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Upcycling-Idee: Vom Adventskranz zum Frühlingsgesteck

Könnt ihr euch noch an meinen schönen orangenen Adventskranz aus dem Discounter erinnern? Er war aus Reisig gebunden und hat mich die ganze Adventszeit über begleitet. Nach Weihnachten stand ich (wie so oft) vor der Frage: Wegschmeißen oder weiterverwenden? Zum Wegwerfen war er definitiv viel zu schade. Also habe ich zuerst die Kerzen und die Kugeln entfernt. In der Mitte des Kranzes befand sich ein Holzgestell, um das das Reisig gebunden war. Auch dieses Gestell habe ich vorsichtig herausgenommen – und plötzlich hielt ich einen richtig tollen Trockenkranz in den Händen. Zunächst habe ich den Kranz draußen an die Holztür gehängt. Dort hat er mir noch eine ganze Weile Freude gemacht und wunderbar natürlich ausgesehen. Doch gestern, beim Einkauf, konnten mir die ersten Frühjahrsblüher einfach nicht widerstehen. Drei kleine Töpfe Primeln durften mit nach Hause kommen. Kurzerhand habe ich sie in die Mitte des Kranzes gestellt und voilà: Aus dem alten Adventskranz ist ein wunderschönes Früh...
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So sehen meine Samstage aus …

Samstag ist bei mir immer der Tag, an dem ich versuche, all das aufzuholen, was unter der Woche liegen bleibt. Ich bin dann richtig fleißig: einkaufen, waschen, bügeln, backen. Einfach alles, was sonst keinen Platz findet, wird am Samstag erledigt. Es ist anstrengend, aber irgendwie mag ich dieses Gefühl, wenn man am Abend sieht, was man geschafft hat. Gestern stand also auch Backen auf dem Plan. Ich habe mich für einen Butterkuchen mit Mandeln entschieden. Beim Zubereiten ist mir allerdings relativ schnell aufgefallen, dass das Rezept aus der Zeitschrift so nicht funktionieren konnte, es war einfach viel zu viel Flüssigkeit.  Zum Glück habe ich auf mein Bauchgefühl gehört, die Milch weggelassen und stattdessen etwas mehr Mehl verwendet. Und siehe da: Der Kuchen ist wunderbar fluffig geworden. Manchmal lohnt es sich eben, Rezepte nicht ganz sklavisch zu befolgen. Während der Kuchen im Ofen war, habe ich mich noch um die Orangen gekümmert, die schon viel zu lange im Kühlschrank lage...

Wintersonne, Nusskuchen & ein Hauch von Frühling

Der Winter zeigt sich gerade von seiner schönsten Seite. Wenn der Schnee liegen bleibt, die Sonne scheint und die Luft klar und kalt ist, bekommen selbst einfache Winterspaziergänge etwas Magisches.  Eingepackt in Mantel und Schal, mit roten Wangen, genieße ich diese ruhigen Momente draußen, bevor es wieder nach Hause geht, dorthin, wo Gemütlichkeit wartet. Nach den Feiertagen ist bei uns inzwischen alles Weihnachtliche verschwunden. Die Deko wurde abgeräumt, die Lichterketten verstaut. Und ehrlich gesagt „Plätzchen und Stollen“ dürfen jetzt Pause machen. Die Lust auf schwere Weihnachtsklassiker ist verflogen – stattdessen wächst die Sehnsucht nach etwas Nussigem, Feinem und weniger Süßem. Gelb hält im Wohnzimmer Einzug. Als frische Frühlingsfarbe bringt sie Leichtigkeit in den Alltag. Ob in Blumen, Kerzen, auf dem Tisch oder einfach als Gefühl. Ein sanfter Übergang zwischen Winterruhe und Vorfreude auf den Frühling. Passend dazu ist dieser Kuchen gebacken. Ein wunderbar saftiger N...

Vom Schiff ins Glück: Ein unerwarteter Jahreswechsel

  Vielleicht wartet ihr schon gespannt auf meine Urlaubsfotos aus Wien. Die muss ich euch leider schuldig bleiben – denn diese Reise ist ganz anders verlaufen als geplant. Eigentlich hatten wir eine Flusskreuzfahrt bis Budapest über Silvester gebucht. Am Vorabend der Abreise kam jedoch die erste Nachricht: Niedrigwasser. Vermutlich würden wir nur bis Wien kommen. Die Koffer waren da längst gepackt, also entschieden wir uns, das Angebot eines Reiserücktritts nicht anzunehmen. Auf der Fahrt nach Passau lief im Auto dann ausgerechnet die Titelmusik der  Titanic . Ein schlechtes Omen? Wir haben noch darüber gelacht. In Passau stiegen wir in den Transferbus zum Schiff. Dort die nächste Hiobsbotschaft: Es gebe weitere technische Schwierigkeiten, man würde uns an Bord informieren. Auf dem Schiff angekommen warteten wir über 90 Minuten, ohne irgendeine Information. Schließlich bekamen wir unsere Kabinen zugeteilt, kurz darauf wurde die obligatorische Seenotrettungsübung angekündigt, d...

Zwischen den Jahren „Gedanken, Maschen und gute Wünsche“

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr hat etwas ganz Eigenes. Die Tage sind ruhiger, die Uhr scheint langsamer zu ticken, und man darf ein wenig durchatmen. Genau diese Zeit nutze ich sonst traditionell dafür, euch Fotos von meinen Strickprojekten des Jahres zu zeigen. Dieses Jahr leider nicht. Dabei habe ich durchaus gestrickt. Gleich zwei Pullover habe ich begonnen.  Der erste war ein grauer Pullover mit Lochmuster. Ein Muster, bei dem man ständig zählen muss. Jede Ablenkung, jede längere Strickpause ist fatal. Das Rückenteil lief erstaunlich gut – Masche für Masche, Reihe für Reihe. Doch ausgerechnet beim Vorderteil schlichen sich drei kleine Fehler ein. Auftrennen oder weitermachen? Diese Frage stand plötzlich im Raum – und blieb unbeantwortet. Ich konnte mich nicht entscheiden. Die Lust, daran weiter zu stricken, war auf einmal weg. Also habe ich auf mein Bauchgefühl gehört. Ich hatte Lust auf etwas Einfaches, etwas, das ohne Zählen und Grübeln funktioniert.  So began...