Das „Irgendwann des Lebens“
Irgendwann will ich wissen wie die Hochsee riecht,
und dabei spüren, wie pures Leben in meine Seele kriecht.
Irgendwann will ich vor lauter Lachen weinen,
irgendwann will ich es wirklich tun und nicht nur davon träumen.
Irgendwann will ich erfahren, wie die Liebe schmeckt.
Irgendwann will ich sehen, wo sich der dunkelste Ort der Welt versteckt.
Irgendwann will ich dann die ganze Welt bereisen,
um mich dann irgendwann dabei selbst zu umkreisen.
Irgendwann will ich mehr geben, als ich habe,
irgendwann viel mehr erleben, als ich zu träumen wage.
Irgendwann will ich auf dem Gipfel eines Berges tanzen,
oder mich irgendwann tagelang mit einem guten Buch im Bett verschanzen.
Irgendwann will ich den Laut der Stille hören,
irgendwann, will ich es tun und nicht nur schwören.
Irgendwann will ich dann in diese Stille lauter schreien als ich kann,
Irgendwann, irgendwann …
Doch irgendwann, wer weiß schon wann das ist.
Irgendwann, kommt oft nie, wird nur vermisst.
Darum nutze jedes Irgendwann so gut es geht,
denn vielleicht ist es das letzte Irgendwann –
und das nächste Irgendwann ist irgendwann zu spät.



