Scan&go in die schöne neue Smart City

Scan&go wird bereits in der Testphase eingestampft, weil zuviel gestohlen wird. Aldi hat Scan&go bereits wieder beendet bevor es das kleine Arschloch diese kostenlose Einkaufsquelle als Volkssport entdeckt. Ich sehe das etwas anders. Die Totalüberwachung mittels Überwachungskameras nach chinesischem Vorbild ist bei uns noch nicht weit genug um jeden ‚Mundraub‘ zu ahnden. Sobald diese installiert sind wird jede Bewegung überwacht und niemand wird mehr unbestraft auch nur eine Brezel am Scanner vorbeischleusen. Smart City läßt grüßen. Scan&go ist nur ein klitzekleiner Meilenstein zum Weichkochen des kleinen Arschlochs zum Bioroboter. Demnächst mehr zum Thema Smart City.

[…6. Post-voting society
Da wir genau wissen, was Leute tun und möchten, gibt es weniger Bedarf an Wahlen, Mehr-heitsfindungen oder Abstimmungen. Verhaltens-bezogene Daten können Demokratie als das gesellschaftliche Feedbacksystem ersetzen.]

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Kalenderwandel

Nach dem Klimawandel spielt auch noch der Kalender verrückt. Seit den Aufzeichnungen der Kalendertage mit Beginn der Corona-Pandemie und dem Russeneinmarsch in die Kokaine äähhh Ukraine verlängert sich der Februar um Lebens- und Geldbeutelbedrohendes jedes Jahr um einen Tag. Bis 2030 verlängert sich der Februar auf 35 Tage, so der Furzsitzende des Protzdamm-Instituts für Klimakterium. Die Grünen begrüßen dies, jubeln und fordern eine Mehrarbeit ohne Lohnausgleich zur Finanzierung der Ukraine.
Sollte es so weitergehen, so können wir die Monate März bis Dezember streichen. Der Februar hat dann alle Werktätigen in der Kralle. Diese werden einfach dem Februar zugeschlagen.

Ein ganzes Jahr arbeiten zum Lohn eines Monats sollte für jeden klardenkenden Bürgen .. Bürgenden, Bürger_Innen oder so zur Pflicht werden um den Kalenderwandel aufzuhalten und vor allem: den Kampf gegen Räächds stärken.

Da bleibt nur noch Tauben vergiften um — ja, um was?:

Schatz, das Wetter ist wunderschön
Da leid ich’s net länger zuhaus
Heute muss man ins Grüne geh’n
In den bunten Frühling hinaus
Jeder Bursch und sein Mäderl
Mit einem Fresspaketerl
Sitzen heute im grünen Klee
Schatz, ich hab eine Idee

Schau, die Sonne ist warm und die Lüfte sind lau
Geh ma Tauben vergiften im Park
Die Bäume sind grün und der Himmel ist blau
Geh ma Tauben vergiften im Park
Wir sitzen zusamm’n in der Laube
Und a jeder vergiftet a Taube
Der Frühling, der dringt bis ins innerste Mark
Beim Tauben vergiften im Park

Schatz, geh, bring das Arsen gschwind her
Das tut sich am besten bewähr’n
Streu’s auf a Grahambrot kreuz über quer
Und nimm’s Scherzel, des fressen’s so gern
Erst verjag’mer die Spatzen
Denn die tun an‘ olles verpatzen
So a Spatz ist zu gschwind, der frisst’s Gift auf im Nu
Und das oarme Tauberl schaut zu

Ja, der Frühling, der Frühling, der Frühling ist hier
Geh ma Tauben vergiften im Park
Kann’s geben im Leben ein größres Plaisir
Ois des Tauben vergiften im Park

Der Hansl geht gern mit der Mali
Denn die Mali, die zahlt’s Zyankali
Die Herzen sind schwach und die Liebe ist stark
Beim Tauben vergiften im Park
Nimm für uns was zu naschen
In der anderen Taschen
Geh ma Tauben vergiften im Park

