
Heute möchte ich von meinen Ausflügen mit Barbara im Urlaub berichten. An diesem Tag waren wir
zu dritt, denn Maria begleitete uns. Der Dortmunder Zoo war unser Ziel an diesem sonnigen Morgen.

Als wir eintrafen wirkten einigen Tiere noch etwas verschlafen, wie mir beim durchsehen der Fotos
heute vorkommt. Vielleicht warteten sie auch einfach noch auf ihr Frühstück.

Die Störche waren munter, aber sie waren allein auf ihrer Wiese. Ihre Jungen waren vielleicht
schon in den Süden geflogen..??

Die Guanakos ließen sich ihr Frühstück gut schmecken, wie Ihr gut auf den Bildern sehen könnt…

Einige von ihnen waren scheinbar schon satt und genossen lieber die Sonne auf der Nase oder waren
neugierig auf die Besucher, die schon da waren.

Der Nandu war schwer am Futtertrog der Guanakos interessiert und kam neugierig näher, ob es da nicht
vielleicht etwas abzustauben gäbe…??

Ein Küsschen für Mutti am Morgen muss schon sein, ehe der Nachwuchs seine eigenen Wege geht. Das
ist bei Familie Ameisenbär wohl so üblich und hat mir gut gefallen.

Nach so viel Südamerikanischen Tieren wechseln wir den Kontinent und landen kurzerhand in Australien
bei dem Ringelschwanz Känguru.

Auf ihrer Wiese lungerten noch andere Kängurus rum und ließen sich die Sonne auf den Pelz scheinen.
Sie genossen sichtlich den schönen Sommermorgen.

Die Pinguine gingen sehr geschäftig ihren üblichen Aktivitäten nach und störten sich nicht an ihren
Beobachtern.

In einem Zoo gibt es nicht nur die in ihren Gehegen lebenden Tiere, sondern noch andere eher im
Verborgenen Mitbewohner wie Mäuse, oder umherfliegende Spatzen, die alle im Zoo ihr Auskommen
finden. Solche kleinen Begegnungen entzücken mich immer wieder.

Genauso begeistert kann ich mich auch für die Scharlachsichler in ihrer Voliere leuchteten sie mit
der Sonne um die Wette.

Das war eine kleine Auswahl von Bildern von unserem Vormittag im Dortmunder Zoo, denn für den
Nachmittag hatten wir noch andere Pläne, aber darüber berichte ich ein Andermal…

An meinem ersten Urlaubswochenende war ich mit Julia und einem Freund im Wildpark Bad
Mergentheim, zwar noch mit meiner alten Kamera; aber mit der kann ich ja auch schöne
Fotos machen.

Schon lange wollte ich mal wieder in den Wildpark, und so kam die Einladung des Freundes
zum Besuch des Parks sehr gelegen. Landschaftlich schön gelegen, bietet er dem Besucher
nicht nur den Anblick von Tieren.

Ein paar Blumen, die einen Falter anlockten konnte ich auch ablichten. Der Wildpark ist auch mehr
eine Waldlandschaft mit Lichtungen und hier und da ein Wasserlauf oder Teich.

So wurde ich von wunderschönen Seerosen überrascht, und auf einem anderen Teich tummelten sich
ein paar Enten.


In der Vogelvoliere schlief ein Schwarzstorch noch am späten Vormittag, und auch die Schneeeule
schien nicht besonders munter zu sein; aber zu guter Letzt gönnte sie mir doch einen Blick.

Das Rotwild war auf Futterspenden der Besucher aus, und besonders der Hirsch ließ keins der
anderen Tier an die hölzerne Futterrinne, in die man die Körner aus dem Automaten runterrollen
lassen konnte. So bekam er Alles, und die Anderen gingen leer aus und schaut uns sehnsüchtig an.

