Weiter geht’s!

Endlich habe ich den Blog auf meiner Domain wieder reaktivieren können.

Es geht also weiter bei => weihrausch.net!

Lavash – Immaterielles Weltkulturerbe

Während meiner Armenienreise hat unsere Gruppe auch zusehen dürfen, wie höchst routiniert auf traditionelle Weise Lavash gebacken wurde. Das traditionelle armenische Fladenbrot gehört seit ca. 10 Jahren zum Immateriellen Weltkulturerbe – wie auch vieles weitere, was die armenische Kultur zu biten hat.

Sehr beeindruckend, beim Backen zuzusehen – und sehr lecker, im Anschluss davon zu essen.

 

Dinge mit Geschichte(n) – ein behauener Tuffstein aus Armenien

Armenien wird manchmal auch als „Land der Steine“ bezeichnet. Das mag an den steinigen Halbwüsten liegen, am vulkanische Gestein der Gebirge, am Vorkommen an (Halb)Edelsteinen oder an den omnipräsenten Kreuzsteinen (Խաչքար / Khach’k’ar). Armenien ist also im übertragenen Sinne „steinreich“.

Weil es an einem ursprünglich geplanten Programmpunkt bei  meiner kürzlichen Armenienreise ein Problem mit Hochwasser gab, machten wir als Alternativprogramm einen Besuch bei einem Künstler, der hauptsächlich diese Kreuzsteine herstellt und zwar mit filigransten Werkzeugen.

Bogdan Hovannisian, so heißt der Künstler, stellt aber nicht nur Kreuzsteine her, sondern auch andere Skulupturen, Malereien und Zeichnungen – häufig im gläubigen Kontext.

Sowohl kleinere verzierte Steine als auch die Bilder konnte man käuflich erwerben. Darum habe ich mir auch einen der Steine als Erinnerung mitgenommen.

Außerdem ist Bogdan Hovannisian ein echter Entertainer. Es gab nicht nur was für die Augen, sondern auch was auf die Ohren.

Vor allem aber hatte er uns ermutigt, selbst mit ihm mitzusingen.

Nachdem unsere Reiseleiterin verraten hat, dass ich auch in einem armenischen Chor singe, musste ich ebenfalls mit ihm gemeinsam „ran“, wenn auch nur summend, weil ich den Text nicht auswendig kann.

Kurz gesagt: Wir hatten großen Spaß! Und deshalb habe ich so viel Freude an dem erworbenen Stein.

Gründonnerstag – zwei biblische Orte

»Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Geht hin und bereitet uns das Passalamm, damit wir’s essen. Sie aber fragten ihn: Wo willst du, dass wir’s bereiten? Er sprach zu ihnen: Siehe, wenn ihr hineinkommt in die Stadt, wird euch ein Mensch begegnen, der trägt einen Wasserkrug; folgt ihm in das Haus, in das er hineingeht, und sagt zu dem Hausherrn: Der Meister lässt dir sagen: Wo ist die Herberge, in der ich das Passalamm essen kann mit meinen Jüngern? Und er wird euch einen großen Saal zeigen, schön ausgelegt; dort bereitet das Mahl.« (Lk 22, 8-12)

»Und er ging nach seiner Gewohnheit hinaus an den Ölberg. Es folgten ihm aber auch die Jünger. Und als er dahin kam, sprach er zu ihnen: Betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Und er riss sich von ihnen los, etwa einen Steinwurf weit, und kniete nieder, betete und sprach: Vater, willst du, so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!« (Lk 22, 39-42)


Fotos: Israel-Wallfahrt Ostern 2023

Von der Adoption zweier „unberührbarer“ Katzen

Zitat

Seit 18 Jahre lebe ich nun zum erstem Mal wieder mit Katzen zusammen. Vorher hatte ich nur eine sehr kleine Wohnung (44 qm), hätte nur eine Katze haben dürfen und war ständig außer Haus – keine guten Bedingungen! Seit Juni 2023 lebe ich aber in einer 72qm-Eigentumswohnung und kann an 3 von 5 Tagen zuhause arbeiten. Also bin ich im Tierschutz auf die Suche nach zwei pelzigen Mitbewohnern gegangen, vorzugsweise welche, die bereits zusammen vermittelt werden sollen.