Das ganze Geheimnis des Lebens

Den Sinn des Seins finden zu wollen, ist des Sinnes Todesgedanke. Er treibt den Menschen in den Wahnsinn der Sklaverei – der Götteranbetung – ausnahmslos. Jeder Versuch, einen Sinn zu finden, endet in einer Bedingung, die allemal Fremdorientierung voraussetzt.  Somit ist der Glaube, ihn in meiner Freiheit als Individuum zu finden absurd. Auch im Rudelverhalten der reinen Anarchie, der ich einige Zeit etwas abgewinnen konnte, geht in die Irre. Wenn Leben einen Sinn haben sollte, dann nur aus sich selbst Schöpfendes. Es braucht nichts von außen um zu existieren. Reine Liebe, wie sie oft als Sinn postuliert wird, ist der Klebstoff der Idiotie. Es gibt sie nur aus der Verzweiflung der Aussichtslosigkeit. Sie ist die Abhängigkeit und somit durch uns Idioten selbst fremdbestimmt, die wir durch Zirkelbezüge frei sein wollen und klammern uns an eine fiktive Wirklichkeit des Seins, die im Wahnsinn des Glaubens endet.

Selbst der Schöpfer hat es nicht geschafft, seinen Sinn des Lebens zu finden. Warum wohl hat er das Universum und den Menschen geschaffen? Aus Langeweile, oder weil er vom Nachteil seiner Geburt noch nichts wußte? Sollte er noch nicht genug haben von seiner Tristesse seiner Sinnlosigkeit, so kann er sicher seinen Sinn als Politiker hier auf Erden finden oder in der RTL-Show ‚Holt mich da raus‘. Entweder Habe ich gar nix kapiert über den Sinn des Lebens – des Daseins oder alles. Die Welt wie sie ist, vom Schöpfer kreiert, wird sich weiterhin nur zwischen Krieg und Nichtkrieg (keine Friedenszeit) bewegen. Gott ist längst aus Gram seiner nicht bedachten unvollkommenen Geburt gestorben. Wenn er wirklich Gott war, dann hat etwas richtig gemacht. Erkannt, daß er Scheiße gebaut hat und sich vom Dannen gemacht. Sein Erbe tragen wir in alle Ewigkeit.

Mein heutiges Gutenachtlied – eine Ode an den Künstler Gilbert Becaud zur Völkerverständigung.

Es sind die unerwarteten Begegnungen zwischen Menschen, die das Leben lebenswert machen und Hoffnung geben. Becauds zeitlose lyrische Interpretation zeigt was wirklich zählt im Leben – die idiotische Politik beiseite lassen und zu Grabe tragen.

Schluß nun mit dem nüchternen Ton
und der Oktober-Revolution.
Das war für uns sonstwohin.
Schluß mit dem Grabmal von Lenin,
dem Kakao im Kaffee Puschkin.
Das, das war längst dahin.

Nathalie

Der Rote Platz war ganz leer.
Vor mir ging sie her,
Nathalie.
Einen schönen Namen hatte mein Führer,
Nathalie.
Der Rote Platz war ganz weiß,
Ein Teppich aus Schnee und aus Eis.
Trotz Kälte folgte ich ihr am Sonntag,
Nathalie.

Sie sprach in ganz nüchternem Ton
von der Oktober-Revolution.
Und ich träumte schon,
daß wir nach dem Grabmal von Lenin
schlürfen würden im Kaffee Puschkin,
einen Kakao.

Der Rote Platz war ganz leer.
Ich nahm ihren Arm her,
sie hat gelacht.
Eine blonde Haarpracht
hatte mein Führer
Nathalie, Nathalie.

In ihrem Raum in der Universität,
wartet mit Kuriosität
die halbe Fakultät.
Es ward gelacht, und alles dann erzählt
von der westlichen Welt.
Nathalie hat übersetzt.
Moskau, die Täler der Ukraine,
und die Champs-Elysées.
All das in einem Lied,
ohne Unterschied.
Dann ward eine Schampus-Flasch
aus Frankreich aufgemacht,
und getanzt die halbe Nacht
und laut gelacht.

Als dann ihr Raum endlich leer war,
und jeder Freund gegangen war,
blieb ich ganz allein mit meinem Führer,
Nathalie.
Schluß nun mit dem nüchternen Ton
und der Oktober-Revolution.
Das war für uns sonstwohin.
Schluß mit dem Grabmal von Lenin,
dem Kakao im Kaffee Puschkin.
Das, das war längst dahin.

