vom brückenkopf aus der blick zum naturkundemuseum und zur feuerwache, sahst nie eines der fahrzeuge ausrücken, so oft du da auch verweiltest, im rücken der passanten strom, lehntest dich ans blaulackierte geländer, und ländereien öffneten sich, vielleicht hieltest du die augen geschlossen und gewahrtest dann, dass die abenddämmerung hereingebrochen, was an diesen anderen tagen unvermittelt, konntest also den rückweg durch die schleuse mit den geschäften, die nun scheinbar erst erwacht, passieren, ohne in die auslagen zu sehen; es reicht nicht, diese tage oder nichtgeschehnisse eins um eins zusammenzuzählen, das macht alles nur noch unberechenbarer –
träumte j., so zumeist vom elternhaus oder vom keller ihrer derzeitigen behausung, in dem das wasser stand, aus dem sie die briketts herauszog gleich fischen mit bleichem schuppenfell, so sie getrocknet, hinterm kachelofen in der h.-straße, ihr gehörte das am tiefsten gelegene gelass im haus, von der lattentür führten im halbdunkel stufen abwärts ins loch, weshalb die kohlenträger sich weigerten, dort hinabzusteigen, sie kippten die briketts auf dem bürgersteig ab, beobachtet von den köpfen aus sandstein an der fassade –; was, wenn j. wirklich einmal die brücke am jenseitigen ende verlassen, die stufen hinabgestiegen vorm central-hotel, dessen fassade schwärzlich von abgasen und ruß, wo das frühstück gut und teuer, oder gar noch weiter die straße hinab richtung zoo, wo man vor den käfigen vom vorübergehen der stäbe sinnieren konnte, was sie, an den anderen tagen, zu dingen bringen mochte, die außerhalb ihrer vorstellung; diese häuser erschienen ihr als eine last, die man nie wieder los wurde –
