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Briefe an dich 51… August 31, 2011

Posted by susesblog in Nele.
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Und da bist du da…

auf der Welt, in unserem kleinen Dorf, in unserer Straße, im Haus von Oma und Opa, in unserer Wohnung, in deinem Zimmer, in unserem Armen, geborgen, geliebt und sicher schon bald verwöhnt… aber das macht nichts…

Mit 52cm und 3205g kamst du, unsere kleine, süße Maus, am 27.6.2011 innerhalb kürzester Zeit (10Std ) in unser Leben gestürmt.

Und seitdem stellst du es auf den Kopf.

Nichts ist mehr, wie es war. Unser Alltag hat sich ziemlich verändert, aber zum Positiven. Er ist schlichtweg schöner geworden. Du erhellst unseren Tag in jeder Sekunde.

Mein kleines Zwergenkind, es war sicher ziemlich anstrengend für dich, zu uns zu kommen… aber das Schlimme daran – es war nicht das einzig anstrengende für dich… jeder Tag, jede Stunde, jede Minute und jede Sekunde machen es dir sehr schwer. So schwer, dass du noch ganz viel schläfst. Und die noch wenige wache Zeit nutzt du zum Lernen…

Von Tag zu Tag wirst du aber immer wacher, aufgeweckter, fröhlicher und auch lauter… du entdeckst deine kleine Welt, liebst es, auf unserem Arm zu sein, uns über die Schulter zu gucken und nach draußen zu sehen. Denn da ist so viel, Bewegung, Licht und Schatten, Farben… Spielzeug ist da doch total uninteressant.

Du liebst das Beobachten. Liegst gern auf dem Bauch und schaust dir die Maus an der Wand an. Oder du liegst auf dem Rücken und findest in jedem Raum die Lampen, egal ob sie aus sind oder an… im großen Bett von Mama und Papa schaust du dir gern die Blumen auf der Tapete an. Nein, du schaust sie nicht nur an, du freust dich immer, wenn du sie siehst und schenkst ihnen ein strahlendes Lächeln. Ob es an der Form liegt? Oder an der Farbe? Sollte ich mir „Beere“ schonmal als deine Lieblingsfarbe merken?

Du bist toll, ein ganz pflegeleichtes Baby, du lachst viel und fängst an zu erzählen. Dabei wirst du ganz wild, fuchtelst mit den Armen und es sieht aus, als ob du etwas sagen möchtest, es aber nicht kannst. Aber das brauchst du auch nicht. Ein kleiner Ton von dir und alle sind um dich herum… Mama, Papa, die Omas und Opas, deine Onkel und Tanten, Freunde und Bekannte… alle strahen, wenn sie dich sehen und sagen uns so oft, wie niedlich du doch bist, mit deinen Augen, die eine noch nicht zu deutende, sich wahrscheinlich ins Dunkelbraun entwickelnde Farbe haben, deinen schwarzen Haaren (oder sind es braune? Oder werden sie gar blond?) deinem süßen Mund, den Fingerchen und Füßchen…

Ach, mein kleines Zwergenkind, es ist einfach schön, dich hier zu haben. Zu sehen, wie du dich entwickelst, was du täglich neu lernst, zu hören, wie du brabbelst und zu sehen, wie du dich über jeden Laut freust, der über deine Lippen kommt.

Ich weiß nicht mehr, wie es ohne dich war und ich will es auch nicht mehr wissen…

Du bist ein Teil von uns. Aus tiefstem Herzen gewollt und geliebt.

Deine Mama

Brief an dich 50… Juni 27, 2011

Posted by susesblog in Briefe während der Schwangerschaft.
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Hallo, mein kleines Zwergenkind…

das hier wird wohl der letzte Brief sein, den du bekommst, während du in meinem Bauch verweilst.

Gestern waren wir noch bei Freunden und mussten dafür ziemlich lange Auto fahren – ein bisschen mulmig war mir schon, es konnte ja jederzeit losgehen. Aber es war alles ruhig. Du auch. Überhaupt hast du dich die letzten Tage viel weniger bewegt, als sonst.

Sorgen machte ich mir aber nicht. Ich wusste ja, ab und an würde schon ein Poposchieber zu spüren sein… oder aber ein Schluckauf von dir. Und so war es dann auch immer.

