Leere

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Alles ist leer in mir
keine Worte wollen fließen
alles wie leergesaugt
ich muss Kraft sammeln
neue Energie
wieder zu mir kommen
dann neuen Anlauf nehmen


alles wird sich fügen
ich vertraue darauf

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Trotz dieses kleinen Beitrages werde ich noch einige Zeit in Pause bleiben.
Ich brauche die Zeit, die Zurückgezogenheit und freue mich darauf,
wenn es irgendwann weitergeht.
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Pause

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Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich in eine etwas längere Pause bis ins neue Jahr.
Ich hoffe sehr, im neuen Jahr wieder inspirierter zu sein, momentan geht es einfach nicht.

Das letzte Viertel dieses Jahres ist leider familiär nicht gut verlaufen und irgendwie ist auch noch kein Ende absehbar mit all den damit verbundenen Aufgaben und eigener angeschlagener Gesundheit.

Ganz herzlich bedanke ich mich bei allen für eure lieben und tröstenden Kommentare in den letzten beiden Beiträgen und auch für eure Lesetreue.

Frohe, besinnliche Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr
wünsche ich allen Lesern.

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Gedanken über Vergänglichkeit

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Leben ist Veränderung
alles kommt und geht
Vergänglichkeit überall
in allem was ist

wir sind wie Funken
die kurz aufblitzen
in der Weite des Universums
um dann wieder zu verlöschen

Freude und Traurigkeit
existieren gleichzeitig
sowie alle Gegensätze
innerhalb des Zeitgeschehens

solange wir sind
nehmen wir Raum ein
und Bewusstsein öffnet
den Blick auf die Welt

im Welken entzieht sich
langsam der Blick
Gedanken und Erinnerungen
überspringen Neuronen

im Loslassen liegt die Erlösung
wenn unsere Hände sich
still und friedlich
in die Weite des Raumes öffnen
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Letztes Stück

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Für D.
Letztes Stück Lebensweg eines
nahestehenden Menschen



Blätter fallen
nebelgrau
deine Kräfte schwinden
Gedanken verwirrt
Erinnerungsfetzen im Raum

deine Hand in meiner
etwas in dir möchte gehen
etwas hält fest

Leben
ein Werden und Vergehen
Liebe – eine Brücke
im Leben und Sterben
und darüber hinaus

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Einschlafmoment

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Tränen schimmern im Mondlicht
Sorgen, Probleme, Ängste
fließen dahin
Erleichterung – Befreiung
für einen kurzen Moment

dieser Einschlafmoment
eingehüllt in Bettwärme und Dunkelheit
birgt Schutz und Friedlichkeit in sich
alles fällt ab – löst sich auf
im Reich der Träume

bis der Morgen erwacht
alles von vorn beginnt und
die Seele manchmal
an den Herausforderungen
fast zerbricht

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Stille

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Manchmal ist Stille
ein Raum voller Sehnsucht
vom Echo der Seelen gefüllt
wie eine wortlose Brücke
von Herz zu Herz
eine Verbindung
die jegliche Distanz überwindet
und Nähe schafft
ein Mysterium das trägt
belebt und berührt

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Info:
Es wird weiterhin immer mal wieder Zeiten geben,
die ich nicht online sein kann.
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Herztür

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Regentropfen rinnen langsam
die Fensterscheiben entlang
verwischen die Sicht nach draußen
Gedanken triften ab, treiben mit dem Wind

meine Herztür öffnet sich –
sendet kleine liebevolle Botschaften
im pochenden Rhythmus des Herzens

mein Innerstes geflutet
empfange ich Wogen des Seins
und Worte leuchtend wie kleine Sonnen


Mit dem kleinen Gedicht melde ich mich zurück und möchte mich herzlich bei euch bedanken
für die vielen lieben Genesungswünsche im vorigen Beitrag.
Leider werde ich die nächste Zeit nicht regelmäßig bloggen und immer alles bei euch lesen können, da es einen familiären Notfall gibt, der mich zeitlich, gedanklich und gefühlsmäßig sehr einnimmt und beansprucht. Ich hoffe ihr seht es mir nach.
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Kleines Lebenszeichen

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Leider bin ich krank aus dem Urlaub zurückgekommen
und die Pause dauert etwas länger.
Am letzten Tag (zum Glück erst am letzten Tag)
hat es mich erwischt, irgendein heftiges, hartnäckiges Virus.
Da ich noch immer ziemlich schlapp bin, fehlt mir die Muse
zum Bloggen. Somit werde ich noch eine Weile offline sein und
nur ab und zu mal kurz vorbeischauen.

Euch wünsche ich eine schöne und gesunde Herbstzeit.

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Pause

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Endlich ist es soweit, ab in die Berge.

Vermutlich werde ich meistens offline sein,
nur sporadisch mal im Bloggerland vorbeischauen.
Vielleicht schicke ich mal ein Foto.

Habt auch ihr eine gute Zeit.

Bis dann…

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