In der Doku „Being Jérôme Boateng“ tauchen elf Mal Fotos seiner Kinder auf. Das hat das Landgericht Hamburg verboten. Die Mutter der Kinder hatte sich gegen die Veröffentlichung gewehrt. Kritik an dem Film gab es schon zuvor.
Ein ICE-Beamter erschießt in Minneapolis die 37 Jahre alte Renee Good. Totschlag oder Notwehr? Videos von dem Vorfall beweisen nichts, doch alle haben ihr Urteil. Jetzt taucht eine Aufnahme des Schützen auf.
Ein Social-Media-Trend vermischt Esoterik und Energydrinks mit rechten Verschwörungserzählungen. Eine linke Gegenbewegung versucht, ihn mit den eigenen Waffen zu bekämpfen. Geht das gut?
EU-Spitzen reagieren auf die Provokationen der USA immer noch mit Diplomatie. In der Digitalpolitik hätten sie Möglichkeiten, Trumps Gewaltgehabe offensiv zu kontern.
Für Jacques Audiard und Tahar Rahim brachte der Gefängnisfilm 2009 den Durchbruch. Doch die Geschichte von Malik ist weit mehr als nur ein intelligenter Thriller hinter Gittern.
Wolfgang Bahro kennt Jo Gerner wie kein anderer – er spielt das „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“-Urgestein seit mehr als 30 Jahren. Privat würde er ihm aber lieber aus dem Weg gehen.
AFP-Faktenchecker finden heraus, dass der KI-Fake mit Maduro in blutigem Hemd von Social Media stammt. Über die Fotoagentur Polaris ging er an die Presse. Die Agentur schweigt.
Die US-Regierung stellt die erschossene Renee Nicole Good als Terroristin dar. Aber auch seriöse Medien bezeichneten sie anfangs als „Ehefrau eines prominenten Aktivisten“. Woher kommt die fragwürdige Information?
In einer Mitteilung von RTL klingt es, als ginge es bei der Sendergruppe bergauf. Die Wahrheit ist eine andere: 230 Arbeitsplätze für Journalisten fallen weg. Die Künstliche Intelligenz übernimmt.
Normalerweise werden Intendanten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wiedergewählt. Ob das für den ZDF-Chef Norbert Himmler bei der Wahl im März auch gilt? Seine Bilanz weist Schwächen auf.
Eine Doku im BR erzählt auf niederschmetternde Weise von der Bedrohung der Artenvielfalt in den deutschen Alpen. Als gäbe es keine konstruktivere Möglichkeit der Berichterstattung!
2026 soll das Jahr der Zuversicht werden, sagt Bundeskanzler Friedrich Merz. Daraus wird nur etwas, wenn die Politik, die Bundesregierung vorneweg, das Vertrauen in den Staat wieder herstellt. Mit Lehren aus dem alljährlichen Silvesterkrieg finge es an.
CBS solle den Moderator Stephen Colbert „einschläfern“, sagt Donald Trump. Menschen, die sich gegen derlei Verbaldreck wenden, lassen die USA nicht mehr ins Land.
In dem Buch „Nemec & Wachtveitl – Das Münchner Kult-Duo“ von Stefanie Thyssen verraten die beiden „Tatort“-Veteranen, welche Folgen der Reihe ihnen die liebsten und welche ihnen peinlich sind. Sie dachten zwischendurch ans Aufhören.
Boris Palmer fragt jetzt, bevor er auf Social Media postet, bei ChatGPT, wie er formulieren soll, um keinen Shitstorm zu bekommen. Das ist keine gute Idee.
Robin Alexander verlässt die „Welt“. Gemeinsam mit Dagmar Rosenfeld macht er den Podcast „Machtwechsel“ nun in Eigenregie. Der Mann ist seine eigene Marke. Was trägt zur Markenbildung bei? Das Journalistenfernsehen.
Schaut man auf die Umfragen der Firma INSA und das, was Springers Medien daraus machen, führt am Siegeszug der AfD und dem Fall der „Brandmauer“ kein Weg mehr vorbei. Doch dazu ergeben sich Fragen.