Auf der Rückfahrt von unseren Freunden hatte ich Rückenschmerzen und war ehrlich gesagt froh, wieder zuhause zu sein. Du hast dich irgendwie ganz schön breit gemacht, im Bauch, dich nochmal in Richtung Rippen geschoben und dadurch dann die Rückenschmerzen verursacht… aber das war nicht schlimm… ich wusste nur nicht so ganz, was ich mit den Schmerzen anfangen sollte.

Dein Papa und ich gingen dann nachdem wir zuhause waren, recht schnell ins Bett. Ich unkte noch, dass der 27.6. ja ein schönes Datum sei und mir irgendwie gefallen würde, für deinen Geburtstag. Dass es aber evtl. wirklich so kommen würde, wusste ich nicht 🙂

Nachts wurde ich wach – ich musste auf Toilette, außerdem war mein Schlüpfer irgendwie nass… hmm… hatte ich schon öfter, ich nahm mir also einen neuen aus der Schublade und wechselte ihn… den konnte ich dann allerdings auch direkt wieder wechseln, war doch ein Schwall Flüssigkeit über mein Bein gelaufen, als ich im Begriff war, den Slip anzuziehen… ich nahm mir also einen weiteren Slip und setze mich auf die Toilette… ein weiterer Schwall folgte, ich bekam Herzrasen, konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen und ging zurück zu deinem Papa ins Bett…

Ich warnte ihn schonmal vor, dass er wahrscheinlich am nächsten Morgen (bzw. in 5 1/2 Std.) nicht zur Arbeit fahren müsse, da ich glaubte, dass mir die Fruchtblase geplatzt sei…

Ungläubig lagen wir beide nun da… dein Papa versuchte mich mit Sätzen wie: “ Nein, heute bekommst du kein Baby, wir haben doch erst Samstag Termin… vorher kommt es nicht…“  oder „Quatsch, das war sicher nicht die Fruchtblase“ zu beruhigen… es gelang ihm aber nicht… auch der Satz „ich pass auf euch auf“ half mir nicht weiter und ich stand auf…

Ich kontrollierte die Kliniktasche auf ihren Inhalt, zwischendurch stand dein Papa auch dabei und meinte nur: Da fehlt noch ne Flasche Wasser… Das machte mich nun endlich ein wenig lockerer… ich ging wieder mit ins Bett – es war doch erst 1Uhr… noch viel Zeit, denn ich hatte noch nicht wirklich Schmerzen in Bauch und Rücken, wie man immer gesagt bekommt…

An schlafen war jedoch nach wie vor nicht zu denken… ich machte mir immernoch Gedanken darum, was ich eigentlich am nächsten Morgen erledigen wollte, es stand so viel auf dem Plan. Irgendwann fasste ich aber noch den Entschluss, mich noch ein wenig umzudrehen, zu dösen, vielleicht einzuschlafen… und das tat ich auch… für genau eine Stunde… danach war ich wieder wach, mein Slip nass und die Einlage glich einer ziemlich vollen Pampers… die Erfahrung wirst du wohl auch noch machen, demnächst, wenn du auf der Welt bist…

Und nun sitze ich hier – frisch geduscht, abwartend, was kommt… mit ab und an einem leichten Ziehen im Bauch, einem kleinen rumwülenden Wesen im Bauch und Herzklopfen… Aufregung pur… aber positive Grundstimmung, Vorfreude… auf dich, du kleines Wesen… ich bin so wahnsinnig gespannt auf dich… so neugierig. Aber dir wird es wahrscheinlich nicht anders gehen…

Aber eins ist ganz gewiss – du wirst von liebenden Armen empfangen. Liebende Arme, die dich schützen, begleiten und niemals alleine lassen werden… wir werden immer da sein, wenn du uns brauchst…

Wir lieben dich, mein kleines Zwergenkind…

Deine Mama

Brief an dich 49… Mai 31, 2011

Posted by susesblog in Briefe während der Schwangerschaft.
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Hallo, mein kleines Zwergenkind…

heute wird es mal wieder Zeit, dir einen Brief zu schreiben. Du rumorst seit Tagen ganz wild in meinem Bauch herum und er schlägt Beulen. Manchmal habe ich das Gefühl, du machst Schwimmübungen. Du stößt dich an der einen Seite ab und an der anderen Seite drückt sich dein Po in meine Rippen. Meistens ist das ziemlich lustig – manchmal leider auch schmerzhaft.

