
Seelenbilder




The jasmine blossoms for the second time this year.
It´s past fall and the jasmin-blossom-scent mixes with cold, wintry air as you open the window. It feels like two places becoming one, like they and you dissolving in something.
It´s hard to stand this overwhelmingly beautiful, somehow contradictory smell, like there is not enough perception in you to fully absorb,
although you are longing for. (you are really longing for!)
Love stuff enters your mind. How hard can it be for the shall to crack open?
(2014, december)









Was ich gelernt habe:
Das Runde als ewig angestrebtes in einer Welt, die man immer und immer wieder in Geraden zerlegen kann.
Diese Welt ist schon idealistisch angelegt.
Und ich mache wieder diese Handbewegung: Komm, komm, wenn du dich traust.
Leben ohne Kampfgeist geht nicht. Lieben ohne Bedürftigkeit schließt sich aus.
Einsam sind all die, die niemanden brauchen.
Und ich möchte nicht einsam sein.


Sie verzichtete sie oder er zu sagen und in diesem Verzicht erkannte sie sich als ein neues und selbstl[er]ösendes gelöstes.
Ich also, ich starb im Traum und das Sterben bedeutete kein Ende, denn ich lebte in einem dunkelblauen Kleid, das auch ein Mantel war. Es war ein großes Sterben unten auf dem Spielplatz und Abschied umwehte uns. Ich verstand, dass es nicht um den Tod geht und stellte mich in den Türrahmen, den ein Mann durchschreiten wollte, aber nicht konnte, denn ich Gestorbene stand drin. Er konnte es nicht verstehen, er sah mich ja nicht. Nur meine Mutter sah mich noch und ich wich von der Tür, damit sein Staunen nicht zu groß würde. Mein Kleid wurde zu einem Mantel und da war kein Sträuben
mehr.

kann man Dinge (von sich) zeigen, die man in dem Augenblick (ihrer Entstehung) verstecken musste. weil sie zu viel über einen verraten hätten. Im Nachhinein aber kann man sagen: Das war eine Phase, da ging es mir…
so als würde man erst in diesem Augenblick erkennen, dass eben das Gefühl nicht die eigene Identität ausmacht
oder vielleicht ist es auch nur eine nächste Lüge: Sein Wunschgefühl als seine wahre Identität zu postulieren
und das andere, das unerwünschte, das erschreckende weit von einem schieben: Das bin nicht ich, das war jemand anderes.
Ich würde die Sache, die wir Leben nennen, nicht so verbissen sehen, ich kann lachen, einfach leben.
Ich bin nicht die zerfallene da, ich bin die starke. Die immer und ewige starke, die lauthals Charakterstudien über die Natur von stark und schwach anstellt und jeden kritisiert, der meint in der schwäche etwas verächtliches zu sehen.
Ich bin nicht die, die ihre Arme ausbreitet und dennoch leer bleibt, so als hätte sie den Stöpsel ihres Planschbeckens noch immer nicht wiedergefunden.
Ich bin nicht die, deren Kopf schief auf der Erde steht steht, losgelöst vom Körper und doch nicht frei von ihm.
Nein.
Ich bin die freie, unabhängige, die sich mit allem und jedem verbindet, die der Nähe wegen lebt und liebt. Und mein Kopf und mein Körper sind eines, von meinem Herzen ganz zu schweigen.