Bären habe ich auch gesehen, aber die sind schwer zu fotografieren! Am einfachsten machte es
mir der Eine, der schlief. Das war allerdings nicht so spannend, wie jener, der zum Wasser lief.
Leider konnte ich nur ein Foto davon behalten, schade…


Lebhaft wurde es dagegen bei den Wölfen, auch wenn sie ziemlich weit weg waren. Wolfswelpen
tobten herum mit Argusaugen von den Alttieren bewacht. Die Kleinen waren wirklich sehr lebhaft,
so dass von einer ganzen Serie Fotos nur ein paar übrig blieben. Spaß hat es trotzdem gemacht.


Als wir schließlich weitergingen, kam hinter einem Baum ein Elch hervor. Zuerst sah man nur den
Kopf und seine imposanten Schaufeln, ehe er sich ganz sehen ließ. Sicher gab es noch mehr Elche
irgendwo zwischen den Bäumen, aber sie ließen sich nicht sehen.




Nicht weit weg davon sah ich eine Wildkatze zwischen den Bäumen und machte meine Begleiter
darauf aufmerksam. Auch sie schien etwas gesehen oder gehört zu haben, denn sie lauschte in
die entgegen gesetzte Richtung. Da kam auch schon der Kater und markierte sein Revier. Aber
Madam schien nicht sehr interessiert.


In einem anderen begehbarem Gehege waren die Waldtrappen untergebracht. Obwohl beinahe
ausgestorben, tummelten sich im Wildpark eine ansehnliche Gruppe unbeeindruckt von den
Besuchern. Schön sind sie vielleicht nicht, aber mir gefielen sie doch, schon ihrer schwarzgrün
schillernden Federn wegen.


Ganz zauberhaft finde ich auch immer wieder das Damwild. Mit ihren hellen Punkten im Fell
erinnern sie mich wohl an Bambi, albern vielleicht, aber so empfinde ich nun mal.

Natürlich gibt es im Wildpark auch Wildschweine zu sehen, aber auch seltene Hausschwein-
Rassen werden gehalten.

In einem Streichelgehege sind Ziegen und Schafe zum anfassen untergebracht. Das war natürlich
was für Julia, die gleich mal für ein Weilchen dorthin verschwand.

Fasziniert war ich allerdings von dem Schaufenster bei den Stallungen. Man sah in eine Stube mit
gedecktem Tisch mit Obst und Brot, und auf dem Tisch konnte ich Mäuse im Brot beobachten.

Auf unserem Weg durch den Wildpark ist mir noch eine große Insektenhotel Anlage aufgefallen,
und ein kleinerer Steinhaufen, der kunstvoll aufgeschichtet war. Ob das Kunstwerk von einem
Besucher stammte oder absichtlich von einem Künstler dort auf dem Weg aufgestellt wurde, wer
weiß das schon..?

Damit bin ich auch schon am Ende meines Berichts von meinem Besuch im Wildpark Bad Mergentheim.
Wünsche Allen ein schönes Wochenende…


Meine Güte, eben habe ich nachgesehen und festgestellt; es ist schon wieder ein Jahr her, dass
ich hier was gepostet habe!


Nun will ich aber durchstarten, denn es gibt einige Gründe, die mir Lust machen mit Wort und
Bild meine kleinen Geschichten zu erzählen.


Der Urlaub ist leider schon wieder vorbei, aber ich hatte wie so oft eine wunderschöne Zeit bei
Barbara. Wir haben Einiges miteinander unternommen und erlebt.

Außerdem habe ich mir eine neue Kamera zugelegt, natürlich wieder eine Nikon, die Coolpix P900!
Ob mein Kater Merlin nur neugierig war oder einfach auch aufs Foto wollte, hat er mir nicht
verraten. Jedenfalls hat er sich hinter der Kamera in Szene gesetzt, als ich heute Mittag die
Kamera ablichtete.

Bin sehr glücklich mit der “Neuen” und habe im Urlaub bei Barbara die Zeit genutzt, um die “Neue”
ausgiebig zu testen und zu experimentieren.

Die Fotos, die Ihr hier seht, habe ich in Barbaras Garten gemacht. Der ist für sich schon ein
kleines Paradies, und ich zeige Euch hier nur ein paar Eindrücke davon.