So leer scheint mir nun mein Leben.
Doch ich weiß, als Führer in Paris
wird sie mich eines Tags erleben,
Nathalie, Nathalie …

Warum hat Fau­len­zen einen so üblen Leu­mund?

Die mo­der­ne Ar­beits­wut- und Zeit­ver­knap­pungs­ge­sell­schaft muß das Fau­len­zen von Grund auf ableh­nen, ächten und ver­ur­tei­len um den Turbokapitalismus nicht zu gefährden. Po­li­ti­ker, Öko­no­men und Er­zie­her und sonstige Welt­ver­schlech­te­rer, Be­triebs- und Volks­wirt­schaft­ler, Leh­rer und Pro­fes­so­ren müs­sen und wol­len zum Ar­bei­ten und zur Nütz­lich­keit, zur Ef­fek­ti­vi­tät und zur Ef­fi­zi­enz, zur Ge­schwin­dig­keit und zur Be­schleu­ni­gung mo­ti­vie­ren, um ihre gutbe­zahl­ten Rol­len zu er­fül­len und die li­nea­re Kul­tur des Wes­tens vor­an­zu­brin­gen.
Besonders hervorzuheben sind die Priester, die seit mindestens vier Äonen das Faulenzen und den Müßiggang verteufeln (Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot verdienen.) Die niedere, abhängige Tätigkeit wird zu einem guten, tugendhaften Leben für den Pöbel erhoben.

[…„travail“, französisch: Arbeit, kommt vom Lateinischen: quälen, pfählen! Oder hier, germanisch: „Arba“, das hieß Knecht oder auch: „arbejo“: Ich bin ein verwaistes und darum zu harter Arbeit verdingtes Kind. …] (DLF)

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Olaf der Vollender

Ab sofort gibt es keine schlechten Nachrichten mehr von mir – nur noch Gute, die der Verdauung nicht schaden. Versprochen. Der Satire habe ich abgeschworen – isch schwör von jetzt bis gestern.

Die Neujahrsansprache vom Bundeskadaveristen Olaf Scholz gibt Zuverzicht auf allen Ebenen. Hier die Zusammenfassung in einem Wumms – äähhh Satz:

2022 ging es den Deutschen schlechter als 2021, aber besser als 2023.
2024 wird die Bundesregierung diesen Erfolg mit allen Kräften in den
 nächsten 1.000 Jahren weiter ausbauen.

Na dann wird doch alles noch überbesser als besser – also richtig wummsig.

Frost Neujahr

Der wichtigste Vorsatz für 2024. Wer macht mit?

Mein heutiges Gutenachtlied

La Maison où j’ai grandi

Wenn ich mich meinen Erinnerungen hingebe
dann habe ich wieder das Haus vor Augen, in dem ich aufgewachsen bin
dann kommen eine Menge Dinge zurück:
ich sehe Rosen in einem Garten.
Dort, wo einst Bäume standen, ist
jetzt eine Stadt
und das Haus, die Blumen, die ich so liebte,
existieren nicht mehr.
Sie konnten lachen, alle meine Freunde
sie konnten so gut Freuden mit mir teilen
aber alles im Leben hat irgendwann ein Ende
und ich musste gehen, mit Tränen in den Augen.
Meine Freunde fragten mich: „Warum weinen?“
und „Die Welt entdecken ist besser als zu bleiben.
Du wirst all die Dinge finden, die man hier nicht sieht
eine ganze Stadt, die die Nacht vergessen lässt
in ihren Lichtern.“
Als ich dieses Stück meiner Kindheit verlassen hatte,

war es so, als hätte ich mein Herz verloren.
All meine Freunde, ja, sie beneideten mich um meine Chancen
aber ich, ich denke immer noch noch an das Glück
ihrer Unbekümmertheit, die sie zum Lachen brachte
und mir kommt es vor als hörte ich mich zu ihnen sagen:
„Ich komme eines Tages zurück, eines schönen Morgens
mitten in euer Lachen hinein
ja, eines Tages nehme ich den ersten Zug
der Erinnerung.“
Die Zeit ist vergangen und da bin ich wieder
und suche vergeblich das Haus, das ich liebte.
Wo sind die Steine und wo sind die Rosen
all die Dinge an denen ich einst hing?
Von ihnen und von meinen Freunden keine Spur mehr
andere Leute, andere Häuser haben ihre Plätze eingenommen.
Dort, wo einst Bäume standen, ist
jetzt eine Stadt
und das Haus, wo ist es, das Haus, in dem ich aufgewachsen bin?