Lange dauert es nicht mehr und du wirst in unseren Armen strampeln. Wirst uns ansehen und wir werden unsere Blicke nicht von dir abwenden können. Unsere Liebe wird größer sein, als wir es uns vorstellen können. Ich könnte schon jetzt vor Stolz platzen, wenn ich an dich denke. Du erscheinst mir so perfekt, so vollkommen. Ich liebe dich mein kleines Zwergenkind. Und das jeden Tag mehr… ich kann es kaum abwarten, dich zu sehen, dich zu küssen, dich einfach nur zu betrachten…

Hier zuhause bereiten wir alles für dich vor. Im Moment male ich für dich die Wände an – in der Hoffnung, dass dir das gefällt. Wenn nicht, streichen wir es über, sobald du dich dazu äußern kannst. Versprochen. Aber es gefällt dir hoffentlich, was deine Mama dir an die Wand zaubert…

Deine Omas und deine Opas helfen tatkräftig mit. Opa Walter hat nicht nur dein Zimmer renoviert, tapeziert und gestrichen, nein er hat dir auch eine Garderobe gebastelt. Eine mit den 3Freunden aus Mullewapp. Total süß…

Und dein Opa Elmar hat geholfen, die Möbel aufzubauen und Oma Petra hat fleißig genäht, damit du schicke Vorhänge hast und dazu die passenden Kuschelkissen.

Und Oma Inge ist einfach da, wenn man sie braucht. Sie hört deiner Mama zu, wenn es ihr mal nicht so gut geht, hat ein offenes Ohr und nimmt sie in den Arm, wenn es von Nöten ist…

Ganz ganz toll, mein kleines Zwergenkind… eine tolle Familie ist es, die da auf dich wartet, die sich auf dich freut…

Nicht mehr lange und das Warten hat ein Ende… dann bekommt das Glück einen Namen… entweder einen Jungen – oder einen Mädchennamen… ich bin schon sehr gespannt…

Wir freuen uns auf dich, mein kleines Zwergenkind…

Ich liebe dich!

Deine Mama

 

Brief an dich 48… Februar 19, 2011

Posted by susesblog in Briefe während der Schwangerschaft.
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Hallo, mein kleines Zwergenkind…

Dein erster Urlaub ist jetzt fast vorbei – aber er steckte voller Ereignisse. Wundervolle Momente für deinen Papa und mich, lustige Vorkommnisse – einfach eine tolle Zeit mit dir in meinem Bauch.

Ich spüre dich ja schon eine Weile (ungefähr seit 4 oder 5Wochen) – mittlerweile auch schon von außen, wenn ich meine Hand auf meinen Bauch lege. Und du boxt und trittst immer fleißiger und auch kräftiger. Das Fliegen mochtest du zum Beispiel überhaupt nicht, hatte ich das Gefühl. Jedesmal, wenn ich den Gurt anlegte, hast du getreten, wie ein Weltmeister.

Papa spürte es jedoch noch nicht, aber sehen konnte er es schon. Meine Bauchdecke wackelt dann nämlich ziemlich lustig und man kann genau sehen, wo du trittst.

Ich fand es sehr komisch, dass dein Papa die Tritte zwar sehen, aber nicht spüren konnte. Abends beschwerte ich mich am Telefon bei deiner Oma darüber. Auch sie fand es komisch, beschwichtigte mich aber und sagte, dass dein Papa es mit der Zeit schon fühlen würde. Ich solle etwas geduldiger sein.

Deinem Papa sagte ich ab dem Telefonat nicht mehr, wann du boxt und trittst. Ich wartete einfach ab, was passiert. Ich hoffte, dass du irgendwann so stark treten würdest, dass er es auch merkt. Tja und das passierte sogar schneller als gedacht…

Am gleichen Abend noch, kurz nach dem Telefonat. Als hättest du sagen wollen „Hey Papa, hier bin ich“…

Papas Hand lag auf meinem Bauch. Dein Tritt war ziemlich kräftig und nur mühsam konnte ich mir die Frage verkneifen, ob er etwas gespürt habe. Aber ich brauchte auch gar nicht fragen. Sein Blick sprach Bände. Aber gleichzeitig war er auch unsicher und in seinem Blick konnte man ganz eindeutig eine Frage erkennen… die Frage nach dem „war das das, was ich denke, dass es das war?“ Und ich durfte nicken, durfte es bestätigen, durfte das Glück in seinen Augen sehen, das Strahlen, die Verliebtheit. Ich platzte vor Stolz, vor Liebe zu dir und auch zu deinem Papa… und ich war einfach nur glücklich. Glücklich, dass er ab jetzt noch ein Stück weit mehr von dir erleben durfte.

