Warten auf den Bus
Veröffentlicht: 12. Januar 2026 Abgelegt unter: draußen, Niederrhein | Tags: ausgedient, Entsorgung Kommentare deaktiviert für Warten auf den BusAbonnieren, um weiterzulesen
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2026
Veröffentlicht: 1. Januar 2026 Abgelegt unter: draußen, Natur, Niederrhein | Tags: Frost, neues Jahr Ein Kommentar
Ich wünsche allen, die mich hier besuchen und mich mit ihren Beiträgen erfreuen, ein gutes, gesundes und erfreuliches neues Jahr.
Lebendfalle
Veröffentlicht: 13. Dezember 2025 Abgelegt unter: draußen, Natur, Niederrhein | Tags: Äpfel, Falle, Garten, Mäuschen 7 KommentareHeute, kurz vor dem frühen Dunkelwerden, musste ich noch einmal nach draußen. Erstens gab diesen weißen Nebel, bei dem mir immer der Text des „grauen Nebel, wunderbar“ und seine Verballhornung einfällt, also, ein Nebel der auf den Wiesen zu stehen und undurchsichtig zu sein scheint. Er lässt sich schlecht fotografieren, besonders bei einsetzender Dunkelheit. Das Smartphone kann das übrigens besser als die Spiegelreflex-Kamera. Erstaunlich genug.

Das war nicht der einzige Grund, zweitens musste ich im Schuppen, in dem die Hälfte meines Apfelvorrates lagert, nach dem Rechten sehen. Die Mäuse haben das nämlich schnell gemerkt und sich von dem Tisch mit den hohen Metallbeinen nicht abhalten lassen. Nun habe ich eine Lebendfalle aufgestellt, Lockmittel Mandelmus. Zwei Tage steht sie und 4 Mäuse habe ich einzeln schon ins Feld getragen. Sie dürfen ja nicht zu lange da drin bleiben, weil sie verhungern würden, dann kann man auch gleiche eine Schlagfalle einsetzen, der Tod wäre ein schnellerer. Nun bin ich verunsichert. Da ich kein Kennzeichen auf der Maus hinterließ, weiß ich nicht, ob sie wegen der leckeren Mahlzeit vom Feld (ca. 800 m) wieder zurück kommt oder nur ihre Familie informiert hat, die das Fresswerk fortsetzt. Die Äpfel weisen keine neuen Knabberlöcher auf. Wahrscheinlich werde ich sie aber irgendwo anders unterbringen müssen. Jeden Tag Mäuse ins Feld tragen oder gar in den Wald, also noch weiter weg, erscheint mir zu aufwändig.
Mäuseglück
Veröffentlicht: 14. November 2025 Abgelegt unter: draußen, Natur, Niederrhein, Tiere machen Sachen | Tags: Herbst, Kastanien, Mäuseglück Ein KommentarEs gab reichlich dicke Kastanien und Eicheln in diesem Herbst. Weil ich die Kastanien nicht alle alleine essen konnte, landeten sie in einem Sammeleimer. In diesem entdeckte ich vor ein paar Tagen eine Mitesserin. Ich schaute immer mal nach ihr, die Wände des Eimers waren offenbar zu glatt oder das Futter zu gut, sie schien sich im Schlaraffenland wohl zu fühlen und wurde täglich ein bisschen runder.

Am 4. Tag gab es nur noch ein paar Früchte von dem Kilogramm zwischen sehr vielen Schalen. Nun wurde das Mäuschen unruhig, scharrte am Boden, versuchte ein Loch hinein zu knabbern, was ihr misslang und mein Mitleid weckte. Auch im Paradies hält es eine Maus alleine nicht lange aus. Da ich gerade beim Stäucherschneiden war, spendierte ich ihr einen Ast. Sie hat sofort gesehen, wozu das dienen sollte.



Mit einem Abschiedsblick, den ich als Dankbarkeit interpretierte, war sie sehr schnell im Stapelholz verschwunden. Jetzt hoffe ich, sie wird nicht von dem kleinen Kater gefunden, der das Revier übernommen hat. Maus mit Kastanienfüllung wäre sicher lecker.
Herbst in meinem Garten
Veröffentlicht: 31. Oktober 2025 Abgelegt unter: draußen, Natur, Niederrhein | Tags: Herbst, Pilz, Planzen 3 Kommentare


Stadtbild mit Bauzaun
Veröffentlicht: 26. Oktober 2025 Abgelegt unter: Kunst und Kultur, Niederrhein, NRW | Tags: Bauzaun, Jahreszeiten, malerei, Stadt Ein KommentarDie Serie hatte ich 2011 begonnen und 2023 fertig gestellt. In den letzten Tagen bekam es plötzlich eine neue Aktualität für mich.