Ich bin doch nicht blöd, also kauf‘ mich

Stinklangweilig hier im Himmel“, beschwert sich der neu angekommene Werbetexter. „Immer nur Wolken bügeln, frohlocken und Halleluja singen. Wozu habe ich eine erstklassige Ausbildung auf der Erde genossen? Ich bin schließlich zu besserem berufen.“
„Nun“, meinte Petrus, „du hast freie Wahl. Schau dich in der Hölle um und entscheide dann, wo du bleiben willst. Deine Entscheidung ist dann endgültig. Sag mir aber bitte nochmals Bescheid, wenn du dort bleiben willst.“ – „Versprochen.“

Dort unten angekommen, war er fassungslos von dem Angebot. Frühmorgens kochte ihm eine halbnackte Blondine Kaffee und brachte ihn an sein Bettchen von acht qm Größe. Seine Fantasie schwoll nicht nur im Kopf an. Dachte er noch an die Nächte auf Erden mit … (aus Jugendschutzgründen wird das nicht näher beäugt).
Nach dem Duschen mit Einseifen durch drei knackige Haushälterinnen ging’s erstmal auf den Golfplatz. Es mußte ja sein Handicap verbessert werden. Die Alte von seinem Chef sollte schließlich keinen Looser beim täglichen Kurzbesuch vor sich haben.
Die Mittagspause bereitete ihm etwas Streß, da auf vier Stunden beschränkt. Schließlich war noch etwas Arbeit angesagt. Dazu muß man wissen, daß es auch in der Hölle nix für ummi gibt. Aber als erfolgreicher Werbetexter war das für ihn kein Problem und innerhalb zehn Minuten erledigt und innert Minuten mit einer Mio. € honoriert.
Das genialste, was ihm einfallen konnte, war die Botschaft aller Botschaften an den Geistverbraucher. Seine Schule machte es möglich. Ohne das große Latrinum und Philosophie-Crashkurse wäre er nie auf die Idee gekommen, den genialsten Spruch aller Weisheiten zu texten.

„Ich bin doch nicht blöd, also kauf mich“.

Das war der Durchbruch für die Pilgerstätte aller vereinten Religionen, Media genannt, die den Markt und die Welt eroberte. Das läßt man sich gerne etwas kosten.
Die Abende waren eigentlich wie immer. Treffpunkt im Café Ludwig. Manchmal etwas langweilig. Meistens nahm er neben einem Liter Kultgetränk Wodka (aus Solidargründen mit der westlichen Wertegemeinschaft natürlich nur den finnischen, da er den russischen aus verständlichen Gründe verschmähte) halb und halb gemischt mit Ludwig Bräu mit nach Hause.
Aber zwei bis dreimal die Woche war halligalli im Bettchen angesagt. Die acht qm voller Leben. Aus bereits besagten Gründen hier nicht weiter beäugt.
Was für ein tolles Leben hier, dachte er und beschloß, dazubleiben. Das einzige, das ihn in Rage brachte, war, daß sein Lieblings-Ferrari seit zwei Tagen in der Werkstatt stand. Servicewüste auch in der Hölle, dachte er. Damit das besser wird, muß ein neuer Werbespruch her.
Dem Oberteufel drückte er tiefste Dankbarkeit für das wahre Paradies aus., mit dem er bereits per du war. Nach der ersten Nacht war er Feuer und Flamme für dieses Paradies das er auf der Erde sich bereits erträumte – Geld wie Heu, Ferrari, Faulenzen ohne Ende und Weiber stets zu Diensten (Anm.: natürlich nur um den Haushalt zu pflegen.)

Dort bleibe ich, teilte er Petrus mit, wie versprochen während seinem kurzen Ausflug in den Himmel. „Na, dann ist ja alles gut“, meinte Petrus gelangweilt.

