„in between“

Eine kuriose Gartendeko

Da war doch noch ein Beitrag der unter Entwürfe abgespeichert war, den ich fast vergessen habe. Ich finde ihn bzw was dort zu sehen ist, äußerst interessant deshalb wollte ich euch den nicht vorenthalten .

Wenn wir mit dem WoMo unterwegs sind, gehören natürlich auch Fahrradtouren dazu. An unseren Zielorten, geht es mit dem Rad auf regionale Entdeckungstouren. Ein besonderer Anziehungspunkt sind dabei immer wieder, die Gärten anderer Leute . Immer wieder halten wir an und sehen uns an, wie andere Menschen ihre Gärten gestalten. Natürlich halte ich besonders interessante Gärten auch im Foto fest. Hierbei holen wir uns auch schon mal Anregungen, für den eigenen Garten. In einem kleinen Ort in Holland, in der Nähe der Ijssel , sind wir auf eine äußerst kuriose Gartendeko gestoßen.

Hier haben Leute Plastikmüll gesammelt ,was natürlich ein lobenswerter Beitrag zum Umweltschutz ist. ( welche Auswirkungen Plastikmüll mittlerweile in unseren Meeren verursachen ist ja bekannt) All diese gesammelten Gegenstände, wurden Stück für Stück auf eine Schnur aufgefädelt. So entstanden meterlange Plastikmülllianen, die dann in den Bäumen des Garten aufgehängt wurden. Ich möchte noch darauf hinweisen, dass es ein recht großer Garten mit vielen hohen Bäumen war. Da wir niemanden angetroffen haben um etwas über diese Mülllianen zu erfahren, waren wir uns nicht so wirklich einig . War das Ganze als Kunstwerk anzusehen oder nur eine fixe Dekoidee??????

Hier mal eine Vergößerung, was dort alles aufgefädelt wurde. Vom Babyschnuller über Einwegfeuerzeuge oder das Rad eines Kinderdreirad alles was aus Plastik war wurde hier zum Dekoobjekt. Es waren zig Stränge mit unzählig vielen Gegenstände, die in dem Garten zur Ansicht gestellt wurden. Ach so, diese Dekoidee wurde nicht in unserem Garten umgesetzt 🙂

Seidiges auf blauem Wasser

Es sind die Seidenreiher, mit denen ich heute erst einmal meine Beiträge abschließen werde .Wie ich schon geschrieben habe, gehte es auf unsere erste Tour in diesem Jahr.

In meiner Region kommt diese Reiherart nur sehr selten vor. Daher war es für mich eine große Freude, sie im Herbst so zahlreich auf Texel beobachten zu können.

Der Silberreiher links im Foto ,dass rechte Foto zeigt den Seidenreiher

Ihr könnt die Fotos zum Vergrößern anklicken

Gleich zu Beginn meines Beitrag zeige ich zwei Foto, die als Vergleich dienen sollen. Auf einen schnellen Blick, könnte man den Seidenreiher mit seinem Verwandten den Silberreiher verwechseln. Da wäre als erstes einmal ein Größenunterschied zu erkennen. Der Silberreiher ist deutlich größer als der Seidenreiher. Der Schnabel des Seidenreiher ist Schwarz, während der des Silberreiher gelb ist, wobei dieser in der Brutzeit auch schwarz ist. Dann sind da noch die unterschiedlich Farben der Beine, die beim Silberreiher heller sind. Witzig sehen die grünen Pfoten des Seidenreher aus, dessen Beine ansonsten schwarz sind.

Häufig konnte ich sie am Abend bei der Futterschuche beobachten. Eine gute Hilfe um Fotos zu dieser Zeit zu machen, war die tief stehe Sonne. Die das silberne Weiss des Reihers, vom blauem Wasser abgehoben hat.

Aufmerksam sucht der Vogel die Wasseroberfläche nach Beute ab. Wobei der Silberreiher eher wartend auf der Stelle verharrt.

