Wer gibt, dem wird genommen
Wenn es um die Rente geht, ist sich jede Generation selbst am nächsten. Bei „Hart aber fair“ kam es zum Schlagabtausch entlang ungewöhnlicher Allianzen.
Bei „Hart aber fair“ ging es um Bestellwahn, Rabatte und Internet-Schummelei. Es gäbe Wichtigeres, aber Weihnachten naht.
Wenn es um die Rente geht, ist sich jede Generation selbst am nächsten. Bei „Hart aber fair“ kam es zum Schlagabtausch entlang ungewöhnlicher Allianzen.
Bei „Hart aber fair“ geht es um steigende Lebensmittelpreise. Wieviel politischer Sprengstoff in dem Thema steckt, beweist eine aufregend differenziert argumentierende Debattenrunde.
Die ARD will die Zahl der „Hart aber fair“-Ausgaben im Ersten weiter reduzieren. Dafür gibt sie dem Moderator Louis Klamroth mit neuen Formaten in der Mediathek viel Raum.
Soziale Medien sind für die zunehmende Einsamkeit und Depressivität vieler Menschen mitverantwortlich. Die Gäste bei „Hart aber fair“ wagten sich an die Verbotsfrage heran, diskutierten schließlich aber am Thema vorbei.
Erst in den letzten Minuten von „Hart aber fair“ findet die Diskussion ihren Punkt: die Mythen des Bürokratie-Abbaus. Vorher suchen die Gäste gemeinsam mit Louis Klamroth nach Antworten auf den Titel der Sendung.
„Arbeitskoalition“, sagt die eine, „Verantwortungsbündnis“ der andere. Das klingt sehr wenig nach Zukunft. Sehr wenig nach Glaubensgemeinschaft. Bei „Hart aber fair“ zeigt sich der prekäre Beziehungsstatus der im Entstehen begriffenen Koalition.
SPD und Union wollen die Regelungen für das Bürgergeld verschärfen. Wer nicht arbeiten will, soll Leistungen entzogen bekommen. Ist das angemessen? Und vor allem: Wie viel würde sich überhaupt ändern?
Ein Podcaster warnt junge Leute vor der Bundeswehr, eine Journalistin nennt die Truppe „sexistisch, rassistisch und rechtsradikal unterwandert“: Wie kann sich Deutschland im Ernstfall schützen – und vor allem wer?
Wie redet man mit Leuten, die man eben noch für unzurechnungsfähig erklärt hat, jetzt aber dringend braucht? Bei „Hart aber fair“ suchen die neuen Koalitionäre und die neue Opposition nach der flexiblen Position.
Bei Louis Klamroth erörtern Politiker aus der zweiten Reihe, wie groß der bevorstehende Politikwechsel nun wirklich wird. Über weite Strecken fallen sie in die erprobte Wahlkampfrhetorik zurück, bis es plötzlich spannend wird.
Was bedeutet Habecks Kapitalertragsidee für Kleinsparer? Ab wann ist man Geringverdiener? Die Talkrunde bei „Hart aber fair“ bietet kaum Antworten, aber zumindest einen Verdacht: Der schwarz-grüne Traum scheint endgültig ausgeträumt.
„Hart aber fair“ diskutiert den deutschen Umgang mit Trump. Ein Gast empfiehlt Schmeicheleien, aber Karl Lauterbach will sich nicht lächerlich machen. Für Disruption sorgt überraschenderweise nicht der AfD-Vertreter.
„Hart aber fair“ diskutiert über Gewalt gegen Frauen. Kontrovers ist das nicht – aber nur, weil die Täter, Verharmloser und Ermöglicher keinen Platz am Talkshow-Tisch haben.
Die Sendung wollte sich der vielfach geforderten Aufarbeitung der Corona-Pandemie widmen – und scheiterte krachend. Man bewarf sich stattdessen mit den alten Argumenten. Für eines aber war der Austausch gut.
Die Talkshow-Szene im Wiederholungszwang: In obsessiver Konkretion wird immer wieder der Ampel-Bruch durchgespielt. Doch wegen einer Teilnehmerin hat „Hart aber fair“ sich trotzdem gelohnt.
Bei „Hart aber fair“ diskutiert eine höfliche Runde zur US-Wahl. Einen Politprominenten hat man wohl eingeladen, damit es ein paar Aufreger gibt.
