Ich beschäftige meine Finger gerade mit dem Häkeln einer neuen Gardine mit selbst ausgedachtem maritimen Motiv.
Noch bin ich ganz am Anfang. Leider kann ich immer nur in Etappen häkeln, damit meine chronische Entzündung im rechten Unterarm nicht wieder schlimmer wird. Da muss ich echt aufpassen …
Sicher kennt ihr das Originalvideo zur erfolgreichen Hitsingle „Somebody that I used to know“ von Gotye, oder? Hier noch einmal zur Erinnerung:
Jetzt ist zu diesem Lied ein KI-generiertes Kurzvideo aufgetaucht, in dem Freddie Mercury, Eminem, Amy Winehouse, Ozzy Osbourne, Snoop Dogg, Elvis Presley und Kurt Cobain den Song singen. Ich bin ansonsten überhaupt kein Fan vom KI-Einsatz, aber bei diesem Video konnte ich nicht weggucken, so hat es mich fasziniert. Wie findet ihr es?
Anfang des neuen Jahres setzt bei mir immer der gleiche „Ich-muss-hier-mal-Ordnung-schaffen“-Mechanismus ein. Altes muss aussortiert werden, um Platz für Neues zu schaffen. Und da fange ich dann eigentlich immer zuerst mit meinem Kleiderschrank an, gucke systematisch meine Klamotten durch und sortiere aus. Doch da stoße ich dann bei der sinnvoll und möglichst nachhaltigen Entsorgung meiner Textilien oft an Grenzen.
Immer weniger Container, aber mehr Klamotten
Seit Anfang 2025 gilt in Deutschland – wie in vielen EU-Staaten – eine Pflicht zur getrennten Sammlung von Alttextilien, Kleidung, Bettwäsche, Handtücher und andere Textilien dürfen nicht mehr einfach im Restmüll entsorgt werden. Trotzdem wird es immer schwerer, einen funktionierenden Container zu finden.
Der Markt für gebrauchte Kleidung ist eingebrochen. Während früher für eine Tonne Altkleider noch mehrere hundert Euro gezahlt wurden, liegt der Marktpreis heute meist nur noch bei 10 bis 30 Euro pro Tonne. Deshalb schließen gewerbliche Sammler, und auch die gemeinnützigen Organisationen bauen ihre Container ab – viele können die Sammlung schlicht und einfach nicht mehr wirtschaftlich betreiben.
Sinnvolle Entsorgung – so geht’s
Prüft vorher: Ist das Teil noch tragbar? Sauber, trocken und vor allem unbeschädigt? Dann gehört es in einen seriösen Altkleider-Container, zu Spendenstellen, Secondhand-Läden oder auf Tausch-/Flohmärkte. Gute Sammler sind gemeinnützige Organisationen, Sozialkaufhäuser oder kommunale Wertstoffhöfe. Ist die Kleidung stark verschmutzt, beschädigt oder schlicht nicht mehr tragbar, gehört sie in den Restmüll. Denn nur brauchbare Textilien eignen sich für Wiederverwertung oder Weitergabe. Kaputte Stoffe verursachen Probleme bei der Sortierung und beim Recycling.
Übrigens: Oft lohnt es sich, vor Ort nach kommunalen Sammelstellen oder sozialen Einrichtungen zu schauen, die auch gute Kleidung annehmen. Es ist nämlich nicht egal, wie wir sie loswerden. Mit bewusster Auswahl und Entsorgung können wir das Problem mit den überfüllten oder aufgegebenen Containern etwas abmildern und außerdem wichtige Ressourcen schonen.