Fündig geworden bin ich beim „Katzenschutzbund Köln e.V.“. Hier waren zwei Katzen zu aufgeführt, die wegen ihreres scheuen Charakters nicht so ganz einfach zu vermitteln waren. Ich habe mich irgendwie gleich in die beiden „verguckt“, wobei natürlich auch die Tatsache mitspielte, dass es zwei ausgesprochen hübsche Tiere waren. Trotzem war ich nicht blauäugig, was mich erwartet. Die Website des Vereins hat es ebenfalls sehr klar gemacht: „Vorab Info an alle Interessenten: hierbei handelt es sich um 2 sehr scheue Tiere, die sich auf der Pflegestelle sehr gut angefreundet haben und wir diese Freundschaft nicht auseinanderreißen möchten (Gründe dazu in der Beschreibung). Daher suchen wir ein ruhiges Zuhause ohne Kinder und mit Menschen, die bestenfalls schon Erfahrung mit scheuen Tieren haben. Die neuen Dosis sollen entspannt sein, viel Geduld aufbringen, gerne Zeit investieren, sich über jeglichen Kleinstfortschritt freuen können und dadurch weiter motivieren lassen. Wir sind überzeugt davon, dass sich die beiden im eigenen Zuhause noch gut entwickeln werden.“ Obwohl ich zwar Erfahrung mit Katzen habe, aber nicht mit scheuen, habe ich mich für die beiden Süßen beworben.

Der Kontakt mit der Pflegestelle war sehr angenehem, aber ich musste den Umzug immer weiter verschieben. Ich bin zwar schon Mitte Juni in die noch unrenovierte Wohnung umgezogen, doch die Renovierungsarbeiten zogen sich sehr lange hin. Erst Mitte November war der letzte Raum gestrichen und ein Umzug für die Plüschpfoten denkbar. In der Zwischenzeit bin ich dreimal zur Pflegestelle gefahren, um Kontakt mit den Miezen aufzunehmen, aber nur beim letzten Mal habe ich mehr zu sehen bekommen als zwei Paar Ohren und Augen in der Kiste unterm Bett. Anfang Dezember hat dann endlich doch – mit vielen Hindernissen – der Umzug stattfinden können.

In den ersten Tagen konnte ich mir nicht einmal sicher sein, dass tatsächlich beide Katzen in meiner Wohnung sind. Ich hatte wirklich die Befürchtung, eine Katze hätte sich zwischenzeitlich verdrückt, weil ich keinerlei Anzeichen von ihr habe finden können. Zum Glück konnte ich sie dann aber unter einem Schrank entdecken. Erst drei Wochen nach dem Umzug haben sich die beiden Süßen – pünktlich zum (westlichen) Weihnachtsfest – bei mir etwas entspannter gezeigt.

Soooo doof scheint das neue Frauchen also nicht zu sein. Ich freue mich sehr über die Fortschritte, und dass es den Katzen offenbar in dieser Konstellation gut geht. Auch wenn sie – noch – keine Schmusekatzen sind, freue ich mich doch darüber, dass sie immer entspannter werden.





 

Seitdem geht es mit meinen beiden Miezen voran: Leckerlis werden mittlerweile direkt aus der Hand genommen, der Kater lässt sich meist kraulen, während er die abendlichen Leckerlis aus der offenen Hand verspeist, die Katze nimmt die Leckerlis nun auch direkt aus der Hand – mittlerweile alles auch auf dem Sofa direkt neben mir.

Auch wenn ich hin und wieder den Kater kraulen kann, möchte ich immmer noch nicht wissen, wie ich mit beiden umgehen soll, wenn sie zum Tieraerzt müssen. Trotzdem ist es schon unfassbar schön, was jetzt bereits möglich ist.

 

Getrennt gemeinsam unterwegs

Vor genau 10 Jahren schrieb ich den Blogartikel „Unge(b)ahnte Wege gehen“. Er beginnt mit der Frage, die mir manche damals gestellt haben „Warum denn das schon wieder?“ Damals bezog sie sich auf meinen Eintritt in die Hochkirchliche St. Johannes-Bruderschaft.

Unge(b)ahnte Wege gehen

Heute habe ich diesen Artikel mehr oder weniger zufällig wieder gelesen und festgestellt, dass er für mich gerade wieder hoch aktuell ist. Heute werden sich in meinem Umfeld auch manche dieselbe Frage stellen, diesmal aber in Bezug auf meine Konversion in die Armenische Apostolische Kirche. Was ich damals als Option noch ausgeschlossen hätte, ist vor zwei Wochen geschehen.

