftiges Baby, daß nicht oder niemals genug von irgendetwas bekommen kann. Nachspürend, was es ist, was mich mit Himmel und Meer verbindet wie eine imaginäre Nabelschnur, ist es das Wissen um die eigene Winzigkeit im Verhältnis zur Gewaltigkeit der ewigeren Natur und eine andere Zeitrechnung der Seele.
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für Verbundenheit
NeuROTisch. Tisch und Brot! Rosarotes Brainstorminging .. Stürme durch das Herzloch und die poröse Lunge…. nochmal wegen der 60… naja, irgendwie schon anders.
Besonders Künstler/innen und Unternehmer/innen, Erfinder/innen erschaffen wahrscheinlich Neues .. unwissentlich, ungefragt, schöpfen sie aus einem verborgenen Quell und gestalten plötzlich wundersam und magisch, wie gerufen, in der Welt. Sichtbar oder unsichtbar, großartig oder heimlich oder versteckt „im Maschinenraum“, entfalten sich Kräfte und neue Wege. Suchen eine Türe. Sich an einem bestimmten Punkt zu fragen: Was wurde mir (als Teilzeitkünstlerin) auf den Weg gegeben und zu was hat es (einem selbst, vielleicht anderen..) gebracht..? Was bleibt..? Ausgehend von labilen psychischen bipolaren Verfassungen, gibt es jetzt einen Haufen Gerümpel, Zeugs mit persönlicher Bedeutung, Erinnerungen, eigene und die anderer, verteilt auf Zimmer, Keller, Dachboden – die erscheinen museal .. innerlich, im Gehirn gespiegelt.. – Räume, voll Material, welcher nach dem Ableben sortiert und bewertet werden muss, aber oftmals als Erbe nur eine Belastung darstellt. Das letzte Hemd hat keine Taschen;) Wieder so ein Spruch, den einer im Laufe der vielen Jahre Arbeit mit Älteren häufiger hörte.. denn entweder bringt es Geld oder familiären, kulturellen Mehrwert, es bleibt die sortierende Arbeit. Das Horten, Steckenbleiben – oder Innovation, etwa Neues daraus entstehend, Lebendigkeit… ein rhythmischer Fluss.
Konnte ich meine Talente gut nutzen? Manchmal wollte ich einfach verschwinden im Vielen, keine Verantwortung übernehmen müssen. Auch nicht für meine (panischen) Gefühle. Dankbar für kleine „einfache“, erdende Tätigkeiten.
Das mäandernde aufgerufene Ego fühlt sich meist zu Größerem verpflichtet oder kann nicht anders, ist beseelt von einer Idee, einem Impact … zum Beispiel durch eine verbesserte Dienstleistung oder ein neues (Kunst)Produkt, oder durch eine Information oder einen neuen Blick, Aspekt.. durch Wissen… es gilt natürlich gut hinzusehen, zu unterscheiden oder Nachspüren, was in einem anklingt.. was genau es ist und wird, werden könnte – ein nachfühlen, persönlich werten, urteilen ohne zu verurteilen. Oder vielleicht ist das schon zuviel. Geschehen lassen. Nicht müssen, weniger wollen. Karma ist willentliches Tun? Offenheit für Zwischenbereiche und Unsagbares, Ungeborenes. Manchmal genügt ein verstehender Blick dorthin und bitte nicht mehr.
Wenn es Fehler gibt und gab, so sind diese gut zu prüfen, wo lagen diese und durch was kamen sie? Welche Entscheidungen waren bewusst, durch mich, welche unbewusst, getroffen? Was kam von Aussen, was kam von Innen? Es gab bei mir schon Früh mir ein Ungeborgensein, ein Abgestoßenen durch Unrecht, (unbewusste) Gewalt, kein selbstverständliches Wohlsein, wenig Urvertrauen… die wohlige Bubble der Gutbürgerlichen oder Unversehrten, Privilegierten… es musste einer sich finden ohne Behelf. Das Scheitern und daraus Lernen verbessert mich. Vielleicht.
Wenn ich auf mein kleines verhältnismäßig unbedeutendes Leben zurückblicke, mich frage, was ist durch mich in die Welt gekommen oder von der Welt in mich ( – kein Quell klar ausmachbar – ), durch mich wirksamer? wurde… und was davon ist gesamtheitlich gut oder neutral oder weniger gut, dann würde ich sagen, es war oft das Gefallen- und Geliebtwerden wollen, um mich selbst liebenswert finden zu können, aber nicht nur das. Der Mensch als Sünder, Unfertiges. Aus Gewohnheit ignorant. In Missgeschicke stolpernd, Missverständnisse – Wiederholungen und Dukkha durchleben müssen – Karma sucks.
