Neulich brach mir beim Frühstück ein Stück vom Vierer oben rechts ab. Meine Zahnärztin sagte, dass man den Zahn nicht langfristig füllen kann, da die Abbruchstelle bis runter zum Zahnfleisch reicht und eine Füllung dadurch nicht hält. Sie hat ihn provisorisch gefüllt, damit ich mich nicht an der scharfen Kante verletze und meinte: „Die einzigen zwei Lösungen sind ein Implantat, was aber bis zur Fertigstellung ein halbes Jahr dauert, oder eine Brücke, wobei der davorstehende Zahn dazu abgeschliffen werden müsste, welcher aber absolut gesund ist.“
Das sind die Anhalts-Punkte — und nun würde mich interessieren, wie ihr euch entscheiden würdet.
😶
„…bin sofort fertig und komme runter, oder kommst du noch schnell auf einen Drink hoch, bevor wir starten?“ „Nein, lass mal, wenn ich jetzt Alkohol trinke, kann ich für nichts mehr garantieren – ich warte unten!“ „Ich beeil‘ mich, muss nur noch schnell meine Wimpern in Form biegen…!“
…
„So, da bin ich — wo hast du denn geparkt?“ „Gleich hier!“ „Der Rettungswagen?“
„Ja, damit kommen wir schneller ans Ziel und müssen nicht an jeder gottverdammten Ampel anhalten!“ „Ach, du bist Arzt?“ „Nein, aber der, der den Wagen bis gerade fuhr, war Arzt!“
„Witzig, mein Ex ist auch Notarzt!“
„Nicht ist — war!“
Selbst ein Blinder merkte, dass es dem Jahresende zuging. Nicht nur die Einkaufsmeile, sondern auch sämtliche anderen Straßen waren so dermaßen überfüllt, dass man meinen könnte, es würde kein Morgen geben. Mühsam quälte er sich durch die Menschenmassen vorwärts, als ihm plötzlich jemand von hinten gegen die Schulter schlug und ihm wutschnaubend den Tod wünschte. Nur, weil er ihn beim Überholen leicht touchiert hatte. Ja, es war wirklich keine Freude, Silvester Gassi zu gehen, aber der Hund brauchte schließlich seinen Auslauf!
Nicht zu verhindern war ebenso, dass Hektor in diesem Moment zubiss.
Nun – er war halt kein perfekt ausgebildeter Assistenzhund.
Fünf Dekaden hatte sie inzwischen lebhaft gemeistert und nun sollte die sechste beginnen.
Nachts zuvor hatte sie vorsorglich alle Kommunikationsgeräte ausgeschaltet, denn sie wollte einfach ungestört ausschlafen, ein ausgiebiges Bad nehmen, in Ruhe spätstücken und ohne Stress in ihren Geburtstag starten.
Nachmittags holte sie sich dann ihre heißgeliebten Lebkuchen-Oblaten an den Küchentisch, zündete ein paar Kerzen an und klappte ihren Laptop auf.
Denn erst jetzt hatte sie die passende Stimmung dafür, inzwischen eingegangene Glückwunsch-Nachrichten zu lesen und sich im Anschluss gleich zu bedanken.
Was sie nicht wusste, war, dass ihr zu diesem nostalgischen Anlass allesamt?
Lange stand er mit der Angel in der Hand, samt offener Fragen da, und sah betrübt ins Wasser, während die Strömung, unaufhaltsam wie das Leben selbst, vorbeirauschte. Er atmete tief durch, und mit jedem Schlag seines Herzens wurde er sich plötzlich sicherer. Unterstützt durch die kleinen Wellen, die fröhlich ans Ufer schwappten, und endlich die richtigen Antworten gaben.
Wenn er nicht sofort weglaufen würde, biss womöglich doch noch ein Karpfen an, um sein Leben zu lassen. Nur, um das Weihnachtsfest wieder einmal mit dem traditionellen Mahl zu bereichern …
Nein, damit musste endgültig Schluss sein – dieses Jahr würde es Kartoffelsalat geben!