In diesem Paradies konnte ich nicht nur die vielen schönen Blumen bewundern, ich konnte auch
Früchte sehen, die in unserem Land nicht gerade alltäglich sind, zumindest nicht in Gärten.

Natürlich bot mir Barbaras Garten die Gelegenheit mit der Kamera auf Insektenjagd zu gehen,
denn die vielen Blüten locken Bienen und andere Insekten magisch an.

Fest steht, dass ich noch Einiges zu lernen habe und noch längst nicht alles ausprobiert habe,
und ich möchte die Ergebnisse gerne mit Euch teilen. In diesem Sinne…


Schon lange habe ich hier nicht mehr geschrieben, doch nun sollt Ihr wieder mal was von mir zu
sehen und zu lesen bekommen.

Aus aktuellem Anlass, und weil ich viel mit meinem E-Bike unterwegs bin, möchte ich von meinen
Spritztouren durchs Ohrntal berichten.

Schon öfters habe ich ja über den Speichersee und dem Wasserschutzgebiet zwischen Ohrnberg
und Sindringen berichtet. Genz besonders haben es mir die schönen blauen Libellen dort angetan,
die auch dieses Jahr wieder zahlreich herum flatterten.

Ich hatte wirklich Glück und konnte sogar eine Paarung der blauen Prachtlibellen beobachten. Das
war mir noch nie gelungen, denn die sind recht unruhige Geister und halten selten still.

Natürlich sind auch andere Insekten unterwegs und meine Kamera konnte so Einige einfangen…

Aber das ist eigentlich nicht einzige der Grund, warum ich übers Ohrntal berichte. Diese
Fotos habe ich vor ungefähr zwei Wochen aufgenommen. Letzten Sonntag war ich wieder mit
dem Rad im Ohrntal und war über die Veränderungen überrascht.

Durch starken Regen, waren mal wieder einige Bäume umgestürzt, Geröll die Hänge runter
gerutscht und der Weg teilweise weg gespült worden.

An Weiterfahrt war da nicht zu denken ! Da hieß es absteigen und ein ganzes Stück schieben.
Es war viel zu gefährlich durch den Schotter zu fahren.

Wie Ihr sehen könnt, sind die beiden Betonfahrspuren teilweise unterspült worden, und Gestein
war die Hänge herab gespült worden und haben den Weg teilweise gesperrt. So bald werde ich
da wohl nicht mehr langfahren können, wie es aussieht.

Normalerweise wächst in der Mitte zwischen den Betonspuren viel Grünzeug genauso wie an den
Rändern, ein Paradies für Wildblumen und Insekten.

Diese Strecke hat schon vor vor zwei Jahren, sehr unter dem Hochwasser gelitten und war
wochenlang total gesperrt. Ich hoffe, dass der Schaden bald wieder behoben ist, und ich
wieder in mein geliebtes Ohrntal fahren kann…


Wo ich nun mal so gut in Schwung bin möchte ich gleich noch eine Dia Show von besagter Ausstellung
des letzten Jahres nachlegen.

Sie stand unter dem Motto *Zirkus* und, deshalb standen vielleicht so viele Kürbisfiguren im Gelände
des Ludwigsburger Barock.
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Als ich den letzten Beitrag über die diesjährige Kürbisausstellung schrieb, hatte ich den starken
Eindruck, dass in den Jahren zuvor alles irgendwie größer und schöner war. Dieses Gefühl hatte ich
schon beim Besuch der letzten Ausstellung.

Also habe ich einfach mal die Bilder der letzten beiden Jahre durchgesehen und fand meine Meinung
bestätigt, zumindest wie ich die Sache sehe. Leider hatte ich es versäumt davon zu berichten, doch
das möchte ich jetzt nachholen, ehe es noch ganz in Vergessenheit gerät.

Beginnen möchte ich mit dem Album aus dem Jahr 2015, als die Kürbisausstellung unter dem Motto
*Fliegen* stand.
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Eigentlich war ich gar nicht sicher, ob ich in diesem Jahr zur Kürbisausstellung nach Ludwigsburg fahren
wollte. Doch dann schrieb mir Heike aufs Handy, ob ich nicht mit ihr und Freddy dorthin gehen wollte….