Es gab auch viel Hilflosigkeit. Komische Diagnosen. Wo werde ich nicht verletzt, beleidigt, verlassen? Isoliert, gecancelt, als Feindin angesehen… Beruflich gesehen gab es über die meiste Zeit eine persönlich geprägte Dienstleistung (nicht innovativ> eher erhaltend/konservative Sphäre..) und eine Art von Kreativität (eher was produktives, schöpferisches, eigenes..) ohne Selbstwertgefühl, ohne Galerie oder Unterstützung, ohne Vitamin B.. es war und ist eher schwer zu fassen. Die Muse kam und ging wie ein Dämon, kraftvoll oder geradezu tödlich. Das vulnerable Ego ohne Konstante, verletzt, schon früh. Es ging um das tägliche Starksein und Überleben, sich behaupten, trotz emotionaler Schwierigkeiten und sozialen Ängsten, Hemmungen, Paniken. Ein dysfunktionales Umfeld kann Fluch und Segen sein. Manche erfinden neue Muster, die sie alleine weiter erforschen.
Jetzt zwei Hunden „das Leben retten“, damit sie meines retten – zwei kleine Wächter des Halbschattens, Begleiter zwischen den Welten. Meine Anubelchen, die mein Herz berühren. Anubis, Wächter und Wieger des Zwischenreichs.
Kein unnötiges Leid produzieren, d.h. achtsamer konsumieren, wenig (regionales) Tier (welches nicht nur leiden musste, mit Chemikalien vollgepumpt und schlecht behandelt wurde) und weniger Suchtverhalten. Ohnmachtsgefühle gegenüber der gewaltvollen näheren und weiter entfernten (Um)Welt. Aber auch mal bewusst geniessen wollen und können, wenn es denn finanziell geht: auch das ist mir jetzt, mit 60, etwas wichtiger geworden.. (aber bitte nicht täglich und zuviel)..
Was kommt durch Kunst – kleine, regionale oder auch gesponserte, großgemachte – und andere Künstler/innen hinein zu mir? Wird das Leben dadurch erhöht, verschönert, verfeinert? Humorvoller? Oder dekoriere ich mir damit nur mein eigenes Ego? Erweitert es meinen Erfahrungsraum? Wächst die Welt daran .. ist es nahbar, menschlich… oder wird da weiter etwas verfestigt, ein Machtgefälle verengt oder gar verschleiert.. ? Beäuge das, was andere machen und fühle mich oft – anders. Vielleicht war das schon immer die Challenge..
Naja, und berufliche, gesellschaftliche Stufen… da fühlte ich mich als eine Taugenixe .. im Grunde Hochstaplerin. Wir, als Paar, haben zwar eine zeitlang angestellt, dann als sog. Sozialunternehmer (Pflegedienst, Essen auf Rädern,..) mit Geschäftspartnern mitgearbeitet .. er als Boss, ich als Hilfskraft..aber das war so halb-real, für ihn mehr das Richtige als für mich. Sein Wohl war mir wichtig.
Als gemeinsame Privatunternehmung ein Haus auf Baltrum mit Ferienwohnungen betrieben ..(eine neue und gute Erfahrung)!
Und als Paar einige Jahre eine Achtsamkeitspraxis in Köln halten können ..(das sollte die eigene spirituelle Praxis stärken und fest im Leben installieren, was eine zeitlang auch gut funktionierte, bis zur Pandemiezeit), immerhin viele Jahre, das war für uns festigend wie auch herausfordernd.