Wieder vor der Hölle angekommen, war kein vergoldetes Eingangstor mit rotem Teppich weit und breit in Sicht. Nur große Mauern, wie wir sie von den Zuchthäusern kennen. Nach einiger Zeit fand er ein kleines unscheinbares Tor mit einem Namenschild ‚Hölle‘. Klingelte und es öffnete sich.
Eine riesige Pranke zerrte ihn am Hals hinein. Todesangst durchfuhr ihn.
Das, was er dort vorfand, lies ihn fast zu Tode erstarren. Möchte dem Leser den Anblick und die Beschreibung ersparen. Die ist um Klassen fürchterlicher als sie der gläubigste Katholik sich vorstellen kann.

Gequält, zerschunden am ganzen Körper, mit Ketten an Händen und Füßen, sah er den Oberteufel fröhlich pfeifend mit zwei knackigen Blondinen an ihm vorbeischlendern. „He, Oberteufel, liegt da ein Irrtum vor? Ich wollte in der Hölle leben und nicht als Sklave hier verrecken.“ –

„Das ist die Hölle, lieber Erdenfreund – deine selbstgeschaffene Bestimmung. Wo du vor kurzem warst, ist unsere Werbeabteilung.“

Der Anarchismus und seine wirkliche Bedeutung

1872 hatten die An­ar­chis­ten die Erste Internationale Ar­bei­te­rbe­we­gung verlassen. Es war offensichtlich daß sie von den Kommunisten unterwandert werden sollten. Es kam zum Disput mit den Marxisten unter Vorsitz von Karl Marx. Marx sprach vom Führungsanspruch der Kommunisten.

Es scheint stets das gleiche Spiel wenn sich Menschen von den bisherigen Machthabern lösen wollen. Als erstes werden sie belächelt, dann unterwandert und wenn das nicht hilft, bekämpft.

Danach trafen sie sich mit Michail Bakunin, Errico Malatesta und den Schweizer Uhrmacher Adhémar Schwitzguébel in Saint-Imier und riefen die „Antiautoritäre Internationale“ aus. Der Kongress gilt als Geburtsstunde des Anarchismus.

Anarchie

Immer geschmäht, verflucht – verstanden nie,
Bist du das Schreckbild dieser Zeit geworden…
Auflösung aller Ordnung, rufen sie
Seiest du und Kampf und nimmerendend Morden.
O laß sie schreien! – ihnen, die nie begehrt,
Die Wahrheit hinter einem Wort zu finden,
Ist auch des Wortes rechter Sinn verwehrt.
Sie werden Blinde bleiben unter Blinden.
Du aber, Wort, so klar, so stark, so rein,
Das Alles sagt, wonach ich ruhlos trachte
Ich gebe dich der Zukunft! – Sie ist dein,
Wenn jeder endlich zu sich selbst erwachte.
Kommt sie im Sonnenblick? – Im Sturmgebrüll? –
Ich weiß es nicht, doch sie erscheint auf Erden! –
„Ich bin ein Anarchist!“ – „Warum?“ – „Ich will
Nicht herrschen, aber auch beherrscht nicht werden!“

John Henry Mackay

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VON MALTA BIS ARMAGEDDON

Avatar von alphachamberDer Staats-lose Bürger

Putin zeigt die Vereinbarung mit der Ukraine, die im März 2022 in Istanbul beidseitig paraphiert wurde, auf einem Gipfel in Süd-Afrika. Boris Johnson überredete Selensky kurz darauf den Vertrag nicht zu ratifizieren.

Grundlagen

Seit Zerfall der UdSSR und dem Gipfel von Malta im Dezember 1989, wird der Westen nicht von Russland bedroht, sondern der Westen bedroht seither die Existenz Russlands, und mit immer stärkerer Intensität. – vorangetrieben von den USA mit Hilfe der NATO. Ein Irrtum mit fatalen Folgen.

Amerikas Gebrauch europäischer Nato-Staaten, besonders ihrer östlichen Mitglieder, zur Bedrohung Russlands hat zur Folge, dass ein Überschreiten der finalen ‚Rote Linie‘ Putins immer wahrscheinlicher wird. In Malta vereinbarten GHW Bush und Gorbatschow weitere Abrüstungskontrollen und – Angesichts einer Wiedervereinigung Deutschlands – Zurückhaltung bei Bündnisbeitritten ehemaliger UdSSR-Republiken.

Die überwiegend russischen Einwohner des östlichen Donbas wurden schon vor 2014 als Bürger 2. Klasse massiv unterdrückt, von ukrainischen Faschisten systematisch misshandelt und ermordet…

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