Damit war die Sache entschieden, und wir verabredeten uns zusammen mit dem Metropol Ticket von Öhringen
aus mit dem Zug nach Ludwigsburg zu fahren.

Was wir allerdings nicht ahnten, dass wie wir viele Menschen die gleiche Idee hatten, und das schöne Sonntags
Wetter für einen Besuch im Blühenden Barock zu nutzen.

Man kann es vielleicht den Bildern schon an, das Thema der Kürbisausstellung drehte sich um die Römer und
Gallier. Da durften natürlich Asterix ebenso wenig fehlen, wie Obelix samt seinem Hinkelstein, alles mit
Kürbissen gestaltet.

Natürlich war auch für das leibliche Wohl der vielen Besucher gesorgt mit allerlei Leckereien von Kürbissen.
Doch in diesem Jahr war der Andrang an den Essensständen so groß, dass wir auf die Kürbissuppe lieber
verzichteten.

Für Heike und Freddy war das Schloss, der Park und die Ausstellung viel spannender, denn sie kannten das
Ludwigsburger Schloss noch nicht.

Sie begeisterten sich für die vielen unterschiedlichen Kürbissorten, die in der Ausstellung wie jedes Jahr
vorgestellt wurden, ebenso interessierten sie sich für die prämierten Riesenkürbisse.


An diesem Sonntag konnte man Künstler beim Kürbisschnitzen zusehen und die vergänglichen Kunstwerke
der Schnitzer bewundern. Leider konnte ich nur wenige fotografieren, auch hier war der Andrang riesig, so
dass ich oft nicht durchkam. Auf dem Rückweg hatte ich den Vorsatz später Fotos zu machen vergessen.

Also zurück zu den Römern. Es gab einen Cäsar im Streitwagen aus Kürbissen , und die typische Schildkröten
Formation römischer Soldaten.

Das Wahrzeichen des alten Roms, die Wölfin, die Remus und Romulus säugte gefiel mir besonders gut. Seht
Euch die kleinen Zwillinge an, die unter dem Gesäuge der Wölfin sitzen.

Ein wenig befasste man sich auch mit der römischen Architektur und hatte aus Kürbissen ein Aquädukt und
eine Art Palast gebaut. Ehrlich gesagt hätte man da ruhig ein wenig mehr davon zeigen können. Schließlich
haben doch die alten Römer genug Bauwerke hinterlassen.


Neben den römischen Kürbisskulpturen und Bauwerken gab es wie immer lustige Kürbisfiguren, die mir ein
Schmunzeln entlockten.
Fast hatte ich schon aufgegeben, nach den kleinen *Kürbisleuten* zu suchen, als ich sie schließlich doch noch
fand; seht einfach selbst…

Auch wenn ich fand, dass frühere Kürbisausstellungen größer mit mehr Kürbisskulpturen, so waren wir doch
von all den Eindrücken ermüdet. Zudem bekamen auch wir langsam Hunger, doch hatten wir keine Lust uns in
das Getümmel bei den Essensständen zu stürzen.

Wir zogen es vor, gemütlich in einem Restaurant zu sitzen, anstatt auf Biergartenbänken zu hocken. Darum
verließen wir die Ausstellung und gingen zurück in die Stadt, wo wir in einem Restaurant zu unserer Stärkung
kamen, ehe wir müde aber froh mit der Bahn zurück nach Öhringen fuhren.


Mit einer Freundin nutzte ich das schöne Oktoberwetter zu einer kleinen Wanderung von Neusaß zum Kloster
Schöntal. Die Sonne und der blaue Himmel ließen die herbstlichen Farben der Natur wunderbar leuchten.
Doch zuerst warfen wir einen Blick in die kleine Wallfahrtskapelle, die ausnahmsweise mal nicht verschlossen war.

Ich konnte mich auch noch gut an die alte Eich erinnern die gleich in der Nähe stand und wohl an die 500 Jahre
zählen soll. Auch wenn ihr Stamm hohl ist, scheint sie doch noch voller Leben zu sein.


