Zombihafte Zombienen

auf dem Weg nach Grönland. Oder: ein Nachschlag zum Posting Grönland.

Einmal mehr beauftragt Herr Ösi in Ermangelung graphischer Fähigkeiten die KI

Ein Foto aus dem Bilderbuch? Weit gefehlt! Es handelt sich um eine Gruppenfahrt nach Grönland. Egal, ob U-Bahn, Zug oder Bus, Grönland ist immer eine Reise wert. Zombihafte Zombienen haben freilich Wichtigers zu tun, als aus dem Fenster zu schauen und die Landschaft zu bewundern, besonders dann, wenn Herr Ösi – eben aus dem Winterschlaf erwacht – sich anschickt, das Internet mit Blödsinn zu fluten.
TikTok’st du? X’st du? Oder was tust du? Ist eine der häufig gestellten Fragen.
Schnauze! Ich Ösi gerade… ist die subtile Antwort der Stunde.
Das Geschaukel wird stärker. Sind wir bereits auf dem Wasser? Aber ja. Hoher Seegang. Das Gefährt, eine Diesellok allerletzte Generation Zed, gerät in gefährliche Schieflage. Eine Dame im orangefarbenem Kleidchen übergibt sich geräuschvoll. Gut gemacht, spöttelt der Irokese. Ein erster Eisberg schrammt knapp an Zug und Passagieren vorbei. Sind wir bald da, fragt die Blondine in grün. So fragen eigentlich nur Kinder.
Herr Ösi hat Erbarmen mit seinen Lesern und kürzt ab. Obwohl… eine gelungene Reisebeschreibung wird immer gern gelesen.

Einmal mehr bittet Herr Ösi die KI um die Verbildlichung eines schmackhaften Eisbär-Burgers.

Der Eisbär-Burger (lat. ursus maritimus avunculus donaldus) ist eine ausschliesslich auf Grönland gefischte Art eines Eisbären, der noch während der Fahrt in die JuEssEssÄy auf eigens dafür hergestellten Frachtschiffen verwurstet und abgepackt wird. Oft erreichen die schmackhaften Exemplare nicht ihr Bestimmungsland, da noch während der Fahrt verzehrt.
NEWS-WEEK fragte letzte Woche besorgt: Has the SieIgelBurger ready?
Also, ist es das Aus für den SieIgel-Burger? Wer kennt ihn nicht, den beliebten SieIgelBurger? Das Wappentier der stolzen Nation. War er doch jahrzehntelang das wichtigste um nicht zu sagen das einzige Nahrungsmittel dieses Halbkontinents.
Hier ein Serviervorschlag für den Deutschen Gourmet: Grönland Eisbär auf Eisbergsalat, dazu ausgedünstete Spinatwachteln. Wohl bekömms…

Grönland Eisbären auf der Flucht. Bild von KI. Eh kloar. Von wem denn sonst?

Das Zentalrad der Eisbären (leider nicht im Bild) hat den Gröndland-Eisbären eine radikale Rosskur verordnet, die zum Wiehern ist. Einmal die Speichen gedreht zeigt, das Glücksrad auf ABHAUEN! Wer will schon verwurstet werden? Aufmerksame Beobachter sehen bereits die flotte Verwurstungs-Flottilie schnaufend die Verfolgung aufnehmend, obwohl noch gar nicht in Sichtweite.

Gelingt den Eisbärlis die Flucht? Wie geht’s mit den Zombihaften Zombienen weiter? Fragen über Fragen. Also, bleib dran…

Grönland

Während dem Herrn Ösi nix einfällt, sprudelt der hoch geschätzte Herr K. nur so über vor Ideen. Das ist Arbeitsteilung. Früher hat das Fernsehen gegen Mitternacht aufgehört. In Ösiland noch früher, weil die Fernsehwellen keinen Bock hatten, nachts über Berge zu kraxeln. War ihnen zu mühselig. Das ist heute anders, weil Internet. Wer schaltet heutzutage noch den Fernseher ein? Herr Ösi nicht. Er hat seit beinah 30 Jahren – da schaugst du, wie die Zeit vergeht, nicht wahr – keine Flimmerkiste mehr. Und das ist gut so. Er laptopt lieber.