Sobald sich unter der Wasseroberfläche etwas bewegt, steuert er mit schnellen Schritt darauf zu.

Wie mit einer Sperrspitze, gößt sein Schnabel blitzartig auf die Beute ein.

Auf diesem Foto deutilch zu erkennen, die große grüne Pfote mit den langen Krallen.

So ihr Lieben, das war es erst einmal. Der Vogelknipser legt eine Pause ein. Ich werde sicherlich wieder viele Fotos auf unserer Tour machen ,um später von unserer ersten Reise des Jahres zu berichten.

„in between“

Weil die Libellen doch viele Gefallen gefunden haben, hier noch weiter sechs Oder-Libellen

Schwimmen auf einem Blatt. Das große Granatauge

Vogel-Azurjungfer

Hufeisen -Azurjungfer bei der Eiablage

An einer Blüte

Die gemeine Becherjungfer

Die blaue Ferderlibelle

Ích werde am Wochenende noch einen weiteren Beitrag von meinen Texel-Beobachtungen schreiben. Danach beginnen dann die Vorbereitungen für unsere Frühjahrstour. Das Wohnmobil muß nach dem Winterschlaf, reisefertig gemacht werden.

Ich werde eine Schreibpause einlegen.

Eine seltene Sichtung

Bevor es für uns auf die erste Wohnmobiltour des neuen Jahres geht, möchte ich noch etwas über unseren letzten Besuch auf der Insel Texel schreiben. Von Anfang September bis Ende Oktober des vergangenen Jahres habe wir auf Texel verbracht. Ich wollte dort einige Fotos von Vögeln machen, die während ihres Winterzugzeit auf der Insel rasten.

Bei meinen täglich Erkundungstouren durch die vielen NSG der Insel , konnte ich in den frühern Morgenstunden eine äußerst bemerkenswerte Sichtung machen. Unweit von De Cocksdorp am Deich zum Wattenmeer saß ein Vogel, den ich auf der Insel noch nie zuvor gesehen habe. Mir war diese Vogelart nicht unbekannt, da ich sie schon viele male auf Helgoland fotografiert habe. Es war eine Trottellumme. Eine Sichtung die an diesem Ort und zu dieser Jahreszeit mehr als ungewöhnlich war. Die Trottellumme gehört zu den Seevögeln und kommt nur zur Brut an Land. Zudem war es noch ein sehr ungewöhnlicher Sichtungsort. Wenn man diese Vögel beobachten möchte ,ist das in den Steilklippen von Großbritanien, Irland oder auf Helgolang möglich. Nach der Brut zieht es diese Vögel in die kalten Gewässer der Arktis und nicht ins Watt von Texel.

Nun stell sich für mich die Frage, was macht eine Trottellumme Anfang September im Wattenmeer vor Texel und an deren Deich? Einer der Gründe könnte sein, sie kommt zum Sterben an Land . Was in den letzten Jahren sehr häufig der Fall war. So wurden allein im letzten Jahr mehr als 15000 diese Meeresvögel, als Kadaver an den niederländischen Küsten eingesammelt. Auf Grund dieser kastastrophalen Tatsache, hat sich die Wisserschaft diesem schlimmen Phänomän angenommen. So sind ca. 70 % des gesamt Bestandes, der arktischen Trottellummen verendet. Das sind ca 4 Millionen dieser Meeresvögel, es ist das größte Massensterben von Wildtieren, das je dokumentiert wurde .

Anfangs ist man davon ausgegangen, dass ein Virus wie z.B die Vogelgrippe für dieses Massensterben der Grund sein könnte. Aber keiner der gefundenen Kadaver, zeigte Spuren solch einer Infektion. Was bei der Untersuchung dieser Vögel aufgefallen ist, alle gefundenen Tiere waren völlig abgemagert . In den Mägen der gefundenen Vögel, befanden sich keinerlei Spuren von Fischresten wie etwa Schuppen oder Gräten . Dafür gab es Einblutungen an den Magenwänden und Würmer die auf einen Hungerstod hingedeutet haben.