Für mich gab es diese wichtige Steigerung, und auch Abgrenzung, selber und zu zweit, Geld für das Alter, erst mit dann ohne „Gemeischaftsgeldverantwortung“, ohne staatliche Kooperation bzw. Verstrickung, verdienen zu können. Nicht „vom Elend leben“ oder sich an Krankheit und Pflege bereichern. Redliche Arbeit (8facher Pfad). Vom Sozialwirtschaftlichen zum Privatwirtschaftlichen, war eine Erweiterung der Möglichkeiten und hoffentlich sinnvoll, auch für die eigene Absicherung/Rente. Als sei das nochmal eine andere Entwicklungsart, und das war, ist es auch. Mit gemeinsamer Kooperation, geteilter Verantwortung oder alleinverantwortlich – das verändert einiges auch in einem selbst, sowie im Aussenverhältnis. Während es der Pflegedienst und auch das Haus auf Baltrum über Jahre in einem Eingebettetsein mit Voraussetzungen, die uns gewogen waren, ein Leben ermöglicht haben mit guter, sinnvoller Arbeit und nah an der Natur, kam die Achtsamkeit und Spiritualität hinzu, wie ein Noch-darüber-hinaus, gedacht als eigenständige Erweiterung aber auch Ausgleich, Erholungs- und Stärkungspol und neue Erfahrung.. geistiger Kraftort – bis zur P-Zeit, welche soviel neu in Frage stellte. Alles schien bis dahin nicht nur für uns, sondern auch für andere ein Gewinn. Sei es für Kursteilnehmer/innen, Inselgäste, Familie..
Das Ziel, alleine mit meiner Kreativität mein eigenes Geld zu verdienen, wäre für mich der größte Erfolg (Individuation) gewesen, aber so kam es nicht. Irgendwie geisterte in meinem Kopf der Gedanke, ich müsse meine Existenz auch ganz unabhängig und selbständig, alleine „erwirtschaften“ können mit dem, was mir mitgegeben war an mittleren Talenten und Möglichkeiten, auch Wunden…
Wollte keine unguten Abhängigkeiten, auch nicht von Mann oder Geschäftspartnern, von Behörden, kein fremdes, fremdverzwecktes oder anders informativ vergiftetes, angereichertes Geld. Was mir zusteht, mir selbst verdienen, weil Freude und menschlicher Mehrwert mir und anderen etwas gibt..! Wenn es doch geldlos möglich wäre…!
Redliche Arbeit und Klarheit. Für eine natürlichere, liebevollere Welt, Umgang mit allem, was uns anvertraut, gegeben ist.
Arbeit kann ich auch größer fassen, übersetzen in (ethisches?) Handeln/bewusstes Nichthandeln.
Die meiste Zeit war ja gekoppelt an eine (soziale) Dienstleistung, so stand ich mit einem Bein als soziale Arbeiterin da, mit dem anderen Bein als verhinderte Teilzeitkünstlerin -> zuletzt sehr gestresst, überfordert, angefressen – und nun, mit 60 J., darf ich zum ersten Mal erleben, dass ich nicht leisten muss, nicht beweisen muss – aber (vertrauen?) darf – das die Verpflichtungen, körperlichen Anspannungen, nächtlichen Sorgen, Selbstzweifel, Selbsterniedrigung und Druck „aufweichen“ – die Härte – welche sich auch im Körper angesammelt hat, darf auch schonmal fliessen.. die Unsicherheit mit den unvertrauten neuen Strukturen, innerlich und äußerlich, aushalten und Zukunft neu erlernen.
Aus dem Podcast von Choka Sangha. „Tokusan trägt seine Schalen“, 06/25
„Wird ein Land mit heiterer Gelassenheit regiert, fühlen sich die Menschen wohl und sind ehrlich.
Wird ein Land mit Unterdrückung regiert, sind die Menschen deprimiert und verschlagen.
Wenn der Wille zur Macht das Sagen hat, werden, so höher die Ideale, so magerer die Ergebnisse.
Versucht man die Menschen zu ihrem Glück zu zwingen, legt man den Grundstein für Elend. Versucht man die Menschen moralisch zu erziehen, legt man den Grundstein für Laster.
So begnügt sich der/die Meister/in damit, als Vorbild zu dienen, und niemandem ihren Willen aufzuerlegen. Sie bringt es auf den Punkt, ohne zu insistieren. Sie ist gradlinig aber geschmeidig, hat Strahlkraft und ist zugleich eine Augenweide.“
Andere Version:
Wenn ein Anführer dem Himmel dient.
Wenn ein Land mit Toleranz regiert wird, sind die Leute tolerant und ehrlich. Wenn ein Land mit Unterdrückung regiert wird, sind die Leute deprimiert und hinterlistig.
Wenn der Wille zur Macht verantwortlich ist, je höher die Ideale, desto geringer sind die Ergebnisse. Versuche die Menschen glücklich zu machen, legst Du damit den Grundstein für das Elend. Versuche, die Menschen moralisch zu motivieren, legst Du damit den Grundstein für die Unart.
