Trump macht Ernst
Der amerikanische Präsident teilt die Welt in Einflusszonen auf. Ist die Intervention in Venezuela der Beginn einer neuen Ordnung?
Joseph Nye, Professor in Harvard und Berater von Bill Clinton, prägte das politikwissenschaftliche Konzept der „soft power“. Der Historiker Jürgen Osterhammel blickt durch die Brille von Nyes Kategorien auf die zweite Präsidentschaft von Donald Trump.
Der amerikanische Präsident teilt die Welt in Einflusszonen auf. Ist die Intervention in Venezuela der Beginn einer neuen Ordnung?
Seit Jahren setzt sich Leipzig gegen rechten Extremismus zur Wehr. Nun aber haben autoritäre Intifada-Linke einen Aufmarsch angekündigt. Das Bündnis hat ein linkes Jugendzentrum und die Linkspartei-Politikerin Juliane Nagel im Visier.
Die USA haben in Lateinamerika schon Militärdiktaturen protegiert, aber auch Demokratien unterstützt. Mal zeigte Washington sich als hegemoniale Macht, dann wieder desinteressiert.
Frankfurt und das gesamte Rhein-Main-Gebiet sind World Design Capital (WDC) 2026 und werden ein Jahr lang zur internationalen Bühne für Gestaltung. Wir zeigen 13 lohnenswerte Stationen.
Der amerikanische Präsident setzt das atlantische Bündnis einer gewaltigen Belastungsprobe aus. Aber die NATO wird das überleben. Auch in Washington gibt es Korrektive.
Bis 2024 war der Norweger Jens Stoltenberg NATO-Generalsekretär. Jetzt blickt er selbstkritisch auf die außenpolitischen Leistungen seiner Generation.
Zeitschrift „Die Gegenwart“ +++ Militärschulungen für Zivilisten in Polen +++ Blackout in Berlin +++ UN-Sicherheitsrat
US-Präsident Trump feiert die Verhaftung des venezolanischen Diktators Maduro. Doch bis zur Erdölbonanza ist es ein weiter Weg und die „Donroe-Doktrin“ könnte den USA noch auf die Füße fallen.
Vor 250 Jahren veröffentlichte der Moralphilosoph sein Buch über den „Wohlstand der Nationen“. Das Jahr 1776 prägte die Weltgeschichte aber noch auf andere Weise.
Die Proteste in Iran haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Dass sie auf dem Basar begannen, macht sie für das Regime besonders gefährlich, sagt Abbas Milani, einer der wichtigsten Iranforscher der Welt.
Der Staat darf auf keinem Auge blind sein. Die Politik in Bund und Land muss Präsenz, Schlagkraft, Übersicht und Ausdauer zeigen. Nicht nur auf dem Tennisplatz.
Trumps Handeln bezeugt seinen Wahn. Es sollte uns aber nicht davon abhalten, darauf zu schauen, was in Lateinamerika schiefläuft. Welchen Nutzen hat das Selbstbestimmungsrecht, wenn Regierungen Folter und Entführung ihrer Bürger dulden?
Auf einen Drink mit Ava Gardner im Angesicht wütender Göttinnen: Wer Madrid verstehen will, muss wenigstens einmal über die Gran Vía gegangen sein.
Die Gerda-Henkel-Stiftung fördert bedrohte Kulturgüter und Wissenschaftler. Ein Gespräch mit Michael Hanssler über Krisenregionen und visionäre Programme.
Als Erdoğan 2002 an die Macht kam, herrschte in der Türkei große Armut, eine Minderheit im schwelgte im Luxus. Das sorgte für den politischen Umbruch. Heute sind die Verhältnisse wie damals. Daraus folgt?
Vor drei Jahren stürmten Anhänger Bolsonaros Regierungsgebäude in Brasília. Ein umstrittenes Gesetz sollte den Beteiligten geringere Strafen ermöglichen – das stoppt Präsident Lula mit einem Veto.
Die EU erkennt Delcy Rodríguez nicht als legitime Präsidentin Venezuelas an. Sie hat bisher auf die Oppositionsführer des Landes gesetzt. Nun muss sie die eigenen Prioritäten gegenüber Washington ordnen.