Die von mir Beobachtet Trottellumme, machte auf mich aber nicht den Eindruck als wenn sie krank wäre.

Sie war in der Zeit als ich sie beobachtet konnte, sehr intensiv mit ihrer Federkleidpflege beschäftig. Ein Verhalten was für einen kranken Vogel eher untypisch ist . Kranke Vögel pustern sie eher auf, so das ihre Federkleid weit vom Körper absteht.

Auch sonst wirkte der Vogel auf mich recht fital. Er flatterte immer wieder kräftig mit seinen kurzen Stummelflügel, das alles sah für mich nicht nach einem Krankheitssynmtom aus.

Ich wollte es genauer wissen und habe den ornitholigischen Laden auf Texel aufgesucht. Diese Leute sind erfahren mit der Beobachtung von Meeresvögel , sie sind tätlich auf Exkursionen unterwegs. Ich wollte von ihnen wissen, ob sie schon ähnliche Beobachtungen gemacht haben.

Claas der Chef der Naturführer war der Meinung, wir sollten meine Fotos die ich von dem Vogel gemacht habe, den Meeresbiologen des Ecomare einer biologischen Station auf Texel zeigen. Diese Leute kümmer sich um Heuler und kranke oder ölverschmierte Vögel und sammeln auch tote Meeresvögel ein. Aber auch für diese Leute waren meine Landbeobachtung dieser Vogelart eher ungewöhnlich. Sie konnten auf ihren Bootstouren, zwar auch die Trottellummen zu kleineren Gruppen im Wattermeer beobachten aber nicht an Land.

Ein Biologe der Station erklärte mir , dass man nach neusten Erkenntnisse davon ausgeht, dass die Erwärmung der Meere der Grund für das verheerende Sterben der Seevögel verantwortlich ist. Durch die ständig steigende Wassertemperatur der Meere, gäbe es einen enormen Rückgang der Heringsbeständen, die als Nahrungsgrundlage für die Trottellummen dienen.

Wie kommt nun mein Beobachtungsvogel in das Wattenmeer von Texel ? Eine kleine Anzahl dieser Vögel, zieht es in ihrer Hungersnot (so der Biologe) ins niederländische und deutsche Wattenmeere, wo sie sich von Krabben ernähren . Das sie dabei an Land kommen, war auch für sie eine eher ungewöhnliche Beobachtug. Mein Fotos habe ich gerne als Dokument bei den Biologen der Station gelassen, sie wollte sie an die UNI Den Hag weitergeleitetn. Dort beschäftigen sich Wissenschaftler mit dem Massensterben von Trottellummen.

Fazit : Die Trottellumme ist in der Tierwelt, der größten Verlierer des Klimawandel . Da die Vögel erst nach vier Jahren geschlechtsreif werden und der Heringsbestand sich nicht so schnell erholen wird, geht man davon aus das die Bestände der Trottellummen weiter rückläufig sein werden.

An der Oder

Libellen

Das ist nun erst einmal mein letzter Beitrag von der Oder. Da ich noch eine Vielzahl von Fotos von der Oder habe, werde ich sicherlich später noch einmal darauf zurück kommen. Mir läuft auch so langsam die Zeit davon, denn schon bald steht unsere erste Frühjahrstour mit dem Wohnmobil an.

In diesem Beitrag zeige ich einen kleinen Teil, von sehr vielen Libellenfotos, die ich dort machen konnte. Es sind Fotos die ich besonder beim Ansitz von Vogelbeobachtungen machen konnte. Im Umfeld von Teichen und Tümpel waren immer besonders viele Libellen zu beobachten.

Wie immer könnt ihr die Fotos zum Vergrößern anklicken.

Nun doch noch einmal Oder.