Nur einen Tag, nachdem die Hälfte der Schwangerschaft um war, es noch 140-150Tage sind, bis wir dich in unsere Arme schließen… Ich war einfach nur glücklich – und du hast noch brav einen Tritt hinterhergeschickt. Getreu dem Motto – „ich mag dir auch noch bestätigen, dass ich das wirklich war“ und „Hallo Papa“

Ich genieße die Zeit, mein kleines Zwergenkind… Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde, die du in meinem Bauch bist, wo ich dich spüre, mit dir rede, über dich lache, über uns lache…

Es ist ein Geschenk des Himmels, dass es dich gibt und dass du bald bei uns sein wirst.

Ich liebe dich, mein kleines Zwergenkind.

Deine Mama

Brief an dich 47… Februar 1, 2011

Posted by susesblog in Briefe während der Schwangerschaft.
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Hallo, mein kleines Zwergenkind.

Gestern war ich bei deinem Cousin. Hast du gehört oder? Wie er immer Husanne rief? Klar hast du, du bekommst mittlerweile ja schon eine Menge mit.

Ich bin schon sehr gespannt, wie unsere gemeinsame Zeit wird… ob du viel weinen wirst oder ob du einfach nur zufrieden bist, ob du viel lachst, Grimassen schneidest. Und überhaupt, wie du aussiehst…

Allerdings hast du ja noch eine Menge Zeit in meinem Bauch. Erstmal wirst du mich wahrscheinlich in den nächsten Wochen noch so richtig treten und nicht mehr nur so „zaghaft anklopfen“, wie momentan. Denn du wirst größer und kräftiger. Musst du auch, denn wenn man erstmal auf der Welt ist, braucht man viel Kraft.

Kraft, zum Schreien, wenn man etwas haben will oder etwas doof ist… und später Kraft zum Drehen, zum Krabbeln, zum Sitzen und später auch zum Stehen und Laufen… aber soweit mag ich noch gar nicht denken. Erstmal reicht es, wenn du weiter in meinem Bauch wächst, ich dich spüre und merke, wie du groß und stark wirst 🙂

Es ist unvorstellbar für mich, wie sehr ich dich doch liebe – ohne dich wirklich zu kennen.

Mein kleines Zwergenkind, du bist das Beste, was uns passieren konnte 🙂

Ich liebe dich!

Deine Mama

Brief an dich 46… Januar 24, 2011

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Hallo, mein kleines Zwergenkind…

Momentan geht es mir nicht so gut, das merkst du wahrscheinlich auch. Ich stresse mich oft zu sehr in Dinge hinein, verfalle ins Grübeln, komme von einigen Gedanken nicht los…

Und ich träume ziemlich viel und ziemlich wirr… die Nächte sind dadurch oft nicht wirklich erholsam…

Am Samstagabend ist deine Uroma gestorben… ich weiß, wir hatten nicht viel mit ihr zutun und seit du in meinem Bauch bist, haben wir sie auch nicht mehr gesehen, aber es tut dennoch weh, dass sie nicht da ist. Und noch mehr schmerzt es, zu sehen, wie unglücklich dein Opa ist… ich konnte ihn gestern nichtmals von mir aus in den Arm nehmen, ich wollte stark sein für ihn… nicht, dass er noch mehr weinen muss… aber es ging nicht… ich hab bitterlich geweint und wollte doch gar nicht…

Graue Tage, mein kleines Zwergenkind, siehst du?…

Aber es wird wieder besser werden… an Mamas Geburtstag tragen wir die Uroma zu Grabe… verabschieden uns von ihr, behalten sie aber immer im Herzen… war sie doch eine so herzensgute Frau… und ab da wird das Leben normal weitergehen… leider – aber so ist es eben…

Der Tod gehört zum Leben dazu… auch wenn er uns Menschen scheinbar „wegnimmt“… aber ich bin froh, dankbar und glücklich darüber, dass ich Zeit mit diesem Menschen verbringen durfte…

Ich liebe dich, mein kleines Zwergenkind!!!

