Aus seinen Taten steigt ein Gericht
Ist das Regietheater die Krankheit, für deren Heilung es sich hält? Peter Konwitschny inszeniert in Bonn „Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss. Er will das Patriarchat entlarven und verrät sich selbst.
Vor 100 Jahren wurde die Oper „Wozzeck“ von Alban Berg uraufgeführt und wider Erwarten ein durchschlagender Erfolg. In ihr verschmolzen Härte und Gesanglichkeit. In Berlin ist sie nun wieder zu erleben.
Ist das Regietheater die Krankheit, für deren Heilung es sich hält? Peter Konwitschny inszeniert in Bonn „Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss. Er will das Patriarchat entlarven und verrät sich selbst.
Mit großem Überblick: Thomas Guggeis, Generalmusikdirektor an der Frankfurter Oper, debütiert als Dirigent bei den Berliner Philharmonikern.
M. C. Escher, Salvador Dalì und Giorgio di Chirico hat er um Jahrzehnte vorweggenommen: Vor 150 Jahren wurde der Maler, Komponist und Schriftsteller Mikalojus Konstantinas Čiurlionis geboren.
Hans Swarowsky war einer der größten Dirigierlehrer Europas. In Wien versammelte sich jetzt eine Schar seiner Schüler, um eine Neuausgabe seiner Schriften vorzustellen.
„Die Schweigsame Frau“ von Richard Strauss wird an der Deutschen Staatsoper in Berlin mit Respekt und Liebe wiederentdeckt. Warum hat es nur so lang gedauert?
Bei den Opernfestspielen in Heidenheim kombinieren Marcus Bosch und Vera Nemirova die Komödie „Gianni Schicchi“ von Giacomo Puccini und die Tragödie „Elektra“ von Richard Strauss. Aus dem Saal geht es ins Freie. Der Abend gerät spektakulär.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Francesco Filidei hat aus Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose“ eine Oper gemacht. Philosophische Diskurse bleiben dabei zwar auf der Strecke, aber die Uraufführung an der Mailänder Scala gerät trotzdem zu einem großen Erfolg.
Ist der Kampf gegen die Misogynie von Hofmannsthals Libretto zwingend? Katie Mitchell inszeniert, Marc Albrecht dirigiert „Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss an der Nationaloper Amsterdam.
Vergessen, aber einer Wiederentdeckung würdig: Der Komponist Arnold Ludwig Mendelssohn brillierte vor allem mit seinen Liedern.
Manuela Uhl rettet die Münchner Opernpremiere von Richard Strauss’ „Liebe der Danae“. Rettet auch Claus Guths Regie die Rarität für den allgemeinen Spielplan?
Reinhold Messner steht in Frankfurt mit großem Orchester auf der Bühne und begleitet Strauss’ Alpensinfonie mit Erzählungen aus seinem Leben. Im Interview erzählt der Bergsteiger, welchen Mehrwert diese Zusammenarbeit liefert.
Tobias Kratzer und Donald Runnicles sorgen in Richard Strauss’ Oper „Die Frau ohne Schatten“ in Berlin für Sinn ohne Mythos. Gesungen wird dabei bis in die kleinsten Nebenrollen auf höchstem Niveau.
Wer sich im Januar Karten für die Wiener Staatsoper besorgt hat, um Anna Netrebko als „Ariadne auf Naxos“ in der gleichnamigen Oper von Richard Strauss zu erleben, muss umdisponieren. Die Sopranistin wird nicht auftreten.
Der deutsche Regisseur Ersan Mondtag zeigt die die Oper „Salome“ von Richard Strauss in Antwerpen als lautstarken Drehbühnen-Thriller. Musiziert und gesungen aber wird mit viel Feingefühl.
Axel Ranisch inszeniert an der Semperoper Dresden „Intermezzo“ von Richard Strauss. Es wird eine Hommage an die Weisheit des Komponisten, dessen Frau Pauline und deren bewundernswert belastbare Ehe.