Das Meiste von dem, was ich geschrieben habe, bestätigt sich aber erneut:

  • „Das hat aber noch nie bedeutet, dass ich alle anderen Prägungen wegschieben würde. Sie sind Teil des Weges, den Gott mit mir gegangen ist.“
    Das bedeutet es auch jetzt nicht. Ganz im Gegenteil, ich freue mich über die Bereicherung: »Prüft aber alles und das Gute behaltet.« – (1 Thess. 5, 21)
  • „Die Trennungen und Spaltungen in der Christenheit sind für mich nicht nur theoretisch eine offene Wunde.“
    Umso schöner war es, dass Freunde aus unterschiedlichen Kirchenfamilien diesen Schritt begleitet haben, auch wenn die Trennung – oder wie einer der Freunde es treffend nannte „das skandalon der Trennung“ – dadurch nochmals präsenter war.
  • „Aber es muss eben auch Christen geben, die diese Spannungen aushalten um der Einheit willen.“
    Diese Freunde haben sich um meinetwillen dieser Spannung konkret am Tag meiner Aufnahme in die Armenische Kirche ausgesetzt. Nicht umsonst habe ich einige von ihnen auch in der Johannesbruderschaft bzw. in ihrem Umfeld kennengelernt.
    Und ich muss auch damit leben, jetzt z.B. nicht mehr in meiner früheren Gemeinde in der römischen Kirche an der Kommunion teilnehmen zu können, auch wenn ich dort immer noch bei Website und Rundbrief unterstütze. Die Gemeinschaft (communio) geschieht nun eben in anderer Weise.
  • „Noch schöner, wenn diese Begegnung zustande kommt, ohne dass man danach gesucht hätte.“
    Nicht nur die Johannesbruderschaft, sondern auch die Armenische Kirche habe ich kennengelernt, ohne auf der Suche gewesen zu sein. Es sollte damals eigentlich nur ein freundschaftlicher ökumenischer Besuch sein – in beiden Fällen.

Richtung Osten …

Nicht wenige haben es schon geahnt, manche sogar noch lange vor mir selbst, dass ich mich irgendwann ganz der Armenischen Apostolischen Kirche anschließen würde. Ich habe mich nun also im doppelten Sinne neu orient-iert.

Seit über vier Jahren habe ich schon engen Kontakt zur Kölner Gemeinde in Niehl. Seit etwa zwei Jahren singe ich im Chor der Gemeinde und habe spätestens seitdem endgültig den Gaststatus verlassen. Die Konversion findet allerdings nicht deshalb statt, weil hier alles „so nett“ ist. Ich hätte das bequem so weiterlaufen lassen können wie bisher. Als Katholikin war ich ohne Abstriche in der Gemeinde willkommen. Aber mein theologisches Denken hat sich in einigen Punkten gewandelt. Die sich anbahnenden Umbrüche in der Römischen Kirche haben es mir dann zusätzlich erleichtert, diesen Schritt zu gehen.

Vorgestern, am 08.10.2023, war es dann so weit: Ich bin – mit Zustimmung und Segen des Armenischen Bischofs – in die Armenische Kirche aufgenommen worden. Da die Kirche die Taufe und Firmung anerkennt, geschah die Aufnahme im Anschluss an die Liturgie durch einen Ritus, der in etwa unsere westlichen Tradition der Tauferneuerung enthält, dann Vaterunser, (sehr ausführliches) Glaubensbekenntnis, (sehr ausführliches) Schuldbekenntnis mit Absolution, verschiedene Segnungen und schließlich die Kommunion – und natürlich noch eine Ansprache und das Gruppenfoto.

Sehr dankbar bin ich für die Gemeinde, die mich sehr herzlich aufgenommen hat und für die Freunde, die diesen Schritt begleitet haben. Einer dieser Freunde kommentierte dazu: „… mit der Anwesenheit von byzantinischen und lateinischen Kirchenangehörigen war heute die gesamte Kirche von Ost und West anwesend“.

Gruppenfoto mit Pfarrer und Freunden (leider fehlt hier der, der das Foto gemacht hat)
… und einzelner Dame 🙂


Hier noch ein paar Eindrücke aus der Gemeinde:

Liturgie der Armenischen Kirche


„Tag der offenen Tür“ im Sommer diesen Jahres

Dinge mit Geschichte(n) – ein ungeplantes Tattoo

Auch wenn es kein „Ding“ ist, hat es doch seine Geschichte – mein Tattoo eines (armenischen) Kreuzes, mit dem ich selbst nie gerechnet hätte.

Im April – zum orthodoxen Ostertermin – habe ich eine Israelwallfahrt mit einer fast ausschließlich armenischen Gruppe gemacht. Die Armenische Kirche feiert eigentlich nur im Patriarchat von Jerusalem das Osterfest zum orthodoxen Termin, sodass wir es alle im Prinzip zum zweiten Mal gefeiert haben.

Am Mittwoch der (orthodoxen) Karwoche kam in den Gesprächen plötzlich das Thema Tattoo-Studio auf. Einige hatten wohl Kontakt mit einem Studio im armenischen Viertel aufgenommen und einen Termin erbeten. Jetzt sollte eine Liste erstellt werden, wer zu diesem Termin am letzten Tag unseres Aufenthaltes ein (Kreuz)Tattoo wollte. Von einem früheren Termin wurde uns abgeraten, weil wir noch zum Toten Meer wollten. Frisches Tattoo und Salz-Lake ist gar keine gute Kombination!