Eigentlich war das Thema Oder abgeschlossen und ich wollte über unsere weitere Reise berichten . Im Vorfeld meiner jeweiligen Berichte, lege ich Ordner mit Fotos an und schreibe später dazu den passenden Text. Dabei habe ich zwei Dateien völlig vergessen . Eigentlich hat mich Maren, eine Leserin meines Blogs daran erinnert. Sie schrieb:“Ich kann mir vorstellen,wie viele Fotos du von Schmetterlingen und Libellen gemacht hast“. Klar habe ich, sogar sehr viele die ich hier in ihre Gänze gar nicht zeigen kann. Daher in diesem Beitrag ohne weiteren Text, eine Auswahl von Schmetterlingen, die ich an der Oder gemacht habe. In einem weiteren Beitrag folgen noch Libellen.

Wie immer könnt ihr die Fotos anklicken, damit sie sich vergrößern.

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Sie singen wieder

Meistens sind es die großen Vögel wie der Storch oder der Kranich, die von uns als erste Frühlingsboten wahr genommen werden.

Storch…. Lippeauen bei Hamm

Es sind aber oft die kleinen Vögel, wie die Blaumeise die uns durch ihr kaum hörbaren Gesang signalisieren, es wird Frühling.

Die Blaumeise eigener Garten . Sie beginnen damit, die Nistkästen aufzuräumen.

Vor allem sind es aber die ersten Rückkehrer aus den Winterquatieren, die uns mit ihrem Gesang sagen der Winter ist bald vorbei. Zu den ersten Zugvögeln die zurückkehren, gehört der Grauschnäpper und die Singdrossel. Auch deren Gesang ist bei genauerm Hinhören, jetzt schon zu vernehmen.

Der Grauschnäpper…. Diepholzer Moorniederung

Die SingdrosselAhsewiesen Kreis Soest

Es zählt aber auch ganz besonder die Wacholderdrossel dazu . Bei der kann man sich nur nicht ganz sicher sein , ist sie nun aus dem Sünden zurück oder ist sie im Winter bei uns geblieben . Ich konnte sie bei mir auch im Winter beobachten, dann aber als stillen Vogel. Was sich jetzt auch geändert hat.

Die Wacholderdrossel …..Ahsewiesen Kreis Soest

Der gestrige Tag war mit fast 18 ° ein Höhepunkt, der für mich völlig aus der Norm war . Mit Verwunderung mußte ich feststellen, da waren an einem von meinen Insektenhotel ganz anderer Frühlingsboten unterwegs. Die habe ich um diese Zeit noch gar nicht erwartet . Es waren die ersten Mauerbienen in diesem Jahr.

Die Vogelwelt der Oderauen

Abendliche Stimmung in den Oderauen

Über die Oderauen, habe ich in den beiden vorhergehenden Beiträgen schon einiges geschrieben . In diesem Beitrag geht es um einige meiner Beobachtungen, die ich dort gemacht habe. Beim Lesen dieses Beitrags könnte man leicht in den Glaube verfallen, dass man nur in die Auen fahren muß, die Kamera auspacken und schon fliegt einem die Vögel vor die Linse. Ein Irrglaube, denn es ist genau so wie in allen anderen Beobachtungs-gebieten, man muß viel Zeit und Geduld mitbringen. Dies sind einige Fotos, von sehr vielen die in den 12 Tagen intensiver Beobachtung dort gemacht habe. Dabei war ich täglich mehrere Stunden, an Teichen und Seen in den Auen und habe auf Motive gewartet. Wobei ich nur einen sehr kleinen Teil, von den vielen Gewässern gesehen habe, die es dort gibt. Dazu fehlte mir auch die nötige Ortskenntnis, hier war für mich alles fremd. Ich hatte auch keine Ansprechpartner, von denen ich mir Tipps hätte holen können. Mir ist in der gesamten Zeit, nicht eine Person mit einer Kamera oder ein Fernglas begegnet. Leider kann ich nur einen winzigen Teil der Fotes zeigen , die ich dort gemacht habe. Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt, sicherlich noch mehr davon zeigen. Es sind besonders Schmetterlinge, Libellen und Bienen von denen ich sehr viele Fotos gemacht habe.