Was, so wirst du dich fragen, hat dieser Beitrag mit Grönland zu tun?
Mit Verlaub: Nix, meine Gutste. Nix, mein Gutster. Ist nur ein reißerischer Aufhänger, damit hier überhaupt ein 🐷, pardon, ein/eine wie immer geneigte/geneigter Person/Personin, Leser/Leserin, genannt oder wie auch immer, mitliest. Upps, ist das anstrengend…

Bild: KI im Auftrag von Herrn Ösi: Trekker bringt Jauche und Gülle übers Land

Der moderne Internetianer, ein Junkie sozusagen, nimmt einen Sendeschluss nicht hin. Nein, nimmt er nicht. Er will bis zum Abwinken und darüber hinaus rund um die Uhr mit Schmarren und Blödsinn versorgt werden. Und hier liegt das Problem. Ich nenne es Fachkräftemangel. Es ist ein Quantitäts- und ein Qualitätsproblem. Dem Internet mangelt es an geeigneten Kräften, die genügend Schmarren und Blödsinn ins Internet hineinschaufeln, wie es benötigt werden würde – vorsichtig ausgedrückt – die Jauche und die Gülle flächendeckend und gerecht über das Land zu verteilen. Damit ein jeder, eine jede ausreichend davon hat.
Wer will noch mal? Wer hat noch nicht?
Herr Ösi bemüht sich nach Leibeskräften, seine Unzulänglichkeiten ein- bzw auszubringen, allein, er steht einem unbefriedigtem Millionenheer gegenüber, das nach Blödsinn lechzt und ruft:
Wir wollen Gülle!!! Wir wollen Dreck!!!
Herr Ösi, glaub mir, nimmt die Rufe ernst, sehr ernst, wenngleich er in den letzten Monaten eine gewisse Ladehemmung verspürte, die ihn hinderte, seinen Blödsinn wie gewohnt im ¾ Takt auszustoßen, gelobt Besserung, gleichwohl wissend, wie schwer es ist, einer Masse gerecht zu werden.

Was, wenn nicht Gülle und Dreck, konsumieren die Damen und die Herren, die mit unzähligen Smartphönen täglich die U-Bahnen, die Züge und die Busse verstopfen? Sag bitte nicht, sie lesen Goethe, Schiller oder gar den Herrn Ösi oder bilden sich auf dem achten Bildungsweg weiter. Es werden derer täglich mehr, die nach Verblödung regelrecht bitten und betteln.

Herr Ösi ist sich bewusst: Er kann vieles leisten. Er kann aber nicht für den gesamten Globus zuständig sein, Nein, das kann er nicht. Nicht einmal für Grönland… 😉

Frohe Weihnachten

Verflixt! Verfahren! Die blöde KI hat gesagt: Rauf auf die Daten-Autobahn, dann geradeaus…
Bild: KI nach Vorgabe von Herrn Ösi

Der leicht senil gewordene Herr Ösi wünscht allen Lesern & Rinnen, drinnen als auch draußen, frohe sowie besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr äh 2029 oder irgendwas.

Selbstverständlich Gesundheit, Glück, kein Zurück (oder doch), Zufriedenheit und alle Sachen, die er hier nicht aufzählen kann, weil das Format sprengend…
🐷 🌟 ☀️ 🥂

