die stille des schnees
sei unantastbar
denken wir
und irgendwoher
weht ein wind
©diana jahr 2026
die stille des schnees
sei unantastbar
denken wir
und irgendwoher
weht ein wind
©diana jahr 2026
die winterkrume
noch weiß gefleckt
neben mir
ein schatten
weiß nicht von jahreszeiten
milde gestimmt
gehe ich durch ein netz
manche dinge sind elastisch
manche durchlässig
und wir sind lauter möglichkeiten
am ende des tages
blüht ein universum in uns
©diana jahr 2026
die suppe auslöffeln
dann über den tellerrand sehen
darüber hinausgehen
ins hinterzimmer
aufs meer
©diana jahr 2026
wenn die nacht
mir auf den kopf fällt
drehen eulen auf
und die wölfe
heulen im takt mit dem mond
nachrichten
im radio im tv
auf dem display
blinkt ein gedanke
eine erinnerung an dich
muss noch den wecker stellen
auf halb acht
in den tag zu starten
mit helleren vibes
ich denke an dein wort
das weiche
um der einfalt zu trotzen
und den ständigen blicken
der welt
manchmal dringt eine stille zu mir
aus winter und weite
ist meine musik
©diana jahr 2026
der geruch von schnee
ist hell
auf den ästen eines baums
liegen ideen
eines winters
geschichtete wörter
unter manchen
schmilzt etwas
©diana jahr 2026