Egal, wo man hinhört, bzw. sieht, …
Egal, ob man selbst betroffen-, oder nur Zuschauer ist …
Alles ist unpassend, unsozial und unfreundlich!
Und dabei sollte es doch genau jetzt — also in der Vorweihnachtszeit — eher friedlich, behutsam, besinnlich und still zugehen.
Irgendwie erinnert mich das aktuelle Geschehen an diesen Mix:
Er fängt auch so sehr weihnachtlich an, endet aber mit Pauken und Trompeten, um es mal instrumental zu beschreiben.
Und so sehr ich den Mix mag, fänd ich ihn noch viel besser, wenn er mit dem glockenähnlichen Gesang von Mariah nicht nur anfangen, sondern auch wieder enden würde. 🙂
Ich wünsche allen Lesern eine hoffentlich friedliche, besinnliche, bunte, süße und auch angenehm klingende Vorweihnachtszeit und wünsche mir, dass das, was ich oben beschrieb – nicht die Oberhand gewinnt!
„Hey Biene, gehen wir diesmal auch wieder zusammen in ein Zimmer?“ „Verdammt, lass es doch einfach sein! Ich habe dir schon tausendmal gesagt, dass ich Sa-bine heiße!“ „Meine Güte, so ausrasten muss man aber auch nicht gleich, Bienen sind doch possierliche Tierchen! Man könnte ja meinen, ich hätte dich Schweinchen genannt, so wie du ausflippst!“ „Ja, mit Schwein bist du ziemlich nah dran!“ „Wasn los?!“ „Aktuell steht bei mir alles auf Messers Schneide — ich muss vor Gericht gegen meinen Stiefvater aussagen! Und dieses Ungeheuer nannte mich auch immer seine „Biene“, wenn er nachts heimlich in mein Bett gekrochen kam!“
„Ich bin wirklich stolz, jetzt Mitglied eurer Truppe zu sein! Jetzt kann ich nämlich beim Singen so richtig Dampf ablassen, und werde zudem endlich auch gehört! Wenn ihr wüsstet, wie viele Tracks ich bereits erfolglos an Plattenfirmen verschickt habe! Und jedes Mal hieß es, musikalisch seien sie nicht schlecht, aber zu stark rechtslastig. Und das, obwohl ich viele Textstellen mit rassistischen Botschaften sogar verschlüsselt habe!“
„Ja, bei uns bist du goldrichtig — wir haben bereits riesig viele Gefolgsleute, bislang jedoch nur im Osten. Aber das wird sich jetzt dank dir sicher radikal ändern und wir werden noch weitaus mehr Menschen rekrutieren!“
…
drehen die Hasen (wahrscheinlich auch andere *Tiere) immer mehr durch auf!
Sie rangeln, streiten, kämpfen, schreien – tagtäglich mehr um Aufmerksamkeit(?) – obwohl die Zeit ja eigentlich besinnlicher und entschleunigter werden sollte!
Rückblick:
Vor circa 2 Monaten brachte eine Kollegin zum wöchentlichen Team für jede(n) ein klitzekleines Armband mit einem Smilie-Anhänger mit – mit den Worten:
Hey, einfach nur so – nehmt euch alle eins – es soll uns alle daran erinnern, immer mal wieder (jemanden an-) zu lächeln!
Was sie nicht dazu sagte, war: Die kleinen Anhänger leuchten im Dunkeln – und als ich das am ersten Abend im Dunkeln im Bett bemerkte, musste ich automatisch lächeln! 🙂
Heute:
Wie ich oben bereits schrieb, sind die Hasen momentan sehr – ich sag mal überdreht – und so erzählte ich ihnen von MEINEM Armband samt der Geschichte, die dahintersteckt und fragte:
„Sagt mal, ob das was für uns wäre? Dass wir alle so ein Armband haben und in Momenten der Eskalation auf unseren Arm schauen und uns beruhigen, bzw. runterkommen können?!