Damit ist der Meister sicher als Beispiel zu dienen, und nicht um seinen Willen durchzusetzen. Er ist spitz, aber durchbohrt nicht. Einfach, aber geschmeidig. Strahlend, aber angenehm für die Augen.
Die Idee, daß ein Kontinent demographische Probleme hat und deswegen noch dichter (Dichtestress) und schwieriger werden muss, vor allem für kleinere Leistungsträger/innen, Wohnraum und anderes, Arzttermine, Kitaplätze, gesicherte Bildung, renovierte Schulgebäude, saubere Städte (NRW), Schutz und eine Sicherheit für „Normalos“ gegen Kriminelle, Brutalere, staufreiere Mobilität u.ä… aber nicht ausreichend zur Verfügung steht: schafft möglicherweise einen – erwünschten – Druck. Die Wirtschaftsliberalen und Libertären denken oft in diesen Kategorien: The Winner takes it all? Der Stärkere dann eben. Der Brutalere? Gemeinere? In den Amtstuben mag eine naive Piefigkeit herrschen, aber eigentlich scheint doch ein rücksichtsloser Materialismus um sich zu greifen. Religion ist dabei vielleicht die „Waffe“, mit der sich irgendwelche Rechte und Vorteile „erkämpft“ werden, aufgrund von einem eventuellen Opferstatus. Für mich stellt sich die Frage, ob es überhaupt ein Problem mit Überalterung gäbe, wenn unser Sozialsystem nur über Steuern und Verbrauch (und von allen hier Lebenden oder Profitierenden) getragen würde. Gestaffelt natürlich nach Luxuskonsum und Vermögen, und – in dem Fall – auch national begrenzt. Grenzen haben in meinen Augen auch eine wichtige und gesunde Funktion – Freizügigkeit braucht Regeln… es benötigt niemand die Menge an Krankenkassen, wenn es in staatlicher Hand läge. Die Grundbedürfnisse und Nöte kranker und bedürftiger Menschen einem künstlich geschaffenen Wettbewerb und Kostendruck (der mit einer Reform wahrscheinlich nicht nötig wäre) zu unterwerfen, ist in meinen Augen eine schkeichende Zerstörung und Verantwortungslosigkeit, die wir (ja, wer ist nun wieder dieses „wir“.. die etwas länger hier lebenden Insassen der D-AG;) ? nicht zulassen dürften. So werden Kliniken und Krankenhäuser, Heime in fremde Hände gegeben, aber von dem deutschen Einzahlergeld, „unserem“ Sozialgeld, unseren Abgaben finanziert – für Aktiengewinne. Das ist NICHT sozial und wird die Situation weiter verschlimmern. Das Geld wird entzogen und geht von unten nach oben. Diese Art von Wettbewerbsrahmen, politisch gewollt ! von den Linken nicht verhindert und auch nicht öffentlich gemacht – entkernt in meinen Augen das Christliche und den Fürsorgegedanken, es fühlt sich für mich an wie Verrat. Eine weitere Frage wäre, was ist das Christliche heute, und wer steht wirklich dafür (abgesehen von Kirche). Gehört nicht auch dies zur Befreiung der wahren Impulse vom Staat getrennt. Sobald Religion politisch missbraucht wird, durch eine Gruppe gegen die andere, wie ein Schutzschild, wie ein „Stolz“ (worauf denn stolz sein?) daraus, eine zur Schau gestellte IDENTITÄT… es stellen sich mir diese Fragen, wie es aufgelöst oder gelockert bzw. zu etwas Besserem geführt werden könnte —- dies nur ein paar Gedanken, ohne Anspruch auf irgendwas… Danke fürs Lesen.
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für masse statt klasse..
Interessante Gedanken zu Identitätswahn und Narzissmus im Vergleich zu Individualität und Individuation.