Der einstige Generalmusikdirektor springt ein für den ehemaligen Chef des hr-Sinfonieorchesters: Sebastian Weigle dirigiert Gutes und Schlechtes von Strauss.
Zweierlei Schattenspiel: Die Oper Köln eröffnet die Saison mit Haydns „Schöpfung“ unter Marc Minkowski und „Elektra“ von Richard Strauss. Allison Oakes debütiert in der Titelpartie.
Musiktheaterpremieren im Oktober
Jeremy Eichler widmet sich auf beeindruckende Weise musikalischen Vergegenwärtigungen der Grausamkeiten des vorigen Jahrhunderts.
Eine Auswahl an Musiktheaterpremieren im September
Wer genauer hinhört, kann in den Walzern im „Rosenkavalier“ schon wahrnehmen, wie sich ein Bruch andeutet. Maurice Ravel vollzieht ihn mit „La Valse“ im Ersten Weltkrieg.
Die Staatsoper in Berlin setzt künftig auf Richard Strauss’ „Schweigsame Frau“ sowie viel Liszt und Bruckner.
„Intermezzo“ ist eine ebenso witzige wie respektvolle Ehekomödie von Richard Strauss. Tobias Kratzer missversteht sie an der Deutschen Oper Berlin etwas, trotzdem gelingt ihm eine komische Glanztat.
Viel Raum in Klangflächen: Das hervorragend disponierte hr-Sinfonieorchester spielt die Erstaufführung eines Violinkonzerts.
Romantisches Kernrepertoire, frisch gespielt: Der designierte Chef der Wiener Symphoniker, Petr Popelka, leitet eine Deutschlandtournee des Orchesters.
Das Frankfurter Opern- und Museumsorchester brachte die „Alpensinfonie“ von Richard Strauss zur Aufführung: Anlass für einen Dialog über das Verhältnis von Mensch und Natur.
Von Mozarts letztem Gruß an die Gespreiztheit der Barockoper bis zu den Transzendenz-Phantasien des Richard Strauss: Das Philharmonische Staatsorchester Mainz ist dabei.
Von einer Tanzperformance mit vorangehender Führung im Senckenberg Museum bis zum Dokumentarfilm im Filmmuseum rankt sich das Rahmenprogramm um „Eine Alpensinfonie“ von Richard Strauss.
Niederschmetternd gut: Christian Thielemann dirigiert „Die Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss mit einer überragenden Sängerbesetzung. Es ist seine letzte Premiere als Orchesterchef an der Semperoper Dresden.
Kirill Petrenko, Philipp Stölzl und Philipp M. Krenn setzen mit „Elektra“ einen starken Auftakt zu den Osterfestspielen Baden-Baden. Dabei kann man sehen und hören, wie dicht Richard Strauss dem Text Hugo von Hofmannsthals auf den Fersen bleibt.
Asmik Grigorian hat die „Vier letzten Lieder“ von Richard Strauss in zwei Fassungen mit Klavier und Orchester auf CD aufgenommen. Ergibt das wirklich einen Sinn?
Mit heutigem Wissen über Menschen vergangener Jahrhunderte zu richten ist einfacher, als sich mit eigenen Defiziten auseinanderzusetzen. Vielleicht sollte sich die Grüne Jugend mehr mit Greta Thunberg als mit Theodor Fontane beschäftigen.
Uraufgeführt wurde sie 1909 in Dresden: „Elektra“ ist eine von sechs gemeinsamen Opern von Strauss und Hofmannsthal. Am Staatstheater Darmstadt überzeugt die Premiere jedoch szenisch mehr als musikalisch.
Geprägt sieht sich der Darmstädter Generalmusikdirektor vor allem von seinem Mentor Daniel Barenboim. Nun leitet der Israeli erstmals eine Oper von Richard Strauss.
Furios und fein: Brigitte Fassbaender und Stefan Vladar entwickeln an der Oper Lübeck Musik und Szene in „Elektra“ von Richard Strauss ganz aus der Sprache Hugo von Hofmannsthals heraus.