Jingle Bells auf Deutsch

Jingle Bells auf Deutsch

Englisches Original: James Lord Pierpont (1822–1893)

Deutsche Textvariante (1. + 3. Strophe): Hansi Hinterseer
Deutsche Textvariante (2. Strophe): Jens-Robert Schulz, Berlin


Strophe 1 + Refrain:
(siehe Variante von Hansi Hinterseer)

Strophe 2 (ich)
(+ Refrain von Hansi Hinterseer):
Der Schlitten steht bereit,
die Pferde sind jetzt dran.
Sie bringen ganz egal wohin
den lieben Weihnachtsmann.
Und ist der Weg auch weit,
das ficht ihn gar nicht an,
denn jedes Ziel der gute Mann
im Nu erreichen kann. [Hey!]

Strophe 3/Refrain:
(siehe Variante von Hansi Hinterseer)

(1) Deutsche Textvariante von Hansi Hinterseer: Jingle Bells auf Deutsch

(2) YouTube-Video: Jingle Bells auf Deutsch (Hansi Hinterseer)

(3) Aufnahme alle 3 Strophen zusammen: Jingle Bells auf Deutsch

Über den Herbst

Über den Herbst

Text: Jens-Robert Schulz, Berlin

1.
Ich liebe den Herbst,
vor allem die Blätter,
wenn der Wind
sie vom Baume fegt;
wenn die Stürme sich häufen
und auch die Gewitter,
bevor Ruhe sich
über die Wipfel legt.

2.
Ich freue mich
über die Farbenpracht,
in die der Herbst
alles malerisch taucht;
(malerisch alles taucht)
die roten und gelben
und braunen Blätter
und die weißen
Herbstastern auch.

3.
Ich laufe im Regen
und stapfe durch Pfützen
und macht mich
das Wasser auch nass;
ich sehe die Gänse
gen Süden ziehn,
ich stehe und schau
und bestaune das.

4.
Ich fülle im Garten
die Futterstellen
für Eichhörnchen,
Meisen und Co.
und wenn der Dachs,
(und wenn der Fuchs)
der mich kennt,
vor mir nicht mehr flieht,
ich sag euch,
dann freu ich mich so.

5.
Ich liebe den Herbst,
den Wind
und die Stürme,
das Wetter macht
gar nichts mir aus
und wird es dann doch mal
zu ungemütlich,
dann bleibe ich
einfach zu Haus.

Melodie: (kommt noch)

Vertonung:

(1) Vertont als "große Ballade": Über den Herbst

(2) Vertont als "Afrobeat-Rap": Über den Herbst

Suche nach dem Paradies

Suche nach dem Paradies

Text: Jens-Robert Schulz, Berlin

Das Paradies ist wunderschön, 
so sagen alle Leute,
dort scheint die Sonne immerdar,
ob gestern, morgen, heute.

Das Paradies ist zauberhaft,
erfüllt vom Blütenduft.
Gesänge vieler kleiner Vögel
durchziehn die laue Luft.

Das Paradies ist segensreich,
es gibt dort keinen Streit,
man sieht nur lachende Gesichter
zu jeder Tageszeit.

Das Paradies ist fern von hier.
Wer wär nicht gerne dort?!
Es gibt im ganzen Weltenraum
wohl keinen schön'ren Ort.

Ich suchte nach dem Paradies.
Dann schwante etwas mir.
Ich hab' es nirgends sonst gefunden.
Ich fand es nur bei dir.

Rostock, am 09.06.2025

(1) Vertont als orientalisch klingend: Suche nach dem Paradies

(2) Vertont als Schlager: Suche nach dem Paradies

Ich folge dir, wohin du gehst

Ich folge dir, wohin du gehst

Text: Jens-Robert Schulz, Berlin

Ich folge dir, wohin du gehst, 
weich nicht von deiner Seite,
gerätst du mal in einen Sturm,
so such ich nicht das Weite.

Ich schwimme durch den Ozean,
damit ich bei dir bin.
Ich klettre auf den höchsten Berg,
es hat nur diesen Sinn.

Seit damals mich dein Blick berührt
und deine Hand mich streifte,
der Wunsch, für immer dein zu sein,
allmählich in mir reifte.

Ich bleibe bei dir immerdar,
es ist um mich geschehn.
Mein Sinnen und mein Trachten ist,
dich täglich wiedersehn.

Ich folge dir, wohin du gehst,
dein Weg ist auch der meine,
ich wünschte nur, dass jeden Tag
die Sonne für uns scheine.

Rostock, am 08.06.2025

(1) Vertont als großes Drama (Klassik): Ich folge dir, wohin du gehst

(2) Vertont als verträumtes Liedchen: Ich folge dir, wohin du gehst

(3) Vertont als Indie-Folk: Ich folge dir, wohin du gehst

Ich lag am Strand von Santorin

Ich lag am Strand von Santorin

Text: Jens-Robert Schulz, Berlin

Ich lag am Strand von Santorin, 
ich schaut' hinaus aufs Meer.
Die Sonne heute kräftig schien.
Du fehltest mir so sehr.

Wo bist du jetzt, was machst du dort,
das war die bange Frage.
Wann kommst du her, wann bist du da?
Ich zählte schon die Tage.

Musik erklang im Abendschein,
drang lieblich an mein Ohr.
Wer spielte die Baozouki wohl,
es kam so schön mir vor.

Die Wellen rauschten leis' und still.
Das Meer kam nun zur Ruh'.
Ich traute meinen Augen kaum:
Der Musikant warst du.