Kamala for Bundeskanzlerin

Gleich ist wieder Wahlzeit – Mahlzeit – und für die „Experten“ steht der Wahlsieger, pardong, die Wahlsiegerin bereits fest.
Kamala Harris wird Deutschlands nächste Bundeskanzlerin. Die Wahl zur US-Präsidentin nur knapp verfehlt, ums Oaschlecken, wie die österreichische Maßeinheit dafür lautet, wenn ein Ziel nur knapp verfehlt wird, wie bei der US-Wahl geschehen, und Onkel Donald bei Kamalas Einlauf versehentlich… Lassen wird das!
Jetzt aber, ist die Journaille sicher, wird Kamala, die Herr Ösi intern Camillia nennt, weil wundervoll nach Slipeinlagen klingend, jetzt aber, wird die Gutste sich die Butter nicht mehr vom Brot runterschmieren lassen. Der Olaf, der Fritze und der grüne Grüne werden tief durchatmen, dass noch einmal alles gut geht, wie nie irrende Prognostizierer prognostizieren und in Deutschland alles beim Alten bleibt, bleiben kann, bleiben muss, bleiben wird. Veränderungen ausgeschlossen. Das Land hat Glück gehabt. Weiter so.
Den Bach rauf. Den Bach runter. Egal.
Mit ein bisschen Glück, bürgern sie noch den Biden ein – oder beide Biden – und der ältere der beiden Bidens darf Präsident spielen. Es kann doch nicht die Welt kosten, dem Alten ein Oval Office hinzustellen (vielleicht von IKEA „schraubst du noch oder regierst du schon?“), ein paar amerikanisch sprechende Demokraten zur Verfügung stellen… und schon ist er wieder in Amt und Würde. Dass derweil in den Ju-Ess-Ey ein anderer regiert, muss ihm ja nicht auf die Nase gebunden werden. Vermutlich würde er es eh nicht checken. Tschi-Di-Dingens ist längst abgedampft, seine frechen Worte bei der Verunsicherungs-Konferenz verhallt und vergessen.
Deutschland darf bleiben wie es ist. Nun ab in den Karneval!
Und Herr Ösi?
Der darf immer noch nicht zur Wahl. Weil als Ösi nicht wahlberechtigt. Er wird es, wohl oder übel, verkraften…😉

Drohnen dröhnen

leuchtend, verstörend blinkend am Himmel, meist nachts über New Jersey. Wo denn sonst?

Wie das Meiste, das aus den Ju-Ess-Ey zu uns rüberschwappt, schwappt es auch diesmal zu uns rüber. Der Unterschied: ein bisschen früher als normalerweise üblich. Weil Neuland hat sich mit dem Internet eingedeckt. Flächendeckend. Also, zum größten Teil. Wenn das Unterseekabel, welches das Internet nach Hause bringt, von den Bösewichten, die nur Übles im Schilde führen, gerade NICHT gekappt wird, flimmern die Drohnen ziemlich zügig, kaum zeitversetzt über unsere Flachbildschirme. Sie blinken und sie sausen, sie sausen und sie blinken. Otto Normalverbraucher oder die CIA (wer weiß das schon) kann vor Schreck das Smartphone kaum bedienen und zittert pixelige Gebilde über den Äther direkt in die Fernsehapparate hinein. Sogleich schwadronieren Horden von Kommentatoren über unzählige Drohnen, die den New Jersey’schen Himmel zukleistern als gäbe es kein Übermorgen. Unter den Drohnen, so wissen die Wissenden, 99 % sind irdischen Ursprungs, mischen sich auch solche, die nicht in China zusammengeschraubt (eben dieses eine %) äh wurden, sprich: außerirdische Flugobjekte, die mit der China-Ware um die Wette fliegen. Wetten, letztere haben flugmanövertechnisch mehr auf dem Kasten als die eher altbacken einheimisch chinesischen.

Erinnerst Du Dich an den Roswell-Zwischenfall von 1947?
Ja? Nein? Egal…
Da gondelten außerirdische Aliens Lichtjahre um Lichtjahre in ihren engen Fliegenden Untertassen durch diverse Galaxien mit dem Ziel, ein bisschen Zivilisation zu finden, um dann, endlich die Erde erreicht, kläglich auf unserem Planeten zu crashen, zu zerschellen, bloß weil sie unfähig waren, ihr UFO sauber einzuparken, wie es sich für Neuankömmlinge gehört. Okay, okay, Herr Ösi beherrscht ebenfalls nicht die hohe Kunst des zivilisatorischen Einparkens… ist aber auch selten in Untertassen unterwegs. Er benutzt sie hauptsächlich beim Kaffee trinken.
Jetzt haben die New Jerseyschen Flugobjekte auch Deutschland entdeckt…

Dröhnende Drohne über Deutschland | Glücks-Foto Herr Ösi

Kurz danach, absolut kein Glück, denn Herr Ösi eilte schnurstracks zu der Wiese, auf welcher das unbekannte Flugobjekt sauber und sicher gelandet, abermals sein Smartphone zückend, dieses fast unglaubliche Zeitdokument für diese und für die letzte Generation einzigartig festhaltend…

Drohne samt Alien nach Wiesen-Landung | Foto Herr Ösi

Herr Ösi hat den Außerirdischen, der den Wunsch äußerte, unerkannt zu bleiben, nach seinen Motiven für die Landung befragt und das gesamte Interview für seine treuen Leser bereitgestellt. Der „Translator: earthly extraterrestrial“ half ihm dabei enorm…

Fast Weihnachten

Bild: KI nach Vorgabe von Herrn Ösi

Weil der eWeihnachtsmann keine Ladesäule fand, muss dieses Jahr gleich der Osterhase ran. Da hilft alles nix.