Nun aber zu meinen Vogelbeobachtungen die ich dort gemacht habe.

Diesen Turmfalken habe ich auf dem Weg in die Auen, fast täglich am Wegrand gesehen. Das Weibchen saß dort immer sehr ruhig und beobachtete ihr Revier. Das gab mir natürlich Gelegenheit , es in aller Ruhe zu fotografieren . An Hand der vielen Bekotung die auf dem Steinbrocken zusehen waren, muß das wohl ihr Stammplatz gewesen sein.

Ich habe immner wieder versucht, die Fluchtdistanz zu verringern. Sehr vorsichtig Schritt für Schritt, habe ich mich dem Stein genähert. Wobei mich das Weibchen aufmerksam beobachtet hat, bis zu dem Moment wo ich ihr zu nah gekommen bin . Sie flog auf, was mir dann die Gelegenheit gab einige Flugfotos zu machen.

Eigentlich sagt man Schwarzstörchen nach, dass sie sehr scheu sind. Das sie ihr Horst in dichten Wäldern in hohen Bäumen bauen und nur zur Nahrungssuche an Gewässerränder kommen.

In den Auen der Oder, konnte ich diese Storchenart sehr häufig bei der Futtersuche beobachten . Es lag zwar immer eine größere Distanz zwischen den Vögeln und meinem Standplatz . Es reichte aber immer noch aus ganze Serien Fotos zu machen.

Auch am Himmel war er oft zu beobachten. Obwohl es an der Oder sehr viele Schwarzstörche gibt, sah man sie nie wie ihre weißen Artgenossen zu Gruppen am Himmel kreisen.

Gut getarnt kam der Silberreiher auch schon mal etwas näher an mein Versteck.

Es reichte aber schon die kleines Störung , eine Bewegung oder ein Geräusch und schon flog er auf. Auch der Silberreiher gehörte zu den Vögeln, die an der Oder sehr häufig zu beobachten sind.

Ein immer sehr beliebtes Motiv ist der Eisvogel, den ich meistens an den kleineren Gewässeren beobachten konnte .

Sobald er ein Fisch erbeutet hatte flog er davon, kam aber nach einiger Zeit wieder zurück. Sie versorgen wohl ihre Nestlinge mit den Fischen.

Auf dem Steg an diesem kleinen See, habe ich sehr viel Zeit verbracht. Es gab dort viele verschiedene Vögel zu beobachten. Dazu gehörte auch die Wasserralle, die man zwar sehr häufig hören kann aber sehen tut man diesen Schilfbewohner nur sehr selten.

An einem ähnlichen Kleingewässer, konnte ich einen ganz anderen Besucher beobachten, den ich dort nicht erwartet hätte . Den Fischotter. Es ist mir sonst noch nie gelungen, diesen Fischjäger so nah vor die Linse zu bekommen. Ich konnte Fischotter zwar schon einige Male beobachten, es reichte aber nie für gute Fotos.

Nun komme ich zu einer Beobachtung, die für mich der absolute Höhepunkt meines Aufenthalt an der Oder war. Nun wird sich jeder fragen, was ist an dieser Beobachtung so besonderes ? Ein kleiner unauffälliger Vogel, der im Vergleich zum Eisvogel, trist und blass daher kommt. Stimmt, das ist wohl so. Dafür steht dieser Vogel, in Deutschald ganz oben auf der roten Liste für bedrohte Vogelarten. Es ist ein äußerst selten zu beobachtender Vogel, der sich an der Oder erst vor wenigen Jahren wieder angesiedelt hat. Sein Revier sind dicht bewachsene Zonen, die möglichst naturbelassen sind. Dieses Dickicht verläßt der Vogel nur sehr selten. Man kann wohl häufig sein unverkennbaren Ruf hören, aber den Vogel bekommt man nicht zusehen. Es ist der Wachtelkönig. Im Mai kommt der Vogel aus seinem Winterquatier in Afrika zurück und sucht sich in den Oderauen sein Brutgebiet.

