Zumindest bei Reisen im Sommer muss das Schleppen schwerer Gepäckstücke nicht unbedingt sein. Vorausgesetzt du schlüpfst in eine Weste mit zahlreichen Taschen. Darin lässt sich genug Kleidung für unterwegs unterbringen. Weitere Kleidung kommt in die Bauchtasche, ich jedoch meist über die Schulter hänge. Doch schauen wir uns erstmal die Weste an.
Westentasche einst ein Winzling
Okay, traditionell wird die Westentasche als überschaubar betrachtet. Logisch, denn gemeint ist jenes kleine Täschchen der Anzugweste, in der die Männer vergangener Jahrhunderte ihre Taschenuhren herumschleppen. Mehr passte nicht rein – also kein Platz für weitere Gegenstände oder gar Kleidung. Nicht mal ein Taschentuch hatte Platz darin. Daher auch der olle, oft metaphorisch gemeinte Spruch „im Westentaschenformat“ für alles scheinbar zu kleine. Doch zum Glück gibt es seit 65 Jahren eine mit zahlreichen Taschen übersäte Alternative zur wenig praktischen Anzugweste.