Deine Mama

Brief an dich 45… Januar 19, 2011

Posted by susesblog in Briefe während der Schwangerschaft.
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Hallo, mein kleines Zwergenkind!

So langsam verschaffst du dir Platz in meinem Bauch, was!?

Ich kann mittlerweile nämlich eine kleine Kugel vor mir herschieben, die verrät, dass du da drin bist und das find ich klasse.

Ab und zu hab ich auch mal das Gefühl, dass du dich bereits meldest und auf dich aufmerksam machen möchtest.

Es klopft immer wieder an der gleichen Stelle, mal mehr, mal weniger, manchmal auch einen oder zwei Tage gar nicht.

Ich beobachte das Ganze und genieße. Ich genieße die Zeit mit dir in meinem Bauch und freue mich einfach nur.

Vor kurzem haben wir übrigens dein zukünftiges Rennauto, naja, vielleicht auch die Prinzessinenkutsche gekauft. Und den ultracoolen Autositz gleich dazu 🙂

Sowohl der Papa als auch ich sind megastolz, dass beides nun bei uns im Abstellraum steht und auf dich wartet. Und schon bald wird dein Kinderzimmer renoviert und dann kannst du kommen.

Nächste Woche hab ich dann auch wieder einen Arzttermin. Ich bin schon sehr gespannt, wie groß du wohl mittlerweile bist. Und auch ein bisschen, ob die Ärztin wohl auch schon über den Bauch schallen wird, um zu gucken, wie es dir geht…

Aber bis dahin müssen wir noch 7x schlafen. 🙂 Trotzdem kann ich es kaum abwarten.

Ich bin einfach nur glücklich, dass du da bist, mein kleines Zwergenkind!

Ich liebe dich ganz wahnsinnig doll!

Deine Mama

Brief an dich 44… Januar 13, 2011

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Hallo, mein kleines Zwergenkind!

Wie immer hab ich lange nichts geschrieben, dennoch denke ich fast ununterbrochen an dich.

Heute Nacht besonders, denn ich hab mir Sorgen um dich gemacht.

Gestern abend, bevor ich ins Bett ging, stellte ich auf einmal fest, dass etwas nicht stimmte… ich war zuerst nur besorgt, ging aber in Bett, wo mir dann doch die Tränen kullerten. Ich hatte furchtbare Angst um dich.

Zusammen mit deinem Papa beschloss ich gestern abend, heute morgen direkt zum Arzt zu fahren.

Heute morgen war ich dann aber so müde, dass ich, nachdem dein Papa zur Arbeit gefahren war, noch weiterschlief. Und das auch ziemlich lange. Den Wecker überhörte ich, bzw. stellte ihn immer weiter… zum Aufstehen war die Nacht zu unruhig gewesen und voller Träume.

Als ich dann endlich aufgestanden war, wollte ich gar nicht mehr zum Arzt… die Blutung war weg, alles normal – aber die Gedanken daran, dass es dir eventuell nicht gutgehen könnte, waren schrecklich…

Und so fuhr ich dann doch ins Krankenhaus.

Die Menschen dort waren sehr nett, bis auf den Arzt, der die Mama ziemlich wütend stimmte. Denn Aussagen wie „ich habe nicht gesagt, dass alles in Ordnung ist, ich habe nur gesagt es lebt“ wollte sie nicht hören… wenn du lebst, ist doch alles in Ordnung.

Finde ich zumindest… Dass du lebst ist mein/unser größtes Glück.

Aber mit dir ist alles in Ordnung, du trittst fleißig gegen das Ultraschallgerät und führst kleine akrobatische Übungen durch…

Jetzt hofft die Mama nur, dass nichts mehr blutet und sie die 2Wochen bis zum nächsten Termin beim Frauenarzt gut übersteht.

Aber ich bin mir sicher, dass du mir dabei helfen wirst. 🙂

Ich liebe dich, mein kleines Zwergenkind!!!