„Wenn wir um irgendetwas an uns kämpfen müssen, dann ist es nicht das Besondere unserer stupiden Identität, sondern das Allgemeine an uns, das uns in die Lage versetzt, mit dieser Identität kritisch zu verfahren und gegebenenfalls mit ihr zu brechen.“(Philosoph R. Pfaller)
„Hinzuzufügen wäre, dass es nicht nur jenes über die Identität auf die Gattung Mensch hinausweisende Allgemeine ist, das wieder stark zu machen wäre. Die Erkenntnis, dass autonome Individualität, die, wenn auch im Verschwinden begriffen, nötiger denn je wäre, weit über vermeintlich feststehende Charaktereigenschaften hinausgeht, müsste wieder reaktiviert werden. Mündigkeit als Ziel jeder Individuation setzt voraus, zu sich selbst auf Distanz gehen zu können und somit unabhängig von seiner Zugehörigkeit zu Sippe und Ethnie Reflexionen zu fassen. In einer personalen Identität kann das Individuum hingegen nie vollständig und bruchlos aufgehen – ist jede Person doch darauf angewiesen, mindestens in der Öffentlichkeit des Öfteren Affekte vorzutäuschen, zu schauspielern, sich selbst zu verlieren, selbstlos zu sein – und eben darin gerade die Kategorie des Individuums zu erfüllen.“
Unsere neue kleine Mitbewohnerin schaut friedlich und irgendwie glücklich. Ist das ein Lächeln, oder bilde ich es mir ein? Die Öhrchen lauschen den Geräuschen um sie herum. Sich schnell annähern ist nicht angesagt, da noch sehr schreckhaft und scheu.
Wer hat den längeren Atem, um ein bestimmtes Wohlverhalten zu belohnen und missliebige, kritische Äusserungen zu unterdrücken? Wer hat welche Möglichkeiten dazu? Wer kontrolliert es? Und wie schleichend, und jahrelang geplant, lief das in einem antisemitischen Europa ab, zur Zeit einer sich bildenden Nazi-Diktatur? Die Menschen werden müde, wollen ihre Ruhe, passen sich an und ordnen sich unter – des „lieben“ Friedens willen. Das Mitläufertum, am besten redet es den Mächtigen nach dem Mund. Oder schweigt. Einzelne, die ihren Kopf hinhalten, werden gnadenlos abgestraft.
Ob das damals auch so verlaufen ist? Und dann, im deutschen Größenwahn wieder die Übertreibung und die Vorreiterrolle. Es ist doch unfassbar… jahrelang wurden bestimmte Entwicklungen gezielt heraufbeschworen, die Menschen gegeneinander aufgebracht. Ging es nicht nur wieder um die Weltwirtschaft und Gewinne für die, „die im Dunklen sitzen, die man nicht sieht“? Es gab Arbeitslosigkeit und Parallelwelten – wie heute.
Wenn früher die berechtigte Gesellschaftskritik von der Linken kam, so hat sich das komplett gewandelt. Heute ist es eher mainstream, Kritiker der heutigen Zustände – den Werteverfall, die Kulturverleugnung, auch die schleichende Enteignung, die „Gleichgültigkeit“, gleichzeitige Zunahme von Überwachung und Misstrauen und Bürger gegeneinander aufhetzen – als Nazis zu bezeichnen. Es gibt kein natürliches Empfinden oder Respekt für freiheitliches Denken, oder die fruchtbare, gute Auseinandersetzung. Das Progressive, die scharfe Analyse und die besseren Ideen (haben meiner Wahrnehmung nach) oft die Libertären und Konservativen – wobei ich die Trägen, die Selbstgewissen, die Bequemen und XXL-Egos, welche oftmals Gewalt produzieren, eben _nicht_ meine. Mein Koservatismus bezieht sich nicht auf überdimensionierte, rücksichtlsose und laute Ausdrucksweise und Größenwahn – gegen andere – ebensowenig auf eine unreflektierte hedonistische Stumpfheit, die einer bei „Biodeutschen“ wie auch anderen prolligen Angeberkerlen so unangenehm sieht (beispielsweise mit deutschen Luxusautos) – auch ein „selbstbewusstes“ Verhalten und Fordern in „unseren“ Institutionen, wo sich dann die Älteren alleine schon nicht mehr hintrauen, weil in der Minderheit.
In eine deutsche Stadt fahren ist heutzutage auch ein Schockerlebnis, so wie desletzt in Köln am Neumarkt. Es google einer nur mal „Zombieland“. In deutschen Grossstädten neues Normal. Weder wird den Junkies geholfen, noch den Obdachlosen, den Kranken und Kaputten, nichts an den Ursachen der Probleme etwas getan oder durch die „richtigen“ berichtet, den Verursachern ! auf die verantwortungslosen Hände geguckt und berichtet. Es ist sich selbst überlassen und die Leute, die mit der Bahn zur Arbeit fahren, oder Gäste aus dem Ausland, die zu einer Sehenswürdigkeit fahren, sehen das Trauerspiel und müssen sich wundern, was aus dem Land in den letzten Jahren geworden ist. Geschäftsleute müssen Security selber bezahlen, weil Kunden sich nicht in die Strasse trauen – der Staat versagt.