Ihr kennt das bestimmt auch: Da will man nur kurz etwas in YouTube gucken und schon klickt man von einem Video zum nächsten, amüsiert sich, singt laut einen zuvor völlig vergessenen Text mit, von dem man keine Ahnung hatte, dass dieser im eigenen Unterbewusstsein verschüttet lag und – Zack! – sind zwei, drei Stunden vergangen. So ergeht es mir immer mal wieder, aber das macht ja auch einen Heidenspaß musikalisch in die eigene Kindheit zurückzureisen …
Höchst amüsiert habe ich mich heute beim Onlinesurfen über Rudolf Rock & die Schocker feat. Ingeburg Thomsen, die mit herrlichem Kiekser in der Stimme „Sexy Hexy“ ins Mikro trällert. Wunderbar skurril und irgendwie Kult.
Ingeborg Thomsen – leider ist sie nie eine richtig Große geworden, wirklich schade. Sie covert hier den 50er-Jahre-Song „Stupid Cupid“ von Connie Francis. Unterstützt wird sie dabei von Rudolf Rock und seinen Schockern. Ein Mitschnitt aus dem ARD – „Musikladen“ mit Manfred Sexauer aus dem Mai 1976. Du hast es drauf, Inge!
Und direkt danach dann auch noch „Steiler Zahn“ … von – Haltet euch fest! – Oliver Twist & den Twistlern. *Pruuust!* Ich komme hier aus dem Lachen gar nicht mehr heraus! Klasse!
Erinnert ihr noch an die schöne Daliah Lavi? Eine ganz große Sängerin, die ihre Glanzzeit in den Siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts hatte. Im folgenden Mitschnitt aus 1971 genial von Heinz Erhard angesagt … ich sage nur: Willst du mit mir geh’n?
Juliane Werding darf natürlich nicht fehlen, wenn man an die musikalischen Siebziger zurückdenkt. Ich mochte besonders ihren Song „Wenn du denkst, dann denkst, dann denkst du nur, du denkst.“ Das folgende Video ist vom 08.11.1975 aus der ZDF Disco mit dem Kult-Moderator Ilja Richter.
Hui … wenn ich diesen blauen Lidschatten sehe, erinnert mich das an meine Mutter, die sich genau so in den Siebzigern die Augen geschminkt hat, wenn sie abends – was selten genug vorkam, mal mit meinem Vater ausging. Gut, dass sich Geschmack ändern kann …
Natürlich könnte man die musikalische Zeitreise in die Siebziger Jahre endlos fortsetzen. An welche Lieder erinnert ihr euch noch?
Das obige Foto habe ich vor zwei Tagen, am letzten Donnerstag, in der Hamburger Speicherstadt aufgenommen. Durch den Wind wurden die Eisschollen in die Fleete (Kanäle) hineingedrückt – ein relativ seltenes Wetterphänomen in Hamburg und sehr schön anzusehen.
Mittlerweile ist der Schnee und das Eis bis auf ein paar kleinere Reste am Wegrand wieder weggetaut und die weiße Schneelandschaft in Hamburg nur noch eine hübsche Erinnerung. Laut Wetterpropheten soll es kommende Woche ja wieder deutlich kälter werden, doch ob der Norden von anhaltender „sibirischer Kälte“ mit zweistelligen Minusgraden heimgesucht wird, darüber ist man sich bei den Meterologen noch nicht einig.
Ich chille auf dem Sofa … Freitagabend ist vielleicht die schönste Zeit der Woche – einfach herrlich, wenn das komplette Wochenende noch vor einem liegt!
… die ich mal wieder spüre. Ich höre gerade das wunderbar gefühlvolle Lied „That’s what Friends are for“ von Dionne Warwick ft. Elton John, Gladys Knight & Stevie Wonder und lasse mich vom Gesang der vier Superstars und der schönen Melodie davontragen, um in Erinnerungen an meine Jugend in den Achtzigern zu schwelgen. Das ist so warm, so schön … *Hach!*
Solche tiefen Gefühle an Vergangenes kann nur Musik in mir hervorrufen. Ich verbinde die Melodie mit meinen individuellen Erlebnissen und – *Schwupps!* – bin ich wieder mittendrin in den Achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts und ohne es zu merken Jahrzehnte in die Vergangenheit gereist. So schön.