Zunächst fiel die Fomulierung im Meinungsbeitrag über den Staatsräson-Crackdown gegen die palästinasolidarischen Proteste in der Zeitschrift Luxemburg eher en passant. Doch autoritärer Anti-Antisemitismus prägte die letzten Monate, ja schon Jahre. Die Rolle des Anti-Antisemitismus im Kontext autoritärer Formierung, beim Abbau von Grund- und Freiheitsrechten, bei der Erosion von Liberalität, im Prozess der Verrechtlichung und Versicherheitlichung des Nahostdiskurses, in der Herstellung eines unerklärten Ausnahmezustands, in der Transformation eines komplexen und in sich widersprüchlichen ethisch-politischen Problems in eine „Ordnungsproblem“ ist immer offensichtlicher, ebenso seine Überbrückungsleistungen zwischen eher liberalen und klar rechten Akteuren und nicht zuletzt seine spezifischen Auswirkungen auf die Wissenschaftsfreiheit.
Deswegen habe ich in den letzten Monaten nicht nur viel drüber geredet, sondern auch einiges aufgeschrieben, um den Begriff auszubuchstabieren und zu dimensionieren.
Hier die entsprechenden (publizierten udn angekündigten) Veröffentlichungen:
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