Siebdruck vom Küchentisch

Ein neuer Druck meiner Reihe „Siebdruck am Küchentisch“ ist wieder vollendet. Nachdem ich im Moment nicht nur das Wetter ungemütlich finde, ist er unter dem Motto „mach es dir gemütlich“ entstanden. Von Skizze Idee Zeichnung Reinzeichnung, Film schneiden bis zum Druck…

Fassaden Schrift

Ein wunderschöner Auftrag hat mich hier noch kurz vor der Winterpause gefunden, die kleine Sankt Josef Kapelle in Beigarten.

Die Kapelle wurde von den neuen Besitzern, Gut Ingold, Familie Hendriock, liebevoll renoviert und restauriert und ich durfte zum Schluss auf das entzückende Kleinod die Schrift „St. Josef“ gestalten und schreiben.

Natürlich alles mit Keimfarben umgesetzt und wie eh und je mit einer Lochpause und Asche skizziert und mit Pinsel und Malstock umgesetzt.

Ich glaube, es ist der Traum jeder Schriftenmalerin die eigene Schrift an so einem Ort zu wissen.

Müll Organisation

Mal anders.

Ein Beispiel einer Vervielfältigung von Hand gezeichneten Signs.

Zuerst habe ich den Entwurf tatsächlich einfach auf einer Kreidefläche gezeichnet, dann eingescannt und vektorsiert und nun wird es gedruckt und in einem gesamten Bürogebäude an den Müllcontainern verklebt.

Wir waren alle ganz glücklich über die schöne Wirkung von dem eigentlich nüchternen Thema

Müllorganisation mit erst handgezeichneten Symbolen.

Red Bull Kreidetafeln

Jede etwas anders und doch alle nach streng festgelegten Gestaltungsrichtlinien. Das ist für Kreative wie mich dann teilweise eine (aufreibende) Herausforderung.

Alles handgemalt und geschrieben, mit viiiieeeel Liebe zum Detail.

Goldenes Buch Grünwald

Zur Kalligrafie, war dieses Mal das wunderschöne Gymnasium Grünwald als Illustration mein Auftrag. Es wurde auch schon von dem genialen Herrn Pruy, meinen Vorgänger, gezeichnet. Diese klare moderne Architektur mit dem raffinierten Farbspiel macht einfach Spaß in der Umsetzung.

Goldenes Buch Grünwald, Kalligrafie und Illustration. Marion Kropp, Birgit Korda, Gymnasium Grünwald

Holzschilder mit Pinselschrift und Malerei

Viel passiert in der letzten Zeit viel geschrieben und gemalt. Natürlich auch fürs Oktoberfest, Marstall Zelt, Weinzelt und die Gugelhupf Bar.

Ein paar neue Eintragungen…

Mit Feder und Pinsel im goldenen Buch oder auf Urkunden Papier.

Man sagt ja schnell mal „Pergament“ aber das ist es natürlich nicht. Pergament wird aus Tierhaut gefertigt. Dagegen das sog. Pergamentpapier ist Papier aus Zellstoff und daher nicht mit Pergament aus Tierhäuten zu verwechseln. Es wird aber oft fälschlich als Pergament bezeichnet. (Quelle:https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pergament#:~:text=bei%20Cembali-,Pergamentpapier,fettdicht%20und%20nassfest%20gemachtes%20Zellstoffpapier.)

Momentan ist wirklich viel los und meine Finger glühen – zum Glück! – denn Corona hat mir schon schwer zugesetzt. Meine Arbeiten werden nur benötigt wenn es auch Öffentlichkeit dafür gibt!

Goldenes Buch, Hebertshausen, Aiwanger, Kalligrafie und Illustration, Marion Kropp
Goldenes Buch, Hebertshausen, Aiwanger, Kalligrafie und Illustration, Marion Kropp
Ehrenbürgerbrief, Kalligrafie und Illustration: Marion Kropp
Ehrenbürgerbrief, Kalligrafie und Illustration: Marion Kropp

Kreidekunst vor Ort

Ich liebe das, ich komme mit meiner kleinen Kiste mit verschiedenen Kreiden, erhalte Texte und lege los. Jede Tafel ist anders, alles ist spontan und wenn so wie hier die Stimmung passt mit Leidenschaft hergestellt.

Danke für die schöne Zusammenarbeit, #next22 mit Insglück!

Unimog mit dem Pinsel und 2K Lack handbeschriftet

Vor ein paar Jahren hatte ich schon mal einen ähnlichen Auftrag, inzwischen hatte sich schon wieder so viel geändert, dass ich mit meiner Material Recherche quasi wieder von vorne anfangen musste.

Die Schwierigkeit ist natürlich grundsätzlich bei einem Fahrzeug, dass nichts vorgezeichnet werden kann aber auch die Farbe an sich, ein 2Komponenten Lack, macht es nicht gerade einfach, weil sie quasi nicht fließt und auch ziemlich dick in der Konsistenz ist – alles fürs Schreiben mit dem Pinsel eher negativ.

Für die Ewigkeit…

Letzte Woche flatterte ein Auftrag in meine Werkstatt, den ich hoch interessant gefunden habe und der mich natürlich herausgefordert hat: eine Sanierungsurkunde für die Nachwelt.