Die Nachfrage hatte mich völlig überrumpelt, denn ich konnte absolut nicht nachvollziehen, warum es jetzt plötzlich um Tätowierungen ging. Ich habe mich jedenfalls nicht mit auf die Liste setzen lassen.

Aber das Thema hatte sich dennoch in meinem Kopf festgesetzt. Eine Tätowierung aus einer Gruppendynamik heraus ist aber eine ziemlich schlechte Idee. Also habe ich mir Zeit genommen, darüber nachzudenken und mich auch mit einem guten Freund zu besprechen: „Lasse ich mich durch die Gruppendynamik motivieren?“ – „Was ist, wenn wir als Christen unter Druck geraten sollten und ich mich dadurch angreifbar mache?“

Dann habe ich mich an die koptischen Christen erinnert, die tatsächlich jetzt bereits unter Druck stehen und ihren Glauben auch durch ein gut sichtbares Tattoo bekennen. Im Laufe des Sonntags wurde mir dann klar, dass ich das doch machen möchte – wenn noch ein Platz auf der Liste frei wäre. Nun, er war frei, weil einige die Tätowierung doch noch vorgezogen haben. Also habe ich mich am vorletzten Tag entschlossen, mir am letzten Abend in Jerusalem ein Tattoo stechen zulassen:

 

Erst im Nachgang habe ich erfahren, dass es offenbar eine sehr alte Tradition ist, sich bei einer Jerusalemwallfahrt ein Kreuz tätowieren zu lassen. In der armenischen Kirche ist jemand, der eine Wallfahrt nach Jerusalem gemacht hat jemand, der den Tod gesehen hat (wegen der Gefahren). Hier und auch in anderen östlichen Kirchen ist es völlig normal, sich in Jerusalem tätowieren zu lassen. Im Nachhinein haben mir armenische und auch orthodoxe Christen ihre entsprechenden Tattoos gezeigt. Auch ein älterer katholischer Priester hat kommentiert: „Es gibt also noch die alte Tradition in Jerusalem. Gottes Segen!“

Damit wurde ich also – ohne es vorher zu wissen – Teil einer größeren ökumenischen Gemeinschaft, die eine jahrhundertelange Tradition weiterführt. Das macht mir diese Tätowierung noch einmal deutlich wertvoller.

Im Übrigen ist sie auch ein Zeichen, das mich nochmal stärker mit der Armenischen Kirche verbindet, mit der ich mich zunehmend identifiziere.

Anmerkung: Ja, die Tätowierung war schmerzhaft, aber lange nicht so sehr, wie ich mir das vorgestellt hätte.

 

Aufgefahren in den Himmel

☁️ „… Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein.“ (Credo)


 „Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn.“ (Joh 3,13)


 „Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu euch senden.“ (Joh 16, 7)


 „Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen. Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berg, der Ölberg heißt und nahe bei Jerusalem liegt, einen Sabbatweg entfernt.“ (Apg 1, 10-12)

Fotos: Himmelfahrtsikone, Israelwallfahrten 2011 und 2023

Dinge mit Geschichte(n) – eine koptische Ikone

'Flucht nach Ägypten' - Kopitische Ikone

Passend zum heutigen Gedenktag der Unschuldigen Kinder:

Im Sommer, bei meinem letzten Aufenthalt im koptischen Kloster in Höxter-Brenkhausen, habe ich im Klosterladen diese handgemalte Ikone der ‚Flucht nach Ägypten‘ gesehen. Sie hat mich sofort angesprochen, weil sie für uns hier eine recht ungewöhnliche Darstellung ist, aber doch gut mit dem korrespondiert, wie diese wichtige biblische Episode sonst dort im Kloster dargestellt wird.

Ich habe die Gelegenheit nicht nur genutzt, diese Ikone zu erwerben, sondern auch den Bischof gebeten, sie mir vor Ort zu segnen. Sie ist also gleich in mehrfacher Hinsicht eine Verbindung zu den koptischen Glaubensgeschwistern.

»Als sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir’s sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen. Da stand er auf und nahm das Kindlein und seine Mutter mit sich bei Nacht und entwich nach Ägypten und blieb dort bis nach dem Tod des Herodes, auf dass erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: ‚Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.’« (Matthäusevangelium 2, 13-15)


Weitere Darstellungen im Kloster – innerhalb und außerhalb der Kapelle:


Außerdem habe ich mir gleichzeitig dort noch eine Ikone des hl. Erzengels Michael zugelegt und ebenfalls direkt vor Ort segnen lassen.