In vielen kahlen Bäumen der Aue, sind häufig Greifvögel zu beobachten. In diesem Baum waren es gleich zwei Seeadler. Es sind aber auch Rohrweihe, Schwarz und Rotmilan die dort ihren Ansitz haben.

Hier konnte ich sie fast jeden Abend beobachten

Der Rotmilan ist ein häufig zu beobachtender Vogel in den Auen.

Besonders am späten Nachmittag, konnte ich den Greifvogel auf seinen Beuteflügen am Himmel kreisen sehen.

Mit diesen Beitrag , schließe ich meine kleine Serie über das „Unteren Odertal“ ab. Wir reisen weiter, es liegen noch viele Kilometer vor uns. Es gäbe noch so viel mehr zu berichten, die denke das ich darauf noch einmal zurück kommen werde.

Auch diese Fotos könnt ihr anklicken, damit sie sich vergrößern.

„in between“

Ein unheimliches Schauspiel.

Beim Aufräumen meiner Fotodateien bin ich auf Fotos gestoßen, die schon vor 11 Jahr gemacht wurden. Noch heute überkommt mich ein komisches Gefühl, wenn ich an die damalige Situation zurück denke.

Das Rauschen und die Bildqualität konnte ich nicht weiter beeinflussen. Die Lichtverhältnisse waren so schlecht, dass es mir nicht gelungen ist bessere Fotos zu machen

Dieses Foto entstand am 9.6.2014 14:51 Uhr in Holzminden Niedersachsen.

Wir standen seit drei Tagen mit unserem Wohnmobil, auf dem Wohnmobil-stellplatz in Holzminden an der Weser. Wir hatten super Wetter, die ganzen Tage zeigte sich die Sonne am blauen Himmel. Schon Anfang Juni hatten wir Temperaturen um 30°, dazu eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Wegen der großen Wärme, suchten wir Schutz im Schatten der Markise . Dann begann nach Mittag ein unglaubliches Schauspiel. Wie aus dem Nichts verfinsterte sich der Himmel in einer dramatische Weise, wie ich es so noch nie zuvor erlebt habe . Wie ich aus dem Fotodaten ersehen kann, war es 14:49 Uhr und schon stockdunkel. Dazu zeigten sich ein Wolkengebilde, was mir völlig fremd waren. Man hatte das Gefühl das diese Wolken sehr niedrig über einem stehen .

Von den Enten die sich noch vor wenigen Minuten auf der Weser getummelten , war nichts mehr zusehen. Eine eigenartige Stille lag über den sonst so lebhaften Platz und alles starrte die gebannt an den Himmel. Da ich fast immer eine Kamera in der Nähe habe, mußte ich dieses Ereignis im Bild festhalten . Mit den immer dichter werdenden Wolken, machte sich unter den Nachbart eine gewisse Unruhe breit . Denn das was sich da jetzt am Himmel zusammenbraute, hatte auch noch keiner zuvor gesehen.

Man merkte spürbar, dass ein kühler Wind aufkam. Aus der Ferne hörte man das erste Rummeln eines aufziehenden Gewitter. Schneller als erwartet was es über uns. Eine heftige Briese fegte über den Platz ,wir hatten große Mühe unsere Markise unbeschadet einzurollen. Das gelang nicht allen Wohnmobilisten , der plötzlich auftretende Sturm ließ einige Sonnendächer hochklammen, was Schäden an den Mobilen hinterlassen hat. Nur wenig später krachte,blitze und stürmte es so sehr, dass unser WoMo kräftig durchgerüttelt wurde. Hier und da konnten wir hören, dass irgend welche Gegenstände klappert an uns vorbei rauschten. Ein Spuk von kurzen Dauer, der genau so schnell wie er kam auch wieder beendet war. Danach war wieder alles normal, bis auf die Tatsache das es sich merklich abgekühlt hatte. Das große Aufräumen konnte beginnen , leider mußten einige WoMo-Besitzer feststellen, dass es doch einige Schäden an ihren Fahrzeugen gegeben hatte.

