Eine pragmatische Despotin im Dienste Trumps
Maduros Nachfolgerin Delcy Rodríguez kennt die internationale Bühne und versteht die Logik der Märkte. Doch für die Opposition ist sie eine der Hauptarchitektinnen für Folter und Verfolgung.
Trump-Dekret soll Einnahmen aus venezolanischen Vermögen schützen +++ Trump soll wegen Iran mit Netanyahu telefoniert haben +++ US-Präsident beharrt auf Ansprüche an Grönland +++ alle Neuigkeiten im Liveblog
Maduros Nachfolgerin Delcy Rodríguez kennt die internationale Bühne und versteht die Logik der Märkte. Doch für die Opposition ist sie eine der Hauptarchitektinnen für Folter und Verfolgung.
Die weltpolitische Stimmung ist am Boden, der Dax dagegen ganz oben. Dafür gibt es eine erstaunlich simple Erklärung.
Der amerikanische Präsident teilt die Welt in Einflusszonen auf. Ist die Intervention in Venezuela der Beginn einer neuen Ordnung?
Die USA haben in Lateinamerika schon Militärdiktaturen protegiert, aber auch Demokratien unterstützt. Mal zeigte Washington sich als hegemoniale Macht, dann wieder desinteressiert.
Nach seinem Angriff auf Venezuela hat US-Präsident Trump Ölkonzerne seines Landes zu Investitionen in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar in die Reserven Venezuelas aufgerufen.
Der Militärschlag in Venezuela bringt Unruhe in den Erdölmarkt. Überraschend sind die Folgen für den Preis.
US-Präsident Trump feiert die Verhaftung des venezolanischen Diktators Maduro. Doch bis zur Erdölbonanza ist es ein weiter Weg und die „Donroe-Doktrin“ könnte den USA noch auf die Füße fallen.
Trump legt seine präsidentiellen Befugnisse umfassend aus. Auch in der Außenpolitik. Die Venezuela-Intervention lässt den Kongress nun einschreiten.
Ein früherer spanischer Regierungschef versucht, in Caracas zu vermitteln. Doch Zapateros Rolle ist in Madrid umstritten. Das zeigt, wie komplex die Beziehungen zwischen Spanien und seiner früheren Kolonie sind.
Trumps Handeln bezeugt seinen Wahn. Es sollte uns aber nicht davon abhalten, darauf zu schauen, was in Lateinamerika schiefläuft. Welchen Nutzen hat das Selbstbestimmungsrecht, wenn Regierungen Folter und Entführung ihrer Bürger dulden?
Paul Singers Hedgefonds kauft Ansprüche, die andere abgeschrieben haben. Venezuela kann für den Trump-Spender zum Jackpot werden – wenn alles glatt läuft.
„Mann, haben wir uns geirrt“: Trumps Unterstützer streiten – über Militärinterventionen, Antisemitismus und Ausländerhass. Mit seinen 79 Jahren kann der Präsident die Bewegung nicht mehr befrieden.
Die EU-Staaten stimmen über das Mercosur-Abkommen ab, der Wetterdienst warnt vor dem Wintersturm, und die Bundesliga ist zurück. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die EU erkennt Delcy Rodríguez nicht als legitime Präsidentin Venezuelas an. Sie hat bisher auf die Oppositionsführer des Landes gesetzt. Nun muss sie die eigenen Prioritäten gegenüber Washington ordnen.
Der Erfolg der Operation „Absolute Resolve“ in Venezuela stand für einen Moment auf der Kippe. Donald Trump fühlte sich dadurch an ein Fiasko Jimmy Carters erinnert.
Gefälschte Bilder von der Festnahme Nicolás Maduros durch US-Soldaten gibt es auf Social Media haufenweise. Ein Bild schaffte es über die Agentur ddp bis in die Redaktion der Funke-Gruppe. Wo kam die Fälschung her?
Nach 1990 dominierten die USA die Welt. Jetzt kehren wir zur geschichtlichen Normalität zurück, sagt der Politikwissenschaftler Daniel Marwecki: in eine multipolare Ordnung. Europa aber klammert sich an alte Illusionen.