Der raue Umgangston in den sozialen Netzwerken ist beklagenswert. Die Anonymität im Internet deswegen aufzuheben, schießt aber über das Ziel hinaus.
Von der Agentur für Erneuerbare Energien über UN Women bis zum Internationalen Baumwollrat: Die Trump-Regierung kündigt den Austritt aus 66 weiteren internationalen Organisationen an.
Nach 1990 dominierten die USA die Welt. Jetzt kehren wir zur geschichtlichen Normalität zurück, sagt der Politikwissenschaftler Daniel Marwecki: in eine multipolare Ordnung. Europa aber klammert sich an alte Illusionen.
Führungsstärke wird von allen Seiten gelobt und gefordert. Aber die so loben, haben verlernt, worauf es ankommt – und was seit Adenauer verloren gegangen ist.
Zum fünften Jahrestag des Sturms auf das Kapitol veröffentlicht das Weiße Haus eine eigene Website. Dort heißt es, die Demokraten hätten die Realität der Geschehnisse am 6. Januar 2021 „meisterhaft umgekehrt“.
Die US-Regierung von Donald Trump findet, dass sich die Vereinigten Staaten über Gebühr in internationalen Organisationen engagieren. Er kündigt einen Rückzug an.
Die Ideen der „Vulkangruppe“ sind ernst gemeint: Das System soll erschüttert werden durch die Naturgewalt der Sabotage. Hier sind radikale Anarchisten am Werk, die auch Grünen und Linken den Kampf ansagen. Eine Analyse.
Frankfurts Volkshochschule lädt alle ein, die Gestaltung ihrer Stadt selbst in die Hand zu nehmen. Viele Kurse und Gespräche im aktuellen Programm kreisen um Frankfurts Auszeichnung als „World Design Capital 2026“.
Der volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Beitrag des Alltagsunternehmertums wird leicht übersehen. Er ist höher als gemeinhin gedacht. Ein Plädoyer für einen Perspektivwechsel.
Wir erleben einen weltgeschichtlichen Moment: Wenn die USA als nächstes Grönland attackiert, dann steht die NATO vor dem Aus. Ein alarmierendes Gespräch mit US-General a. D. Ben Hodges.
In Folge 371 diskutieren wir mit Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) und dem Völkerrechtler Christoph Safferling die Folgen des US-Angriffs auf Venezuela.
Exilwissenschaftler erforschen in Bayern die systemische Indoktrination in Russlands Bildungssystem, die immer ausgeklügeltere Formen annimmt. Intellektueller Widerstand kann sich nur noch auf Umwegen artikulieren.
Ukraine-Verhandlungen +++ Hessen, nicht Niedersachsen +++ Weltkulturerbe Abendbrot +++ Haus der Geschichte +++ Gemeinsame EU-Schulden
Die Trump-Kritikerin Christina Pagel dokumentiert die antidemokratischen und wissenschaftsfeindlichen Aktionen der US-Regierung im „Trump Action Tracker“.
Angesichts gigantischen Energiebedarfs und immer größerer Rechenzentren wächst der Wunsch nach Bescheidenheit. Selbst Energieversorger empfehlen die Rückkehr zur guten alten DVD.
In Potsdam ist die Koalition zerbrochen. Was bedeutet das für das BSW? Die Pragmatiker in der Wagenknecht-Partei jedenfalls sind weiter geschwächt.
Adenauer polarisiert nicht mehr. Drei neue Biographien zeichnen zum 150. Geburtstag ein ausgewogenes Bild seiner historischen Leistungen und Schattenseiten.
Öl allein kann die Intervention in Venezuela nicht erklären. Eher wird die Welt Zeuge einer Rückkehr zu Zeiten, in denen die Großmächte nach Gutdünken schalten und walten. Das sind keine schöne Aussichten.
Der amerikanischen Regierung geht es um Rohstoffe, aber auch um politischen Einfluss. Ein Fachmann mahnt Europa, sich vorzubereiten – auch auf einen Angriff auf Grönland.