Und ob so ein Armband vielleicht hilft, uns vor möglichen Eskalationen zu schützen?!“
Die eine Hälfte der Hasen war zu diesem Zeitpunkt zum Schwimmen, aber die andere Hälfte fand das total cool und wollte es ausprobieren!
Also ging ich in einer Freistunde in einen nahegelegenen Laden.
Leider gab es dort keine Smilie-Anhänger, dafür aber Herzen!
(Was ja eigentlich selbiges ausdrückt, denn wenn man sich mag – und das tun wir Hasen ja eigentlich – kann man durch die Armbanderinnerung vielleicht viel schneller runterkochen, bzw. verzeihen, weil man ja ein ‚Herz am Puls‘ hängen hat!)
So – und seit heute haben wir alle ein Herzarmband am Puls hängen, das uns vielleicht in brenzlichen Situationen – schneller wieder ‚runterholt‘!
„Sag mal, was läuft bei dir eigentlich für ein Film ab, du Egomanin! Die ganze Zeit lässt du ununterbrochen das Wasser laufen ─ egal, ob du die Zähne putzt oder dich unter der Dusche einseifst. Und streite es jetzt nicht ab, ich habe es genau mitbekommen, nicht nur einmal! Weißt du nicht, dass Wasser ein kostbares Gut ist und in anderen Ländern Menschen tödlich enden, weil sie verdursten? Oder aber kein Wasser da ist, um die Pflanzen genügend zu gießen und alles irgendwann eingeht?“
„Doch, davon hörte ich und daher versuche ich konsequent alles ─ also nicht nur meine ökologischen Fußabdrücke ─ wegzuwischen!“
wie versprochen nun der letzte Lissabon-Beitrag, in den ich alle Bilder reingepackt habe, die ich für sehenswert halte ─ die jedoch in keine Kategorie der vorherigen Beiträge passten.
Sie umfassen jedoch alle den Bezirk Lissabon und stellen noch einmal mehr dar, wie enorm vielseitig diese wunderschöne Stadt ist!
„Schön, dich mal wieder beim Stammtisch zu sehen, auch wenn du ziemlich zerknittert aussiehst!“ „Wenn du wüsstest! Meine Frau hat mich verlassen und seitdem bleibt komplett ALLES an mir hängen!“
„Aaah, ich dachte schon, du seist unter die Eremiten gegangen, aber das erklärt natürlich alles! Obwohl es deinen Ausspruch von letztens relativiert ─ da wünschtest du sie dir ja noch bestenfalls 3 Meter tief unterm Rasen!“
„Ja, da wusste ich auch noch nicht, wie schwierig es ohne Frau ist. Angefangen beim Kochen, übers Bügeln, bis hin zum Saugen!“
„Dafür gibt’s doch Roboter!“
„Ja, …aber die machen dabei so komische Geräusche!“
Der Name dieses Friedhofs mag verwunderlich klingen, jedoch hat er einen sehr einleuchtenden Grund: Bevor dieser Friedhof im frühen 19. Jahrhundert als Reaktion auf eine Cholera-Epidemie entstanden ist, war genau an dieser Stelle eine sehr große, parkähnliche Grünanlage, die für die Städter zu Erholungszwecken genutzt wurde.
Und da ich diesen Ort der Stille als so wunderschön empfinde, war ich gleich zweimal dort: 2023 und in diesem Jahr, wo das Wetter, wie man anhand der etwas graueren Bilder sieht, nicht ganz so strahlend, aber dennoch sehr warm war. Es ist also eine Bildermischung, aber da ich noch nicht von diesem „Ort“ berichtet habe, hier noch ein paar meiner älteren Bilder on top.
Der Cemitério dos Prazeres ist ein für unsereins eher untypischer Friedhof, denn der Großteil der Gräber befindet sich oberirdisch in kleinen „Grabkapellen“, die teilweise bis zu acht Särge beherbergen und mitunter wunderschön geschmückt und mit Steinfiguren verziert sind und viele bedeutende Persönlichkeiten Portugals – darunter Schriftsteller, Künstler, Politiker und Musiker ─ wurden hier begraben. Besonders auffällig sind die prachtvollen Mausoleen und kunstvollen Grabskulpturen, die dem Friedhof eine fast mystische Atmosphäre verleihen.
