Lektion 12

26. August 2008

Mit Katzen hab ich angefangen, hör ich damit also auch wieder auf und versuche mich jetzt an der Einbindung eines Videos:

Es geht offenbar auf beide Arten – mit dem WordPressbutton und mit der embed-URL bei YouTube selbst. Aber ob ich das urheberrechtlich gesehen auch darf, ist mir schleierhaft. Wo erfahre ich das?


Lektion 10 oder: Wikis zum ersten

17. Juli 2008

An sich sind Wikis eine nette Sache, keine Frage. Besonders begeistert bin ich vom Karlsruher Stadt-Wiki, von Kamelopedia oder Wikivoyage.

Was mir das Verständnis von Wikis jenseits von Wikipedia und den oben genannten erschwert: Daß ich weitgehend im Unklaren darüber gelassen werde, um welche Art von Einträgen es sich handelt und welche Art von Informationen ich dort finden kann. Beim netbib-Wiki scheint mir das eine bunte Mischung von weblogartigen, enzyklopädischen, bibliographischen und sonstigen Informationen zu sein. Für sich genommen finde ich diese Informationen zwar nützlich und hilfreich, das Wiki insgesamt aber sehr unübersichtlich und schnell ermüdend. Auch auf die Gefahr hin, daß ich mich damit unbeliebt mache ;-).


Intermezzo oder: Der (Un-)Sinn von Tag Clouds

4. Juli 2008

ch habe alle 3 Dienste mit Mannheim DFG Tagging gesucht, da ich an Informationen zu einem DFG-Projekt der dortigen UB zum Einsatz von Collaborative Tagging interessiert bin. Aber es war schon sehr mühsam, sich durch die Ergebnislisten zu kämpfen. Die Ergebnismenge variierte zwischen 16 (bei der Biblioblogsuche) und über 60 (bei Libworm), die relevante Handvoll Ergebnisse war aber bei allen Diensten gleich, so scheint mir.

Und zum Thema Tag Clouds:

Die Anzeigevarianten von Tag Clouds bei Libworm:

small cloud: Tag-Auswahl, horizontale Anordnung, alphabetische Reihenfolge bis auf den Anfang

big cloud: alle populären Tags (wo immer da die Grenze ist), horizontale Anordnung, alphabetische Reihenfolge bis auf den Anfang, warum das am Anfang anders ist, verstehe ich nicht.

storm cloud: alle populären Tags, horizontale Anordnung, Häufigkeits-Reihenfolge. das mit den ‚popularity groups‘ erschließt sich mir nicht. Außerdem frage ich mich, was es mit solchen Tag-Konstruktionen auf sich hat: library‘). ??

Wirklich hilfreich finde ich diese Art der Informationsvisualisierung allerdings nicht. Wen interessiert schon, ob ein Tag 100 oder 1000 Mal vergeben wurde? Die am häufigsten vergebenen (und diese Zuschreibung würde ich der Zuschreibung ‚populärsten’ immer vorziehen) sind stets solche von hoher Allgemeinheit und geringer Aussagekraft. Als Navigationsinstrumente und Suchfilter machen sie doch eigentlich nur Sinn, wenn man sie mit weiteren, nach Möglichkeit spezifischeren Tags kombiniert. Das muß ein System aber überhaupt erstmal zulassen… Und die spezifischen Tags sind natürlich die selten vergebenen, ergo die in der Social Software-Logik ‚unpopulären’. Aber gerade diese ‚Babytags’ (nicht meine Wortschöpfung) täten mich interessieren.


Lektion 09

30. Juni 2008

Nette Spielerei, das mit den Generatoren. Mein erklärter Favorit ist der Monstergenerator. Allerdings sehe ich nicht, wie ich meine zauberhaften Geschöpfe speichern und so der geneigten Lernen 2.0-Community zugänglich machen könnte.


Lektion 08

23. Juni 2008

Nachdem mein del.icio.us-Account seit Wochen recht unmotiviert mit einer Handvoll Bookmarks befüllt vor sich hin dümpelte, nahm ich mir eben ein Herz und die Lektion 08 zum Anlaß, meine Bookmark-Datei endlich nach del.icio.us zu importieren – und zwar in dem unbereinigten Zustand, in dem sie momentan ist.

Aber wie viel einfacher + übersichtlicher ist es doch, eine in Ordner organisierte Bookmarksammlung auf den neuesten Stand zu bringen – zumal sie die gleichzeitige Manipulation MEHRERER Bookmarks erlaubt – als sich korrigierend durch die einzelnen importierten Bookmarks durchzuwühlen. Falls ich mit dieser Einschätzung falsch liege, möge man mich bitte eines besseren belehren. Bis auf weiteres lerne ich also: Es wäre sinnvoll gewesen, die Bookmark-Datei VOR dem Import zu bereinigen. Für das Anlegen neuer Bookmarks scheint mir del.icio.us allemal geeigneter zu sein als für die Verwaltung bereits vorhandener.