Der Weg, den wir wählten, war als *Pfad der Stille* beschildert und führte uns an Feldern und Weiden vorbei,
wo einige Rindviecher weideten und uns neugierig beäugten.

Es ging vorbei an einem kleinen Weiher und am Wegesrand sah man ab und zu Pilze im Gras wachsen. Einer war
recht groß gewachsen.

Schon bald führte uns unser stille Pfad in einen Wald, in dem die Sonne durch spärlicher gewordenes Laub
strahlte und wärmte.

Trotz all der Schönheit, waren auch hier Schäden der Stürme des Sommers zu sehen indem ganze Bäume und
Stümpfe am Wegrand oder sogar mitten auf dem Pfad lagen.

Zuerst glaubte ich, da vorne geht es nicht weiter. Doch als wir näher kamen, sah ich, dass der Pfad um den Baum-
stumpf herum führte, und der Stamm ziemlich hohl war.

Schon bald lichtete sich der Wald und gab den Blick frei auf die Türme des Kloster Schöntal, das unten im Tal
lag. Mein letzter Besuch im Kloster war mitten im Frühling gewesen vor ca 2 Jahren…..

Die Aussicht von hier oben war wirklich schön, und im Sonnenschein leuchtete das bunte Laub der Bäume war
wahrlich eine Augenweide.

Wir folgten dem Pfad nach unten, denn unsere kleine Wanderung an der frischen Luft hatte uns hungrig
gemacht. Auch wenn die Aussicht noch so schön ist, so macht sie doch nicht satt.


Da das Kloster ein beliebtes Ausflugsziel ist, gab es dort und im Ort genug Möglichkeiten sich zu stärken,
was wir auch taten, nachdem wir uns ein wenig umgesehen hatten.

Inzwischen war der Nachmittag schon weit fortgeschritten, und es wurde Zeit für uns zurück zu wandern;
denn wir wollten nicht in der Dunkelheit durch Wald und Feld wandern.

So golden War der Sonnenschein dieses späten Nachmittags, dass er mich total verzauberte und die
Landschaft um uns herum goldgrün schimmern ließ…

So ging auch dieser schöne Tag seinem Ende entgegen, und wir fuhren müde aber glücklich nach Hause……


Es ist jetzt auch schon ein paar Wochen her, dass ich mit Julia das Backofenfest in Wackershofen
besucht habe. Das ist eines der beliebten Herbstfeste, die wir immer wieder gern besuchen.

Vorher habe ich Julia noch in Neuenstein abgeholt, und wie es der Zufall wollte, war auch dort ein
kleiner Herbstmarkt im Gange.

Wir nutzten natürlich die Gelegenheit, um uns das bunte Treiben anzuschauen. Nun Neuenstein ist
nur ein kleines Städtchen und der Markt war nicht groß.


Mir hat es trotzdem sehr gefallen, ganz besonders die schönen Schnitzereien, die dort ausgestellt
waren. Eine schöne Bank und auch Tierskulpturen habe ich gesehen.

Weil aber Julia unbedingt zum Backofenfest nach Wackershofen wollte, fuhren wir mit dem nächsten
Zug dorthin.

In dem Museumsdorf war natürlich mehr los, und das Angebot entsprechend größer. Man konnte dort
auch so einiges an Trödel erwerben, wie Decken und Wäsche aus Großmutters Zeiten.

Auch konnte man Körbe und Bürsten nach alter Tradition bewundern und wenn man wollte erwerben. Die
Bürsten und Pinsel in ihrer schwarz / weiß Optik fand ich richtig toll!

Natürlich durfte ein Besuch bei den Hällischen Schweinen des Dorfes nicht fehlen. Julia war gespannt,
ob es kleine Ferkelchen gäbe…. nun es gab welche…

Auf der Weide grasten immerhin ein paar Rindviecher und die Gänse hatten sich vor den vielen Besuchern
des Festes auf den Dorfweiher zurückgezogen.

