Könnt ihr euch noch an meinen schönen orangenen Adventskranz aus dem Discounter erinnern? Er war aus Reisig gebunden und hat mich die ganze Adventszeit über begleitet. Nach Weihnachten stand ich (wie so oft) vor der Frage: Wegschmeißen oder weiterverwenden? Zum Wegwerfen war er definitiv viel zu schade. Also habe ich zuerst die Kerzen und die Kugeln entfernt. In der Mitte des Kranzes befand sich ein Holzgestell, um das das Reisig gebunden war. Auch dieses Gestell habe ich vorsichtig herausgenommen – und plötzlich hielt ich einen richtig tollen Trockenkranz in den Händen. Zunächst habe ich den Kranz draußen an die Holztür gehängt. Dort hat er mir noch eine ganze Weile Freude gemacht und wunderbar natürlich ausgesehen. Doch gestern, beim Einkauf, konnten mir die ersten Frühjahrsblüher einfach nicht widerstehen. Drei kleine Töpfe Primeln durften mit nach Hause kommen. Kurzerhand habe ich sie in die Mitte des Kranzes gestellt und voilà: Aus dem alten Adventskranz ist ein wunderschönes Früh...
Samstag ist bei mir immer der Tag, an dem ich versuche, all das aufzuholen, was unter der Woche liegen bleibt. Ich bin dann richtig fleißig: einkaufen, waschen, bügeln, backen. Einfach alles, was sonst keinen Platz findet, wird am Samstag erledigt. Es ist anstrengend, aber irgendwie mag ich dieses Gefühl, wenn man am Abend sieht, was man geschafft hat. Gestern stand also auch Backen auf dem Plan. Ich habe mich für einen Butterkuchen mit Mandeln entschieden. Beim Zubereiten ist mir allerdings relativ schnell aufgefallen, dass das Rezept aus der Zeitschrift so nicht funktionieren konnte, es war einfach viel zu viel Flüssigkeit. Zum Glück habe ich auf mein Bauchgefühl gehört, die Milch weggelassen und stattdessen etwas mehr Mehl verwendet. Und siehe da: Der Kuchen ist wunderbar fluffig geworden. Manchmal lohnt es sich eben, Rezepte nicht ganz sklavisch zu befolgen. Während der Kuchen im Ofen war, habe ich mich noch um die Orangen gekümmert, die schon viel zu lange im Kühlschrank lage...