Herr Ösi und sein Saftschubsen-Team wünscht allen Lesern frohe und besinnliche Weihnachten und eine guten Rutsch ins Neue Jahr…

Organraub

Die Chinesische Mafia treibt wieder ihr Unwesen. Wo? In unseren Breiten. – Leider.
Nachts schleichen sie sich unbemerkt in Häuser und Wohnungen, um ihr schändliches Werk zu verrichten. Sie machen sich an den Schlafenden zu schaffen. Und…

Entwarnung!
Sie rauben weder Geld noch Wertgegenstände und auch keine Organe, die ein Mensch unbedingt benötigt. Es wird nicht vorkommen, dass beispielsweise ein Franke am Morgen erwacht, an sich runterblickt und entsetzt feststellt:
„Allmächd! Mein Gemächd ist weg!“
Nein, nein, keine Angst. Das wird nicht geschehen. So weit gehen die Unholde nicht. Man raubt den Schlafenden lediglich Dinge, die heutzutage und hierzulande kein Mensch mehr benötigt… zum Beispiel: das Hirn…

Harmloser Hirnraub | Foto: Künstliche… äh „Intelligenz“

Die erbeutenden Hirne werden in China ausschließlich Freiwilligen eingesetzt, um Atomphysiker, Raketeningenieure oder Nobelpreisträger hervorzubringen, Menschen, die bei uns ohnehin keine Verwendung mehr finden.
Was passiert mit den Opfern?
Das unnötige Gekröse, cerebrales Beiwerk sozusagen, welches in Hirnen meist sinnlos wabbert, lässt man in den Betroffenen zurück, ehe man die Schädeldecke der Schlafenden nach erfolgter Entnahme wieder sorgsam verschließt. Pan-Tau heißt das Verfahren zum lückenlosen Schließen der Calvaria. Äh… ist aus dem Lateinischen. Leichte Kopfschmerzen, als habe man am Vortag zuviel vom Glühwein genossen, sind typische Symptome. Die Pan-Tauisierung, wie Chinesen ihr patentiertes Verfahren der nahtfreien Schließung der Schädeldecke nennen, lässt selbst bei Glatzköpfen keine erkennbaren Spuren zurück. Die „Hirnentnommenen“ taumeln weiter wie bisher durchs Leben, wenngleich spürbar verblödeter als zuvor. Da es sich um ein Massenphänomen handelt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich alle auf dem selben Stand der Vertrottelung wiederfinden werden…
Herr Ösi erwachte heute Morgen mit einem dicken Brummschädel, und dass, obwohl er Glühwein aus gastronomischen Gründen strikt ablehnt. Na ja, denkt er gütig milde, China benötigt wohl wieder einen Nobelpreisträger… 😉