Ernte geschafft
Veröffentlicht: 25. September 2025 Abgelegt unter: draußen, Natur, Niederrhein | Tags: Äpfel, Birnen, Ernte, Herbst, Quitten 4 Kommentare
Heute habe ich die letzte Fuhre Äpfel und Quitten zur Kelterei gefahren. Quitten 90 kg, Birnen 30 kg, Äpfel 1.300 kg. Alles sehr früh in diesem Jahr. Mein kleines Auto war manchmal grenzwertig voll. Die Körbe mit je ca. 15 kg dort unterzubringen war das anstrengendste. Ausladen musste ich sie dann nicht mehr selbst. Das übernehmen starke Männer vor Ort.
Mindestens die gleiche Menge, wahrscheinlich mehr Äpfel musste ich entsorgen, weil sich die Maden dieses Jahr sehr wohl fühlten im Innern. Was nicht angestochen war, wurde von den Vögeln, zum Schluss hauptsächlich den Staren in Großfamilie, angepickt, am liebsten die roten. Wespen gab es auch wieder reichlich, ebenso die großen Hornissen. Zum Glück keine Krankheiten, wie Kernfäule oder Schorf.
Jetzt liegt hier noch Lagerobst, mühsam gesammelt, weil nur handgepflücktes ohne Schäden lagerbar ist. Zu verarbeiten, Kompott, Gelee und Marmelade, ist auch genug geblieben. Insgesamt ein gutes Obstjahr, trotz der reichlichen Apfelspinner im Frühjahr. Und alles war saftig, obwohl es bei weitem nicht genug geregnet hat.
Gleich gibt es Apfelcidre als Belohnung für meine Mühen.
Rückblick auf den Sommer
Veröffentlicht: 9. September 2025 Abgelegt unter: draußen, Natur, Niederrhein | Tags: Früchte, Garten, Gemüse, Sommer, Tiere 8 KommentareBevor ich mich dem Herbst ergebe, werfe ich eine Blick zurück auf diesen Sommer auf meiner Scholle. Sehr erfreut war ich über die erstmals seit Jahren Madenfreien Kirschen, fast ein wenig besorgt, dass die Kirschessigfliege ausgestorben sein könnte. Bestimmt wird mir jemand mitteilen, dass es sie in anderen Teilen des Landes durchaus noch gibt. Ähnliches widerfuhr mir mit den frühen Zwetschgen. Meine Pflaumenbäume sind den trockenen Sommern der letzten Jahre zum Opfer gefallen, mein neues Bäumchen trägt noch nichts als Blätter. Daher bekam ich von zwei verschiedenen Freunden und damit Bäumen je 5 kg geschenkt. Sie waren nicht nur sehr gut und voller Aroma sondern auch ohne eine einzige Made. Das habe ich noch nie erlebt. Sie stehen nun als Marmelade im Vorrats- und liegen als Kuchen im Gefrierschrank. Meine Belohnungsfrüchte nach anstrengender Gartenarbeit, die Himbeeren, brachten nur früh ein paar gute Beeren, danach probierten sie ihre Existenz als Trockenbeerenauslese.
Als Ausgleich hatte ich gutes Gemüse, auch wenn es Ausfälle wegen Trockenheit gab. Etwas Überraschendes war auch dabei, ein Feigenblattkürbis.

Den gibt es in grüngestreift, aber meiner ist fast weiß und seltener. Das Fruchtfleisch schmeckt eher wie Melone, ist sehr mild und ein wenig süßlich, passt gut in Salate, auch in Obstsalat. Man soll Engelhaar-Marmelade daraus machen können. Bin ich noch nicht zu gekommen.
Auch diese gelben Zucchini sind zu empfehlen, nussig und mild, außerdem hübsch anzusehen.

Farblich die reine Freude: Hokkaido, Zitronengurken, Tomaten, ein bisschen Obst habe ich zum Stillleben hinzugefügt.

Meine 9 Pfirsiche haben es nicht auf ein Foto geschafft, weil ich sie immer gleich im Garten aufgegessen habe.
Beim Nachbarn wohnen immer noch die Schafe. Sie erwarten mit morgens mit einem Mä-Konzert in verschiedenen Tonlagen. Sie wissen, dass es Birnen und Äpfel zum Frühstück gibt und nachmittags noch mal.

Im Hühnergehege gibt es Zuwachs, junge Hühner in grau, weiß und schwarz. Zwei sehr hübsche Hähne, die sich nicht streiten und oft synchron bewegen. Die Tiere werden auch im Winter meine Leckereien erwarten mit unterschiedlichen Vorlieben.