Die israelische Serie „Teheran“ erzählt seit 2020 von einer Mossad-Agentin auf Undercover-Mission in Iran. Mit Staffel drei wollte sie die nächste Eskalationsstufe zünden. Aber sie spielt in einer Welt, die von den Ereignissen seit 2023 nichts weiß.
Gefälschte Bilder von der Festnahme Nicolás Maduros durch US-Soldaten gibt es auf Social Media haufenweise. Ein Bild schaffte es über die Agentur ddp bis in die Redaktion der Funke-Gruppe. Wo kam die Fälschung her?
Boris Lochthofen soll neuer Programmdirektor des MDR werden. Der Intendant Ralf Ludwig lobt seine Managementkompetenzen. Nun ist der Rundfunkrat am Zug.
Der Chef und Moderator der „Tagesthemen“, Helge Fuhst, kehrt der ARD den Rücken und wechselt zu einem privaten Medienunternehmen. Zu welchem, wird erst im Februar verraten.
Eine Untersuchung zeigt, dass Elon Musks KI-Chatbot Grok pornographische und illegale Inhalte produziert. Auf X werden sie ausgespielt. Europas Politik ist alarmiert.
Oder ist „The Housemaid“ nur ein Spiel mit dem Genre? Die Umwege zur Lust stehen auf jeden Fall nicht mehr im Zentrum des Films, sondern deren brutale Konsequenzen.
Uwe Ochsenknecht ist in der Wahl seiner Rollen und Auftritte nicht besonders wählerisch. Aber er hat erfolgreich darauf geachtet, das Bild zu kontrollieren, das sich die Öffentlichkeit von ihm macht. Nun wird er siebzig Jahre alt.
Die ZDF-Verfilmung „In ewiger Freundschaft – Ein Taunuskrimi“ wirkt wie eine Abrechnung der Autorin Nele Neuhaus mit der Frankfurter Verlagswelt und dem Feuilleton. Das zieht sich über zweimal neunzig Minuten.
Der „Tatort: Das jüngste Geißlein“ erzählt ein Horrormärchen, frei nach den Brüdern Grimm. Dass die Geschichte eindrucksvoll aufgeht, liegt nicht zuletzt an der Hauptdarstellerin Hanna Heckt. Sie ist erst neun Jahre alt.
„Game of Thrones“-Star Sophie Turner steht schon länger als Darstellerin für die geplante „Tomb Raider“-Serie fest. Nun kommen weitere Stars hinzu, darunter Sigourney Weaver.
Es mal so richtig krachen lassen: „Take the Money and Run“ erzählt das glamouröse Leben der Kryptoqueen und Betrügerin Ruja Ignatova. Für die Betrogenen interessieren sich die Macher der Serie nicht.
Auch die zweite Staffel der Amazon-Serie „Fallout“ erweist sich als düstere, kluge Gesellschaftssatire. Sie zeigt uns ein Amerika, das „dämliche Politiker“ und Techkonzerne zugrunde gerichtet haben.
Markus Lanz verlieh seinem Jahresrückblick 2025 durch ein Interview mit Wolodymyr Selenskyj mehr Relevanz als üblich. Und Herbert Grönemeyer sorgt sich um die Nation.
In Caren Miosgas letzter Sendung des Jahres ging es um Europa im Zangengriff zwischen Russland und den USA. Das Resümee: Schwäche ist keine Option mehr.
Vor einem Jahr verkündete Kevin Kühnert seinen Ausstieg aus der Politik. Jetzt ist er zurück, um die Finanzmärkte unter demokratische Kontrolle zu bringen. Bei Markus Lanz erklärt er, wie er seine neue Mission versteht.
Er kam als Soldat nach Japan und blieb als Pionier: David Rosen erkannte früher als andere das Potential der japanischen Unterhaltungsindustrie. Nun ist der Mitgründer des Videospiel- und Arcade-Herstellers Sega gestorben.
Die deutsche Videospielreihe „Anno“ bringt eine neue Version heraus. In „Anno 117: Pax Romana“ kann man das Römische Reich errichten oder zu den Kelten halten. Für „Anno“-Fans passt das. Die Entwickler aus Mainz liefern.