Später habe ich im Internet versucht zu ergründen , was sich da über uns am Himmel abgespielt hatte . Es waren die nicht so häufig auftretenden Mammatus Wolken, diese können harmlos aber auch Vorboten von heftigen Gewittern sein. Diese Wolkenarten tragen ihren Namen wegen der brustartigen Auswölbung, abgeleitet aus dem lateinischen Mamma die Brust. Mammatus Wolken .

Entlang der Oder

Es war das ideale Wetter, für eine längere Erkundungstour mit dem Fahrrad entlang der Oder. Wir waren sehr gespannt, war doch dieser Fluß für uns völliges Neuland.

Bevor wir unsere Radtour beginnen, war es ein guter Start den Aussichturm zu besteigen, der direkt am Oderdeich steht.

Von dort ober hat man einen schönen Blick über die Flußlandschaft.

Wir waren erstaunt, dass hier so wenige Leute mit den Rad unterwegs waren. Das kannten wir von anderen Radwegen, die wir an Flüssen entlang gefahren sind ganz anders.

Immer wieder zeigten uns Pfähle in Landesfarben, dass die Oder ein deutsch polnischer Grenzfluß ist.

Das ist auf der deutschen Seite aber auch auf der polnischen Seite so.

Auf der polnischen Seite des Fluß, sehen wir ein kleines Dorf mit einer Kirche. Wir konnten sehr häufig im Verlauf unserer Reise durch Polen beobachten, dass in jedem Dorf ein Kirche stand. Oft war es nur eine kleine Ansiedlung mit wenigen Bauernhäuser, aber es gab ein Turm in dem eine kleine Glocke hing. Davor standen ein einfacher Altar, mit einigen Bänken und das alles ohne ein Dach darüber.

Der eigentliche Radweg an der Oder entlang, erinnerte mich sehr an das „Grüne Band“. Der einstige Kollonenweg an der innerdeutschen Genze, den wir schon komplett abgewandert sind, auch der war gepflastert mit vorgefertigten Betonplatten.

Jede dieser Platten war gezeichnet, wann und wo sie gefertigt wurde. Das ist die Betonplatte B300, sie wurde am 30.1.1979 im BW steht für Beton-Werk Stolpe gefertigt.

Das Foto zeigt das Beton-Werk Stolpe, in dem all diese vielen Platten produziert worden. Heute ist es eine Industriebrache.

Immer wieder kamen wir im Verlauf unserer Tour an kleinen Häuschen vorbei, die dirkt auf dem Deich standen. Wir konnten uns keinen Reim daraus machen, welchen Zweck diese Häuschen erfüllten . Bis wir an einem Haus kamen, an denen uns ein Schild, Sinn und Zweck dieser Gebäude erklärte. Es waren Eiswächter-Häuser. Hier waren Deichwächter Tag und Nacht untergebracht, die den Fluß in strengen Winter überwacht haben. Sie achteten darauf, dass sich keine Eisschollen auftürmten ,die Beschädigungen an den Deichen verursachen konnte. Wenn soetwas passierte, mußten diese Eistürme gesprengt werden, um eine Deichbruch zu vermeiden.

Hier und da kamen wir auch an Häuser vorbei, die wohl keinem Zweck mehr zu bieten haben.

Es waren besonders die breiten Grünstreifen entlang des Fluss, mit den vielen Kräuter und Insekten die uns erfreuten. Oft stellten wir die Räder ab und haben uns das Ganze aus der Nähe angesehen.

Es waren viele Fotos die ich dort von Hummel,Bienen,Käfern und Libellen machen konnte.

Was das „Untere Odertal“ aber so einzigartig macht, sind die Auenlandschaften mit den unzähligen Gewässern die voller Leben stecken.

Mein nächsten Beitrag wird sich mit diesen Gewässer, die in den Auen liegen gehen beschäftigen. Hierbei werden dann die vielen Vögel und Tiere im Mittelpunkt stehen , die wir an diesen Gewässern beobachten konnten. Wobei es dabei für mich, zu einigen überraschenden Beobachtungen kam.