Wer eine Reise nach Venezuela plant, sollte diese besser absagen oder sich genau über die Sicherheitslage vor Ort informieren. Was die politischen Hintergründe sind. Und was Urlauber jetzt beachten müssen.
Der US-Präsident spricht vom Wiederaufbau Venezuelas. Aber er meint die Ölindustrie. Und die soll zunächst Geld in amerikanische Kassen spülen. Kann die Rechnung aufgehen?
Der Angriff der Amerikaner auf Venezuela hat enorme Auswirkungen auf Handel und Sicherheit. Zehn Blickwinkel, von China über Europa bis hin zum Nahen Osten.
Maduros Entführung hat Venezuela nicht befreit, das autoritäre System bleibt intakt. Die Zukunftsszenarien geben keinen Anlass zur Hoffnung.
Damit Venezuela Erdöl exportieren kann, ist das Land bislang auf chinesische Investitionen und russisches Naphtha angewiesen. Diese zu ersetzen könnte für die USA kostspielig werden – und der eigenen Produktion schaden.
Die US-Pläne zur Steuerung des Ölverkaufs aus Venezuela schreiten voran. Nach dem Berliner Blackout beginnt die Aufarbeitung. Und: Das Winterwetter bremst die Bahn aus. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die US-Ölkonzerne sollen den Energiesektor in Venezuela wieder aufbauen. Vor allem Chevron dürfte dabei eine zentrale Rolle zukommen. Doch das erfordert Milliardeninvestitionen und ist riskant.
Aus Washington kommen widersprüchliche Äußerungen zu Grönland. Kopenhagen weist die Behauptungen Trumps zurück, das Königreich könne die Sicherheit der Insel nicht garantieren.
Wir erleben einen weltgeschichtlichen Moment: Wenn die USA als nächstes Grönland attackiert, dann steht die NATO vor dem Aus. Ein alarmierendes Gespräch mit US-General a. D. Ben Hodges.
In Folge 371 diskutieren wir mit Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) und dem Völkerrechtler Christoph Safferling die Folgen des US-Angriffs auf Venezuela.
Aus der Riege der amerikanischen Strafverteidiger ragt Barry Pollack heraus. Er gilt als Mann für ausweglose Fälle – also genau der Richtige für das politisch hochbrisante Strafverfahren in New York.
Der deutsche Leitindex Dax ist am Mittwoch erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 25.000 Punkte gestiegen. Analysten sehen dafür mehrere Gründe.
In keiner anderen europäischen Stadt leben so viele Venezolaner wie in Madrid. Nach dem Sturz Maduros warten nun Hunderttausende ab, wie es in ihrer Heimat weitergeht.
Russland dürfte bald ausloten, welche Möglichkeiten sich nach dem Sturz des „lieben Freundes“ in Caracas bieten. Etwa mit Blick auf die Ukraine. Einen seltsamen Deal soll Moskau schon 2019 vorgeschlagen haben.
Das Land hat mehr Erdöl als Saudi-Arabien – und ist seit mehr als acht Jahren pleite. Die Probleme sind vielfältig und hängen nicht nur an sozialistischer Misswirtschaft.
Die Sicherheitsgarantien für die Ukraine nehmen Gestalt an, in Würzburg wird die Causa Halemba verhandelt. Und: Abschied von Brigitte Bardot. Der F.A.Z. Newsletter.
Der US-Präsident greift direkt auf Venezuelas Ölindustrie zu. Für das südamerikanische Land geht es um viel Geld. Die neue Führung in Caracas will sich aber nicht als von den USA kontrolliert sehen.
Trump: Venezuela wird den USA bis zu 50 Millionen Barrel Öl liefern +++ Sieben Tage Staatstrauer in Venezuela für Opfer des US-Angriffs +++ Venezuelas Übergangspräsidentin: Kein „ausländischer Akteur“ regiert das Land +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Donald Trump will die Festnahme Maduros „wie eine Fernsehserie“ voller Action gesehen haben. Dabei entstanden vielsagende Pressebilder. Ein Blick auf die Ikonographie des Präsidenten.