Unerhört und unfaßbar ist für mich nach wie vor, daß del.icio.us nicht die Zuweisung von Wortgruppen als Tags unterstützt, womit die Inkonsistenz vorprogrammiert ist und auch dem Monitoring enge Grenzen gesetzt sind. Wenn ich das z.B. mit Knowledge Organization praktizieren wollte, müßte ich dafür dann x Varianten ansetzen: KnowledgeOrganization, Knowledge_Organization, Knowledge-Organization, das gleiche Spiel noch mal mit Organisation… usw.)

Gedanklich bereitet mir auch die Bundle-Funktion noch gewisse Schwierigkeiten: ‚Bundeln’ will ich doch schließlich keine Tags, sondern die Bookmarks selbst !? Womit ich wieder bei meinen guten alten Ordnern bin.

Und wenn ich mir die vielen, vielen Tags in den Bookmarksammlungen anderer anschaue, die weniger als 5x vergeben sind… einen ‚guten’ Tag (den es nach del.icio.us-Philosophie freilich ebensowenig gibt wie einen schlechten) sollte eine mittlere Vergabehäufigkeit auszeichnen – so habe ich das zumindest gelernt.

Und mal ehrlich: Wen interessiert denn schon, daß mein Bookmark oder auch mein Tag von soundsoviel anderen del.icio.us-Nutzern geteilt wird? Da müssen beide schon SEHR spezifisch sein, damit da eine interessante Information für mich draus werden kann. Dann allerdings sehe ich den Sinn durchaus.

Und noch ehrlicher: Wer braucht heutzutage denn eigentlich noch Bookmarks? Ich stelle immer wieder fest, daß ich in meinem (Arbeits-)Alltag meist mit der Lesezeichen-Symbolleiste in Firefox auskomme (eine wunderbare Erfindung!). Fast alle anderen URL finde ich via Google schneller als über meine Bookmarksammlung.

Schaun wir mal, ob sich das jetzt ändert, wo ich sie nach del.icio.us transferiert habe.


Fähnchen überall

17. Juni 2008

 

Ja, die Fähnchen. Gegen Langweile in öffentlichen Verkehrsmitteln auf der Fahrt von A nach B – und davon hatte ich am Wochenende einige (Fahrten meine ich – aber Langeweile auch) erfand ich ein neues Spiel: Fähnchen schätzen. Und dann: Fähnchen zählen. Von Berlin Hauptbahnhof bis Flughafen Tegel hatte ich auf 23 Deutschlandfähnchen getippt (Regeln: Es zählen nur Autofähnchen und jede Fahne nur einmal). Tatsächlich waren es aber 35. Ansonsten: etwa dieselbe Fähnchendichte wie (zumindest bis gestern noch) in Wien würde ich sagen.

 

Gestern in einer müßigen Stunde nach getaner Arbeit an der ÖNB saß ich dann in einem Wiener Kaffeehaus und ließ die Fangrüppchen an mir vorbeiziehen.  Mein Favorit unter den deutschen Fans: ein Transparent mit der Aufschrift

 

Wer war denn eigentlich dieser Córdoba?!

 

 … ich Esel hatte meine Kamera nicht dabei. Mein Favorit unter den österreichischen Fans: der Song ‚Hallo Deutschland’, gesungen nach der Bruder-Jakob-Melodie:

 

Hallo Deutschland, hallo Deutschland

Weißt du noch? Weißt du noch?

Kannst du dich erinnern? Kannst du dich erinnern?

Córdoba, Córdoba

 

Und heute: Alles aus. Der Kioskbesitzer nimmt’s ergeben, mein Nachbar ist nach seinen gestrigen hämischen Kommentaren über meine kurzerhand auf dem Balkon und eigens zu seiner Provokation gehißte Deutschlandfahne („kann man die auch auf Halbmast setzen?…“) spurlos verschwunden, die Arbeitskollegen hab ich noch nicht wieder gesehen und einer meiner österreichischen Seminarteilnehmer fragte grad beim Mittagsessen in die Runde, wie das Spiel denn eigentlich ausgegangen sei…

Unfaßbar.


Unscharfes Wording zum x.ten

6. Juni 2008

Um mal wieder auf mein Lieblingsthema zu kommen:

Da gibt es einen Widget Schlagworte und einen Widget Stichwortwolke.