Die Krise bei VW wäre ein Anlass gewesen, die Probleme sowohl der deutschen Hersteller als auch der Nachfrage nach E-Autos mit Erkenntnisgewinn zu beleuchten. Doch es blieb meist bei Platitüden.
ARD dampft Talkshow mit Louis Klamroth ein. Ab 2025 wird sich die Folgenzahl der Serie „Hart aber fair“ reduzieren.
Die ARD streicht die Ausgaben der Talkshow „Hart aber fair“ mit Louis Klamroth radikal zusammen. Nur 20 Ausgaben pro Jahr sollen bleiben, dafür mehr Platz in der Mediathek. Sandra Maischberger indes wird immer präsenter.
Wie stehen die Chancen für ein AfD-Verbotsverfahren? Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten plant einen neuen Vorstoß. Bei „Hart aber fair“ werden Argumente dafür und dagegen sachlich ausgetauscht.
Moderator Louis Klamroth wollte nach der Brandenburg-Wahl über die Zerrissenheit der Republik reden lassen, aber der Ertrag war überschaubar. Dafür war Klamroth selbst sensationell unhöflich.
Acht Gäste und keine Struktur: Auch „Hart aber fair“ betreibt Wahl-Nachlese. In der Sache bringt das wenig Neues – zeigt aber, wo die Probleme vieler Talkshows liegen. Nicht nur im Umgang mit der AfD.
Katrin Göring-Eckardt und Wolfgang Bosbach streiten über Hintergründe der Morde von Solingen und darüber, welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind: Auf den „Mitmach-Terrorismus“ im Internet hat der Kriminalbeamte Sebastian Fiedler eine Antwort.
Wie weit reicht die Solidarität mit Israel? Bei „hart aber fair“ wurde der Gazakrieg als deutsches Befindlichkeitsdrama aufgeführt.
Die ARD will ein neues Konzept für ihre politischen Talkshows auflegen. Für Caren Miosga und Sandra Maischberger dürfte das nichts Negatives haben. Bei Louis Klamroth und „Hart aber fair“ sieht es kritisch aus.
In der Sendung „Hart aber fair“ zum Erfolg von populistischen Parteien in Europa scheitert Louis Klamroth an seinen aggressiven Gästen – und daran, dass er sein Thema aus den Augen verliert.
Bei „Hart aber fair“ wird darüber diskutiert, was den Mangel an bezahlbaren Wohnungen beheben könnte. Die Rezepte werden kurzfristig nicht helfen, aber immerhin fällt die Analyse differenziert aus.
Konservativ sein heißt, die Brat- und die Weißwurst als konstitutiv zu betrachten. Den Islam aber nicht. Bei „Hart aber fair“ geht es um die Frage, was die Gesellschaft zusammenhält.
Die Zukunft des alpinen Massentourismus ist in Zeiten des Klimawandels ungewiss. Doch Reinhold Messner sieht das keineswegs apokalyptisch – und ist damit fast allein.
Die Sendung „Aufstand der Fans: Machen Investoren den Fußball kaputt?“ hat Aufklärungsarbeit zum großen Fußballstreit dieses Winters geleistet. Fazit: Abgesehen von den Fundamentalisten finden viele Fans den Investoren-Deal wohl gar nicht so schlimm.
Louis Klamroth gibt sich Mühe, die Diskussion mit dem AfD-Politiker Leif-Erik Holm zu moderieren, doch ständig fallen sich alle ins Wort. Zuschauer meinten, sie hätten ein „Tribunal“ gesehen.
Nach der Trennung von Produzent Frank Plasberg präsentiert Louis Klamroth „Hart aber fair“ umgebaut in völlig neuer Form. Das Experiment glückt fulminant.
Alle Talkshows von ARD und ZDF haben 2023 an Zuschauern verloren. Ist das Publikum die Palaver-Sendungen leid? Die Sender sehen es eher undramatisch.
Das große Paradoxon im Kleinen: Bei „Hart aber fair“ geht es um den Klimaschutz und sogar Peter Altmaier und die „Letzte Generation“-Sprecherin sind sich einig.
In der Talkshow „Hart aber fair“ debattieren Politiker der Ampel und der CDU über die Folgen des Verfassungsgerichtsurteils zum Klima- und Transformationsfonds. Ein Ausweg aus der Krise ließ sich nur erahnen.
Bei „Hart aber fair“ sollte es um aufgeworfene Fragen aus Ingo Zamperonis Dokureise durch Italien gehen. Doch dann landeten Tausende Migranten auf Lampedusa.