Deine Mama

Brief an dich 43… Januar 2, 2011

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Hallo, mein kleines Zwergenkind!

Lange ist es her, dass ich dir schrieb, aber es vergeht kaum ein Moment, an dem ich nicht an dich denke.

Aber Angst, Angst hab ich zum Glück nur selten. Mein Vertrauen in meinen Körper und die Schwangerschaft mit dir, ist aber riesig.

Und so darf und kann ich die Zeit mit dir in meinem Bauch so richtig und ausgiebig genießen. Meinen Bauch streicheln, überlegen, ob ich dich schon spüre, mit dir reden…

Und alle paar Wochen dürfen wir dich dann sehen. Toll ist, dass gerade das „Sehen“ dem Papa so viel Freude macht, dass er immer mitkommt. Und selbst wenn der Termin in seiner Arbeitszeit liegt – für dich nimmt er sich die Zeit. Gut, dass er so einen netten Chef hat, der ihm das auch ermöglicht. Aber da er sonst immer ein netter Mitarbeiter ist, der seine Arbeit auch sehr ernst nimmt, hat er ganz sicher auch die kurzen Momente mit dir verdient.

Mittlerweile sind Weihnachten (die Zeit der Geschenke, der strahlenden Kinderaugen, der schönen Lieder und der leuchtenden Kerzen) und Silvester (das, was du sicher auch schon mitbekommen hast, die lauten Knaller, die wunderschönen leuchtenden Farben, das Funkeln und Rauschen der Fontänen) schon vorbei und wir sind in das Jahr gestartet, in dem du zu uns kommen wirst.

Heute hat der Papa zudem Geburtstag und jetzt hat er auch das Alter erreicht, in dem er definitiv Papa wird. Wahnsinn, wenn man sich das mal vorstellt. Unrealistisch irgendwie. Aber wunderschön.

Mein kleines Zwergenkind, ich bin froh, dass es dir so gut geht und ich bin froh, dass ich die Zeit mit dir so genießen kann…

Ich liebe dich unendlich!

Deine Mama

 

42… Dezember 8, 2010

Posted by susesblog in Briefe während der Schwangerschaft.
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Hallo, mein kleines Zwergenkind!

Ich hoffe, es geht dir gut!?

Gestern durften wir sich sehen. Der Papa und ich. Und es ist immer wieder schön, zu betrachten, wie viel du gewachsen bist, was man schon alles auf dem kleinen Bildschirm erkennen kann, wie du dich bewegst, was du überhaupt in meinem Bauch machst.

Mein kleines Zwergenkind, du bist jetzt schon richtig groß – aber in den nächsten Wochen und Monaten liegt noch viel vor dir.

Du darfst groß und stark werden. Dein Zwerchfell ist jetzt schon gut sichtbar gewesen, beim Doktor. Ich bin ja mal gespannt, wie laut du uns später dann mitteilen kannst, dass du etwas haben willst.

Und weißt du was? Ich freue mich auf die Zeit – auch wenn ich es mir oft noch nicht vorzustellen vermag, dass ich wirklich Mama werde. Ich glaube, dem Papa ging es bisher genauso. Allerdings ist er seit gestern, seit er dich sehen durfte noch viel schwerer verliebt in dich.

Deine Bewegungen auf dem Bildschirm, dein schnelles „uns den Po zudrehen“ und auch dein Herzschlag, der soviel schneller ist, als meiner, alles Dinge, die uns wahnsinnig beeindrucken.

Und obwohl ich dich noch nicht kenne – jede Faser meines Körpers liebt dich… jeder Gedanke an dich erfüllt mich mit Wärme, Liebe und gleichzeitig Zuversicht.

Ich habe keine Angst mehr, dass du noch gehen könntest. Dieses Mal hast du dich scheinbar wirklich dazu entschlossen, bei uns zu bleiben. Und das freut mich wahnsinnig. Ich werde dich eines Tages riechen können, mit dir kuscheln, schmusen, dich küssen.

Dich unendlich lieben.

Obwohl – das tue ich jetzt schon!

Ich liebe dich, mein kleines Zwergenkind.

Deine Mama

 

PS: So siehst du momentan aus – naja, irgendwie auch nicht, weil eigentlich kann man schon viiiiel mehr erkennen… aber auf dem Bild sieht es eben so aus:


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