Aufgefangenes

Zwischen München und Flensburg wurde kürzlich in einem mittelgroßen Windrad-Wäldchen, dessen Namen übrigens nix zur Sache tut, ein gewisses Etwas aufgefangen, ein Etwas, welches man, bevor sich herausstellte, um was genau es sich handelte, von allen Beteiligten nur kurz als das „Aufgefangene“ bezeichnet wurde. Ein einzelnes Blatt Papier, ziemlich zerknüllt, zirka A5-Format sobald entfaltet und geglättet, wurde dem örtlichen Bürgermeister während einer dienstlichen Begehung des Areals von einem Windrad – von wem denn sonst? – direkt in die Hände gespült… äh geweht. Der Bürgermeister, ein ehemaliger Handballprofi vom VfL Tut-nix-zur-Sache, fing das Corpus Delicti, welches, eher es vorbeifliegen hätte können, bravourös mit seiner Linken, aufgrund der immer noch vorhandenen handballerischen Qualitäten… äh… auf. Einmal mehr erwies es sich als Glück, einem Menschen gewisse Fähigkeiten angedeihen zu lassen, und sei es nur „unter Anführungszeichen“ das Auffangen von Gegenständen, die sich anschicken, an ihm vorbeizufliegen, anstatt ihn, den Bürgermeister-Menschen, wie heute oft üblich, ohne jegliches Vorwissen schwierigen politischen Aufgaben bedenkenlos auszusetzen – was bei ihm nicht zutraf. Das geschickt aufgefangene Stück Papier musste von beträchtlicher Bedeutung sein, war dem Ex-VfLer, nun Bürgermeister, sogleich sonnenklar als er das Knäuel aufgefangen und bemerkte, dass dieses Aufgefangene nach erfolgter Glättung nicht bloß vergilbt-cremefarben beziehungsweise cremefarben-vergilbt, sondern in Druckschrift beschriftet ward, die, für einen ehemaligen Handballprofi durchaus vertretbar und verzeihlich, er für eine Arial- oder Kolibrischrift (leises Schmunzeln beim geneigten Kenner) hielt, obwohl Times New Roman im vorliegenden Fall die einzig richtige Antwort gewesen wäre.

Aufgefangenes | Foto: Herr Ösi

ABC, FBI, CIA, NBC, CBN, FOX, OMG, THX, CPU, DOS, DVD, HHD, SSD, USA, SOS, ARD, ZDF, RTL, VOX, MAD, BKA, BMW, BVB, NSU, PLZ, WHO, HIV, AKW, WWW und weitere 1958 Drei-Buchstaben-Abkürzungen bemühte man zuerst vergeblich, herauszufinden, woher das Aufgefangene stammen könnte, ehe, mehr durch Zufall als sonst was, das Rätsel der Herkunft einigermaßen plausibel einer Welt, die tagelang verzweifelt im Trüben fischend tappte, erklärt werden konnte. Unzählige Windräder unterschiedlicher Leistungsstufen, soviel schien sicher, hatten das Aufgefangene von einem Windrad-Wäldchen, Kilometer um Kilometer, ins nächste geweht und weiter und weiter und weiter und weiter und weiter und weiter und hier könnte einer, der sehr wenig bis gar nix zu sagen hat – aber nicht Herr Ösi – den Text mit nutzlosen Füllwörtern und leeren Floskeln auffüllen, wie es die Qualitäts-Journaille seit Jahren praktiziert, um die letzten verbliebenen Leser mit derben Bosheiten zu überziehen, zu ärgern, zu malträtieren, bis diese freiwillig das Handtuch werfen, indem sie das Lesen einstellen.
Die Künstliche Intelligenz war es, die den Ursprung des Dokuments erriet erkannte, ausgehend von Sokrates, im Text genannt, einem sagenhaft alten Griechen, der den Schierlingsbecher nicht liebte, ein paar tausend Jahre rückwärts in die Vergangenheit eintauchend, bis, Blink! Blink! unter dem Aufleuchten bunter Lichter (rot, blau, gelb etc), quasi „Achtung Korrektur!“, wieder in die Gegenwart zurück (wenn man so sagen kann) verwiesen werden musste, kein Wunder, weil ja die KI auch nur von Menschen – und… unter uns – nicht gerade von den Klügsten und Fähigsten, die jemals geboren, programmiert worden ist, womit wir nun einmal leben müssen. Dass es sich bei dem Aufgefangenen um eine Seite (genau um die 151ste) des ersten von Herrn Ösi geschriebenen Buches mit dem Titel Monologe, Lyrik, Unsinn handelt, macht den Schreiber dieser Zeilen besonders stolz, umso mehr, als dass wir erkennen, selbst eine KI, die ja die Weisheit und die Wahrheit mit dem Löffel gefressen hat, ist zu nachträglicher Einsicht und zu korrigierendem Umschwenken durchaus in der Lage. Als sahnehäubchenhafte Draufgabe hat uns die KI großzügig nachfolgendes Sprachdokument hinterlassen, was der Bürgermeister und der Architekt des Örtchens, dessen Namen nix zur Sache tut, zum Anlass nehmen, ein Museum zu errichten, welches, einmalig in der Geschichte der Baukunst, nur ein einziges Ausstellungsobjekt enthält, nämlich das hier vorliegende Aufgefangene. Geplanter Fertigstellungstermin ist der 30. Februar 2099.