Wie immer könnt ihr die Fotos zum Vergrößen anklicken.

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Der Frühling kommt…..

Foto vom Möhnesee

Der Frühling ist aus Sicht der Vögel, in großen Schritten auf dem Weg zu uns. Die erst Kranichtrupps sind am Himmel zu beobachten. Sie sind auf dem Weg zu ihren Brutgebieten im Norden. Auch der Kormoran zeigt sich schon in seinem Balzkleid . Hier auf diesem Foto ist die weiße Kopfhaube des Männchen, die er nur in der Balz trägt deutlich zu erkennen. Andere Herren in der großen Kormorankolonie,waren noch nicht ganz soweit. Das wird sich aber in den nächsten Tagen ändern , dann werden alle geschlechtreifen Männchen auch diese Haube tragen. Denn es wird Frühlig aus Sicht der Vögel.

Wildnis zwischen Peenetal und Haff

Wie schon in meinem letzten Reisebeitrag angekündig, führt uns die Reise weiter in den Nordosten von Mecklenburg -Vorpommern. Es geht zum Anklamer Stadtbruch.

Der Stadtbruch ist eine große Moorlandschaft, zwischen dem Stettiner Haff und dem Peenetal. Eins war dieses 2.000 Hektar große Areal, ein Abbaugebiet für Torf. Hier wurde Brennmaterial für die Stadt Anklam abgestochen. Heute ist es eines der wenigen Wildnisgebiete Deutschlands, mit einem einzigartigen Vorkommen von Flora und Fauna. Das Stettiner Haff, Peenetal und Anklamer Stadtbruch,sind europaweit das größe Brutgebiet für Seeadler.

In den dichten Moorwäldern hat der Greifvogel, hoch oben in den Baumkronen seine Horst. In dem Gebiet das für den Mensch unzugänglich ist, ( Die Wegführung darf nicht verlassen werden) kann er ungestört seine Jungen aufziehen.

Dieses morastige flache Sumpfgebiet ist auch die Heimat von Fischotte. Leider konnte wir den, trotz mehrfacher Beobachtung bei unserem Besuch nicht sichten.

Dafür konnte ich den seltenen Moorfrosch beobachten. Wegen dem Raubbau an Mooren und dem Abbau dieser Landschaften, steht der „Moorfrosch “ in Deutschland auf der „Roten Liste “ und wird dort als bedrohte Tierart geführt.

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Bei unseren Wanderungen durch das Moorgebiet, sind uns besonders viele Liebellen aufgefallen . Das Moor ist für diese Insekten, ein ideales Gebiet für die Aufzucht der Laven.

In den kahlen Bäumen die oft geisterhaft wirken, sind unzählige Kormoran beheimatet. Ohne das man die Kolonie sieht, sind die Vögel schon aus großer Entfernung zu hören.

Auf den großen freien Wasserflächen, war viele Gruppen unterschlichster Wasservögel zu beobachten . Interassant wurde es, wenn ein Seeadler über dem Gewässer seine Bahnen zog. Ein rieseige Schwarm von Blässhühner und Enten flog auf , dass Wasser schien in solch einem Moment zu kochen.

Der Aussichtsturm, der an solch eine großen Freiwasserfläche steht, gab mir die Möglichheit eine Gruppe von Silberreiher zu beobachten

Im Jahr 2018 erwarb die NABU Stiftung das nationale Naturerbe.In dem sonst intensiv bejagten Gebiet, wurde die Jagd stark eingeschränkt. Die Entwässerungsikanäle, die zum Trocklegen des Moores diente wurden verfüllt . Somit kann hier wieder über Jahre eine Hochmoorfläche entstehen.

Am Ende meines Beitrags, einige Foto die auch ohne Text für sich sprechen.

Zur besseren Ansicht, könnt ihr die Fotos durch Anklicken vergrößern

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