Was sich dahinter tatsächlich verbirgt, ist im ersten Fall aber eine Schlagwortwolke / Tagcloud und im zweiten Fall eine Kategorienwolke …


Wurfgeschosse

5. Juni 2008

Soso, in Klagenfurt darf während der Euro nicht mehr fahrradgefahren werden, da Fahrräder potentielle Wurfgeschosse darstellen:

http://www.netzeitung.de/sport/em2008/1039437.html

Na klar, das ist ja auch ganz naheliegend, daß jemand, viele, alle! auf die Idee kommen könnten, sie zur Bekämpfung gegnerischer Fans einzusetzen. Was sollte man auch sonst groß mit Fahrrädern machen?

Und ich will hier ja eigentlich nicht schon wieder mein Fröschlein erwähnen – doch! Ich will! Es ist grün (natürlich) und es ist klein und es ist leicht, oder zumindest: nicht besonders schwer. Wenn da also so ein anabolikadurchtränkter, fitneßgestählter Fan käme? … Armes Fröschlein.

Interessante Maßnahme jedenfalls, das nenn ich doch mal unkonventionell und innovativ. Dieses ständige Gerede und Getue um den Umweltschutz ist ja ohnehin kaum auszuhalten.

Noch 2 Tage.


Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

4. Juni 2008

Nein! Ich meine nicht den deutschen Bibliothekartag. Gewiß nicht.

Wenden wir uns mal den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu. Die da wären: Fußball. Und Fußball. Und: Fußball! Besonders natürlich in Zeiten großer Turniere. 2005 bin ich nach Österreich gegangen. Die WM im eigenen Land habe ich dadurch verpaßt. Statistisch betrachtet habe ich zwar noch eine reelle Chance, das in diesem Leben nachholen zu können. Aber da man ja nie weiß, ist es nur gerecht, daß ich jetzt wenigstens die EM gewissermaßen vor der Haustür mitnehmen darf. Die ihre Schatten vorauswirft. Am Samstag durfte ich erhebliche Zeit damit zubringen, nach meiner Marktfrau zu fahnden – sie (oder sagen wir weniger dramatisch: ihr Stand) war den Vorbereitungen für das Public Viewing zum Opfer gefallen.

Vor ein paar Tagen sah ich ein Auto mit österreichischem Kennzeichen und gleich 2 deutschen Fahnen. Ein österreichischer Deutschlandfan! Na so was, und das bei dieser Vorrundenkonstellation – das war mein erster Gedanke. Ach Quatsch, ein deutscher Gastarbeiter wie du – das war der zweite. Meinen dritten wage ich kaum niederzuschreiben: Wie das wohl wäre, wenn auch mein Fröschlein … mit Deutschlandflagge ausstaffiert? Und das als alte Linke. Huh. Aber nicht länger als ein paar Sekunden, Ehrenwort. Man wird halt zur Deutschen im Ausland, da kann man machen, was man will. Wechseln wir also lieber mal schnell zum vierten Gedanken: Und wenn es mir gelänge, eine niederländische Fahne zu ergattern … ? Das wär doch was. Und politisch ganz unverdächtig. Die sollen schließlich endlich mal wieder was reißen bei einem großen Turnier. Heute dann: vor dem Supermarkt ein Gefährt mit türkischer Flagge. Und vor dem Schwimmbad: gleich drei italienische Fahnen an bloß einem Auto. Da soll ihre Anzahl wohl kompensatorische Zwecke erfüllen.

Mein sehr überschaubarer österreichischer Bekanntenkreis teilt sich derweil in die nach dem Prinzip Hoffnung lebenden Optimisten (mein Nachbar), in resignierte Pessimisten (der Kioskbesitzer, dem ich täglich mit mehr oder weniger Erfolg eine Frankfurter Rundschau zu entreißen versuche) und in illusionslose Realisten (meine Arbeitskollegen). Die im Ergebnis natürlich mit den Pessimisten fusioniert werden können.

Wie auch immer: noch 3 Tage!


Ferien…

2. Juni 2008

1. Großartige Idee, das mit den Ferien, bin nämlich arg im Verzug.

2. Wenn ich mir die graphische Darstellung der WordPress-Blog-Statistik anschaue, kriege ich als Sozialwissenschaftlerin ja schon wieder mal ne Krise – Grafiken ohne Legenden – das liebe ich. Ich nehme mal an, die Y-Achse stellt die Anzahl der Besucher dar?!

Und das mit den Tag-Surfern ist eine ganz nette Spielerei, macht allerdings mE eigentlich nur bei sehr spezifischen und aussagekräftigen Tags Sinn – und mit der Tag-Literacy ist ja meist nicht so weit her… Selbst mit meiner nicht, wenn ich mal eben so auf die Schnelle tagge, obwohl ich es nun eigentlich besser wissen müßte…


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