Du, lieber Leser, hast es einfacher. Das Ösi-Buch Monologe, Lyrik, Unsinn ist nicht nur als schwer einzufangendes Einzelblatt, sondern mit über 250 Seiten, bei Amazon , Hugendubel , Thalia und Epubli als Taschenbuch erhältlich. Als handliches und platzsparendes eBook selbstverständlich ebenfalls…

Ja, ist denn heut’ schon Weihnachten


Nicht ganz. Es dauert noch. Wenngleich nicht mehr lang. Die Rentiere scharren schon ungeduldig mit den Hufen. Diejenigen, die des Fliegens nicht mächtig, möchten zumindest als Renntiere anerkannt werden, weil dadurch erheblich schneller im Überbringen der Geschenke, wie sie glauben. Die Zeit eilt. Denn die Osterhasen, noch in den Gehegen, werden, hören sie das Wort „Weihnachten“, äußerst unruhig und denken an ihre bevorstehenden Auftritte gleich nach dem Stillen Fest.

Für den Herrn Ösi ist Weihnachten bereits heute. Die zweite Auflage von Monologe, Lyrik, Unsinn ist erschienen. Mit von der Partie sind – soviel sei verraten – diverse Verbesserungen und neue Geschichten.

Jetzt, wo die Tage kürzer und die Temperaturen niedriger werden, haben Rentner und Ruhestand-Enthusiasten (also quasi das ganze Land) nur eine Sorge: Wie komme ich gut über den Winter.

Die Lösung ist das Ösi-Buch. Mit ihm schlägst du dem strengsten Winter ein Schnippchen. Schaue Zeitgenossen haben das Buch sogar als Geschenkmöglichkeit entdeckt. Selber lesen, als Malbuch verwenden oder als Speicherort für wichtige Notizen… die Einsatzmöglichkeiten sind unerschöpflich.

Milliardär:innen bietet Herr Ösi private Vorlesungen an ihren heimelig knisternden Kaminen, die er im original ösischen Ösi-Slang zum Besten gibt beziehungsweise (gegen Aufpreis) genuschelt im Hans-Moser-Stil… 😉

Übrigens: Das Buch erhältst du bei Amazon , Hugendubel , Thalia und Epubli als Taschenbuch oder als als eBook.

Google auf Rädern… äh per pedes

Das waren noch Zeiten. Google-Autos fuhren anno Schnee mit Kameras auf dem Dach durch die Straßen und fotografierten alles, was nicht bei Drei auf den Bäumen war, also, praktisch einen jenen und jed:innen. Ältere unter uns werden sich daran erinnern, Jüngere aber, weil eh völlig Wurscht, eher nicht.
In einem Zeitalter, wo an allen Ecken und Enden gespart werden muss, hilft alles nix, hat es nun auch die Strid-Fju, wie sie damals hieß, erwischt. Und Herr Ösi hat den Herrn Google erwischt, himself, wie er bei uns heimlich durch die Gassen schlich. Die Dach-Kamera, welche damals Autodächer zierte auf dem Kopf, das heißt, über dem Haupthaar, welches unter einer Schirmmütze verschwand.
„Schön, Sie einmal persönlich kennenzulernen, jetzt, wo Amerika den Bach runter geht und auf dem letzten Loch pfeift.“
Zielstrebig arbeitete Herr Google auf seine Mittagspause hin. Wohlverdient, wie mir schien. DSVG-Dingens, Datenschmutz und der ganze Scheißdreck werden von mir selbstverständlich aufs Peinlichste hochgehalten… äh eingehalten, versprach ich ihm.
„Das Kopferl bitte leicht zur Seite.“
Er gehorchte. Klick. Klack. Sein Magen knurrte aufs Bedrohlichste. Bei uns gäbe es Essen auf Rädern, versicherte ich dem armen Kerl, unrasiert und fern der Heimat, der, wie ich vermute, aus Kostengründen die Überfahrt auf einem alten, klapprigen Kahn bewerkstelligt haben musste. Okay, der Untergang von Google lässt sich nicht länger aufhalten. Wie ja alles kurzlebiger wird und abrupt endet in diesen Tagen.
Selbst dieser Blogbeitrag… 😉

Herr Google per pedes | Fotos: Herr Ösi