Rostock, am 07.06.2025

(1) Vertont als griechisch-orientalisch inspirierte Variante: Ich lag am Strand von Santorin

(2) Vertont als Indie-Folk-Variante: Ich lag am Strand von Santorin

Die Nacht ist heut‘ so sternenklar

Die Nacht ist heut’ so sternenklar

Text: Jens-Robert Schulz, Berlin

Die Nacht ist heut’ so sternenklar,
was ist mit mir geschehn?
Ich fühle mich so frohgemut:
Ich werd’ dich wiedersehn.

Lang’ warst du fort und ich litt still.
Ich wusst’ nicht ein und aus.
Die Leute flüsterten sich zu,
du kämst nie mehr nach Haus.

Dann kam ein Brief. Der Postillion*,
er gab ihn mir und lachte,
denn Wahrheit würde werden nun,
was niemand nicht mehr dachte.

Die Nacht ist heut’ so sternenklar,
ich werd’ dich wiedersehn.
Ich fühle mich so frohgemut.
Das ist mit mir geschehn.

*Postillion/Postillon = Fahrer einer Postkutsche, mit der früher Briefe und Pakete befördert wurden

01.06.2025

(1) Vertont als klassische Variante: Die Nacht ist heut' so sternenklar

(2) Vertont als Indie-Folk-Variante: Die Nacht ist heut' so sternenklar

(3) Vertont als griechisch-orientalisch inspirierte Variante: Die Nacht ist heut' so sternenklar

Der Löwenzahn

Der Löwenzahn

Text: Jens-Robert Schulz, Berlin

Ein Löwenzahn am Wegesrand
stand einsam und allein.
Er wollte ach so gerne doch
(Er wollte nur zu gerne doch)
ein Weltenbummler sein.

Er träumte von Amerika,
den Maya-Tempeln dort.
Er sehnte sich nach Afrika
und jeden fernen Ort.

Da kam ein Rotkelchen hinzu
und baute sich sein Nest
hoch über unserm Löwenzahn.
Was für ein Sinnenfest!

Es wurde laut, es wurde bunt,
es gab so viel zu sehn!
Und auch des Vogels Baum erblühte.
Wie war das wunderschön!

Befragt nach seinem Reiseplan,
nur weg und möglichst weit,
sprach unser Löwenzahn da nun:
Ich habe keine Zeit!

30.05.2025



Verliebt im Café

Verliebt im Café

Text: Jens-Robert Schulz, Berlin

Ich ging am Sonntag ins Cafe,
das ist mein Lieblingsort,
ich wusste nämlich ganz genau,
auch du bist wieder dort.

Als ich hereinkam, sah ich dich,
so lieblich anzusehn,
mein Herz schlug laut und aufgeregt,
so blieb ich einfach stehn.

Ich schaute dich ganz zärtlich an,
ein Lächeln im Gesicht,
die Freude auf den Hochgenuss
erfüllte da schon mich.

Dann nahm ich dich in meine Hand,
ganz still und ohne Worte,
das wird ein lecker Gaumenschmaus,
du, meine Erdbeertorte.

🙂

Berlin, am 25.05.2025

(1) Vertont als Schlager: Verliebt im Café

(2) Vertont als futuristischer Partyhit: Verliebt im Café

Berlin ist dufte, Berlin ist knorke

Berlin ist dufte, Berlin ist knorke
(teilweise im Berliner Dialekt)

Text: Jens-Robert Schulz, Berlin

(Kehrreim/Refrain)
Berlin is dufte,
Berlin is knorke,
da passt keen Blatt
zwischen Baum und Borke.


1.
Ick sitze am Wasser,
ick sitz an der Spree,
een Schiff nach dit andre
ick langfahren seh.

2.
Hier sind alle fröhlich,
hier is allet fein,
die Sonne scheint heute,
da muss dit so sein.

Berlin is dufte,
Berlin is knorke,
da passt keen Blatt
zwischen Baum und Borke.


3.
Ick sitze mit dir hier,
wir trinken een Bier,
die Stimmung is super,
aus einem wer’n vier.

4.
Ein Prost auf die Freundschaft,
ein Prost auf das Leben,
lass janz zum Abschluss
uns noch eenen heben.

Berlin is dufte,
Berlin is knorke,
da passt keen Blatt
zwischen Baum und Borke.


5.
Nu is Zeit zu jehn,
der Mond kiekt schon raus.
Und kannste nich loofen,
bring ick dir nach Haus.

Berlin is dufte,
Berlin is knorke,
da passt keen Blatt
zwischen Baum und Borke.


(1) Als Gassenhauer: Berlin ist dufte, Berlin ist knorke

(2) Mit Karibik-Flair: Berlin ist dufte, Berlin ist knorke

(3) Als Techno-Partykracher: Berlin ist dufte, Berlin ist knorke


Anita und die Perlenkette

Anita und die Perlenkette

Text: Jens-Robert Schulz, Berlin

Kehrreim:
Anita trägt ´ne Perlenkette,
die jedes Mädchen gerne hätte.
Sie liebt die großen Perlen sehr,
die stammen nämlich aus dem Meer.

1.
Letztes Jahr, als Oma kam,
die Sonne schien, es war ganz warm,
da sagte Oma: „Schau mal, hier,
ich schenke dir dies’ Souvenir.“

2.
Die Kette hatte Oma-ma
gebastelt, als ein Kind sie war,
aus Perlen, die sie selbst gefunden
beim Tauchen über viele Stunden.

3.
„Die Kette soll erinnern dich
an Meeresrauschen, Muscheln, mich“,
das hatte Oma-ma gesagt,
Anita trägt sie jeden Tag.

4.
Im Ort die Mädchen staunen nur -
solch' maritime Schönheit pur!
Und eine jede denkt ganz still:
„So eine Kett' ich selber will!“

(1) Neu vertont: Anita und die Perlenkette