Früher Herbst in meinem Garten
Veröffentlicht: 4. September 2025 Abgelegt unter: draußen, Natur, Niederrhein | Tags: Äpfel, Erntezeit, Garten, Gartenarbeit, Tiere draußen 7 KommentareEs ist schon sehr herbstlich in meinem Garten. Die Äpfel sind früher reif als in all den Jahren zuvor und es sind viele. In der Hälfte – soweit ich das bisher sehen konnte, hat der Apfelspinner für sein Fortbestehen gesorgt. Mehr als eine halbe Tonne habe ich schon bei der Kelterei in Hamminkeln abgeliefert, mindestens genau so viel entsorgt. Seit 3 Tagen beobachte ich wie die Äpfel noch im Baum sehr schnell faulen, wahrscheinlich durch die ungewohnte Feuchtigkeit der letzten Tage. Es hat ja tatsächlich zwei mal richtig geregnet. Bis dahin war es so trocken, dass sogar das Unkraut schlapp machte.
Die Walnussbäume sind alle krank, mein Schattenspender an der Terrasse besonders. Immer noch weiß niemand so recht, was gegen diese Marssonina-Blattfallkrankheit zu tun ist. Es ist nach wie vor unmöglich, alle Blätter einzusammeln, wie es empfohlen wird. Die Bäume sind mehr als 15 m hoch mit entsprechenden Kronen. Ein paar der Apfelbäume haben diese Pilzerkrankung offenbar auch im Anfangsstadium. Die Quittenbäume leiden unter dem Quitten-Rost und werden das nicht überleben.
Es gibt auch Erfreuliches. Die Marderfamilie scheint ungezogen zu sein, nachdem die Nachbarkatze eines der 4 Jungtiere gemeuchelt hat. Ich sehe jedenfalls keinen Marderkot mehr. Die Eichhörnchen sind auch nicht Opfer der Marder geworden, sie freuen sich an den Walnüssen, auch wenn sie krankheitsbedingt nur halb so groß sind wie gewohnt. Die jungen Walnussbäume, gepflanzt von eben diesen Tierchen, haben übrigens auch die Pilzerkrankung.



Seit die Äpfel fallen, gibt es regelmäßig Besuch von einem Rehböcken. Das Tier liebt Äpfel so sehr, dass es alle anknabbert aber keine auffrisst. Kann ja sein der nächste schmeckt noch besser. Da ich gestern die Kamera draußen parat hatte, sind mir die Aufnahmen gelungen, ich musste mich nicht viel bewegen und hatte einen guten Standort. Als ein Rad auf der Straße hinter ihm fuhr, lief er in meine Richtung, staunte ein bisschen und dreht dann wieder ab.
Nun sind auch die eingewanderten (geflogenen) Hornissen bei mir, die die Wespen fressen und wohl auch die Bienen, was ich nicht selbst gesehen habe. Bei der Wespenmahlzeit war ich dabei, die Hornisse braucht höchstens 2 Sekunden. In der Dunkelheit fliegen sie häufig von außen gegen die von innen beleuchtete Fensterscheibe neben meinem Lesesessel. Das ist ein klein wenig unheimlich und dauert manchmal eine Stunde. Zu den Begleitumständen dieses heißen Sommers gehört das Ausbleiben der Nacktschnecken, was ich nach der Plage des Vorjahres sehr begrüße. Ein paar gibt es, die lasse ich als Futter für die Igel. Mücken sind auch kaum vorhanden, was vielleicht mit dem Fehlen der Vögel zusammenhängt. So wenig Singvögel wie jetzt waren noch nie. Ab und zu eine Meise, das treue Rotkehlchen, vereinzelte Amseln und die beiden Bachstelzen. Die Krähen zähle ich nicht zu den Singvögeln (ich weiß, sie gehören dazu), die sind reichlich vorhanden, Tauben auch. Am Himmel ist mehr Betrieb, Falken, Bussarde und Rotmilane. Allerdings kommen auch die Stare in Großfamilien angeflogen und suchen nach roten Äpfeln. Mir fehlen auch die Schmetterlinge, die um diese Zeit von den Äpfeln und Birnen naschen. So viel zunächst, ich kam vor lauter Arbeit draußen und Erschöpfung am Abend nicht zum Schreiben, höchstens mal zum lesen bei Euch. Mitte Oktober sollte es wieder ruhiger werden, auch sind die Abende dann länger.
Friedenstauben, ratlos
Veröffentlicht: 3. Juni 2025 Abgelegt unter: draußen, Fundstücke | Tags: bemalt, Hauswand Hinterlasse einen Kommentar
Gefunden an einer Hauswand in Bratislava. Titel von mir.

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