Sanierungsurkunde St. Georg, Hebertshausen, Kalligrafin Marion Kropp,

Was ist das überhaupt? Es geht hier um ein Schriftstück, welches mit dem Grundstein in die Mauern eines Bauwerks eingemauert wird. Im aktuellen Fall für die St. Georg Kirche von Hebertshausen.

Inhaltlich wird hier zum einen Informationen festgehalten die das Bauwerk betreffen: Also wann gebaut und saniert, wer alles beteiligt war, wie es dazu kam, was die Vorstellungen für diese Kirche waren und sind, wie man zu den Geldern kam, natürlich die genauen Zeiten, die Schwierigkeiten die aufkamen etc. Und auch Informationen über die aktuelle Welt: wer ist Bürgermeister, wer im Landrat, der Bundeskanzler, der Bundespräsident.

Ist die Urkunde fertiggestellt, kommt sie zunächst zum Weihbischof, damit dieser sie unterschreibt und danach noch zu den wichtigsten Mitwirkenden. Dann muss sie in einer Kupferkapsel verschweißt werden, die speziell für sie hergestellt wird und wird dann in den Grundstein eingelassen und mit diesem in die Mauer fest einbetoniert. Adieu- das war’s, für keinen mehr sichtbar.

Wird die Kirche St. Georg aber mal wieder verändert oder Bearbeitet u.ä. sucht man nach dem Stein mit der innewohnenden Urkunde und erhält eben diese Informationen über die damaligen Umstände und Spezielles über dieses Bauwerk.

Aber was waren denn nun meine Herausforderungen? ALTERUNGSBESTÄNIGKEIT – welcher Untergrund und welche Farben sind denn wirklich alterungsbeständig?!

Beim Papier geht es vor allem darum, dass es keine Säure enthalten darf, aber es gibt auch noch viele andere offiziell festgelegte Eigenschaften, da war ich schon froh mit der Firma Boesner einen professionellen Partner zu haben! Wie viele andere Geschäfte haben mich mit der Zeit schon enttäuscht, weil kein Fachwissen mehr vorhanden ist und kein Fachpersonal mehr eingestellt wird!

Für die Schreibflüssigkeit habe ich die alterungsbeständige Zeichentusche von Rohrer verwendet, die gibt es auch in vielen schönen Farben und sie ist gut mit der Feder und dem Pinsel zu verarbeiten. Schließendlich muss beides miteinander kompatibel sein, also das Papier muss so sein, dass ich es mir der Feder beschreiben kann.

Die dritte Herausforderung war, den vielen Text auf ein relativ kleines Format zu bekommen, damit die Urkunde in der Kapsel mit den Plänen noch in den Grundstein passt. Die Versalien haben noch eine Höhe von 3 Millimetern. Und das mit Feder und Pinsel auf einem etwas gröberen Papier, und natürlich wie immer unter extremen Zeitdruck – da hat die Schriftkunst etwas gelitten. Aber ich bin mit dem Gesamtbild, Grauwert und Rhythmik zufrieden und es hat mir wie immer viel Spaß gemacht!

Sanierungsurkunde St. Georg. Hebertshausen, Kalligrafie in Marion Kropp, Kropp-Fahrlaessig

Das Golden Buch

Was ist das eigentlich?

Fast jede Gemeinde hat ein goldenes Buch. Hier werden alle wichtigen Geschehnisse festgehalten. Die einen machen mehr die anderen weniger. Bei manchen wird jeder Besuch, jedes Jubiläum oder Ehrung mit Schrift und Bild für die Nachkommen verewigt.

Ein Traum für jeden Kaligrafen oder Kalligrafin, die es sich zutraut in ein fest gebundenes Buch zu schreiben, meist edel hergestellt, mit besten Papier und Schnittvergoldung . Aber auch der Albtraum jedes Kaligrafen, wenn ein Fehler oder eine unvorhergesehene Kleinigkeit passieren.

Hier ein aktueller Beitrag für Frau Ilse Aigner MdL, Kalligrafie und Illustration von Kropp-Fahrlaessig.

Illustration, Bavaria, Federzeichnung, bayrischer Landtag

Fassaden Schrift „Gasthaus zur Mühle“ in Straßlach

Fassadenschrift Gasthaus zur Mühle in Strasslach

Es war mir ein großer Wunsch, wenn die Fassadenschrift meines Lieblingsbiergartens erneuert wird, dass ich das mache. Geschafft!

Wichtig war mir einerseits das zu erhalten was typisch und auch bekannt ist und andererseits die Schrift an sich zu überarbeiten, da manches nicht richtig bzw. Nicht zusammengehörig war.

Schön war es dort zu arbeiten, immer nur Montags, wenn Ruhetag ist. Der Wirt, Robby, kann auch am Ruhetag keinen durstig lassen und so istesse ein fröhliches Kommen und Gehen.

Den großen Schriftzug wollte ich „malerischer“ haben, mit den in Bayern typischen Verfeinerungen der gebrochenen Schrift, die so nichts mit den Schriften zu tun hat, die so gerne mit Nazis in Verbindung gebracht werden. Die kleine Schrift habe ich direkt mit einem breiten Pinsel auf die Hauswand geschrieben.