Es gibt sie noch …

… die guten Nachrichten. Nur leider werden sie versteckt. Aber der Hörfunk ist scheinbar – zumindest teilweise – noch an ernsthaftem Journalismus interessiert.

Nach all den ekelhaften Nachrichten über brennende Flüchtlingsheime, Übergriffe der ewig Gestrigen, und einer schier unerträglichen Zunahme der Ausländerfeindlichkeit, der Islamophobie (nicht zuletzt dank Pegida) und der Panikmache auch der Politik (siehe Cameron – ein übler Typ) habe ich heute erfahren, dass einer meiner persönlichen Orte des Grauens – die Graf-Stauffenberg-Kaserne in Sigmaringen nun als Flüchtlingsheim dient und weiter ausgebaut wird. Die derzeit genutzen Räume sind wohl modernisiert worden und es gab meines Wissens KEINE Proteste! Zumindest wurden in dem Rundfunk-Beitrag keine erwähnt. Fast schon eine Wohltat, so eine Nachricht.

Natürlich wäre es mir persönlich lieber, diese Menschen bräuchten die Heime nicht und könnten in Frieden in ihren Ländern leben. Aber da dies nicht möglich ist und ein wahrscheinlich nicht unerheblicher Teil auch durch Waffen unserer Industrie  gefährdet ist, bin ich froh, dass eine ehemalige Bundeswehr Kaserne nun endlich einem vernünftigen Nutzen zugeführt wurde.

Ich höre gerade, die Aufnahmestelle wird erst heute Nachmittag offiziell eröffnet, aber es sind schon erste Flüchtlinge untergebracht.

Persönlich habe ich übrigens Konsequenzen gezogen und folge der selbsternannten Literatin, die ja „nicht alles an Pegida schlecht findet“ nicht mehr. Ich kann einen Bekannten jetzt viel besser verstehen… Er hat die Zusammenarbeit schon länger beendet. Gut gemacht, Jürgen!

Und jetzt hoffe ich, dass es bald viel mehr gute Nachrichten gibt. Z.B., dass Pegida nicht mehr existiert. Oder dass dier NATO sich von Erdogan distanziert und sämtliche Unterstützung einfriert, bis die Angriffe auf die Kurden eingestellt werden. Oder… Oder…

Bis irgend wann mal wieder.

 

Euer Pete

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