Ich habe zum Advent einen großen Papierstern ins Fenster gehängt. Er ist innen beleuchtet. Wir wohnen an einer Straßenecke, – wenn es dunkel ist, kann man ihn weithin sehen, fast die ganze Straße hinunter. Festlich rot und schön!
Wer vorbeigeht, wird das vielleicht als anheimelnd empfinden, oder einfach als typische Festtagsdekoration.
Was man nicht sieht, ist der Zorn, die Trauer und der Trotz, mit denen ich den Stern in die Dunkelheit der Welt gehängt habe.
„Bitte haltet die Welt an. Es ist ein Mensch verloren gegangen.“ – Diese Twitter-Nachricht erreichte mich vor zwei Wochen. Die Schwester einer lieben Freundin hatte sich das Leben genommen. Depressionen. „Der Krebs der Seele“, wie jemand sagte, „unberechenbar, heimtückisch, tödlich.“
Vorsicht: Weiterlesen TRIGGERT möglicherweise suizidgefährdete Personen. Alle, die mit solchen Gedanken umgehen, bitte ich inständig, sich fachliche Hilfe zu holen und sich vertrauenswürdigen Menschen anzuvertrauen. Im Notfall führt dieser Link weiter: => Telefonseelsorge.

Fotos –…
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Welche waren eure erfolgreichsten Blogartikel und was denkt ihr warum diese so erfolgreich geworden sind?
Diese Frage stellt Monika Steiner in Cloudworkers Portal in ihrer Einladung zu einer Blogparade. Dazu diverse Detailfragen:
1. Welcher eurer Blogartikel ist der beliebteste? (Bemessen an Zugriffszahlen, Kommentaren, Share´s, etc.)
2. Was denkt ihr ist aus eurer Sicht der Grund weshalb diese Artikel so erfolgreich wurden?
3. Was habt ihr dadurch gelernt bzw. für die Zukunft an Erfahrung mitgenommen?
4. Was würdet ihr auf eurem Blog / in euren Blogartikeln definitiv nicht mehr machen?
5. Welche drei Tipps würdet ihr, jungen Bloggern mit auf den Weg geben, die ihr euch damals gewünscht hättet?
Masse Stoff, über den man reden kann. Darüber könnte ich jede Menge schreiben! Viel schreiben macht Texte lang. Das ermüdet die Leser. Dieser Blogpost wird also kein guter werden. 😉
Tipp: Die optimal lesefreundliche Textlänge eines Artikels passt auf eine Bildschirmseite. Der Leser sieht sofort, dass er den Beitrag zügig bewältigen kann. Bei längeren Texten wird die Lektüre eher abgebrochen oder auf später (nie?) verschoben.
Demnach müsste ich hier also schon aufhören. 😀 Das wäre natürlich Unsinn! Also: Weiterlesen …
Der „Big Brother“ unserer Zeit ist nicht mehr der Tyrann eines Orwellschen Überwachungsstaates. Es ist das Internet. Genauer gesagt: es sind wenige marktbeherrschende Internetkonzerne, die die Nutzer von Suchmaschinen und sozalen Netzwerken zu „gläsernen Usern“ machen wollen. Dieses in zweierlei Hinsicht und in unterschiedlicher Intensität.
Zum Einen werden Teilnehmer in Internetnetzwerken zu einer möglichst großen Selbstpreisgabe animiert. Ganz penetrant ist dabei Facebook. In dreister Aufdringlichkeit werden die Nutzer dazu gedrängt, von der Schullaufbahn, beruflichen Tätigkeit bis hin zu Vorlieben für Sportmannschaften, Filme oder Fernsehsendungen ihr Leben online zu stellen. Wer nur ein Foto einstellt, wird sofort gefragt, mit wem und wo er unterwegs war. Egal, ob er überhaupt „unterwegs“ war. Und ein Foto aus einem Facebook-Album zu löschen, ist umständlicher, als es hochzuladen.
Vor zu großer Selbstpreisgabe wird allenthalben gewarnt. Meist im Hinblick auf die Gefahr, dass sich die Nutzer vor Mitschülern, Arbeitskollegen und (zukünftigen) Chefs entblößt (im wörtlichen und übertragenen Sinne) und angreifbar für Mobbing macht. Weniger Aufmerksamkeit wird der Tatsache geschenkt, dass der Betreiber – wir bleiben mal bei Facebook – selbst Nutzen aus diesen Daten zieht. Dabei ist es zu offensichtlich: Wer Freizeitbeschäftigungen, Urlaubsorte oder sonstige Vorlieben angibt, wird mit entsprechender Werbung versorgt. Jeder Klick und jedes „Like“ wird analysiert.
Wer trotzdem diese Medien nutzen möchte – und es gibt gute Gründe dafür! -, der sollte sich seiner eigenen Absichten und der des Betreibers bewusst sein. Beispiel: Der Sinn, bei Facebook meine Schule und den Jahrgang anzugeben, ist, dass das System die Mitschüler, vorrangig die des gleichen Jahrganges ausfindig macht und mich ihnen und sie mir für Freundschaftsanfragen vorschlägt: „Personen, die du vielleicht kennst – Freund hinzufügen“. Ziel bei all dem ist also die Extremform der Vernetzung und damit der Datenverbreitung. Weil ich das nicht will und auch die Klassenzicke von damals nicht adden möchte, gebe ich meine Schule gar nicht erst an. Ganz einfach!
Die Grundregeln sind sowieso einfach. Man muss sich nur drei Fragen stellen und sie gründlich beantworten: Weiterlesen …
Es wird immer nötiger, sich darüber Gedanken zu machen, welcher Gebrauch von „sozialen“ Netzwerken im Internet sinnvoll, welcher sinnlos oder gar schädlich ist. Den hier rebloggten Beitrag des „OP-Tischpiloten“, der übrigens online sehr souverän mit seiner Krankengeschichte umgeht, halte ich für unbedingt lesenswert!
Ich beobachte es immer wieder –
Eltern, in (rein subjektiv) den meisten Fällen Mütter, fotografieren ihre schwer kranken Kinder in allen möglichen Situationen, insbesondere in Solchen, in denen es ihnen sehr schlecht geht… und… …posten diese Fotos auf Facebook.
Vor lauter „facepalmen“ kriege ich jedes Mal eine knallrote Stirn.
Wieso haben erwachsene Menschen das Bedürfnis, die Blessuren und das Leid der Schwächsten ihrer Familie einem großen Publikum wildfremder Namen auf Facebook zu präsentieren?
Würden sie sich selbst auch halbnackt, narkotisiert, voller Schläuche und sich einfach nur erbärmlich fühlend im Internet sehen wollen?
– Sicher nicht, oder?
Warum tun diese erwachsenen Menschen das dann ihrem eigenen Kind, einem kleinem Menschen, der von ihrem Verhalten abhängig ist, an?
Häufig erlebe ich, dass diese Eltern auch nach Ansprache dbzgl. keinerlei Einsicht zeigen. Ganz im Gegenteil – Sie werden biestig und angriffslustig. Ihnen scheint häufig nicht klar zu sein, dass Kritik selten ohne sinnvollen…
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