Hat´s was, das ich mir
Anschauen sollte?
Nehme ich mir vor
Meine Liebste gleich zu
Fragen, während ich mich niederlasse
Draußen vor dem Laden.
Hier zu sehen, und
Hinlänglich unterhaltend: Akelei und
Winzige gefüllte Nelken
Ein Gestell mit Handwaschbecken
Klarem Wasser, Seife
Plötzlich ein, wovon nur? Gehetzter
Eilends stippt er einen Finger rein
Und rennt, Fragliches gestikulierend
Weiter Richtung Dobi.
Dem Kaufunlustigen, der
Gleichwohl Schönes liebt,
Ganz ohne Habenwollen, kurz: mir
Bietet sich hier über´m Bordstein
Zwischen Fahrradständer und Laternenpfahl
Eine Holzbank, grün lackiert.
Platz zum Verweilen mit dem Rücken
Zur beruhigten Fahrbahn und gewiss
Für einen Blick durch Tür und Fenster
Auf ausgelegte Ware und dahinter
Schemenhaft: Stöbernde
Nur gelegentlich verdeckt durch
Passierende, Zögernde, Eintretende
Oder Herauskommende.
Eine solche legt, was sie erwarb,
Wohl, – ich komm‘ noch drauf – eine
Ansichtskarte
Auf den Sattel ihres Rads
Frankiert sie, geht kurz in sich und
Notiert, was ihr wohl in den Sinn kam?
Während eine, sie Begleitende, allein
Allein zum Blumenhandel
Schräg gegenüber, radelt, für
– Tulpen, scheint mir, ja für Tulpen.