Und von der Westmauer des Friedhofs aus, hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die „Ponte 25 de Abril“ Brücke und „Christo Rei“, der sowohl tags- als auch nachts ─ alles gut im Auge behält!
Und da ich, wie man auf dem letzten Bild sieht wirklich vorhabe, nach Portugal auszuwandern, habe ich bereits 2023 schon einmal probegelegen! (-;
Es war ein klassischer Briefumschlag, doch nur ein einziges Wort stand darauf: Novum.
Beim Öffnen fiel etwas heraus, elastisch wie ein Gummiband und durchzogen mit grünschimmernden Fasern.
Und ein Zettel: „Trag das Armband nicht vor Sonnenuntergang, vertrau dem Orakel!“
Sie lachte, seltsamer Scherz!
Als sie das Band probehalber umlegte, zog es sich automatisch fest. Zu fest – und die Luft roch plötzlich nach verbranntem Rosmarin.
Panisch riss sie an dem Band, doch es hielt – und zudem wurden leuchtende Buchstaben sichtbar:
„Du hast es zu früh umgelegt!“
In dem Moment berührte die Sonne den Horizont – und die Welt begann, sich zu verändern …
Ich möchte noch ein Foto zum Thema ‚Spiegelungen‘ nachliefern:
…denn auch wenn ihr mich alle nicht persönlich kennt –
und das Foto zudem eine unscharfe Spiegelung ist –
würde ich sagen,
dass man auf diesem Bild sehr wohl erkennen kann,
wie absolut zufrieden und glücklich ich zu diesem Zeitpunkt war!
„Hey, was ist los, Tom – du guckst so komisch.“
„Na, wegen deiner Idee! Ich habe eine Phobie vor Hitze und du willst Schokolade produzieren? Im Hochsommer?“
„Aber das ist doch gerade das Spannende! Stell dir vor: schmelzend weiche Pralinen, direkt aus der Form!“
„Klingt eher nach Albtraum. Ich sehe schon, wie alles in braunen Rinnsalen dahinfließt …“
„Jetzt übertreibst du aber! Wir haben doch einen Kühlschrank und sogar Ventilatoren!“
„Toll – und was, wenn der Strom ausfällt?“
„Spielverderber – dann produzieren wir halt Eis, leckeres Schokoladeneis mit kleinen Stückchen drin, Problem gelöst.“
„Nein – ich kündige.“
„Du kannst nicht kündigen, du bist mein Bruder!“
ich bin leider schon wieder zurück aus dem Urlaub, der viel zu schnell rum war – aber ich habe eine Menge „Bilder“ mitgebracht.
(-:
Und als erstes möchte ich euch ein paar Spiegelungen, kreuz und quer durch die wunderschöne Hauptstadt Portugals präsentieren.
P.S.: Seid mir nicht böse, dass ich momentan nur sehr wenig hier lese und schreibe – bin noch nicht wirklich wieder angekommen. Aber ich hole es nach! 🙂
Heute kam es auf dem ‚Platz des himmlischen Friedens‘ in Peking, der Hauptstadt Chinas, zu extremen Tumulten. Auslöser waren mehrere Säcke Reis, die aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich und absolut unerwartet umfielen.
Da sich alle im Zentrum des Umfalls befindlichen Personen sofort dazu berufen fühlten, die Körner so schnell wie möglich einzusammeln, kam es zu dramatischen Bildern: Jeder wollte zum Ärger aller anderen Beteiligten so viel Reis wie möglich bergen!
13 Menschen wurden dabei teilweise schwer, 4 lebensgefährlich verletzt.
Die Suche nach dem Besitzer der Reissäcke blieb bislang ebenso erfolglos wie der Grund dafür, warum die Säcke einfach so – umkippten.
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