Die Hauptsache der Veranstaltung waren freilich die vielen Kuchen, die die fleißigen Damen des Museums-
dorfes in Mengen herstellten, und die reißenden Absatz fanden.

Ob süß oder salzig, frisch ist so ein Hefegebäck noch immer am besten; noch warm vom Ofen und
wundervoll duftend kann man einfach nicht widerstehen.

Wo man gut isst und trinkt, da darf etwas Musik nicht fehlen. Auch dafür war bei diesem Fest gesorgt
worden. Eine Bänkelsängergruppe zog durchs Dorf und im Wirtshaus sorgte eine andere Combo für
Stimmung.

Während wir unserem Vergnügen nachgingen mussten andere auf den Feldern ringsum arbeiten, damit
es auch im nächsten Jahr wieder eine Ernte geben kann und Erntefeste…

Ehe wir es uns versahen, war der schöne Nachmittag vergangen und etwas Müdigkeit machte sich breit.
Es wurde Zeit für die Heimfahrt…


Wie ich schon im vorigen Beitrag erwähnt hatte, war ich neulich mit dem Rad auf Tour, nur eine
Spazierfahrt durch das schöne Ohrntal auf dem neuen Radweg mit den sieben Brücken.

Dort begegnete mir ein Rad mit Anhänger, wo normaler Weise Mütter oder Väter ihren Nachwuchs drin
transportiert. Doch hier saß kein Kind drin, sondern ein Schäferhund hatte es sich gemütlich gemacht
und ließ sich kutschieren. Auf meine Nachfrage erfuhr ich, dass der bequeme Vierbeiner *Teddy*
heißt. Wie man sieht, genießt er die Ausfahrt sichtlich.
Schon im letzten Jahr hatte man am Wegrand eine bunte Mischung Sommerblumen gesät, die auch in
diesem Jahr wieder blühten.

Mein Weg führte mich weiter auf einer ehemaligen Bahnstrecke nach Neuenstadt am Kocher entlang.

Immer wieder fasziniert mich der Blick von den einstigen Eisenbahnbrücken auf den Kocher, egal zu
welcher Jahreszeit auch immer.

Gleichzeitig reizen mich die Brücken als solche mit ihrem metallenen Gerippe jedes Mal aufs Neue sie
zu fotografieren. Ich nehme an, es ist dieses Spiel aus Licht und Schatten, das mir so gefällt.

In Neuenstadt war ich mit einer Bekannten in der Eisdiele *Cafe Italia* verabredet. Ich war schon
mittags losgezogen, und so hatte ich unterwegs genug Zeit gehabt, all die mir wohlbekannten Sehens-
würdigkeiten im herbstlichen Glanz zu bewundern.

Ich freute mich auf das Treffen mit Heike und ein leckeres Eis, wofür diese Eisdiele bekannt ist und
gut besucht. Doch wir bekamen noch ein Plätzchen, und ich ließ mir ein außergewöhnliches Bananensplit
schmecken. Ein Traum aus Früchten und Eis und wahrscheinlich das Letzte für dieses Jahr!

Mit Heike, die ich erst diesen Sommer kennen gelernt hatte, habe ich mich ziemlich verplaudert, so
dass ich mich auf dem Heimweg ein wenig sputen musste.

Trotzdem gab es auf dem Rückweg doch das eine oder andere zu sehen, das mir in der Mittagszeit
nicht aufgefallen war, so wie diese Schuhe, die jemand an einen Baum gebunden hatte.

Dann war da noch etwas, das mir in der Abendsonne besonders ins Auge fiel. Erst sah ich es nur an
einem Baum, aber dann stellte ich fest, dass an einigen Apfelbäumen mehrere Blüten zu sehen waren.
Ich konnte es kaum glauben, aber seht selbst….

Fast könnte man glauben, dass ein zweiter Frühling im Anmarsch wäre, wenn man es nicht besser wüsste.
Ich vermute, dass die Natur, nachdem im Frühjahr so viele Blüten erfroren sind, einen zweiten Versuch
wagt..?? Ein vergeblicher Versuch, wie ich vermute.