Wohin wird das führen? Die Müdigkeit ist für mich schon lange zu spüren, das Kämpfen im Kleinen, an anderen, auch schwierigen Fronten, in der Pflege/Demenzbetreuung und dazu dann die Multikrisen, das Angstschüren, das Unverständnis, die Oberflächlichkeit, ist einsam und frißt die letzten Kraftreserven, und einen Optimismus an.
Es scheint bewusst und absichtsvoll, wie auch die De-Industrialisierung hierzulande. Es ist nicht innovativ, oder „menschenfreundlich“ alles, was hier Wohlstand geschaffen wurde, aus der Hand zu geben. Ausverkauf, Schwächung, erzwungene „Solidarität“ ist der falsche Weg. Mitgefühl und Liebe ist etwas anderes! Die Vordenker im Hintergrund wollen nationale Grenzen abschaffen und setzen stattdessen auf supranationale oft intransparente „Tools“, die den europäischen Heimatländern das Gesicht und die eigene Kutur entfremdet, entreisst. Es wird technisch möglich, die Politik spielt mit. Die Eigenarten der europäischen Kultur, das wunderbare an diesem Kontinent, wird in Kriege verblasen. Eine Verschiebung der Narrative, neue ungute Abhängigkeiten, ungute Erstarkung von „männlichem“ Grössenwahnsinn und Gewalt, die Lüge als offizielle Wahrheit – das alles scheint die meisten Menschen weder umzutreiben noch wehrt sich jemand dagegen. Scham- und Schuldkult, alleinige Boshaftigkeit sei unser!
Der Staat rüstet auf: Bald sind es über 70 Prozent Abgaben, was erhalten wir dafür? Wohin gelangt das idR aus der Mittelschicht erwirtschaftete Geld? Deutschland war ein Land der vielen mittelgroßen Unternehmungen, Familienbetriebe. KMU. Nicht Bankensolidarität sondern realtiv gut verteilt die Arbeit in einer Realwirtschaft. Was wäre denn sozial und wirklich solidarisch..? Dazu kommt, das Neubürger mit doppelter Staatsbürgerschaft in ihren Heimatländern oftmals Diktatoren bevorzugen, und wählen. Wie Erdogan. Nicht Meinungsfreiheit anstreben, sondern schlicht ihren eigenen Wohlstand im Herkunftsland, den sie parallel mit Geld, welches hier besser fliesst, exportieren. Hier also die Demokratie nutzen, um sie nur auszubeuten. Oder es wird ein Denken und Handeln von anderswo importiert, daß komplett antieuropäisch ist. Seien es Beschneidungen oder eine Paschakultur mit Männern die lieber in bestimmten Bars oder Fitnessstudios abhängen, andere (Frauen mit Kopftüchern, den deutsche Staat/die deutsche Gesellschaft,..) für sich arbeiten lassen. (Und Ja, natürlich ist das hier bewusst überspitzt.)
Die Müdigkeit der besseren Männlichkeit – eben nicht die der dümmlichen Kraftprotze oder von ideologischem oder religiösem Größenwahn Getriebenen, oder der Feigheit der Handlungsunfähigen, deren politisches Geifern, Neiden und Hassen – sondern Intelligenz, Einfühlungsvermögen, Humor, echter Innovation und Unterscheidungsfähigkeit – und auch der besseren Weiblichkeit – welche sich nicht gegen Männlichkeit stellt, sondern Liebe als Verantwortung und ! gemeinsame Freiheit versteht, nicht aufgrund von Gewalt – sondern als Chance – Wachstum von Selbstreflektion und gutem Karma.
Zuschauen, wie das Falsche siegt.. wie Worte verdreht werden, Sinn entstellt wird. Ja, das macht müde.
Veröffentlicht unter...|Kommentare deaktiviert für Müdigkeit..
Ungleichheit .. Unähnlichkeit .. falsche Annäherungen … während viele sich „verstecken“, selber sichtbar und ausgeliefert sein .. nicht anders können, weil die radikale Offenheit Teil eines Genesungsweges ist.. klebrige Verfolger und Schnüffler, algorythmisierte Anonymität oder aber Dunkle, Graumenschen (Momo..) .. ..Schattenwesen, vermutlich in sicheren, privilegierteren Räumen und vielleicht sogar mit offiziellem Auftrag ..