Sch(n)ee

Ich bin eine von denen die meinen: „In Wien brauchma keinen Schnee!“ Auf dem Heimweg vom Büro begann es zu schneien. Beim Weggehen wenig, beim Umsteigen in den Bus mehr und vom Bus in die heimelige, warme Stube hats dann schon so richtig, richtig schön stark den Schnee runtergehauen. „Schon schön!“ dachte ich mir, hab mein IPhone gezückt und die Hipstamatic-App aktiviert. Ja, ich hab mich gefreut wie ein Kind. Schade nur, dass ich die ganze Woche arbeite. Von dem schönen, frischen Schnee bleibt sicher nichts bis ich Zeit hab, mit meiner Canon auf Schnappschussjagd zu gehen. Weil, wenns finster ist mag ich nimmer. Spät, finster, kalt, nass und mit Stativ – nö, das ist nix für eine Frau mit Hang zur Bequemlichkeit. Da wart ich dann doch lieber auf den nächsten Schnee, weil, der nächste Winter kommt bestimmt.

Rilke hat recht

Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.

Rainer Maria Rilke

Regen

Zu Hause, auf der Couch. Ein gutes Buch, ein guter Film oder im I-Net surfen. Egal. Da kanns stürmen und der Regen auf die Fenster prasseln. Das ist Gemütlichkeit. Ein Riesenhäferl Tee oder Kaffee. Die Katzen kommen kuscheln und schnurren mir die Ohren voll. An einem Wochende ist das entspannend und unaufgeregt schön.

Heute ist Donnerstag, ein Arbeitstag und ich musste da raus. Keine Rede von Gemütlichkeit oder Entspannung. Ein Sauwetter ist das!

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